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Kleiner Reisebericht, Santiago im Juli 2026
#26 RE: Kleiner Reisebericht, Santiago im Juli 2026
@saludos also ich würde in so einem Falle einfach in der Mitte laufen, den da habe ich noch keine Gullis gesichtet und den Ron würde ich generell weglassen. Hilft nicht nur bei fehlenden Gullideckel. Oder aber, wenn du kreativ sein willst, besorgst du dir eine Stirnlampe oder einen Blindenhund und wenn du keinen hast, dann lässt du deine novia vorraus laufen
Im April besuchte ich von Havanna aus Santiago de Cuba und Baracoa. Damals gab es noch einen Inlandsflug von Havanna nach Santiago; von dort ging es mit einem Privatwagen weiter nach Baracoa. Die Buchungen waren von Havanna aus nur mit erheblichen Schwierigkeiten und über persönliche Kontakte möglich.
Für Europäer kostete der Flug 250 US-Dollar pro Strecke, während Kubaner lediglich 8 US-Dollar zahlten. Die Fahrt über die landschaftlich sehr schöne Serpentinenstraße nach Baracoa kostete 200 US-Dollar pro Fahrzeug.
Die Armut in der Region war erschreckend. In Baracoa habe ich während meines Aufenthalts keinen einzigen anderen Touristen gesehen. Als ich dort ankam, gab es nach fünf Tagen erstmals wieder Strom. Viele Casas particulares verfügen inzwischen über Solarmodule, allerdings meist nur über begrenzte Batteriespeicher.
#29 RE: Kleiner Reisebericht, Santiago im Juli 2026
#30 RE: Kleiner Reisebericht, Santiago im Juli 2026
@ElHombreBlanco hat die kleine Pizzeria vor dem Doña Marta noch geöffnet? Dort habe ich immer Geld gewechselt.
#31 RE: Kleiner Reisebericht, Santiago im Juli 2026
#32 RE: Kleiner Reisebericht, Santiago im Juli 2026
#33 RE: Kleiner Reisebericht, Santiago im Juli 2026
#34 RE: Kleiner Reisebericht, Santiago im Juli 2026
@cristal otti
Kleine Pizzeria vor dem Dona marta gibt’s schon lange nicht mehr 😔 war gar nicht so schlecht😔
Ins los naranjo wollte ich gestern, auf der Speisekarte nur Ovejo und espagueti, kein Gast. War wohl apagón aber das doña Marta hat funktioniert😁
#35 RE: Kleiner Reisebericht, Santiago im Juli 2026
#36 RE: Kleiner Reisebericht, Santiago im Juli 2026
Ich bin gerade zurück aus SCU und kann mich grundsätzlich nicht über das Essen beschweren. Solange man nicht im Lindon oder palenquito direkt vor dem Grill sitzt ist es auch sonst sehr angenehm. Die Stimmung hat sich etwas geändert und die lucha bestimmt vollständig den Alltag. Man sieht im sozialistischen Kuba sehr deutlich den Graben in der Gesellschaft, Devisen besitzen und eben nicht, sehr krass.
In unserem Haus gibts dank guter ausgebauter PV Anlage keine apagones und man muss nachts nicht schwitzen ohne Ende.
Bei einigen unserer Nachbarn siehts allerdings nicht so doll aus. Vorgestern war ich bei einem Nachbarn zum Essen eingeladen und gekocht wurde mit Kohle, und das noch im Haus. Ich hatte aber eine caja Bier mitgebracht um die Stimmung etwas anzuheben.
Interessant fand ich was die Menschen so über die Situation denken, Man will ein besseres Leben aber vom Sozialismus komplett trennen will man sich auch nicht. Eine andere Fraktion will einfach nur weg, ohne jeglichen Plan was die Zukunft bringt.
Ich bleibe jetzt noch einige Tage in FL und fliege dann wieder zurück nach Zürich.
Fliege ich wieder nach Kuba ??? Mit Sicherheit , und auch wieder über Miami , erstens ist der Flug entspannt und auch in Miami kann man etwas Kubafeeling erleben, das Original ist natürlich besser
Zitat von saludos im Beitrag #37
Ich bin gerade zurück aus SCU und kann mich grundsätzlich nicht über das Essen beschweren. Solange man nicht im Lindon oder palenquito direkt vor dem Grill sitzt ist es auch sonst sehr angenehm. Die Stimmung hat sich etwas geändert und die lucha bestimmt vollständig den Alltag. Man sieht im sozialistischen Kuba sehr deutlich den Graben in der Gesellschaft, Devisen besitzen und eben nicht, sehr krass.
