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Dieses Thema hat 14 Antworten
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 Flora und Fauna auf Kuba
Chris
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Rey/Reina del Foro

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Almiqui "Schlitzrüssler"
27.01.2006 13:07

Schlitzrüssler doch noch nicht ausgestorben

24. September 2003
Der Almiqui oder Kuba-Schlitzrüssler ist entgegen den Befürchtungen vieler Wissenschaftler doch noch nicht ausgestorben. Ein männliches Exemplar des Insektenfressers wurde jetzt im Osten der Karibik-Insel entdeckt, wie die kubanische Nachrichtenagentur Prensa Latina am Dienstag berichtete. Dies habe neue Hoffnungen geweckt, daß der Almiqui „nicht im Katalog der Tiere landet, die unwiederbringlich vom Antlitz dieser Erde verschwunden sind”.

Der Almiqui ähnelt einem Dachs mit dichtem braunen Fell und einer langen rüsselähnlichen Schnauze mit rosafarbener Spitze. Er ist etwa 30 Zentimeter lang und nachtaktiv. Bei Tage gräbt er sich in unterirdische Höhlengänge ein. Der jetzt wiederentdeckte Almiqui wurde nach dem Farmer, der ihn fand, „Alejandrito” genannt.

Tiermediziner erklärten das 700 Gramm schwere Tier für kerngesund. Zuletzt wurde ein Almiqui 1999 im Osten Kubas gesehen. Dies war die erste Wiederentdeckung des Schlitzrüsslers seit 1972.

Text: AP
Bildmaterial: AP
http://www.faz.net/s/Rub80665A3C1FA14FB9...n~Scontent.html

Weitere Infos zum Schlitzrüssler
http://www.das-tierlexikon.de/schlitzruessler.htm

Infos zum Alexander von Humboldt Nationalpark:

Alexander von Humboldt Nationalpark, Kuba
Schutz der Artenvielfalt und der natürlichen Lebensräume im Osten Kubas durch die Einrichtung eines Nationalparks

Dauerhafter Schutz des Nationalparks "Alejandro de Humboldt" und Aufbau einer Pufferzone mit nachhaltiger Ressourcennutzung für die lokale Bevölkerung in ostkubanischen Provinzen

Geographische Lage
Der Nationalpark "Alejandro de Humboldt" befindet sich in der Subprovinz Cuba Oriental, einer weitläufigen Gebirgsregion, welche die vier östlichsten administrativen Provinzen des Landes umfasst: Holguín, Granma, Santiago de Cuba und Guantánamo. Das Gebiet erstreckt sich über den Distrikt Nordosten, der den gesamten östlichen Teil der Provinz Holguín, das nördliche Santiago de Cuba und den größten Teil des Nordens und Ostens der Provinz Guantánamo mit ca. 3.300 km2 einnimmt.




Kuba mit Lage des Alexander von Humboldt Nationalparks

Im Norden begrenzt durch den Atlantischen Ozean, im Süden durch das Becken von Guantánamo des Distrikts Guantánamo und das karibische Meer, im Westen durch den Fluss Cauto und im Osten durch die Windwardpassage (Seeweg, der den Nordatlantik mit dem Karibischen Meer verbindet).

Der Nationalpark beinhaltet alle wichtigen Landschaftselemente und Ökosystemtypen info der Region, von der Meeresküste mit Mangroven info und vorgelagerten Riffen über die küstennahen Trockenwälder info, Sukkulentenhalbwüste bis zu den niederschlagsreichen Regen- und Bergregenwälder mit dem 1.168 Meter hohen Gipfel des "El Toldo". Die Fläche des Alexander-von-Humboldt-Nationalparks umfasst eine Fläche von 71.140 ha (68.890 ha terrestrischer und 2.250 mariner Ökosysteme).

http://www.oroverde.de/pages/int_Projekt...rnationale&kuba

Literatur:

OroVerde-SPEZIAL August 2001

Einleitung

Schwarz auf weiß: Jetzt haben wir den Beschluss des Ministerrates vor uns liegen: Die von unseren Partnern und OroVerde gemeinsam vorgeschlagene Fläche von 71140 ha im Osten Kubas ist per Gesetz mit Wirkung vom 1. Februar. 2001 offiziell zum Nationalpark "Alejandro de Humboldt" erklärt worden.

