#1 Mexiko: Waffen gegen Computer von don olafio 07.04.2007 15:15

Mexiko-City: Bis 2008 mit Hotspots überzogen

04. Apr 2007, 10:36 Marcelo Ebrard, Bürgermeister der 8,7 Millionen Einwohner zählenden Metropole Mexiko-City, scheint mit Begeisterung die Ausstattung der Großstadt mit modernster Technik vorantreiben zu wollen. So bietet er nicht nur PCs im Tausch für Schusswaffen, bis 2008 soll jedermann im Stadtgebiet auch per WLAN ins Internet gelangen können....


http://www.computerbase.de/news/allgemei..._2008_hotspots/


Mexiko: 450 Waffen gegen Computer eingetauscht


Mexiko-Stadt - In nur sechs Tagen haben Bewohner von Mexiko-Stadt 452 Waffen gegen Computer, Geld und Lebensmittel eingetauscht. Die Waffen seien im Rahmen eines Programms der Stadtverwaltung zur Reduzierung der Gewalt abgegeben worden, teilte die Sicherheitsbehörde der mexikanischen Hauptstadt am Mittwoch mit. Die Softwarefirma Microsoft habe im Gegenzug sieben Computer ausgegeben, zudem habe die Stadt mehr als eine Million Pesos (68.000 Euro) ausgezahlt. Bedingung für den Erhalt eines Computers war, eine Waffe mit einem Kaliber über neun Millimeter abzuliefern. Im Austausch für kleinkalibrige Schusswaffen bot die Verwaltung 2000 Peso (135 Euro) und einen Fresskorb im Wert von 500 Peso (34 Euro) an....


http://www.net-tribune.de/article/050407-244.php

WLAN statt Wasserwerk

Der Bürgermeister von Mexiko City hat große Ambitionen. Das gesamte Gebiet der Millionen-Metropole will er mit einem kostenlosen drahtlosen Netzwerk überziehen. Kritiker meinen, er solle stattdessen lieber erst die Wasserversorgung der Stadt auf Trab bringen.

Marcelo Ebrard ist ein ehrgeiziger und offensichtlich technikgläubiger Mann. Erst vor gut einer Woche traf sich der oberste Beamte der von 8,7 Millionen Einwohner bevölkerten Stadt mit dem reichsten Mann der Welt, Bill Gates. Gemeinsam mit dem Microsoft-Mitgründer brachte er ein Projekt an den Start, in dessen Rahmen Schusswaffen gegen Windows-PCs getauscht werden sollen.
(...)
Kritiker hingegen bemängeln, der Bürgermeister setze die falschen Prioritäten. Schließlich leide die Mega-Metropole weithin unter mangelhafter Infrastruktur, ständigen Verkehrsstaus sowie heftigem Smog. Die Wasserversorgung der Stadt kranke beispielsweise an vielen lecken Leitungen. Zudem seien zu geringer Wasserdruck sowie überlastete Pumpen dafür verantwortlich, dass einige Stadtteile nur per Tankwagen mit Frischwasser versorgt werden können....


http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,475445,00.html


Don Olafio