Kleiner Reisebericht, Santiago im Juli 2026

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19.07.2026 11:18
#26 RE: Kleiner Reisebericht, Santiago im Juli 2026
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Rey/Reina del Foro

@saludos also ich würde in so einem Falle einfach in der Mitte laufen, den da habe ich noch keine Gullis gesichtet und den Ron würde ich generell weglassen. Hilft nicht nur bei fehlenden Gullideckel. Oder aber, wenn du kreativ sein willst, besorgst du dir eine Stirnlampe oder einen Blindenhund und wenn du keinen hast, dann lässt du deine novia vorraus laufen


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21.07.2026 16:13
avatar  jedie
#27 RE: Kleiner Reisebericht, Santiago im Juli 2026
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neues Mitglied

Im April besuchte ich von Havanna aus Santiago de Cuba und Baracoa. Damals gab es noch einen Inlandsflug von Havanna nach Santiago; von dort ging es mit einem Privatwagen weiter nach Baracoa. Die Buchungen waren von Havanna aus nur mit erheblichen Schwierigkeiten und über persönliche Kontakte möglich.

Für Europäer kostete der Flug 250 US-Dollar pro Strecke, während Kubaner lediglich 8 US-Dollar zahlten. Die Fahrt über die landschaftlich sehr schöne Serpentinenstraße nach Baracoa kostete 200 US-Dollar pro Fahrzeug.

Die Armut in der Region war erschreckend. In Baracoa habe ich während meines Aufenthalts keinen einzigen anderen Touristen gesehen. Als ich dort ankam, gab es nach fünf Tagen erstmals wieder Strom. Viele Casas particulares verfügen inzwischen über Solarmodule, allerdings meist nur über begrenzte Batteriespeicher.


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23.07.2026 01:25
#28 RE: Kleiner Reisebericht, Santiago im Juli 2026
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Rey/Reina del Foro

Danke EHB für deinen Bericht.
Kubafeeling kommt da beim Lesen ja nicht unbedingt auf - zumal, wenn man drüben nicht fest verbandelt ist. Eine Woche reicht da wohl auch.

Harte Zeiten vor allem für diejenigen, die dort leben.
Mag es in Havanna angenehmer sein?


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23.07.2026 07:19
#29 RE: Kleiner Reisebericht, Santiago im Juli 2026
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Rey/Reina del Foro

Zitat von el prieto im Beitrag #28
Mag es in Havanna angenehmer sein?

Nicht viel, bei totalem Stromausfall schon gar nicht.

La vida debería ser amarilla... amar y ya.

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23.07.2026 09:51
#30 RE: Kleiner Reisebericht, Santiago im Juli 2026
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Rey/Reina del Foro

@ElHombreBlanco hat die kleine Pizzeria vor dem Doña Marta noch geöffnet? Dort habe ich immer Geld gewechselt.


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23.07.2026 09:59
#31 RE: Kleiner Reisebericht, Santiago im Juli 2026
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Rey/Reina del Foro

Irgendwo auf dem Weg gab es so ne Art Bude, wo sie glaub ich auch Pizza verkauften. Bin mir aber nicht sicher, ob es auf der anderen Straßenseite des Doña Marta oder in der 1ra e/ Caney y Manduley war.

La vida debería ser amarilla... amar y ya.

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23.07.2026 10:09
#32 RE: Kleiner Reisebericht, Santiago im Juli 2026
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Rey/Reina del Foro

Im Los Narajo hab ich auch immer gerne gegessen. Preiswert und gut.


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23.07.2026 14:43
#33 RE: Kleiner Reisebericht, Santiago im Juli 2026
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Rey/Reina del Foro

Da waren wir vor vier Jahren zuletzt.

La vida debería ser amarilla... amar y ya.

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23.07.2026 16:07 (zuletzt bearbeitet: 23.07.2026 16:12)
avatar  quattro
#34 RE: Kleiner Reisebericht, Santiago im Juli 2026
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sehr erfahrenes Mitglied

@cristal otti
Kleine Pizzeria vor dem Dona marta gibt’s schon lange nicht mehr 😔 war gar nicht so schlecht😔
Ins los naranjo wollte ich gestern, auf der Speisekarte nur Ovejo und espagueti, kein Gast. War wohl apagón aber das doña Marta hat funktioniert😁


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23.07.2026 16:28
#35 RE: Kleiner Reisebericht, Santiago im Juli 2026
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Rey/Reina del Foro

@quattro ja die Pizzeria war gut und die Chefin nicht schlecht😁
Doña Marta ist immer sehr gut mit Preis/Leistung


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23.07.2026 18:50
#36 RE: Kleiner Reisebericht, Santiago im Juli 2026
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Rey/Reina del Foro

Die Pizza im Rockcafé um/an der Ecke Manduley zum Mitnehmen ging auch, war natürlich nicht so schön zum Sitzen wie die kleine Pizzeria 😇😎

Toleranz als gesellschaftliche Tugend wird meist von denen gefährdet, die unter ihren Schutz fallen...

