Steht Kuba vor einem Regimewechsel? Was uns die Geschichte lehrt

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16.07.2026 17:41
avatar  Trieli
#26 RE: Steht Kuba vor einem Regimewechsel? Was uns die Geschichte lehrt
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Forums-Senator/in

China wird nichts tun. Sie interessiert auch nur die heimische Umgebung. Klar, wäre es für sie ein Ärgernis Kuba zu verlieren, aber auch nicht mehr als das.


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16.07.2026 23:37 (zuletzt bearbeitet: 16.07.2026 23:38)
avatar  nwn
#27 RE: Steht Kuba vor einem Regimewechsel? Was uns die Geschichte lehrt
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nwn
super Mitglied

@Trieli. China wird was tun. Sie werden nicht die direkte Konfrontation mit den USA suchen. Sie denken langfristig. Nicht in Wahlperioden sondern in Jahrzehnten.
Sie werden versuchen den ganzen lateinamerikanischen Raum für sich zu gewinnen. Mal hier eine Lizenz für den Rohstoffabbau. Mal einen neuen Hafen für den Rohstoffabtransport finanzieren. Eine Güterbahnlinie. Ein Flughafen. Und wenn die Regierungen beim der Rückzahlung in Rückstand geraten – dann fällt eben alles an die Chinesen.
Mit Korruption kennen sie sich aus.
Lateinamerika ist ein Riesenabsatzmarkt für ihre Autos, Industriegüter, Konsumprodukte.
Und nicht zu vergessen die Chinesen sind fleißig. China ist ein reiches Land. NWN


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17.07.2026 02:24
#28 RE: Steht Kuba vor einem Regimewechsel? Was uns die Geschichte lehrt
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Rey/Reina del Foro

@nwn kein Einwand, ich sehe ja jetzt schon wieviel China in Kuba investiert. China ist momentan zumindest die größte Chance für Kuba den Exodus durch die Yankee`s zu verhindern. Die Frage ist nur, bekommen sie schnell genug die Solarsysteme und andere Dinge nach Kuba, so das die Einwohner nicht gänzlich die Hoffnung verlieren. Zumindest mit China kann die EEUU nicht so spielen wie mit Europa und den Ländern in Mittel ,- u. Südamerika. Die sind verdammt gute Taktiker und haben im Gegensatz zu Trumpel ein gut durchdachten Plan.


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17.07.2026 07:12
avatar  Trieli
#29 RE: Steht Kuba vor einem Regimewechsel? Was uns die Geschichte lehrt
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Forums-Senator/in

@nwn Ich meinte, dass sie nicht schnell militärisch eingreifen würden.
Du hast vollkommen Recht. Sie unterhöhlen langsam und auf Industrieebene. Aber sie würden halt ihre Lauschposten in Kuba verlieren. Sie werden aber noch andere im Lateinamerika haben. Nur den Einfluß auf die kubanische Regierung würden sie halt kurzfristig verlieren bei einer Invasion der USA oder einem kompletten Regimewechsel.

Der Frust der Kubaner, zumindest in meinem Umfeld, wächst von Tag zu Tag. Vor allem, weil sie, selbst bei einem Regimewechsel keine schnelle Besserung sehen. Sie haben ja fast alle in Hotels gearbeitet und glauben nicht daran, dass die alten Betreiber mal eben schwupps wieder die Hotels übernehmen und selbst wenn, ob sie dann ihre alten Jobs wieder bekommen, wenn Gaviota nicht mehr dabei ist. Also Zukunftsangst gepaart mit Frust wegen der aktuellen Situation. Und so schnell können die Chinesen nicht liefern, weil Trump sicherlich innerhalb der nächsten paar Monaten den Druck nochmal massiv erhöhen wird.


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17.07.2026 12:56
avatar  tom2134
#30 RE: Steht Kuba vor einem Regimewechsel? Was uns die Geschichte lehrt
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Forums-Senator/in

China wird in der Region wegen Cuba nichts machen, die haben Interesse an Taiwan.

Und @sputnik-wulf Trumpel hat einen sehr klaren und gut durchdachten Plan. Die Frage ist eher, ob er aufgeht.

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17.07.2026 13:05
#31 RE: Steht Kuba vor einem Regimewechsel? Was uns die Geschichte lehrt
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Rey/Reina del Foro

@tom2134 stimmt, nur der Plan hat nichts mit der Verbesserung der Lebenssituation der Kubaner zu tun, sondern nur mit seinem Ego und seinem Vermögen. Den ich bleibe dabei, dass er für die Kubaner keinen Plan hat, weil die ihn gar nicht interessieren.
Es reicht, wenn China Hilfslieferungen schickt und dann werden wir sehen ob die von den Piraten aus EEUU aufgehalten werden.


