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Ich bin neu hier
Er kann zwar seinen Dienst quittieren. Das kann aber beim aktuellen Ärztemangel für ihn und seinen Verwandten zu üblen Konsequenzen führen. Im Worstcase kann es sogar zur Aberkennung seines Abschlusses führen. Also nicht nur zum Verlust seines Gehaltes. Das auch zum Thema: Du verläßt das westliche Rechtsgefüge, wenn du Kuba betrittst.
Ich könnte mir auch vorstellen, dass er dir seinen Situation geschönt darstellt, weil die Wahrheit für dich abschreckend sein könnte.
Im Übrigen finde ich deine Denkweise, dass jemand der studiert hat als jemand ohne Studium höhere Moralvorstellungen hat oder per se intelligenter ist einerseits putzig andererseits ziemlich arrogant.
Am Ende stehen alle Kubaner bei der Einwanderung nach Deutschland vor demselben Problemen. Und ob sie es schaffen „Fuß zu fassen“ hat am Ende herzlich wenig mit Intelligenz zu tun. Da spielen ganz andere Faktoren eine grosse Rolle.
Mit 240 USD kann niemand auf Kuba ein ganzes Jahr leben... Das war - denke ich - aber auch eher ein schnell rausgehauener Spruch.
@rafima: Dir fehlen doch noch ein bisschen die Basics, was die Landeskunde betrifft. Du bewegst Dich hier in einem failed state und zu den Storys, die Trieli weiter oben zum Besten gibt, könnte ich noch Saftiger beisteuern (z.B. von in gefakten Beziehungen gezeugten realen Babys). Aber ich denke, so lese ich es bei Dir heraus, dass Du es durchaus "sportlich" siehst und auch finanziell nicht "all in" gehst. Auf der Linie würde ich bleiben und die eigenen Erfahrungen machen. Du hast Dich ja eh schon entschieden, den Weg zu gehen. Viel Erfolg und auch tatsächlich auf der Wegstrecke das Genießen, was es zu Genießen gibt! Wie M.L. schrieb, man bereut nur das, was man nicht gemacht hat.
#128 RE: Ich bin neu hier
Zitat von Schning im Beitrag #120
Sorry dafür, dass ich jetzt was von der Seitenlinie aus reinfrage: Kann man eigentlich auf Kuba mittlerweile (auf Basis des aktuellsten Reformstands) als Ausländer oder als Kubaner Vollrechtseigentümer bei einer Immobilie werden? Oder erwirbt da immer nur irgendwelche Nutzungsrechte, aber kein Vollrechtseigentum? Wurde bestimmt schon irgendwann mal in diesem Forum beleuchtet, aber wie ist denn da der aktuellste Stand?
Im vergangenen Februar wurde mir über eine kubanische Immobilienagentur mit Geschäftssitzen in Kuba und Madrid der Kauf einer Immobilie in Havanna angeboten. Das betreffende Objekt befindet sich in erster Reihe am Malecón, in unmittelbarer Nähe des Hotels Meliá Habana.
Als ausdrückliche und unabdingbare Bedingung — Conditio sine qua non — des Kaufvertrages wurde mir zugesichert, dass der Erwerb dieser Immobilie das Recht auf einen dauerhaften Wohnsitz in Kuba einschließt, der einem kubanischen Staatsbürger gleichgestellt ist und auf der aktuell geltenden, von der kubanischen Regierung erlassenen neuen Gesetzgebung basiert.
Ich möchte ausdrücklich darauf hinweisen, dass ich keinerlei familiäre oder persönliche Bindungen zu Kuba habe. Mein Interesse an dem Erwerb der Immobilie sowie an dem damit verbundenen dauerhaften Aufenthaltsrecht beruht ausschließlich auf den mir von der Agentur gemachten Zusicherungen und der geltenden kubanischen Gesetzgebung.
Im Februar gab es doch die Rechtsreformen noch nicht. Also auf welcher Basis sollte dieses Angebot legal gewesen sein? Ein Residente darf ja eine Immobilie erwerben. Liest sich so, als würden sie dir die Residente besorgen, wenn du eine Immobilie kaufst.