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23.07.2026 21:15
avatar  saludos
#37 RE: Kleiner Reisebericht, Santiago im Juli 2026
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spitzen Mitglied

Ich bin gerade zurück aus SCU und kann mich grundsätzlich nicht über das Essen beschweren. Solange man nicht im Lindon oder palenquito direkt vor dem Grill sitzt ist es auch sonst sehr angenehm. Die Stimmung hat sich etwas geändert und die lucha bestimmt vollständig den Alltag. Man sieht im sozialistischen Kuba sehr deutlich den Graben in der Gesellschaft, Devisen besitzen und eben nicht, sehr krass.
In unserem Haus gibts dank guter ausgebauter PV Anlage keine apagones und man muss nachts nicht schwitzen ohne Ende.
Bei einigen unserer Nachbarn siehts allerdings nicht so doll aus. Vorgestern war ich bei einem Nachbarn zum Essen eingeladen und gekocht wurde mit Kohle, und das noch im Haus. Ich hatte aber eine caja Bier mitgebracht um die Stimmung etwas anzuheben.
Interessant fand ich was die Menschen so über die Situation denken, Man will ein besseres Leben aber vom Sozialismus komplett trennen will man sich auch nicht. Eine andere Fraktion will einfach nur weg, ohne jeglichen Plan was die Zukunft bringt.
Ich bleibe jetzt noch einige Tage in FL und fliege dann wieder zurück nach Zürich.
Fliege ich wieder nach Kuba ??? Mit Sicherheit , und auch wieder über Miami , erstens ist der Flug entspannt und auch in Miami kann man etwas Kubafeeling erleben, das Original ist natürlich besser

Make Cuba Great Again

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23.07.2026 22:16
avatar  nosanto
#38 RE: Kleiner Reisebericht, Santiago im Juli 2026
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Top - Forenliebhaber/in

muchas gracias saludos für Deinen aktuellen persönlichen Reisebericht incl Einschätzung der Stimmungslage;
saludos aus dem zum Glück nicht zu heißen Wien (25 Grad), nosanto


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24.07.2026 11:04
#39 RE: Kleiner Reisebericht, Santiago im Juli 2026
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spitzen Mitglied

Zitat von saludos im Beitrag #37
Ich bin gerade zurück aus SCU und kann mich grundsätzlich nicht über das Essen beschweren. Solange man nicht im Lindon oder palenquito direkt vor dem Grill sitzt ist es auch sonst sehr angenehm. Die Stimmung hat sich etwas geändert und die lucha bestimmt vollständig den Alltag. Man sieht im sozialistischen Kuba sehr deutlich den Graben in der Gesellschaft, Devisen besitzen und eben nicht, sehr krass.
In unserem Haus gibts dank guter ausgebauter PV Anlage keine apagones und man muss nachts nicht schwitzen ohne Ende.
Bei einigen unserer Nachbarn siehts allerdings nicht so doll aus. Vorgestern war ich bei einem Nachbarn zum Essen eingeladen und gekocht wurde mit Kohle, und das noch im Haus. Ich hatte aber eine caja Bier mitgebracht um die Stimmung etwas anzuheben.
Interessant fand ich was die Menschen so über die Situation denken, Man will ein besseres Leben aber vom Sozialismus komplett trennen will man sich auch nicht. Eine andere Fraktion will einfach nur weg, ohne jeglichen Plan was die Zukunft bringt.
Ich bleibe jetzt noch einige Tage in FL und fliege dann wieder zurück nach Zürich.
Fliege ich wieder nach Kuba ??? Mit Sicherheit , und auch wieder über Miami , erstens ist der Flug entspannt und auch in Miami kann man etwas Kubafeeling erleben, das Original ist natürlich besser



@Saludos
muss man in Bezug auf den Direktflug eigentlich den streng reglementierten Reisezweck irgendeiner US Behörde vorher angeben, oder reicht es aus bei der Buchung beispielsweise anzugeben, dass man der Verlobten einen Familienbesuch abstatten oder einer Santaria sprich einer religiösen Aktivität beiwohnen möchte?

https://cu.usembassy.gov/services/traveling-to-cuba/

In einer kranken Gesellschaft hält man die Gesunden für verrückt (Erich Fromm)

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24.07.2026 11:16
avatar  Trieli
#40 RE: Kleiner Reisebericht, Santiago im Juli 2026
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Forums-Senator/in

@saludos: Würdest du auch wieder hin fliegen, wenn du keine persönlichen Beziehungen dahin bzw. Haus mit Solar und Klima 24/7 hättest?