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17.07.2026 13:28
#32 RE: Steht Kuba vor einem Regimewechsel? Was uns die Geschichte lehrt
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Forums-Senator/in

Erklär bitte, welchen durchdachten Plan Trump hat. Ich kann keinen erkennen.


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17.07.2026 13:55
avatar  Chaval
#33 RE: Steht Kuba vor einem Regimewechsel? Was uns die Geschichte lehrt
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Rey/Reina del Foro

Zitat von sputnik-wulf im Beitrag #23
das Problem ist nur, dass wenn man die Geschichte Kubas anschaut, das Land noch nie Erfahrungen mit irgendeiner Form von Demokratie hatte.
Du solltest dich vielleicht mal ein wenig mit seriösen Darstellungen der kubanischer Geschichte beschäftigen und nicht nur die geschichtsverzerrenden Propaganda-Pamphlete des Regimes lesen!

Selbstverständlich gab es im 20. Jahrhundert einige freiheitlich-demokratische Phasen!
Klar, mit Defekten und Fehlentwicklungen, wie in jedem Land auf der Welt, aber deine Aussage, es hätte in Kuba noch nie Erfahrungen mit Demokratie gegeben, ist natürlich hanebüchener Unsinn!!

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Winston Churchill

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17.07.2026 13:58
avatar  Trieli
#34 RE: Steht Kuba vor einem Regimewechsel? Was uns die Geschichte lehrt
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Forums-Senator/in

Trumps Plan ist einen Regimewechsel zu erzwingen, damit das Quängelkind (Rubio) an seiner Seite Ruhe gibt.


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17.07.2026 14:03
avatar  tom2134
#35 RE: Steht Kuba vor einem Regimewechsel? Was uns die Geschichte lehrt
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Forums-Senator/in

MAGA, das ist eine Bewegung in den USA, eine National-Libertäre, lies dir die Nationale Sicherheitsstrategie durch, da steht alles drin und die ist nat. nicht von Trump

Hohe Handelsbarrieren, der amerikanische Binnenmarkt ist stark genug, Ausgleich des am. Aussenhandelsdefizits, Reglobalisierung Reindustrialisierung des Heimatmarktes

In Kombination mit einer politischen und militärischen Konzentration auf den am. Doppelkontinent, hier der Hegemon sein und bleiben.

New Merkantilism & New Monroe Doktrin

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17.07.2026 14:47
#36 RE: Steht Kuba vor einem Regimewechsel? Was uns die Geschichte lehrt
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Rey/Reina del Foro

Zitat von Chaval im Beitrag #33
Selbstverständlich gab es im 20. Jahrhundert einige freiheitlich-demokratische Phasen!
Klar, mit Defekten und Fehlentwicklungen,

Unter anderem die 1. Präsidentschaft von Batista, zum Beispiel, und die kurz zuvor mit dessen Unterstützung in Kraft getretenen berühmten Verfassung von 1940, eine der damals fortschrittlichsten weltweit. Diese versprach Fidel wieder herzustellen. Nach seiner Machtübernahme interessierte ihn sein Geschwätz von gestern leider nicht mehr.

Auch die Batista-Diktatur war lange nicht so totalitär wie die heutige,

La vida debería ser amarilla... amar y ya.

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17.07.2026 14:55 (zuletzt bearbeitet: 17.07.2026 15:05)
#37 RE: Steht Kuba vor einem Regimewechsel? Was uns die Geschichte lehrt
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Rey/Reina del Foro

@Chaval von welchen geschichtsverzerrenden Propaganda-Pamphlete fasselst du da.

das nennst du "Defekten und Fehlentwicklungen"

Man sollte nach ner Flasche Jägermeister am morgen sich ruhig auf die Couch legen, anstatt sich anspruchsvollen Themen zu widmen.

Kuba zwischen 1898 und 1902 und der Platt-Amendment

→ Hauptartikel: Platt Amendment
Seit 1880 waren die USA Hauptwirtschaftspartner Kubas. In der Okkupationszeit investierten sie weitere 30 Millionen Dollar auf der Insel. Sie waren der dominierende Markt und bestimmten den Außenhandel. Dies machte Kuba extrem abhängig vom Wohlwollen der USA. Die produktiven Sektoren, vor allem die Zuckerindustrie, befanden sich jedoch noch in kubanischer Hand.

