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US-Druck zwingt Sherritt zum Rückzug aus Kuba
Zitat
US-Druck zwingt Sherritt zum Rückzug aus Kuba
Nach mehr als 30 Jahren zieht sich der kanadische Bergbaukonzern Sherritt International aus Kuba zurück – erzwungen durch verschärfte US-Sanktionen. Havanna spricht von "rücksichtsloser wirtschaftlicher Aggression".
Quelle: Cubaheute
#3 RE: US-Druck zwingt Sherritt zum Rückzug aus Kuba
Zitat von flicflac im Beitrag #2
Durch verschärfte US Sanktionen ?, oder ? , durch verschärfte Bedingungen in Cuba.
Siehe deren eigenes Statement:
Zitat
TORONTO – Sherritt International Corporation (“Sherritt” or the “Corporation”) (TSX:S) provides the following update further to its May 4, 2026 news release regarding the Executive Order issued by the U.S. administration on May 1, 2026 expanding its sanctions against Cuba (the “Executive Order”). Brian Imrie, Richard Moat and Brett Richards have resigned from the Corporation’s Board of Directors effective immediately.
Sherritt has not been formally designated under the Executive Order. However, such a designation could occur at any time. In any event, the mere issuance of the Executive Order itself creates conditions that materially alter the Corporation’s ability to operate in the ordinary course, including activities related to Sherritt’s Cuban joint venture operations.
https://sherritt.com/sherritt-provides-u...vities-in-cuba/
Das ist mittlerweile sprichwörtlich 'kalter Kaffee'. Die entsprechenden Hintergründe sowie die finalen Details zum Rückzug wurden bereits vor Tagen ausführlich dargelegt. Es ist nun an den chinesischen Partnern, die Initiative zu ergreifen und die Erschließung der Minen voranzutreiben
#6 RE: US-Druck zwingt Sherritt zum Rückzug aus Kuba
Zitat von el-che im Beitrag #4
Das ist mittlerweile sprichwörtlich 'kalter Kaffee'. Die entsprechenden Hintergründe sowie die finalen Details zum Rückzug wurden bereits vor Tagen ausführlich dargelegt. Es ist nun an den chinesischen Partnern, die Initiative zu ergreifen und die Erschließung der Minen voranzutreiben
als erstes müssten die neuen potentiellen Vertragspartner die Verträge zwischen Sherritt und dem cubanischen Staat durcharbeiten.
Stichwort Salvatorische Klausel, Force Majeure etc ?
Was passiert mit dem nicht gerade billigen Equipment in Moa?
Kann das kanadische Geschirr und falls erforderlich die kanadischen Fachkräfte von dem neuen Investor übernommen werden ?
Dann sollten Rotchinesen und Cubaner möglichst schnell handeln und einen Deal beispielsweise "Nickelerz gegen Devisen und Solarparks" abschließen.
Nickel ist ein strategischer Werkstoff mit abnehmender Verfügbarkeit, der schon im WK2 eine bedeutende Rolle hinsichtlich der nachlassenden Stahlqualität der ansonsten technisch weit überlegenden deutschen Panzer gespielt hat. Die Strategen in den USA kennen die Historie und haben längst eine Auge auf die gegenüber den USA um den Faktor 15 höheren Nickelreserven auf Cuba geworfen.
Nach dieser Meldung schätze ich die Wahrscheinlichkeit eines militärischen Angriffs der USA zunehmend auf 50 % ein.
Kleiner Vorteil für die Cubaner gegenüber Venezuela und Iran: Die USA unterhalten eine Art Botschaft in Habana, sobald die Gusanos ihr Botschaftsgelände verlassen und einen langen Schuh Richtung Ausland machen, wäre das ein Indikator für eine anstehende Militäroperation.