© Prof. Dr. Egon Köhler



Humboldt Nationalpark mit Nationalparkgrenzen

Damit konnten wir einen der "Hotspots" der Biodiversität info für die nächsten Generationen sichern.

Die UNESCO hat den Nationalpark in die Vorschlagsliste zur Anerkennung als "Naturerbe der Menschheit" aufgenommen. Die Entscheidung über die Eintragung erfolgte im Herbst 2001.
(Aktueller Stand: Auf dem 25. Jahrestreffen des World Heritage Committee der UNESCO in Helsinki wurde der Alexander-von-Humboldt-Nationalpark in Kuba, ein OroVerde-Projekt, zum Weltnaturerbe erklärt)
→ Details

Natürlich konnte dieses ehrgeizige Projekt nicht ohne ihre großzügige Unterstützung gelingen, für die wir, das Team von OroVerde, Ihnen hiermit noch einmal ganz herzlich Danke sagen möchten. Wir tun dies mit einem besonders umfangreichen Heft von OroVerde Spezial.

Auf 32 farbigen Seiten - dankenswerterweise von der Druckerei gesponsert - berichten wir in Bild und Text über den Nationalpark, seine Fauna und Flora, über die internationale Konferenz in Baracoa und über Land und Leute der faszinierenden Karibikinsel.

Auch die kubanischen Partner danken Ihnen von ganzem Herzen. Sie freuen sich mit Ihnen und uns gemeinsam über die jetzt erfolgreiche Festschreibung des Alexander-von-Humboldt-Nationalparks.

Unsere Arbeit auf Kuba tritt nun in die 2. Phase: jetzt gilt es, gemeinsam mit den in der Umgebung des Parks lebenden Menschen die Pufferzone um das Kerngebiet nachhaltig zu gestalten. Wir würden uns freuen, wenn Sie unsere Arbeit weiterhin so aufmerksam verfolgen und wie bisher mit uns zusammen die nächsten Ziele, die dem Schutz des Nationalparks und der Existenzsicherung der Menschen dienen, unterstützen.

Viel Spaß bei der Lektüre wünscht Ihnen

Frieder Stede, M.A. †


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osvaldocuba
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#2 RE: Almiqui "Schlitzrüssler"
27.01.2006 14:06

das tierchen war mir bisher auch nicht bekannt.
man lernt nie aus

el loco alemán
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Rey/Reina del Foro

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#3 RE: Almiqui "Schlitzrüssler"
27.01.2006 14:08

Das ganze Thema hatten wir doch schon vor 2 Jahren hier im Forum.
Die Beiträge sind aber mit der Suchfunktion nicht mehr zu finden.

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Chris
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#4 RE: Almiqui "Schlitzrüssler"
27.01.2006 15:02
@ELA

Einfach bei Suche "Almiqui" oder "Kreuzschlitzrüssler" eingeben, dann findest du die alten Beiträge.
Allerdings passt es hier wunderbar her, das "Urviech".

Saludos
Chris


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el loco alemán
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#5 RE: Almiqui "Schlitzrüssler"
27.01.2006 16:17

In Antwort auf:
"Kreuzschlitzrüssler" eingeben
Was meinst du wohl, was ich gemacht habe?

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Chris
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#6 RE: Almiqui "Schlitzrüssler"
27.01.2006 16:24

@ELA

komisch, bei mir hat es funktioniert so wie ich es geschrieben habe. Er bringt dann den Thread aus 2004.