Politisch war Kuba gespalten. Neben der aus den Unabhängigkeitskriegen entstandenen Republik in Waffen existierte eine spanienfreundliche autonome Regierung. Dieses politische Patt nutzten die USA aus.[9]

Die Verfassung Kubas von 1902 erhielt auf Druck der USA einen Zusatzartikel, der sogenannte Platt-Amendment, der den USA ein Recht auf militärisches Eingreifen zusicherte, falls sie ihre Interessen oder US-amerikanisches Eigentum auf Kuba in Gefahr sahen. Ebenso stellte sie Abkommen Kubas mit anderen Staaten und die Aufnahme von Staatsschulden unter US-Vorbehalt. Damit fehlte der neugegründeten Republik Kuba die wichtigste Voraussetzung eines unabhängigen Staates: die Souveränität. Tomás Estrada Palma wurde erster Präsident der Republik.[10]

Im Platt Amendment sicherten sich die USA 1903 außerdem zwei Militärstützpunkte auf der Insel: Bahía Honda, das 1912 zurückgegeben wurde, und die Guantánamo-Bucht, die bis heute von US-amerikanischem Militär besetzt gehalten wird.

Kuba zwischen Unabhängigkeit und Revolution

Die Pseudo-Republik


Zwischen 1906 und 1919 intervenierten die USA mehrfach militärisch auf Kuba (Kanonenbootpolitik), um „US-amerikanisches Eigentum zu schützen“. Eine davon war die Invasion von Oktober 1906, die bis 1909 dauerte. Die Republik Kuba, die aufgrund des Platt-Amendments keine Souveränität besaß, wurde so zur Pseudo-Republik, in der die wichtigsten Entscheidungen von der US-amerikanischen Botschaft aus gefällt wurden, einschließlich der Entscheidung darüber, ob ein gewählter Präsident im Amt bleiben durfte. So z. B. intervenierten die USA, um die Wahl von Alfredo Zayas 1917 zu verhindern.

Als Zayas 1920 wieder gewählt wurde, wurde er vom Sondergesandten des US-Präsidenten Enoch Crowder de-facto politisch entmachtet, indem dieser sein Kabinett bestimmte die Kreditvergabe durch die USA als Mittel einsetzte die Politik der Regierung zu lenken.[11]

Die Machado-Diktatur


Detail am Portal des Kapitols von Havanna: die ersten kubanischen Präsidenten – mit dem 1933 weggeätzten Gesicht des Diktators Machado
1925 gelangte General Gerardo Machado y Morales ins Präsidialamt. In seinen Wahlkampf hatten US-amerikanische Großunternehmen (Rockefeller, Guggenheim und Morgan) insgesamt eine Million Dollar investiert. Machado vertrat einen extrem nationalistischen Kurs, was ihm auch den Namen „tropischer Mussolini“ einbrachte. Vom ersten Tag seiner Präsidentschaft an verfolgte er politische Gegner, die er ermorden ließ oder ins Exil trieb, darunter auch seinen Vorgänger Mario García Menocal. Bald entstand eine breite politische Bewegung von der bürgerlichen Oberschicht bis hin zur Arbeiterbewegung. Die radikale Widerstandsorganisation ABC, die sich hauptsächlich aus der bürgerlichen Jugend rekrutierte, verübte zahlreiche Anschläge auf Mitglieder des Machado-Regimes. Machado ließ zur Abschreckung jeweils die mehrfache Zahl an politischen Häftlingen ermorden. Unter Machado wurde die Garotte (Würgeeisen) wieder zur Ausführung der Todesstrafe verwendet. Ein 44-facher Mörder wurde Chef der Militärpolizei und Schwerverbrecher wurden bewaffnet, um 70 inhaftierte politische Häftlinge zu ermorden. 1929 veranstaltete Machado eine Scheinwahl, deren einziger Kandidat er selbst war. Die Hoffnungen in der Bevölkerung, den Diktator durch Abwahl loszuwerden, zerschlugen sich und der Widerstand wuchs. Am 12. August 1933 stürzte eine breite Volksbewegung Diktator Machado durch einen Generalstreik. Nach einem kurzen Interim war Ramón Grau San Martín vom 10. September 1933 bis zum 15. Januar 1934 Präsident Kubas.