In Venezuela haben sie es auch nicht gemerkt. Die Mitarbeiter diverser Botschaften haben einfach einen Wochenendausflug in andere Teile des Landes gemacht. Wie übrigens auch Teile der heutigen Regierung. Sollen jetzt alle hysterisch werden, wenn Mitarbeiter der US-Botschaft mit leichtem Gepäck einen Ausflug machen? Das machen sie sicherlich öfter mal. Im "Rio de Oro" waren im Laufe der Jahre immer mal wieder Mitarbeiter verschiedener Botschaften für 2-3 Tage. Es hatte schon einen Grund warum die Amis das an einem Samstag gemacht haben. Wären dadurch Mitglieder anderer Botschaften in Gefahr geraten oder sogar verletzt worden, hätten diese Länder das Ganze sicherlich nicht so einfach hin genommen.
#8 RE: US-Druck zwingt Sherritt zum Rückzug aus Kuba
Zitat von hellemut im Beitrag #6
Die USA unterhalten eine Art Botschaft in Habana, sobald die Gusanos ihr Botschaftsgelände verlassen und einen langen Schuh Richtung Ausland machen, wäre das ein Indikator für eine anstehende Militäroperation.
Und dann? Erhöht die Dauer des potentiellen Widerstands der kubanischen "Spezialeinheiten" um vielleicht fünf Minuten.
Zitat von Trieli im Beitrag #7
In Venezuela haben sie es auch nicht gemerkt
Da haben es die Spatzen von den Dächern in Caracas gepfiffen. Ne Woche vorher wurde Venezuela zur Flugverbotszone erklärt. Ist dir die Höhe der Kollateralschäden nicht vollkommen egal, musst du ein paar mehr oder wenige subtile Voransagen machen, dass in Kürze was bevorstehen könnte.
#9 RE: US-Druck zwingt Sherritt zum Rückzug aus Kuba
Es wird auch in Havanna Vorzeichen geben, sollte es so kommen. Aber nicht indem die Mitarbeiter der Botschaften reihenweise das Land verlassen. Und so ein Coup wie bei Maduro kann auch nur funktionieren, wenn jemand in der Regierung gemeinsame Sache mit den USA macht.
Ich glaube aber immer noch daran, dass es keinen militärischen Weg geben wird. Die Amis haben keinen Bock mehr auf Kriegsspiele. Und den Menschen in den Bundesstaaten weit weg vom Golf, gehen die Kubaner sonstwo vorbei.
Und sollte Trump die Midterms verlieren, wonach es gerade stark aussieht, werden sowieso wieder viele Sachen gekippt und der alte Status Quo eingesetzt.
#10 RE: US-Druck zwingt Sherritt zum Rückzug aus Kuba
Zitat von Trieli im Beitrag #9
Und sollte Trump die Midterms verlieren, wonach es gerade stark aussieht, werden sowieso wieder viele Sachen gekippt und der alte Status Quo eingesetzt.
Als ob er sich für den Senat oder das Repräsentantenhaus interessiert.
Er regiert doch auch jetzt weitgehend an denen vorbei.
Zitat von Trieli im Beitrag #9
sollte Trump die Midterms verlieren
Fünf Monate verbleiben noch, und doch mögen sie den Demokraten wie eine Ewigkeit erscheinen. In jedem Augenblick könnte der Iran-Konflikt seine Beilegung finden – und am Ende wird alles gut sein. Wer die Erzählung des Sieges beherrscht, ist derjenige, der letztlich triumphiert; denn es ist das Gesetz des Überlegenen
#12 RE: US-Druck zwingt Sherritt zum Rückzug aus Kuba
Glaub nicht, dass Trump ein Pseudo-Deal mit dem Iran viel nützt, auch wenn die Gallone Sprit dann keine 4 Dollar mehr kostet.
Hatte irgendwo gelesen, das Rubio zum 1. Oktober erwartet, dass Kuba sozusagen unter US-Verwaltung stehen wird. Beruhte wohl auf keiner seriösen Meldung. Zumindest finde ich keine solche.
