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Infos über die gegenwärtige Situation in Kuba 02/2026
Na dann eröffnen wir mal. Mit schlechten Nachrichten:
https://www.cibercuba.com/noticias/2026-...ivisas-comercio
https://www.cibercuba.com/noticias/2026-...ectronico-pagos
Kann doch eigentlich nur schiefgehen, oder?
Immerhin ist die Stromsituation in Holguin nach wie vor stabil.
#3 RE: Infos über die gegenwärtige Situation in Kuba 02/2026
Aus dem ersten Link:
Zitat
El absurdo legal: cumplir con La Habana puede violar la ley en Estados Unidos
El Acuerdo 10216 presenta una contradicción que roza lo absurdo y que podría convertirlo en letra muerta para las plataformas que operan desde Estados Unidos — que son la mayoría.
#5 RE: Infos über die gegenwärtige Situation in Kuba 02/2026
#6 RE: Infos über die gegenwärtige Situation in Kuba 02/2026
Zitat von ich im Beitrag #2
Immerhin ist die Stromsituation in Holguin nach wie vor stabil.
Was bedeutet für dich denn stabil ?
In SdC ist die Stromsituation auch stabil.--> bis zu 16 Stunden keinen Strom am Tag
Die Spitäler schicken die Leute weg, die nur zum Handy aufladen im Spital vorbeikommen, auch das ist stabil
Ostern bin ich wieder dort, Ausser dem üblichen nehme ich ausreichend Powerbanks mit, und natürlich Schweizer Schokoladenhasen
In Holguin sind die Lebensmittelpreise wohl vom Dezember zu jetzt zu 80-100% gestiegen. Über konkrete Preise schreibe ich mit Freunden und Familie nicht, weil ich es, mangels eigener Erfahrung, nicht einschätzen kann. Aber richtig jammern tut bisher niemand. Was mich mehr als wundert.
Ich bin echt baff und ziemlich überrascht über die knallharten Behauptungen, die manche hier raushauen, als wären sie unumstößliche Wahrheiten.
Ich bin schon lange genug dabei und habe sowohl die Preisentwicklung als auch den Verlust der Kaufkraft der Währung mitverfolgt. Klar, die Inflation, unter der die Gesellschaft leidet, geht logischerweise mit dem sinkenden Wert des Pesos einher — das ist normal und wird vom kubanischen Volk auch so wahrgenommen.
Man muss sich schon ein bisschen das Gehirn neu sortieren, um das zu begreifen, aber so ist nun mal die Realität.
...die Inflation in Kuba ist doch grösstenteils hausgemacht. Der kubanische Staat druckt Geld (nicht notwendigerweise in Form von Banknoten) um sich zu finanzieren. Ausserdem heizt seit jüngstem die Verknappung des Treibstoffs, seitdem das Ölembargo greift, den Preisanstieg zusätzlich an. Logische Konsequenz ist, dass der Wert des Pesos auf dem informellen Devisenmarkt immer stärker abnimmt. Gelingt es der Regierung nicht, das Vertrauen in die lokale Währung wiederherzustellen, so besteht wohl die Gefahr einer Hyperinflation wie in Venezuela 2017-2020 mit Inflationsraten von 10.000% plus. Am Ende bleibt nur die weitgehende Dollarisierung der Wirtschaft, ein Prozess der ja schon in Gange ist...
#12 RE: Infos über die gegenwärtige Situation in Kuba 02/2026
Zur Hyperinflation wird es nicht mehr kommen und die Dollarisierung der Wirtschaft ist nur ein Schritt zur Annexion des Landes durch die USA. Im Moment sieht es jedenfalls danach aus. Damit die Obersten Revoluzzer nicht ganz leer aushehen, bekommen die ein kleines Trinkgeld und werden irgendwo ausserhalb Kuba's ein schönes Leben geniessen und vor dem Nacional wird bald die US Fahne wehen
https://www.reuters.com/world/us/trump-r...uba-2026-02-27/
Ich frage mich, wie Trump das lösen will, dass dann nicht sämtliche junge Kubaner die Insel verlassen und in die USA umsiedeln. Wenn sie Amerikaner sind, kann er es ihnen ja nicht mehr verbieten. Denn marode wird das Land ja immer noch sein und es wird Jahrzehnte dauern Kuba auf den infrastrukturellen und technologischen Stand er USA zu bringen.