Die Herrschaft Batistas

Doch bereits am 4. September 1933 wurde die Interimsregierung durch den sogenannten „Aufstand der Unteroffiziere“, der von dem Sergeant Fulgencio Batista angeführt wurde, gestürzt. Batista wurde nun als »Führer der Revolution« von 1933 bis 1939 zum Oberbefehlshaber der Armee. Nach dem Staatsstreich wurde Ramón Grau San Martín am 10. September 1933 zum Präsidenten ernannt, jedoch am 14. Januar 1934 wieder von Batista gestürzt. Daraufhin gründete Grau die Partido Revolucionario Cubano (Auténticos). Gestützt auf die kubanische Armee und die immer präsente Interventionsdrohung der USA, repräsentiert durch den Botschafter Jefferson Caffery, setzte Batista von 1934 bis 1940 verschiedene Marionettenpräsidenten ein (Carlos Mendieta (1934/1935), José Barnet (1935/1936), Miguel Mariano Gómez (1936) und Federico Laredo Brú (1936–1940)), bis er schließlich im Jahre 1940 mit großer Mehrheit selbst zum Präsidenten gewählt wurde und unter anderem zwei Mitglieder der Kommunistischen Partei Kubas (PCC) ins Regierungskabinett berief. Zuvor waren mit Batistas Unterstützung von der verfassunggebenden Versammlung zahlreiche sozialreformerische Ziele des Volksaufstands gegen Diktator Machado von 1933 in der neuen Verfassung von 1940 verankert worden, die im internationalen Vergleich als vorbildlich galt.[12]

Wie auch in anderen Ländern kam in Kuba das Frauenwahlrecht mit einer Revolution: Die Entmachtung des Diktators Gerardo Machado führte dazu, dass Kuba das vierte lateinamerikanische Land mit Frauenwahlrecht wurde.[13][14] Nach der Erlangung der formalen Unabhängigkeit sah bereits die (provisorische) Ley Constitucional vom 2. Januar 1934 das allgemeine Männerwahlrecht vor.[15] Am 3. Februar 1934 wurde das Frauenwahlrecht in die vorläufige Verfassung aufgenommen.[14] Aber erst mit der Annahme der Verfassung von 1940 wurde das Frauenwahlrecht wirksam; die übrigen provisorischen Verfassungstexte änderten am Frauenwahlrecht nichts.[15]

Bei der Wahl 1944 wurde Batista als Präsident von Grau San Martín, dem Kandidaten der Partido Revolucionario Cubano (Auténticos)/PRC(A), abgelöst und verließ Kuba, um nach Florida zu gehen. Eine starke Oppositionspartei, der sich auch der junge Fidel Castro anschloss, entstand ab 1947 in der von Eduardo Chibás gegründeten Partido del Pueblo Cubano (Ortodoxos), der zuvor unter Hinweis auf grassierende Korruption aus der Regierungspartei PRC(A) ausgetreten war. Bei der Wahl im Jahre 1948 gewann jedoch erneut der Präsidentschaftskandidat der Auténticos, Carlos Prío.[16]

Ebenfalls im Jahre 1948 bewarb sich Batista um einen Sitz im kubanischen Senat und investierte große Summen in seine Wahl. Er setzte seine Mittelsmänner, darunter auch Kommunisten, in den großen Organisationen ein und fand Unterstützung in der Armee, bei Unternehmern und Bankern. Angesichts geringer Erfolgsaussichten seiner eigenen Präsidentschaftskandidatur bei den für Juni 1952 geplanten Wahlen gegenüber den Kandidaten der Ortodoxos und Auténticos, und großer Unzufriedenheit mit dem Zustand des kubanischen Staates unter den Offizieren unternahm Batista am 10. März 1952 einen Militärputsch. Er errichtete ein autoritäres Regime, unter dem es zur teilweisen Außerkraftsetzung der Verfassung von 1940 und zur Unterdrückung der Opposition kam.

Fidel Castro, ein junger Rechtsanwalt und Mitglied der Orthodoxen Partei von Chibás, klagte Batista wegen seines Militärputsches vor dem Obersten Gerichtshof an. Nachdem die Klage zurückgewiesen wurde, erklärte Castro, dass nun das in der Verfassung verankerte Widerstandsrecht nach Ausschöpfung aller legalen Mittel in Kraft getreten sei und bereitete den gewaltsamen Sturz Batistas vor.