In unserem Haus gibts dank guter ausgebauter PV Anlage keine apagones und man muss nachts nicht schwitzen ohne Ende.
Bei einigen unserer Nachbarn siehts allerdings nicht so doll aus. Vorgestern war ich bei einem Nachbarn zum Essen eingeladen und gekocht wurde mit Kohle, und das noch im Haus. Ich hatte aber eine caja Bier mitgebracht um die Stimmung etwas anzuheben.
Interessant fand ich was die Menschen so über die Situation denken, Man will ein besseres Leben aber vom Sozialismus komplett trennen will man sich auch nicht. Eine andere Fraktion will einfach nur weg, ohne jeglichen Plan was die Zukunft bringt.
Ich bleibe jetzt noch einige Tage in FL und fliege dann wieder zurück nach Zürich.
Fliege ich wieder nach Kuba ??? Mit Sicherheit , und auch wieder über Miami , erstens ist der Flug entspannt und auch in Miami kann man etwas Kubafeeling erleben, das Original ist natürlich besser![]()
@Saludos
muss man in Bezug auf den Direktflug eigentlich den streng reglementierten Reisezweck irgendeiner US Behörde vorher angeben, oder reicht es aus bei der Buchung beispielsweise anzugeben, dass man der Verlobten einen Familienbesuch abstatten oder einer Santaria sprich einer religiösen Aktivität beiwohnen möchte?
https://cu.usembassy.gov/services/traveling-to-cuba/
Direktflug ist nur MIA-SCU-MIA alle anderen Flüge hatte ich separat gebucht. Für den MIA SCU Flug braucht es das sogenannte Pinky, eine etwas andere Form der Touristenkarte, geht mittlerweile aber auch online. Dort musst du einen der 12 erlaubten Gründe angeben, in meinem Fall meistens family visit, spielt aber keine grosse Rolle. Als non US resident wollten sie natürlich mein US Visa sehen.
Es ist ein kurzer Flug mit wenig Stress und wenn man frühzeitig bucht auch recht günstig
#42 RE: Kleiner Reisebericht, Santiago im Juli 2026
Zitat von Trieli im Beitrag #40
@saludos: Würdest du auch wieder hin fliegen, wenn du keine persönlichen Beziehungen dahin bzw. Haus mit Solar und Klima 24/7 hättest?
Nein
Ich unterstütze einige Bekannte und aus solidarischen Gründen lasse ich mich auch dort sehen. Die Menschen haben sich gefreut, auch wenn es vielleicht nur wegen den Devisen ist, aber das ist mir egal solange es die Menschen dort glücklich macht.
#43 RE: Kleiner Reisebericht, Santiago im Juli 2026
Zitat von saludos im Beitrag #42Zitat von Trieli im Beitrag #40
@saludos: Würdest du auch wieder hin fliegen, wenn du keine persönlichen Beziehungen dahin bzw. Haus mit Solar und Klima 24/7 hättest?
Nein.
Das steht aber "etwas" im Widerspruch zu deinen regelmäßigen Empfehlungen, trotz der aktuellen Widrigkeiten nach Kuba zu reisen, denn eigentlich sei alles kein Problem.
😉Mich würde ohne Beziehung aktuell auch nicht viel nach Kuba ziehen.
Naja, vermutlich trauern die allermeisten hier im Forum dem Cuba hinterher, wie es bis 2018 noch war - ich selbst ja auch.
Dann kamen Trump und Corona und die erneute „Energiekrise“ wg. Venezuela und wg. des Zusammenbruchs der Infrastruktur nach jahrzehntelanger Vernachlässigung. Hauptsache protzige Hotel-Neubauten, alles andere wird schon irgendwie. Was für ein „Managementversagen“ der kommunistischen Planwirtschaft … .
Bin inzwischen geläutert. Tragisch für unsere deutsch-kubanische Familie, aber solange die Castro- und Trump-Clans keinen modus vivendi hinkriegen, wird‘s auch für unsere Familie vorerst nix mit baldiger Cuba-Reise … !