Einen wirklichen Sieg über den Iran wird es nicht geben. Er hat die iranische Regierung komplett unterschätzt. Und selbst wenn er einen Deal irgendeiner Art hinbekommt, werden die Preise in den USA nicht von heute auf morgen sinken. Seit seinem Amtsantritt kennen die nur einen Weg. Und zwar nach oben. Und wenns ans Portemonnaie geht, verstehen die Amis keinen Spass. Wenn es den meisten wirtschaftlich gut geht, kann der Präsident so viel Krieg spielen wie er will. Aber nicht wenn die Amis das an der Supermarktkasse merken. Ausserhalb der Metropolen findet man aktuell kaum noch Restaurants, die ausser Hühnchen auch Steak etc. anbieten. Die Leute haben schlicht nicht mehr das Geld für teure Restaurantbesuche. Haben sich unserem Team vor zwei Jahren die Maga-Menschen quasi noch vor die Kamera geschmissen, muss man sie aktuell mit der Lupe suchen. Und nur lächerliche 3.000 Männecken bei Trumps Wahlveranstaltung in Miami vor einer Woche, wo es vor 2 Jahren noch 60.000 waren. So schnell kriegt er die verlorenen Schäfchen auch nicht zurück.
#14 RE: US-Druck zwingt Sherritt zum Rückzug aus Kuba
Zitat von Trieli im Beitrag #13
Ausserhalb der Metropolen findet man aktuell kaum noch Restaurants, die ausser Hühnchen auch Steak etc. anbieten. Die Leute haben schlicht nicht mehr das Geld für teure Restaurantbesuche.
Völlig übertrieben wie immer. Dem Grossteil der Menschen in den USA gehts gut, genauso wie in der Euro Zone, obwohl eine Inflation von ca. 2.7% besonders die unteren Schichten betrifft. Ist in Kuba leider ebenfalls so.
Ihr vom Schmuddel-TV solltet euch nicht ständig am Leid der Ärmsten ergötzen, und euch auch mal die Mittelschicht ansehen, die Oberschicht blendet ihr ja klassisch aus, bringt ja keine Quoten.
@saludos: Keine Ahnung was für dich Schmuddel-TV ist. Vielleicht solltest du dir einfach mal die Reportagen von vor 2, 4 und 6 Jahren anschauen, bevor du dir ein Urteil erlaubst. Da kommen genug Reiche und Mittelschicht zu Wort. Aber auch genug Leute auf der Strasse, die spontan angesprochen wurden. Ich vermute aber mal stark, dass du sowieso keine Ahnung hast was für Produktionen wir machen.
Und wo habe ich geschrieben, dass es den Menschen nicht gut geht in den USA? Ja, es geht ihnen wie in der Eurozone und auch hier haben wir es mit Restaurantsterben zu tun, weil immer weniger Menschen in Restaurants gehen.
Das sagt übrigens die KI dazu:
"Übersicht mit KI
Seit Anfang 2025 hat die deutsche Gastronomie eine beispiellose Insolvenzwelle erlebt. Bundesweit mussten rund 24.500 Gaststätten, Cafés und kleine Lokale für immer schließen. Allein im Jahr 2025 meldeten über 2.900 Betriebe direkt Insolvenz an. Hauptgründe für diese Entwicklung sind die hohe Inflation, explodierende Energiekosten, Personalmangel und ein spürbar verändertes Konsumverhalten der Gäste."
In den USA stellen sie die Speisekarten um, um noch Gäste anzuziehen. Teueres Essen geht eben aktuell nicht mehr über die Theke. Also wird es nicht mehr angeboten. Die reichen Amis gehen sicher noch essen und deshalb findet man da wo Reiche wohnen auch noch Restaurants mit Steak & Co. Ausserhalb aber eben kaum noch. Die Restaurantbetreiber passen sich dem Geldbeutel ihrer Kunden an. Das zieht sich durch alle Bereiche, wo Menschen gerne ihre Freizeit verbringen, Besuche z.B. in Freizeitparks, Urlaube etc. werden eingeschränkt. Ich kenne genug Leute in meinem Umfeld, die 2026 auf Urlaub verzichten, weil es einfach zu teuer ist. Viele hätten das Geld, sehen es aber nicht ein diese absurden Flug- und Hotelpreise zu bezahlen. Und viele, obwohl gute Jobs, können sich einen Familienurlaub mit 2 Kindern nicht leisten, weil auch alles andere sehr teuer geworden ist.