P.S : Dieses "Platt-Amendment" hätte wohl Trump gerne wieder, wenn ich dem überhaupt einen Plan unterstellen würde. wahrscheinlich kennt er noch nicht mal den Begriff.


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17.07.2026 15:17
#38 RE: Steht Kuba vor einem Regimewechsel? Was uns die Geschichte lehrt
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Rey/Reina del Foro

@ElHombreBlanco also es steht zwar etwas von neuen fortschrittlichen Gesetzen die Batista erlassen hat drin, aber bei dem ganzen Rest habe ich nicht das Gefühl, dass es sich um eine Demokratie in unserem Sinne gehandelt hatte, auch nicht im ganz weitgefassteten Sinne, um es mal extrem wohlwollend auszudrücken um nicht wieder eine endlose Diskussion anzustoßen.


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17.07.2026 15:21
#39 RE: Steht Kuba vor einem Regimewechsel? Was uns die Geschichte lehrt
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Rey/Reina del Foro

@Jose Ramon hattest du mich angesprochen oder den "Burschen" ???


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17.07.2026 15:24
#40 RE: Steht Kuba vor einem Regimewechsel? Was uns die Geschichte lehrt
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Forums-Senator/in

Zitat von sputnik-wulf im Beitrag #38
bei dem ganzen Rest habe ich nicht das Gefühl, dass es sich um eine Demokratie in unserem Sinne gehandelt hatte
Bist Du der Meinung, dass die BRD bis 1990 eine Demokratie war? Denn vollständig souverän war sie auch nicht.


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17.07.2026 15:34 (zuletzt bearbeitet: 17.07.2026 15:35)
#41 RE: Steht Kuba vor einem Regimewechsel? Was uns die Geschichte lehrt
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Rey/Reina del Foro

@Quimbombó das ist eine etwas knifflige Frage. Ich habe nicht Völkerecht studiert. ich würtde behaupten , das es eine Demokratie von Gottes ( in dem Fall die USA) war. Heißt , so lange es nicht konträr zu den Interessen der USA war, ja. Wenn die negativ tangiert wurden, wurde bestimmt von den USA interveniert, was natürlich nicht in der Öffentlichkeit gesschah, sondern in den diplomatischen Hinterzimmern.
In Bezug auf Batista aber stelle ich nicht in Frage ob es eine Demokratie im europäischen Sinne war, wegen der großen Abhängigkeit von der USA, sondern wegen sein Handeln im Allgemeinen in der Zeit seiner Herrschaft.
Wie diese Beschreibung z.B
"Angesichts geringer Erfolgsaussichten seiner eigenen Präsidentschaftskandidatur bei den für Juni 1952 geplanten Wahlen gegenüber den Kandidaten der Ortodoxos und Auténticos, und großer Unzufriedenheit mit dem Zustand des kubanischen Staates unter den Offizieren unternahm Batista am 10. März 1952 einen Militärputsch. Er errichtete ein autoritäres Regime, unter dem es zur teilweisen Außerkraftsetzung der Verfassung von 1940 und zur Unterdrückung der Opposition kam."

Hört sich irgendwie nicht vergleichbar mit D bis 1990 an, oder ?


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17.07.2026 15:44
#42 RE: Steht Kuba vor einem Regimewechsel? Was uns die Geschichte lehrt
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Rey/Reina del Foro

Je mehr ich mich mit der Geschichte Kubas befasse um so mehr kommt mir der Eindruck, dass die Kubaner nur extrem kurze Abschnitte der Freiheit genossen hatten und die, die heute noch leben haben wahrscheinlich nie einen solchen Monemt erlebt und jetzt kommt die Essenz .
Wenn Trump mit seiner Poiitik, oder das was er für Politik hält, durch kommt, dann werden wohl auch die nächsten Generationen nicht wissen was staatliche Souveränität und wirkliche Freiheit heißt.
Dieses Gefühl hatten sie vielleicht in den ersten Jahren nach der Revolution durch Fidel, weil er war wohl der Erste, der nicht eine Marionette der USA war und dieser Stachel sitzt bis heute wohl sehr tief bei den Yankee`s


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17.07.2026 15:59
avatar  Siggi
#43 RE: Steht Kuba vor einem Regimewechsel? Was uns die Geschichte lehrt
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spitzen Mitglied

Zitat von Quimbombó im Beitrag #40
Bist Du der Meinung, dass die BRD bis 1990 eine Demokratie war? Denn vollständig souverän war sie auch nicht.