Gibt ja ein paar elementare Grundvoraussetzungen für einen - ziemlich teuren - Cuba-Heimaturlaub mit der Familie.
Beispielsweise Wasser, Strom, notfalls (zuverlässige!) medizinische Versorgung, auch gutes Essen wäre wünschenswert, und schön wäre auch ein bißchen gute Stimmung, Tanz und Musik. So wie es halt war bis 2018.
Bezeichnend: unsere Familie in Cuba rät uns momentan ab, sie zu besuchen, obwohl sie natürlich profitieren würden, wenn wir kämen.
Das Land wurde völlig herunter gewirtschaftet, was für ein Trauerspiel. Der „Kipp-Punkt“ ist überschritten, ich sehe keinen Hoffnungsschimmer am Horizont.
#45 RE: Kleiner Reisebericht, Santiago im Juli 2026
Doch der Hoffnungsschimmer ist sichtbar, die Privatisierung. Die Geschäfte schiessen wie Pilze aus dem Boden und schon bald wird Kuba ein anderes Land sein
! Get a 25% off for all Forum members !
MARK: We always have electricity.
Zitat von ElHombreBlanco im Beitrag #43Zitat von saludos im Beitrag #42Zitat von Trieli im Beitrag #40
@saludos: Würdest du auch wieder hin fliegen, wenn du keine persönlichen Beziehungen dahin bzw. Haus mit Solar und Klima 24/7 hättest?
Nein.
Das steht aber "etwas" im Widerspruch zu deinen regelmäßigen Empfehlungen, trotz der aktuellen Widrigkeiten nach Kuba zu reisen, denn eigentlich sei alles kein Problem.😉
Mich würde ohne Beziehung aktuell auch nicht viel nach Kuba ziehen.
die letzten 4-6 monate haben die Lage deutlich verschärft, das Morro war zu, im Palenquito habe ich nur no hay gehört, mein tauchlehrer ist Richtung US abgehauen .... Als Optimist glaube ich aber dass die Talsohle erreicht ist und es bald besser wird. Heute Abend fliege ich zurück und mein nächster Trip geht ganz in die Nähe von Kuba, die Bahamas, auch dort kann man wunderbare Casas anmieten. Vermutlich fliege ich wieder via Miami. Swiss fliegt mittlerweile täglich nonstop von Zürich nach Miami
Zitat von CarpeDiem im Beitrag #44
Naja, vermutlich trauern die allermeisten hier im Forum dem Cuba hinterher, wie es bis 2018 noch war - ich selbst ja auch.
Dann kamen Trump und Corona und die erneute „Energiekrise“ wg. Venezuela und wg. des Zusammenbruchs der Infrastruktur nach jahrzehntelanger Vernachlässigung. Hauptsache protzige Hotel-Neubauten, alles andere wird schon irgendwie. Was für ein „Managementversagen“ der kommunistischen Planwirtschaft … .
Bin inzwischen geläutert. Tragisch für unsere deutsch-kubanische Familie, aber solange die Castro- und Trump-Clans keinen modus vivendi hinkriegen, wird‘s auch für unsere Familie vorerst nix mit baldiger Cuba-Reise … !
Gibt ja ein paar elementare Grundvoraussetzungen für einen - ziemlich teuren - Cuba-Heimaturlaub mit der Familie.
Beispielsweise Wasser, Strom, notfalls (zuverlässige!) medizinische Versorgung, auch gutes Essen wäre wünschenswert, und schön wäre auch ein bißchen gute Stimmung, Tanz und Musik. So wie es halt war bis 2018.
Bezeichnend: unsere Familie in Cuba rät uns momentan ab, sie zu besuchen, obwohl sie natürlich profitieren würden, wenn wir kämen.
Das Land wurde völlig herunter gewirtschaftet, was für ein Trauerspiel. Der „Kipp-Punkt“ ist überschritten, ich sehe keinen Hoffnungsschimmer am Horizont.
Die Besten JAhre waren in der Obama Zeit..der Optimismus im LAnd und die Hoffnung auf eine "Neue Zeit" waren unbeschreiblich, und dann natürlich noch das legendäre Stones Konzert
Ja genau, Havana Moon und Obamas Auftritt bei Panfilo - eruptiv
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