Die US-Regierung wird die Auswirkungen ihrer Fehlhandlungen zu spüren bekommen. Wie auch die deutsche Regierung. Nur eben früher. Und dann bleibt abzuwarten, was für Auswirkungen das im Bezug auf die Politik gegenüber Kuba bedeutet.
Zitat von Trieli im Beitrag #15
Schmuddel-TV
Sagt dir jede KI,
„Schmuddel-TV“ (oder Trash-TV) bezeichnet in Deutschland vor allem billige, sensationsheischende Formate mit viel Drama, Beziehungschaos, peinlichen Momenten und oft fragwürdigem Niveau – also genau das, wofür RTL (und teilweise VOX/RTLZWEI) bekannt ist.
Ich habe mal ende der 80er ein Praktikum in einem Softwarehaus gemacht, welches Software für einen neuen Trash-TV sender gemacht hat und weiss sehr genau welche Praktiken es dort gibt, e.g Konfliktwerbung Algorithmen etc. Habe dann auch Leute kennengelernt die dort fest angestellt haben.. Niveau von unten
#18 RE: US-Druck zwingt Sherritt zum Rückzug aus Kuba
@saludos: Ich bezweifle übrigens, dass RTL in den 80igern schon auf den von dir genannten Algorithmen basierend gearbeitet hat. Denn damals stand RTL in den Kinderfüsschen und der damalige GF Dr. Thoma hat bis Mitte der 90iger Jahre rein auf Sex sells, Klamauk und amerikanische Serien gesetzt. Bis zur Mitte der 90iger hat man sich am amerikanischen und japanischen Markt orientiert und kopiert was man nur irgendwie kopieren konnte. Leider oft wenig erfolgreich bis auf „RTL Samstag Nacht“. Aber es gab Geld im Überfluss und ein Flopp war kein grosses Thema. Damals wurden viele Leute nach Asien und die USA geschickt um amerikanische und asiatische Programme zu gucken um sie dann zu kopieren. Im Anschluss ist man den Weg gegangen mit den amerikanischen Produzenten zu kooperieren und sie nach Deutschland zu locken. Die haben die Programme, speziell Comedy und Talk viel erfolgreicher adaptiert. Damals entstand dann auch der Begriff „Trash“, basierend auf den Talks, die bewußt Menschen vorgeführt haben. Der heutige Trash entstand erst in den 2000ernden.
Ich war von 1988 bis 2000 bei RTL und da war am Anfang nichts computerbasiert. Da wurde noch nichtmal Programm überspielt und es sassen Menschen 24 Stunden in der Sendeabwicklung und haben die guten alten Beta SP Bänder händisch gewechselt bis ca. 1992-93 die „Sendestrasse“ kam.
Und es gab auf Papier ausgewertete Zuschauerbefragungen. Wir hatten damals ausschliesslich Schreibcomputer. Internet gab es bei RTL so ab 1995-96.
Ich zweifle nicht an, dass du in den 80igern bei einer solchen Firma gearbeitet hast, die sich mit Algorithmen beschäftigt hat. Ich bezweifle aber, dass RTL damals ein Kunde war. Vor allem weil ich Dr. Thoma gut gekannt habe und seine Einstellung bis zu seinem Tod kannte.
Vielleicht solltest du aber einfach mal sicher sein, bevor du „Fakten“ raushaust, ob die überhaupt eine Basis haben. Ich arbeite auch nicht im Ansatz für eine deutschen oder internationalen Privat-TV-Sender. Du hast schlicht nicht den blassesten Schimmer was ich mache. Ich bin übrigens auch nicht inhaltlich tätig. War ich nie und werde es niemals sein.