#16 RE: Infos über die gegenwärtige Situation in Kuba 02/2026
Zitat von ElHombreBlanco im Beitrag #5
Glaub ich nicht. Werden doch eh fast alle vom Clan gesteuert, hab ich das Gefühl.
Wenn ich mich recht erinnere, dann sahen das die Autoren bei Cibercuba aus den im Artikel genannten Gründen als widerlegt an. Klar: Warum sollte das Regime sich selbst besteuern? Hat es noch nie gemacht.
Zitat von rats2005 im Beitrag #11
Am Ende bleibt nur die weitgehende Dollarisierung der Wirtschaft, ein Prozess der ja schon in Gange ist...
Die Wirtschaft wurde vom Geigenkasten dollarisiert. Und das hat sehr lange (fast 30 Jahre) gut funktioniert. Bis ein paar Schlauberger dann den CUC und damit die Dollarparität abgeschafft haben. Anschließend haben sie dann noch die Löhne um den Faktor Fünf erhöht und sich über die Preissteigerung um Faktor Sieben gewundert.

Zitat von saludos im Beitrag #6Zitat von ich im Beitrag #2
Immerhin ist die Stromsituation in Holguin nach wie vor stabil.
Was bedeutet für dich denn stabil ?
9/15 im täglichen Wechsel. Oder weniger Abschaltungen. Das ist seit Jahren so und der Trend zeigt in den letzten Monaten eher nach oben als nach unten. Warum auch immer.
#17 RE: Infos über die gegenwärtige Situation in Kuba 02/2026
Zitat von rats2005 im Beitrag #11
...die Inflation in Kuba ist doch grösstenteils hausgemacht. Der kubanische Staat druckt Geld (nicht notwendigerweise in Form von Banknoten) um sich zu finanzieren. Ausserdem heizt seit jüngstem die Verknappung des Treibstoffs, seitdem das Ölembargo greift, den Preisanstieg zusätzlich an. Logische Konsequenz ist, dass der Wert des Pesos auf dem informellen Devisenmarkt immer stärker abnimmt. Gelingt es der Regierung nicht, das Vertrauen in die lokale Währung wiederherzustellen, so besteht wohl die Gefahr einer Hyperinflation wie in Venezuela 2017-2020 mit Inflationsraten von 10.000% plus. Am Ende bleibt nur die weitgehende Dollarisierung der Wirtschaft, ein Prozess der ja schon in Gange ist...
Der Wert des Pesos ist auf dem Schwarzmarkt vergleichsweise wenig gesunken im letzten halben Jahr. Hab im Oktober 550 bei el toque gesehen/bekommen, jetzt notiert er bei 570 ggü. dem Euro.
Die Hyperinflation in Venezuela wurde durch eine Kombination der expansiven Geldpolitik im Zug einbrechender Öleinnahmen, Abwertung der heimischen Währung und der USD-Überschuldung, finanziert durch den internationalen Kapitalmarkt ausgelöst. Der entscheidende Unterschied. Kuba ist schon längst vom internationalen Kapitalmarkt "ausgeschlossen" und intern hat sich ein 2-3 fach Währungssystem "etabliert", das schon länger durch die Hard-Currencies USD/EUR/CAD bestimmt wird.
Zitat von Trieli im Beitrag #14
Ich frage mich, wie Trump das lösen will, dass dann nicht sämtliche junge Kubaner die Insel verlassen und in die USA umsiedeln. Wenn sie Amerikaner sind, kann er es ihnen ja nicht mehr verbieten. Denn marode wird das Land ja immer noch sein und es wird Jahrzehnte dauern Kuba auf den infrastrukturellen und technologischen Stand er USA zu bringen.
In dem Artikel wird Trump mit "friendly takeover" zitiert. Das heißt nicht zwangsläufig das Cuba ein Teil der USA wird und auch nicht das Kubaner mit gleichen Rechten ausgestattet werden müssen.
