USA verdrängen Firmen aus Kuba, Trump und Co loten Übernahmen aus

19.09.2026 21:04
#1 USA verdrängen Firmen aus Kuba, Trump und Co loten Übernahmen aus
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Rey/Reina del Foro

Mein Reden: Ein Großteil der neuen Sanktionen dient offenbar dazu, Konkurrenz zu verdrängen:

Zitat
USA verdrängen Firmen aus Kuba, Trump und Co loten Übernahmen aus

Wegen der radikalen Blockade Kubas positionieren sich US-Firmen, um verdrängte internationale Unternehmen nach einem Fall des Regimes zu ersetzen. Zugleich hängen Tausende Schiffscontainer voller Hilfsgüter und Waren fest. Die UN warnen eindringlich vor einem "stillen Gaza".

https://www.n-tv.de/politik/Tausende-Sch...id31323520.html

La vida debería ser amarilla... amar y ya.

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19.09.2026 21:32
avatar  Trieli
#2 RE: USA verdrängen Firmen aus Kuba, Trump und Co loten Übernahmen aus
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Forums-Senator/in

Sehe ich genauso. Bin gespannt wie die Chinesen langfristig damit umgehen. Kuba zu verlieren, dürfte nicht in deren Interesse sein.


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19.09.2026 21:35
#3 RE: USA verdrängen Firmen aus Kuba, Trump und Co loten Übernahmen aus
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Rey/Reina del Foro

Ja, Trump bedient in erster Linie seine Clientel. Obwohl ich auch finde das
das Regime wegmuss, da würgt es mich. Menschen sind dem sowas von egal..!


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20.09.2026 08:54 (zuletzt bearbeitet: 20.09.2026 09:04)
#4 RE: USA verdrängen Firmen aus Kuba, Trump und Co loten Übernahmen aus
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Cubaliebhaber/in

Es würgt uns alle, die Familienangehörige dort haben und diese unterstützen, die einen mehr die anderen weniger. Sei es auch nur eine Art Spende, in Form von "megas", die die Leute dann trotzdem nicht nutzen können, weil es kein Strom/Internet gibt.

Ja, die Kollateralschäden am cubanischen Volk stören mich auch sehr. Man darf aber niemals aus dem Blick verlieren, dass die Cubaner ihr eigenes Volk mehr knechten als alle anderen. Und das die Schuld an dieser Misere einzig allein auf der Seite der Cubaner liegt.

Die USA ist die einzige Instanz auf der Welt, die überhaupt Druck aufbaut, um etwas zu verändern. Deren Vorteilsnahme und die Vetternwirtschaft sind zu verachten, das gebe ich gern zu. Gibt es dazu Alternativen, für denjenigen, der sich ein anderes Cuba wünscht? Was wünschen wir uns? Ein „Weiter so, wie bisher“, jetzt mit Solarpanele?!
Vorteilsnahme und Vetternwirtschaft sind wesentliche Eckpunkte der cubanischen Wirtschaft. Sie wirkt doch bis in den kleinsten Teil der Gesellschaft und ist systemisch bedingt.

Wenn die Cubaner unabhängig von allem sein wollen, können sie es nur selber schaffen, dann müssen sie aber auch etwas dafür tun! Diese Dynamik gibt es auf Cuba nicht. Das Vetternmodel müsste sich selber abschaffen, die Bereitschaft dafür existiert nicht, der Druck dafür ist noch viel zu gering.

Wie war es denn in der DDR, ich glaube, dass Land mit der höchsten Lebensqualität im damaligen Ostblock. Trotzdem war das Volk unzufrieden und hat revoltiert. Ich glaube, dass in Teilen der höchsten Eliten der DDR, die Einsicht eingekehrt ist „Es ist vorbei Leute, es geht nicht mehr weiter! Wir sollten so ehrenhaft sein, und nicht auf unsere eigenen Leute schießen, um uns unsere Macht zu erhalten!“
Entscheidungen wie diese, trift doch nur eine Elite, die materiell nicht mehr zu verlieren hat, als ihre Macht. Es ist die Vetternwirtschaft, es ist Geld was hier zählt. Es ist das Geld was gegen Reformen steht. Die Reformen, die angekündigt wurden, nutzten dem etabliertem System mehr, als der cubanischen Gesellschaft.

Desshalb ist die Aussage richtig. Reformen helfen nicht, ein Neustart muss her.

Wurde Fidel nicht mal gefragt, warum es immer noch Prostitution auf Cuba gäbe? - Wie seine Antwort war, wissen die meisten hier.

Wie ist die Situation jetzt?

Jetzt müssen junge Akademiker für ein paar Tütensuppen und Aldisahne die Dose hinhalten. Das Problem hat sich potenziert, würde ich sagen.

Wird Zeit, dass die alten Lenker in Havanna abtreten, oder Neues wagen. Aber etwas, dass auch für das cubanische Volk etwas bringt.

Maier

Sprich was wahr ist!
Iss was gar ist!
Trink was klar ist!
F..k was da ist!
(Luther)

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20.09.2026 09:36
avatar  saludos
#5 RE: USA verdrängen Firmen aus Kuba, Trump und Co loten Übernahmen aus
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Cubaliebhaber/in

Es gibt schon Pläne von US Hotelketten einige der kubanischen Hotels zu übernehmen, allerdings ist die Kostenfrage für deren Renovation völlig unklar. Trump gehts wie jeder weiss nur um das Geld, das hat man ja letzte Woche wieder deutlich gesehen wie er getobt hat als die FED die Zinsen erhöht hat.

Strategien für Kuba gibts viele, aber niemand hat so richtig einen Plan wie man diese auch implementiert.
Die Vetternwirtschaft lässt sich gewaltlos nur abschaffen indem man sie mit den eigen Waffen schlägt, also mit viel Geld zum Abzug zwingen, aber wer will in ein System investieren ohne eine Rendite zu sehen ?
Das kubanische Volk ist verständlicherweise zu sehr eingeschüchtert um eine Revolte anzuzetteln, denn der Repressionsapparat ist weiterhin intakt. Es wird immer noch geknüppelt, Menschen verschwinden etc... und so etwas spricht sich schnell herum.
Es wird zwar viel privatisiert, um den Volk einen kleinen Funken Hoffnung zu geben, aber das Regime weiss sehr wohl wo die Grenzen sind und wann sie wieder eingreifen müssen.

Make Cuba Great Again

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