Aber das beantwortet ja nicht die Frage: Aktuell kauft man zwar das Haus und darf das Land nutzen. Man ist aber nicht Eigentümer des Landes. Dazu kommt ja die latente Gefahr, dass irgendwann jemand um die Ecke kommt und sagt: Mach dich dünne mit deinem Haus, das Land gehört mir weil Uropa Julio das Land vor der Revolution besessen hat.
na @tireli, die Arroganz ist mit hier schon mal vorgeworfen worden. Da kann ich aber gut mit leben denn ich lebe insgesamt ganz gut. Ansonsten denke ich Du hast nicht verstanden was ich schrieb bzw. sagen wollte. Vlt habe ich mich auch falsch ausgedrückt. Es geht absolut nicht um Moralvorstellungen bzw um die Frage wer mit welchen Abschlüssen welche hat. Es ging -zumindest was das Auswandern angeht- um die Frage ob und wie schnell jemand in eine adäquadte (und aus meiner Sicht akzeptable) Beschäftigung hier kommt. Und das entscheidet dann ausschliesslich die "Zettellage" wie ich das immer nenne. D.h je mehr und je höher qualifizierende Zettel jemand vorlegen kann umd so grösser ist die Chance hier Fuß zu fassen und auch adäquadt zu verdienen. Wenn ich jetzt noch hier schreibe was ich unter "adäquadt verdienen" verstehe werde ich wahrscheinlich wieder als arrogant betitelt.
So und da hat eben jemand der studiert hat in Fachrichtungen die hier gesucht werden die allerbesten Chancen. Nicht umsonst gibts es zB als Aufenthaltstitel die "Blaue Karte Europa", ein Aufenthaltstitel für so genannte Hochqualifizierte die nur dann vergeben wird wenn einer mindestens knapp 50.000 brutto im Jahr hier in Deutschland verdient. Bei besonders gesuchten Studienabschlüssen gibts auch eine Erleichterung, da genügen bereits ich glaube es sind 45.000. Letzteres betrifft Mediziner jeder coleur, Apotheker, einige Ingenieure und IT-Fachleute.
Es geht einfach darum welche Chancen jemand hier hat ganz schnell ein adäquadtes Auskommen hier zu haben oder ob und wie lange man den hier mit durchfüttern muss. Mit Moralvorstellungen hat das mal so gar nichts zu tun.
Bestes Negativbeispiel sind unsere meist moslemischen von Frau Merkel so bezeichneten "Fachkräfte" hier. Bei denen ist Bildung und Ausbildung nichts Bedeutsames. Mit dem Erfolg, dass man entweder für den Onkel am Großmarkt Apfelsinenkisten schleppt oder im Dönerladen des Bruders Dönerfleisch mit Matsche in Teigtaschen stopft oder beim Großvater im Friseurladen die Haare am Boden zusammen fegt.
@el-che: Ich befürchte rafimo hat den Bereich des Sportlichen bereits verlassen und befindet sich im Bereich der rosaroten Brille. Er will seinen schnuckeligen Privatarzt importieren, ohne jede Kenntnis der kubanischen Mentalität und Gesetzgebung.
ja @schning, das mit den 240USD als Jahresgehalt hab ich einfach mal so im Eifer des Gefechtes rausgehauen weil mir dieses ewige "uhhhhh das geht mal so alles nicht" hier so etwas auf den Keks geht. Dass kommunistische Diktaturen Saftläden übelster Provenienz sind weis ich sehr gut. Gleiches betrifft die Tatsache, dass ich sicher kein intimer Kenner der kubanischen Verhältnisse bin. Nur habe ich mein ganzes Leben und insbesondere auch in meinem Beruf immer die Ansicht vertreten: Wenn man nichts macht, dann passiert und/oder ändert sich auch nichts. Manchmal muss man halt in die heisse Wurst mal reinstechen, damit die Pelle platzt.
Insoweit ist es richtig, ich habe mich entschieden das Experinemt (so will ich es mal nennen) durchzuziehen. Ich denke das Risiko ist überschaubar und auch der mögliche damit zusammenhängende Geldeinsatz bzw. der Verlust desselben.