Und im Übrigen würde ich mich niemals schämen für RTL gearbeitet zu haben. Ich hatte da eine tolle Zeit und habe da viel gelernt. Habe ich immer hinter dem Programm gestanden. Ja, zu 95%. Würde ich es heute noch? Nein, RTL heute ist nicht mehr mein RTL. Aber das ist vieles nicht mehr was es vor 26 Jahren noch war.
Ich hätte es übrigens mal reizend gefunden, wenn du auf meine anderen Aussagen eingegangen wärst. Aber das ist typisch für dich, einfach ein Wort rausfischen und dann den Rest ignorieren.
Zitat von Trieli im Beitrag #18
......................................................Und im Übrigen würde ich mich niemals schämen für RTL gearbeitet zu haben. Ich hatte da eine tolle Zeit und habe da viel gelernt. Habe ich immer hinter dem Programm gestanden. Ja, zu 95%. Würde ich es heute noch? Nein, RTL heute ist nicht mehr mein RTL. Aber das ist vieles nicht mehr was es vor 26 Jahren noch war...................................
@ Trieli,
warst du denn auch bei der Sendung Tutti Frutti dabei?
Zitat von Trieli im Beitrag #18
in den 80igern schon auf den von dir genannten Algorithmen basierend gearbeitet hat.
Die Software wurde 1989 für Pro7 entwickelt (C/Informix) und hiess Sendeplanung. Ich hätte auch dort anfangen können, abler Lohnniveau war eben auch von unten.
Ich finde es grundsätzlich gut, dass es gute TV Recherchen von e.g. BBC gibt und z.b. Trash wie bereits erwähnt, denn nur so kann der Zuschauer den Qualitätsunterschied erkennen. Im kubanischen Einheits-TV gibts eben diese Abwechslung nicht.
Wir sind ja hauptsächlich im Terra X, Arte Doku und Bereich Sportdokus unterwegs. Und ich denke, alle Bereiche fallen selten unter Trash.
Aber Sender wie RTL & Co. haben nach wievor ihre Daseinberechtigung was die Zuschauerzahlen ja zeigen. Und ich denke nicht, dass alle deren Zuschauer vollkommen verblödet sind.
Aber mal ein nettes Beispiel: Gestern für 6 Personen 5 stinknormale Wraps mit Hühnchen 1 x Cesaersalat plus Softdrink per Uber Eats bestellt ziemlich genau 320$. Und das in Alabama. Sind über 50$ pro Person in einem der ärmsten Bundesstaaten der USA. Das ist deutlich teurer als hier, bei niedrigerem Lohnniveau. Die Krabbenfischerei, wovon die Meisten leben, liegt fast am Boden, weil die Fischer sich kaum noch den Diesel für die Boote leisten können. Was dann natürlich auch den Preis für Krabben in die Höhe treibt und Arbeitsplätze kostet. Also in Alabama sind die Trumpwähler so ziemlich ausgestorben. Sie hatten grosse Hoffnungen in Trump gesetzt und wurden bitter enttäuscht.
In Bayou la Batre, ein Krabbenfischerstädchen, dass eigentlich Jahrezehntelang Rephochburg war, konnte unser Team nicht eine Person finden, die heute noch Trump wählen würde. Und wir haben lange gesucht und der Bürgermeister hat uns unterstützt. Das ist zwar nur ein Beispiel, aber vermutlich nicht das Einzige. Gerade die Menschen mit niedrigem Einkommen und Imigranten haben Trump gewählt in der Hoffnung, dass es ihnen mit ihm besser geht. Und alle sind damit bös auf die Nase gefallen und es geht ihnen wirtschaftlich schlechter als vorher. Und die Imigranten leben in der ständigen Angst ICE vor der Tür stehen zu haben, weil sie mal über eine rote Ampel gefahren sind.