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25.07.2026 00:09
avatar  saludos
#41 RE: Kleiner Reisebericht, Santiago im Juli 2026
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spitzen Mitglied

Direktflug ist nur MIA-SCU-MIA alle anderen Flüge hatte ich separat gebucht. Für den MIA SCU Flug braucht es das sogenannte Pinky, eine etwas andere Form der Touristenkarte, geht mittlerweile aber auch online. Dort musst du einen der 12 erlaubten Gründe angeben, in meinem Fall meistens family visit, spielt aber keine grosse Rolle. Als non US resident wollten sie natürlich mein US Visa sehen.
Es ist ein kurzer Flug mit wenig Stress und wenn man frühzeitig bucht auch recht günstig

Make Cuba Great Again

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25.07.2026 00:09 (zuletzt bearbeitet: 25.07.2026 00:13)
avatar  saludos
#42 RE: Kleiner Reisebericht, Santiago im Juli 2026
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spitzen Mitglied

Zitat von Trieli im Beitrag #40
@saludos: Würdest du auch wieder hin fliegen, wenn du keine persönlichen Beziehungen dahin bzw. Haus mit Solar und Klima 24/7 hättest?

Nein
Ich unterstütze einige Bekannte und aus solidarischen Gründen lasse ich mich auch dort sehen. Die Menschen haben sich gefreut, auch wenn es vielleicht nur wegen den Devisen ist, aber das ist mir egal solange es die Menschen dort glücklich macht.

Make Cuba Great Again

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25.07.2026 00:26 (zuletzt bearbeitet: 25.07.2026 00:27)
#43 RE: Kleiner Reisebericht, Santiago im Juli 2026
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Rey/Reina del Foro

Zitat von saludos im Beitrag #42
Zitat von Trieli im Beitrag #40
@saludos: Würdest du auch wieder hin fliegen, wenn du keine persönlichen Beziehungen dahin bzw. Haus mit Solar und Klima 24/7 hättest?

Nein.

Das steht aber "etwas" im Widerspruch zu deinen regelmäßigen Empfehlungen, trotz der aktuellen Widrigkeiten nach Kuba zu reisen, denn eigentlich sei alles kein Problem.😉

Mich würde ohne Beziehung aktuell auch nicht viel nach Kuba ziehen.

La vida debería ser amarilla... amar y ya.

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25.07.2026 01:08
#44 RE: Kleiner Reisebericht, Santiago im Juli 2026
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Forenliebhaber/in

Naja, vermutlich trauern die allermeisten hier im Forum dem Cuba hinterher, wie es bis 2018 noch war - ich selbst ja auch.

Dann kamen Trump und Corona und die erneute „Energiekrise“ wg. Venezuela und wg. des Zusammenbruchs der Infrastruktur nach jahrzehntelanger Vernachlässigung. Hauptsache protzige Hotel-Neubauten, alles andere wird schon irgendwie. Was für ein „Managementversagen“ der kommunistischen Planwirtschaft … .

Bin inzwischen geläutert. Tragisch für unsere deutsch-kubanische Familie, aber solange die Castro- und Trump-Clans keinen modus vivendi hinkriegen, wird‘s auch für unsere Familie vorerst nix mit baldiger Cuba-Reise … !

Gibt ja ein paar elementare Grundvoraussetzungen für einen - ziemlich teuren - Cuba-Heimaturlaub mit der Familie.

Beispielsweise Wasser, Strom, notfalls (zuverlässige!) medizinische Versorgung, auch gutes Essen wäre wünschenswert, und schön wäre auch ein bißchen gute Stimmung, Tanz und Musik. So wie es halt war bis 2018.

Bezeichnend: unsere Familie in Cuba rät uns momentan ab, sie zu besuchen, obwohl sie natürlich profitieren würden, wenn wir kämen.

Das Land wurde völlig herunter gewirtschaftet, was für ein Trauerspiel. Der „Kipp-Punkt“ ist überschritten, ich sehe keinen Hoffnungsschimmer am Horizont.

——————————


Ach, wie schnell ist nichts getan ...😉

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25.07.2026 01:52 (zuletzt bearbeitet: 25.07.2026 01:57)
#45 RE: Kleiner Reisebericht, Santiago im Juli 2026
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Rey/Reina del Foro

Zitat von CarpeDiem im Beitrag #44
auch gutes Essen wäre wünschenswert. [...] So wie es halt war bis 2018

Das Essen in den heutigen privaten Restaurants ist weit besser als in den meisten staatlichen damals. Bei allem anderen gebe ich dir recht,

La vida debería ser amarilla... amar y ya.

