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Nach tödlichen US-Angriffen auf Venezuela: Wie weiter für Kuba?
#126 RE: Nach tödlichen US-Angriffen auf Venezuela: Wie weiter für Kuba?
Der sogenannte Altenpfleger mit Handy war einige Tage zuvor aufgefallen als er seine Wut an einem ICE Fahrzeug ausgelassen hatte. An dem Tag als Alex Pretti eines gewaltsamen Todes durch die Hand zweier ICE Beamten starb, hatte er zudem eine 9 mm Halbautomatik Sig Sauer P320 incl. mehrerer Magazine hinter seinem Rücken in einem Holster versteckt getragen. Warum läuft ein als gewaltbereit registrierter Aktivist auf einer Demo gegen den ICE mit einer solchen Waffe samt geladenen Magazinen herum? Ein unabhängige Justiz muss klären, war es wie voreilig von den Leidmedien berichtet ein kaltblütiger Mord oder haben die für ihre kurze Zündschnur bekannten ICE Bullen, als Ihnen zugerufen wurde er (Pretti) habe eine Kanone, einfach nur die Nerven verloren und aus panischer Angst und vermeintlicher Notwehr den Aktivisten erschossen.
https://www.youtube.com/watch?v=dZzvBcw9HyM
Wie man es aus Sicht eines Gegners des ICE deutlich smarter anstellen kann, zeigt folgendes Video.
https://www.youtube.com/watch?v=w_V8gWcV6gc
#127 RE: Nach tödlichen US-Angriffen auf Venezuela: Wie weiter für Kuba?
Also weil jemand das Rücklicht eines Autos eintritt elf Tage vor dem Tod, ist man zum Abschuss frei gegeben. Spannend!
Alex Pretti hatte wie Millionen andere Amerikaner eine Genehmigung zum Tragen einer Waffe. Und hat dieses Recht genutzt. Er hat diese Waffe aber nicht gezogen, sondern war schon entwaffnet als er gezielt erschossen wurde. Das nenne ich Mord und nicht mal im Ansatz Notwehr.
Und was ist mit Renée Good? Die Frau die nicht bewaffnet war und nachweislich mit dem Auto wegfahren wollte und mit einem Kopfschuss ermordet wurde?
Das sind Nazi-Methoden und hat nichts mit Rechtsstaatlichkeit zu tun. Und so sehen es auch viele Amerikaner. Trumps ICE-Truppen haben ungewollt zwei Helden geschaffen, die Trump noch auf die Füße fallen könnten.
Zu dem 2. Video. Hätten sie den Typen bekommen, dann wäre er vielleicht nicht erschossen worden, hätte aber sicher eine tüchtige Tracht Prügel bekommen. Was dann auch Körperverletzung wäre. Denn das die Typen da losstürmen um mit ihm darüber zu diskutieren was er gerade falsch gemacht hat, kann ich mir nun wirklich nicht vorstellen.
#128 RE: Nach tödlichen US-Angriffen auf Venezuela: Wie weiter für Kuba?
#129 RE: Nach tödlichen US-Angriffen auf Venezuela: Wie weiter für Kuba?
Na, ja. Da kann man sehen wie bekloppt die Amis mit ihren Waffen sind. Aber ehrlich,warum geht man mit ner Knarre auf ne Demo? Das ist wenn man in D mit nem Stein in der Hand im schwarzen Block bei ner Demo steht und dann sagt: Der Stein ist nur mein Glücksbringer!!!
Um es deutlich zu machen: Ich bin mit ICE nicht einverstanden, aber ich gehe friedlich ohne eine Waffe auf so eine kitzlige Demo!!!
#130 RE: Nach tödlichen US-Angriffen auf Venezuela: Wie weiter für Kuba?
#131 RE: Nach tödlichen US-Angriffen auf Venezuela: Wie weiter für Kuba?