Saludos
Chris

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osvaldocuba
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#7 RE: Almiqui "Schlitzrüssler"
15.02.2006 23:05

Giftig und urtümlich


Die beiden karibischen Schlitzrüsslerarten sehen einander recht ähnlich und sind auch tatsächlich eng miteinander verwandt, weshalb sie in ein und dieselbe Gattung gestellt werden: Es handelt sich um den Dominikanischen Schlitzrüssler (Solenodon paradoxus) einerseits und den Kubanischen Schlitzrüssler (Solenodon cubanus) andererseits. Beide gehören zu den grössten Vertretern der Insektenesser, wobei der Dominikanische Schlitzrüssler mit einem Gewicht von bis zu einem Kilogramm, einer Kopfrumpflänge von etwa 30 Zentimetern und einer Schwanzlänge um 25 Zentimeter im Mittel etwas grösser ist als der Kubanische Schlitzrüssler.


Wie alle Insektenesser sind die Schlitzrüssler «Halbsohlengänger»: Sie treten beim Gehen jeweils mit der ganzen Sohle ihrer Vorderfüsse auf, heben aber die Hinterfüsse bis zu den Zehenwurzeln an, so dass die Fersen den Boden nicht berühren. Die Vordergliedmassen sind zudem länger als die Hinterbeine und weisen fünf mit kräftigen Krallen bewehrte Finger auf. Am grossen Kopf der Schlitzrüssler fallen die rundlichen Ohren, die winzigen Augen, die borstigen Schnurrhaare und vor allem der lange und sehr bewegliche «Rüssel» auf, an dessen Ende seitlich die Nasenlöcher sitzen.


Sehr gross sind im übrigen die Speicheldrüsen der Schlitzrüssler, und dies nicht ohne Grund: Wie einige Spitzmäuse, darunter die Wasserspitzmaus (Neomys fodiens), produzieren die Schlitzrüssler einen giftigen Speichel. Das Gift, ein lähmendes Nervengift, wird in den Ausführgängen der Speicheldrüsen des Unterkiefers produziert. Die Öffnungen dieser Ausführgänge befinden sich beiderseits des Unterkiefers an den Wurzeln der zweiten Schneidezähne. Diese sind ziemlich gross und haben eine tiefe Furche auf der Innenseite, durch die der giftige Speichel wie in einem Kanal geleitet wird. (Diesem Gebissmerkmal verdanken die Schlitzrüssler ihren wissenschaftlichen Gattungsnamen: Solenodon bedeutet «Furchenzähner».) Wenn die Schlitzrüssler ihre Beute beissen, fliesst der giftige Speichel direkt in die Bissverletzung. Von Untersuchungen an «giftigen» Spitzmäusen ist bekannt, dass die Abwehrbewegungen und vor allem das Fluchtvermögen der Beutetiere schon nach dem ersten Biss jeweils merklich nachlassen. Beim Schlitzrüssler dürfte der giftige Speichel eine ähnliche Wirkung haben.


Die Insektenesser gelten in vieler Hinsicht als die ursprünglichsten aller heute lebenden Höheren (d.h. eine Placenta besitzenden) Säugetiere, und die Schlitzrüssler bilden hierin keine Ausnahme. Sie weisen verschiedene Körpermerkmale auf, welche wahrscheinlich schon für die ersten «placentalen» Säugetiere typisch waren, welche gegen Ende der Kreidezeit, vor gut 70 Millionen Jahren, aus hochentwickelten Reptilien hervorgegangen waren. Zu diesen Merkmalen gehören beispielsweise die winzigen Augen, die kleinen, kaum gefurchten Grosshirnhälften und die dafür mächtig ausgeprägten Riechlappen im Hirn (was auf einen besonders leistungsfähigen Geruchssinn hindeutet). Auch das aus vierzig Zähnen bestehende Gebiss ist mit seiner klaren Unterteilung in Schneide-, Eck-, Vorbacken- und Backenzähne sehr ursprünglich gebaut, und dasselbe gilt für die Gehörknöchelchen und das Schlüsselbein.