Also: Es gibt viel zu tun, hauen wir ab
@rafimo: Du ignorierst dabei aber komplett das Argument, dass kubanische Ärzte in Deutschland erst einmal das Gleichwertigkeitsverfahren durchlaufen müssen. Und das kann 1-2 Jahre dauern. Vorausgesetzt Schnuckel war vorher brav und bekommt vom kubanischen Staat alle erforderlichen Unterlagen.
Da bekommt man einen Kellner deutlich schneller in einen Job. Klar, er verdient dann nicht so viel, aber ist das wirklich so relevant? Denn egal wie hoch das Einkommen. Ein Grossteil davon wandert sowieso zur Verwandschaft nach Kuba. Denn von der kubanischen Verwandtschaft wird erwartet, dass sie ab dem Zeitpunkt der Auswanderung ihr Leben deutlich besser wird.
@rafimo: Mir erschließt sich leider nicht, warum dein Novio Santiago zwingend verlassen muss. Desto mehr Unruhe jetzt in sein Leben kommt, desto größer die Gefahr, dass er in den Fokus der Offiziellen als „der will weg“ gerät. Und die Offiziellen können euch so viele Steine in den Weg legen, dass ihr noch in Jahren damit beschäftigt seid sie wegzuräumen. In Kuba gilt: Flieg unter dem Radar.
Mein Schnuckel ist vorhin aufgewacht und ich habe ihn gefragt nach dem Procedere des Jobwechsels. Ja @Trieli du hast recht, er muss bei seinem Chef um die Entlassung nachsuchen. Er sagte aber das bekäme er in wenigen Tagen hin, dann erhalte er einen schriftichen Bescheid über seine Entpflichtung. Dann was Neues zu suchen in oder bei Havana wäre absolut kein Problem. Das glaube ich auch denn der von dir genannte Ärztemangel auf Kuba wird sich ja auf das ganze Land beziehen und nicht nur auf Santiago. Deswegen wird doch sicher jeder Klinikchef mehr als nur happy sein einen einen neuen Arzt dazuzubekommen.
Und da ich meinen Schnuckel persönlich kenne und auch glaube dessen Charakter einschätzen zu können, deswegen glaube ich ihm das auch. Vertrauen ist ja nun schliesslich mal die Basis einer jeden Beziehhung, gelle?
@Trieli, das kann und werde ich dir nicht erklären, weder hier noch in einer PN.
Und Unruhe.... er hatte erst im Frühjahr diesen Jahres die Stelle gewechselt aber in Santiago. Der Grund war weil er zu der einen Klinik immer länger mit dem Bus fahren musste (ich habe Bilder und Viedos von den Busfahrten gesehen) und die neue Klinik wohl fussläufig zu seiner Wohnung liegt.
#138 RE: Ich bin neu hier
Zitat von Trieli im Beitrag #114
@rafimo: Darf ich fragen, wie alt du bist und wie alt dein Schnuckel?
Liest du auch oder schreibst du @Trieli quasi als Therapie nur über dich? Sein Alter und Aussehen sind im Profil ersichtlich, das Alter seines Freundes steht in der ersten Anfrage.
Er wird das Kind schon schaukeln. Geld scheint ausreichend vorhanden und damit ist auf Kuba fast alles machbar.
#139 RE: Ich bin neu hier
Zitat von Schning im Beitrag #127
...Dir fehlen doch noch ein bisschen die Basics,...
nicht nur das, er sitzt auf einem hohen Ross, da werden ihn die Cubaner schon runterstoßen. Er denkt, er hätte alles im Griff und stünde am Steuer, dabei ist es gerade andersherum. Daruf würde ich einen netten Abend auf meine Rechnung in einer berliner Kneipe verwetten.
Wenn ich das schon höre "Ich werde mein Schnuckelchen mal per WA fragen, wenn er aufwacht!"
Ich würde an dieser Stelle einen Selbstversuch-Test vorschlagen. @rafimo Wenn du es aushältst, zwei Wochen auf keinerlei Kontaktversuch (WA, Telefon - egal) zu reagieren, dann hast du es mehr oder weniger noch unter Kontrolle. Trotzdem fehlt nicht viel am totalen Kontrollverlust, wenn dir diese zwei Wochen schwer fallen.