Im weiteren Verlauf wird klar, dass es hier um die Forderungen der Exilkubaner geht. Man kann auch interpretieren, dass eine kubanische Regierung, die die Interessen der Exilkubaner verfolgt bis berücksichtigt - der Spannungsbogen - damit gemeint sein könnte.
Ok. Aber was meint er dann mit „friendly takeover“? Freundliche Übernahme von was? Verantwortung, Kontrolle, das ganze Land? Egal was. Es bedeutet erst einmal, dass die USA und ihre Unternehmen sehr viel Geld investieren müssen ohne daraus in den ersten Jahren Gewinn abgreifen zu können. Ausser im Tourismus kann man ja aktuell keine Gewinne abschöpfen, ohne jahrelange hohe Investitionen. Dazu kommt die Trägheit zum System bei den Kubis. Also viel Spass für die, die investieren.
Aber Donald hat ja aktuell ein ganz anderes Problem und die Kubis erstmal wieder Ruhe. Denn das was er da heute im Nahen Osten angezettelt hat, wird nicht wie in Venezuela, in 24 Stunden beendet sein.
...ich denke, Trieli hat Recht. Für quick wins, wie sie Trump vorschweben, eignet sich Kuba nicht. Und trotzdem: die einzige längerfristige Lösung scheint jetzt in einer Entspannung der Beziehungen zu den USA zu bestehen. Und die geht nur mit Reformen. Deshalb fürchtet die kub. Regierung ja im Grunde die Aufhebung der Sanktionen. Denn ohne US-Sanktionen verschwindet ihre Legitimation. Bei der letzten gr0ßen US-Initiative, dem Obama-Besuch von 2016, hatten sie sich ja mit Konzessionen noch geziert und den erstaunlichen Olivenzweig ausgeschlagen. Mit den Wegfall ihrer Alliierten stehen sie nun ziemlich allein da. Und die Trump-Regierung wird den Druck nicht abschwächen, auch wenn die Aufmerksamkeit gerade woanders ist und auch wenn Kuba offenbar doch über mehr Eigenenergie verfügt als gedacht und deswegen vielleicht noch länger auf niedrigem Niveau weitermachen kann...
"Der Wert des Pesos ist auf dem Schwarzmarkt vergleichsweise wenig gesunken im letzten halben Jahr. Hab im Oktober 550 bei el toque gesehen/bekommen, jetzt notiert er bei 570 ggü. dem Euro."
...das stimmt insofern, als der Eurokurs Ende Oktober 2025 kurzzeitig 550 erreichte, danach aber rasch auf 470 runterging und sich seit Januar wieder um ca 20% abgewertet hat. Kurzfristige Fluktuationen mal außen vor gelassen, kennt der Devisenkurs des Peso seit der schlecht vorbereiteten Abschaffung des CUC Anfang 2021 nur eine Richtung: rapide abwärts. Anfang 2021 betrug der inofizielle Kurs ca. 45 CUP pro USD. 5 Jahre später sind es 507 CUP pro USD. Das entspricht einer Abwertung von 1027% in etwas über 5 Jahren. Anders ausgdrückt: der CUP ist heute nur noch 8,9% seines damaligen Wertes wert. Bei dem Tempo werde nächstes Jahr sicher 1000 Cup/Euro erreicht ...
US-Sanktionen wirken Spritmangel zwingt Kubaner aufs Fahrrad
Der kubanische Außenminister ist zu Papst Leo XIV. in den Vatikan gereist. In Havanna freuen sich derweil Fahrradhändler über einen Boom infolge des Spritmangels. Aber auch sie leiden unter der allgemeinen Mangelwirtschaft.
https://www.spiegel.de/ausland/usa-sankt...5c-5cec54f29b22
...die kubanische Regierung dürfte die Lageentwicklung im Iran mit großer Sorge verfolgen. Kommt es dort nämlich zum "regime change" - nach Lage der Dinge nicht mehr völlig ausgeschlossen - so dürfte Trump dies als weiteren Erfolg seiner brachialen Außenpolitik verbuchen. Und damit versucht sein, Kuba als nächstes ins Visier zu nehmen.