Alles in allem scheinen sich die Schlitzrüssler verhältnismässig wenig von der Grundform der ersten Höheren Säugetiere wegentwickelt zu haben - auch wenn sie im Laufe der Jahrmillionen einige höchst fortschrittliche «Erfindungen» verwirklicht haben wie beispielsweise die mobile Rüsselschnauze und den giftigen Speichel. Sie vermitteln uns dadurch einen einzigartigen Blick auf die Wurzeln des Säugetier-Stammbaums, geben uns also nicht zuletzt eine Ahnung davon, wie die frühen Vorfahren des Menschen ausgesehen haben mögen.

stendi
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#8 RE: Almiqui "Schlitzrüssler"
12.01.2009 16:43

In Antwort auf:

Ein Solenodon, ein Schlitzrüssler-Säugetier also, dass sehr entfernt mit Igeln und Spitzmäusen "verwandt" ist, wurde in seiner karibischen Heimat erstmals von Forschern gefilmt, untersucht und ...




http://de.news.yahoo.com/3/20090112/vide...mt-670d613.html

stendi

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#9 RE: Almiqui "Schlitzrüssler"
13.01.2009 15:45

Der Kubanische Schlitzrüssler.... schade das ich schon als Doctora angemeldet bin.

el loco alemán
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Rey/Reina del Foro

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#10 Neues vom "Schlitzrüssler"
19.12.2009 19:22

In der Karibik versuchen Biologen, den giftigen Schlitzrüssler zu retten. Der Säuger zählt zu den seltensten Arten der Erde. Dass er bislang überhaupt überlebt hat, grenzt an ein Wunder.

Im Stockdunkeln schwärmen die Häscher aus. Gerüstet mit....

http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,667029,00.html

user
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#11 RE: Neues vom "Schlitzrüssler"
19.12.2009 20:46

ich habe die schlitzrüssler unterstützt! oder waren es die rüsselschlitze?

George1
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Mitglied seit: 03.06.2006

#12 RE: Neues vom "Schlitzrüssler"
19.12.2009 20:56

Zitat von gringo09
ich habe die schlitzrüssler unterstützt!



Nicht jeder,der mal an einem Schlitz rüsselte ist ein schützenswerter Schlitzrüssler.

_________
Die USA-Massenverblödung(,)die in Deutschland immer mehr um sich greift, ist eine der schlimmsten Kriegsfolgen(A. Schweitzer)

user
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#13 RE: Neues vom "Schlitzrüssler"
19.12.2009 21:16

wie ist der wohl nach kuba gekommen, obwohl er bisher nur auf der insel hispaniola vorkam?

http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,667029,00.html

Cartacuba
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spitzen Mitglied

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#14 RE: Neues vom "Schlitzrüssler"
20.12.2009 21:43

wer einen SCHLITZRÜSSLER sehen möchte, kann den im Museum der Natur in Santiago de Cuba anschauen, ist auch ausgestopft und hält schön still beim fotografieren. Ich glaube nicht, daß von den Viechern noch große Horden herumrennen, denn auch hier erfüllt diese Art einen "guten Zweck", er sammelt Geld für die am Geschäft mit den betreffenden Gebieten Leute und sorgt für angenehme Arbeit! Es gibt keine vernünftigen Aufnahmen von den Tieren, obwohl selbst alle damit betrauten cubanischen Biologen über Digitalcameras verfügen.... spricht Bände!

Manzana Prohibida
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Rey/Reina del Foro

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#15 RE: Neues vom "Schlitzrüssler"
13.04.2012 20:16

Forscher entdecken sieben “Kubanische Schlitzrüssler”

Die Wissenschaftler fanden die vier männlichen und drei weiblichen Tiere auf der Hochebene des 1.168 Meter hohen “El Toldo”, der im seit 2001 zum UNESCO-Welkkulturerbe gehörenden Nationalpark “Alejandro Humboldt” liegt.

Ganzer Artikel: hier

Toleranz als gesellschaftliche Tugend wird meist von Denen gefährdet, die unter ihren Schutz fallen.

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