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25.07.2026 05:21
avatar  tom2134
#46 RE: Kleiner Reisebericht, Santiago im Juli 2026
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Forums-Senator/in

Doch der Hoffnungsschimmer ist sichtbar, die Privatisierung. Die Geschäfte schiessen wie Pilze aus dem Boden und schon bald wird Kuba ein anderes Land sein

Live like Christoper Columbus at https://casacolonial-holguin.com/

! Get a 25% off for all Forum members !

MARK: We always have electricity.

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25.07.2026 08:56
avatar  Trieli
#47 RE: Kleiner Reisebericht, Santiago im Juli 2026
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Forums-Senator/in

Ohne Tourismus oder anderen Einnahmequellen wird das aber dauerhaft nichts. Die Kaufkraft der Kubaner im Land kommt ja aktuell nur durch Sponsoren. Und das ist keine Basis für dauerhaften wirtschaftlichen Erfolg eines Landes.


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25.07.2026 11:52
avatar  saludos
#48 RE: Kleiner Reisebericht, Santiago im Juli 2026
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spitzen Mitglied

Zitat von ElHombreBlanco im Beitrag #43
Zitat von saludos im Beitrag #42
Zitat von Trieli im Beitrag #40
@saludos: Würdest du auch wieder hin fliegen, wenn du keine persönlichen Beziehungen dahin bzw. Haus mit Solar und Klima 24/7 hättest?

Nein.

Das steht aber "etwas" im Widerspruch zu deinen regelmäßigen Empfehlungen, trotz der aktuellen Widrigkeiten nach Kuba zu reisen, denn eigentlich sei alles kein Problem.😉

Mich würde ohne Beziehung aktuell auch nicht viel nach Kuba ziehen.

die letzten 4-6 monate haben die Lage deutlich verschärft, das Morro war zu, im Palenquito habe ich nur no hay gehört, mein tauchlehrer ist Richtung US abgehauen .... Als Optimist glaube ich aber dass die Talsohle erreicht ist und es bald besser wird. Heute Abend fliege ich zurück und mein nächster Trip geht ganz in die Nähe von Kuba, die Bahamas, auch dort kann man wunderbare Casas anmieten. Vermutlich fliege ich wieder via Miami. Swiss fliegt mittlerweile täglich nonstop von Zürich nach Miami

Make Cuba Great Again

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25.07.2026 11:54
avatar  saludos
#49 RE: Kleiner Reisebericht, Santiago im Juli 2026
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spitzen Mitglied

Zitat von CarpeDiem im Beitrag #44
Naja, vermutlich trauern die allermeisten hier im Forum dem Cuba hinterher, wie es bis 2018 noch war - ich selbst ja auch.

Dann kamen Trump und Corona und die erneute „Energiekrise“ wg. Venezuela und wg. des Zusammenbruchs der Infrastruktur nach jahrzehntelanger Vernachlässigung. Hauptsache protzige Hotel-Neubauten, alles andere wird schon irgendwie. Was für ein „Managementversagen“ der kommunistischen Planwirtschaft … .

Bin inzwischen geläutert. Tragisch für unsere deutsch-kubanische Familie, aber solange die Castro- und Trump-Clans keinen modus vivendi hinkriegen, wird‘s auch für unsere Familie vorerst nix mit baldiger Cuba-Reise … !

Gibt ja ein paar elementare Grundvoraussetzungen für einen - ziemlich teuren - Cuba-Heimaturlaub mit der Familie.

Beispielsweise Wasser, Strom, notfalls (zuverlässige!) medizinische Versorgung, auch gutes Essen wäre wünschenswert, und schön wäre auch ein bißchen gute Stimmung, Tanz und Musik. So wie es halt war bis 2018.

Bezeichnend: unsere Familie in Cuba rät uns momentan ab, sie zu besuchen, obwohl sie natürlich profitieren würden, wenn wir kämen.

Das Land wurde völlig herunter gewirtschaftet, was für ein Trauerspiel. Der „Kipp-Punkt“ ist überschritten, ich sehe keinen Hoffnungsschimmer am Horizont.

Die Besten JAhre waren in der Obama Zeit..der Optimismus im LAnd und die Hoffnung auf eine "Neue Zeit" waren unbeschreiblich, und dann natürlich noch das legendäre Stones Konzert

Make Cuba Great Again

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25.07.2026 14:27
avatar  tom2134
#50 RE: Kleiner Reisebericht, Santiago im Juli 2026
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Forums-Senator/in

Ja genau, Havana Moon und Obamas Auftritt bei Panfilo - eruptiv

Live like Christoper Columbus at https://casacolonial-holguin.com/

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