Die Bundesrepublik ist eine Demokratie. Wenn sie nicht ganz perfekt sein sollte lebe ich trotzdem tausendmal lieber in Deutschland, immer noch viel besser als Russland, China, Nordkorea, Türkei und auch USA etc..


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17.07.2026 16:09 (zuletzt bearbeitet: 17.07.2026 16:11)
#44 RE: Steht Kuba vor einem Regimewechsel? Was uns die Geschichte lehrt
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Rey/Reina del Foro

@ auch lieber als in der Schweiz, Österreich, Kanada, Australien, Neuseeland oder vielleicht mal exotisch den Cayman Islands, Singapur oder Seoul


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17.07.2026 16:16
avatar  Siggi
#45 RE: Steht Kuba vor einem Regimewechsel? Was uns die Geschichte lehrt
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spitzen Mitglied

Zitat von sputnik-wulf im Beitrag #44
auch lieber als in der Schweiz, Österreich, Kanada, Australien, Neuseeland oder vielleicht mal exotisch den Cayman Islands, Singapur oder Seoul


ja


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17.07.2026 16:17
#46 RE: Steht Kuba vor einem Regimewechsel? Was uns die Geschichte lehrt
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Forums-Senator/in

Zitat von sputnik-wulf im Beitrag #41
ich würtde behaupten , das es eine Demokratie von Gottes ( in dem Fall die USA) war. Heißt , so lange es nicht konträr zu den Interessen der USA war, ja. Wenn die negativ tangiert wurden, wurde bestimmt von den USA interveniert
Also genau wie Kuba seit Anfang des 20. Jahrhunderts bis zur Castro-Revolution.


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17.07.2026 16:18
avatar  Chaval
#47 RE: Steht Kuba vor einem Regimewechsel? Was uns die Geschichte lehrt
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Rey/Reina del Foro

Zitat von sputnik-wulf im Beitrag #42
Je mehr ich mich mit der Geschichte Kubas befasse um so mehr kommt mir der Eindruck, dass die Kubaner nur extrem kurze Abschnitte der Freiheit genossen hatten und die, die heute noch leben haben wahrscheinlich nie einen solchen Monemt erlebt
Klar, angesichts von 74 Jahren Diktatur wird es immer schwieriger, diese Menschen zu finden.....

Aber es gibt sie, und diese Zeitzeugen wissen ganz genau, dass das Geschichtsbild, welches man im revolutionären Kuba von Kindesbeinen an eingetrichtert bekommt, wenig bis gar nichts mit der Realität der damaligen Zeit zu tun hat.
Diese billigen Propaganda-Traktate sind das Papier nicht wert, auf denen sie geschrieben sind, dienen bestenfalls als Klopapier...........

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Winston Churchill

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17.07.2026 16:22
#48 RE: Steht Kuba vor einem Regimewechsel? Was uns die Geschichte lehrt
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Rey/Reina del Foro

@Chaval deine "billigen Propaganda-Traktate" stammen aus Wikipedia , Bursche !! Beschwere dich also bei denen und nicht bei mir. Kannste natürlich trotzdem als Klopapier nutzen.


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17.07.2026 16:31 (zuletzt bearbeitet: 17.07.2026 16:32)
#49 RE: Steht Kuba vor einem Regimewechsel? Was uns die Geschichte lehrt
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Rey/Reina del Foro

@Quimbombo ich weiß nicht wie gut du Deutschland kennst und dessen Geschichte. Nochmal zu Erinnerung, der Auszug :
"........10. März 1952 einen Militärputsch. Er errichtete ein autoritäres Regime, unter dem es zur teilweisen Außerkraftsetzung der Verfassung von 1940 und zur Unterdrückung der Opposition kam."
ich kann mich an keinen Militärputsch in D und an ein darauf folgendes Militärregime seit 1945 in D erinnern. das unterscheidet wohl D von Kuba , mal ganz unabhängig von der Betrachtung der Abhängigkeiten gegenüber der USA.


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17.07.2026 16:33 (zuletzt bearbeitet: 17.07.2026 16:33)
avatar  Chaval
#50 RE: Steht Kuba vor einem Regimewechsel? Was uns die Geschichte lehrt
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Rey/Reina del Foro

Sputnik, du weisst genau, dass ich mich nicht auf irgendwelche Wikipedia-Einträge beziehe, sondern auf das offizielle Geschichtsbild, dass den Kubanern seit Jahrzehnten von Kindesbeinen an, in Schule und Universität vermittelt wird.

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