bin derzeit in Kontakt mit einem amigo aus Österreich, der zur Zeit in Kuba ist; seine casa particular ist in Habana vieja (nähe Capitolio); hat immer Strom; Müll ist dort geräumt; Touristenbus T3 (fährt normalerweise vom parque cental vorm Hotel Inglaterra zur Playas del Este (PdE)) fährt derzeit nicht (soll angeblich ab Montag wieder fahren);
er fährt daher mit einem Collectivo für insgesamt € 10,- Hin- u Retour, Hav - PdE); Strand vor dem Marazul (vormals Tropicoco) relativ leer, ein paar Italiener;
Kosten kleines Zelt mit 2 Liegen CUP 1400; saludos aus dem frühlingshaften sonnigen Wien, nosanto
Zitat von Trieli im Beitrag #19
Ok. Aber was meint er dann mit „friendly takeover“? Freundliche Übernahme von was? Verantwortung, Kontrolle, das ganze Land? Egal was. Es bedeutet erst einmal, dass die USA und ihre Unternehmen sehr viel Geld investieren müssen ohne daraus in den ersten Jahren Gewinn abgreifen zu können. Ausser im Tourismus kann man ja aktuell keine Gewinne abschöpfen, ohne jahrelange hohe Investitionen. Dazu kommt die Trägheit zum System bei den Kubis. Also viel Spass für die, die investieren.
Aber Donald hat ja aktuell ein ganz anderes Problem und die Kubis erstmal wieder Ruhe. Denn das was er da heute im Nahen Osten angezettelt hat, wird nicht wie in Venezuela, in 24 Stunden beendet sein.
Wir werden sehen. Die vom ÖRR und Leitmedien geprägte Sicht auf die USA, Trump und seine Administration hat ja nun eher wenig mit der Wirklichkeit zu tun. Ich habe mittlerweile fast die Befürchtung, dass da sehr viel mehr Agenda und Plan hintersteckt als angenommen. Und das Kuba von vornherein auf der Liste stand. Und auch hier ist die Effizienz überragend. Wie schon länger bei Abschiebungen und illegaler Einwanderung zu sehen. Mit zehn Prozent Mitteleinsatz/-zahlen im Vergleich z. B. zu Obama um den Faktor zehn mehr Erfolg. Nettozuwanderung auf Null. Die wissen ganz genau was sie tun. Und Trump versucht geradzu manisch, seine Versprechen zu halten. Gestern durften das die Mullahs bemerken, die sich trotz des Aufmarschs vor Ort offenbar ein gewisser Sicherheit gewogen haben. Nun liegen ihre Überreste in den Trümmern ihrer Bunker. Das Weitere liegt jetzt bei der iranischen Bevölkerung, der diese Unterstützung zugesichert wurde. Ich gehe davon aus, dass sich jedenfalls die militärische Situation einschließlich der Blockade der Straße von Hormus im Laufe der Woche entspannen wird. Dann wird der Iran mitlitärisch erledigt sein.
Dann wird sich Washington beizeiten wieder Kuba zuwenden. Womit wir bei der freundlichen Übernahme wären. Womöglich liegt die historische Cchance auf eine Annäherung zwischen Kuba und den USA gerade darin, dass Donald Trump so anders ist als alle seine Vorgänger im Amt. Näher an einem Abkommen als jetzt war es schon sehr sehr lange nicht mehr, nach 1959 sowieso nicht.
Zitat von nosanto im Beitrag #24
bin derzeit in Kontakt mit einem amigo aus Österreich, der zur Zeit in Kuba ist; seine casa particular ist in Habana vieja (nähe Capitolio); hat immer Strom; Müll ist dort geräumt; Touristenbus T3 (fährt normalerweise vom parque cental vorm Hotel Inglaterra zur Playas del Este (PdE)) fährt derzeit nicht ...
Das wäre in Holguin übrigens genauso. Strand im Moment etwas problematisch, am problematischsten aber An- und Abreise. Alles lange, zeitintensive, schlecht planpare Wege. Das Leben vor Ort geht aber auch dort einigernaßen normal weiter.
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