Ist aber nicht schlimm, wenn du dir die Abenteuer leisten kannst.
Ich gebe dir den Tipp, den schon so viele dir gegeben haben, häng nicht dein gesamtes Herz dran, das schmerzt mehr, als 50.000 oder 100.000€ zu verlieren. Und wenn sich der Verlust manifestiert, dann schmerzen auch 100$. Auch wenn man selbst immer das Gegenteil behauptet hat.
Um in Cuba seinen Traum zu verwirklichen, verwirklicht man häufig erst einmal die Träume der anderen.
So wie mein ewiglich liebster Freund, den ich in Moron kennen gelernt hab, gesagt hat „Cubanischer Sozialismus geht so – Wir teilen erst einmal das, was du hast!“
Maier
Was spricht dagegen, in Havanna oder Umgebung erstmal ein Zimmer oder eine Wohnung zu mieten? Offiziell ggf. als Casa Particular, wenn man einen längerfristigen Vertrag abschließt, kann man gut verhandeln. Etwas kaufen kann man immer noch - und von vor Ort viel besser die Angebote finden und checken.
Zitat von rafimo im Beitrag #122Ob das hier der Fall ist, ist meiner Meinung nach noch ungeklärt.
akademische Ausbildung sich in der Fremde der Einfachheit halter ohne grosse Schwierigkeiten in bare Münze (Job) umwandeln lässt.
Zitat von rafimo im Beitrag #122Du würdest Dich wundern, wie hoch der Anteil an Akademikern in Kuba ist, die einen der genannten Berufe im Tourismussektor ausüben - beispielsweise ein Universitätsprofessor, der lieber als Kofferträger arbeitet und damit (in der Vergangenheit) ein Vielfaches verdient hat.
Als hetereosexueller wären das dann zB im Hotel alle Kellnerinnen, Bedienungen, Servierkräfte, Zimmermädchen Rezeptionistinnen und was da sonst noch so zum rennt, die alle wären aus dem Rennen ohne jedes wenn und aber.
Zitat von rafimo im Beitrag #122Das würde ja schon ausreichen als Information.
ich als Single alleine in einem großen frei stehenden Haus lebe.
Zitat von Trieli im Beitrag #124Angeblich soll es jetzt schon Privatkliniken und Privatapotheken als MIPYME geben.
Alle medizinischen Einrichtungen in Kuba sind aktuell noch in staatlicher Hand.
ne @MaierLansky mit einer Berliner Kneipe kommst Du da nicht so ganz hin. Ich würde das Horvath (Ich kenne Sebastin Frank persönlich von einigen Besuchen dort) nehmen oder besser noch das Rutz (da kanns aber dann schnell mal 4-stellig werden). Auf der Basis können wir uns gerne einigen.
Und ich sprache vom "Schnuckel" und nicht von der weiblichen Form.
Dass Akademiker in Kuba nix verdienen weis ich auch und dass sich viele mit anderen Jobs nebenbei über Wasser halten weis ich auch. Das war in der zB DDR nicht anders: Da verdiente ein Kellner im Flughafenrestaurant mal eben das boppelte und dreifache eines Arztes oder Ingenieurs in staatlichen Einrichtungen. but---so what?
#143 RE: Ich bin neu hier
@rafimo für jemanden der um die DDR nach eigenen Angaben einen großen Bogen gemacht hat, glaubst du dich ja gut auszukennen. Immerhin hast du es geschafft, dass die ganzen alten Hasen hier ihre Erfahrungen auskippen. Respekt. Das hat nicht mal der Rohdiamantenschleifer geschafft.
#145 RE: Ich bin neu hier
Zitat von rafimo im Beitrag #141
Und ich sprache vom "Schnuckel" und nicht von der weiblichen Form.
Das meine ich mit "Hoch zu Ros". Du müsstest deine deutsche, enge Denkweise überdenken. Damit wirst du dort Nichts. Aber dass hat ja Trabu schon angemerkt.
Ich hab mir die Restaurant Vorschläge man angesehen.
Maier
#147 RE: Ich bin neu hier
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