Ich habe keine Ahnung, wie Trump das Ruder noch rumreissen will bis November. Eine militärische Aktion in Kuba wird es vermutlich nicht bringen bei nur 2,9 Mio stimmberechtigen Amerika-Kubanern in
den USA von 173 Mio. stimmberechtigen Amis. Die bringen ihm vielleicht Florida. Aber dann sieht es schon düster aus. Und eine demokratische Mehrheit im Kongress dürfte ihm schon zu schaffen machen, speziell bei seinen Ambitionen auf eine 3. Amtszeit.
Weiter aushungern dürfte da eher seine Strategie sein.
#23 RE: US-Druck zwingt Sherritt zum Rückzug aus Kuba
Zitat von Trieli im Beitrag #22
Eine militärische Aktion in Kuba wird es vermutlich nicht bringen bei nur 2,9 Mio stimmberechtigen Amerika-Kubanern in den USA von 173 Mio. stimmberechtigen Amis. Die bringen ihm vielleicht Florida.
Bei den Mid-terms zählen eh Wahlkreise, keine Bundesstaaten. Der kubanische Einfluss dürfte da noch niedriger ausfallen.
Zitat von Trieli im Beitrag #22
Wir sind ja hauptsächlich im Terra X, Arte Doku und Bereich Sportdokus unterwegs. Und ich denke, alle Bereiche fallen selten unter Trash.
Aber Sender wie RTL & Co. haben nach wievor ihre Daseinberechtigung was die Zuschauerzahlen ja zeigen. Und ich denke nicht, dass alle deren Zuschauer vollkommen verblödet sind.
Aber mal ein nettes Beispiel: Gestern für 6 Personen 5 stinknormale Wraps mit Hühnchen 1 x Cesaersalat plus Softdrink per Uber Eats bestellt ziemlich genau 320$. Und das in Alabama. Sind über 50$ pro Person in einem der ärmsten Bundesstaaten der USA. Das ist deutlich teurer als hier, bei niedrigerem Lohnniveau. Die Krabbenfischerei, wovon die Meisten leben, liegt fast am Boden, weil die Fischer sich kaum noch den Diesel für die Boote leisten können. Was dann natürlich auch den Preis für Krabben in die Höhe treibt und Arbeitsplätze kostet. Also in Alabama sind die Trumpwähler so ziemlich ausgestorben. Sie hatten grosse Hoffnungen in Trump gesetzt und wurden bitter enttäuscht.
In Bayou la Batre, ein Krabbenfischerstädchen, dass eigentlich Jahrezehntelang Rephochburg war, konnte unser Team nicht eine Person finden, die heute noch Trump wählen würde. Und wir haben lange gesucht und der Bürgermeister hat uns unterstützt. Das ist zwar nur ein Beispiel, aber vermutlich nicht das Einzige. Gerade die Menschen mit niedrigem Einkommen und Imigranten haben Trump gewählt in der Hoffnung, dass es ihnen mit ihm besser geht. Und alle sind damit bös auf die Nase gefallen und es geht ihnen wirtschaftlich schlechter als vorher. Und die Imigranten leben in der ständigen Angst ICE vor der Tür stehen zu haben, weil sie mal über eine rote Ampel gefahren sind.
Ehemalige Immigranten können nur wählen, wenn sie den US-Pass haben und sind dann offiziell US-Staatsbürger. Als US-Staatsbürger können sie, soviel ich weiss, auch nicht mehr einfach ausgeschaft werden. Sollten sie aber für ICE-Beamte ausländisch aussehen oder sich in einer Fremdsprache unterhalten, laufen sie Gefahr, dass sie von diesen Idioten verhaftet und in eine Zelle gesteckt werden, wenn sie sich nicht alt US-Bürger ausweisen können. Also immer schön den Pass mitnehmen.
Ex-Immigranten haben sicher Freunde und Bekannte unter den Immigranten die noch keinen definitiven Aufenthaltsstatus haben. Auch ihnen zuliebe werden sie wohl eher Demokraten wählen.
Saludos
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