#132 RE: Nach tödlichen US-Angriffen auf Venezuela: Wie weiter für Kuba?
http://www.cubadebate.cu/
DECLARACION DEL GOBIERNO REVOLUCIONARIO DE CUBA
In diesen Tagen – konkret seit gestern – greifen lateinamerikanische Medien, Internetforen und unzählige YouTube-Videos das Thema erneut auf. Sowohl linke als auch konservative Stimmen berichten über den zunehmenden Druck der USA auf Kuba: die Einschränkung oder vollständige Streichung der Ölversorgung, angebliche Ausstiegsangebote an die kastristische Führung mit Ziel Russland usw.
Von dem Argentinier Laje über den ehemaligen argentinischen Vizepräsidenten Carlos Ruckauf bis hin zu mexikanischen Kommentatoren und dem kubanischen Auslandsforum – alle äußern sich dazu, manche mit Sorge, andere mit offener Zustimmung zu einem möglichen radikalen Bruch und dem Ende der kubanischen Revolution.
Genährt wird dies von der Theorie, dass ein solcher Schritt noch vor Oktober dieses Jahres umgesetzt werden müsse, also unmittelbar vor den US-Wahlen. Das Ziel sei klar: das internationale Image von Donald Trump aufzupolieren.
Der Artikel von Cubadebate reagiert auf diese kubanische Tragödie – oder besser gesagt auf diese Tragikomödie. Es könnte sich um Tage handeln. Entweder werden wir Augenzeugen eines historischen Einschnitts, oder das Land rutscht in einen völligen Stillstand ab: kein Treibstoff, keine Mobilität zwischen den Städten. Die Lage ist, ohne Übertreibung, dramatisch
#133 RE: Nach tödlichen US-Angriffen auf Venezuela: Wie weiter für Kuba?
Zitat von hellemut im Beitrag #126Welches Leitmedium hat das berichtet?[/quote]
von den Leidmedien berichtet ein kaltblütiger Mord
in dem Youtube Beitrag von "Der Spiegel" wird von Hinrichtung gesprochen (Zeitstempel 04:19)
https://www.youtube.com/watch?v=IIIaFRYBYh8
Immerhin erwähnt in einer anderen Reportage des ZDF der sogenannte Hauptstadtjournalist Elmar Thevesen die Möglichkeit, dass sich aus der kurz zuvor dem Opfer bei der Rangelei abgenommenen, ungesicherten Waffe ein Schuß gelöst haben könnte.
Ein solcher Schuß parallel zu dem Warnruf "er habe eine Knarre" könnte der Trigger für die panische Reaktion der ICE gewesen sein. Man sieht diese kurz nach den tödlichen Schüssen allesamt einige Meter zurückflüchten, als ob von dem tot am Boden liegenden Pretti noch eine Gefahr ausgehen hätte können.
Alex Pretti.JPG - Bild entfernt (keine Rechte)
#134 RE: Nach tödlichen US-Angriffen auf Venezuela: Wie weiter für Kuba?
Zitat von el-che im Beitrag #132
http://www.cubadebate.cu/
Es könnte sich um Tage handeln. Entweder werden wir Augenzeugen eines historischen Einschnitts, oder das Land rutscht in einen völligen Stillstand ab: kein Treibstoff, keine Mobilität zwischen den Städten. Die Lage ist, ohne Übertreibung, dramatisch
kein Treibstoff, keine Mobilität zwischen den Städten gab es schon 1993.
Da habe ich bei einer Busfahrt zwischen Holguin und Havanna so gut wie keine Fahrzeuge fahren sehen. Dazu die katastrophale Versorgungslage mit Nahrungsmittel, ich habe damals im Gegensatz zu heute wirklich nicht eine übergewichtige Person gesehen. Dann zumindest in Holguin 23h pro Tag ohne Strom und Wasser.
Aktuell läuft hier in Habana Centro mit lediglich ca. 15 h Stromabschaltung, Strom ist gerade wieder abgeschaltet wobei die Restaurants im China Viertel ausgenommen sind, alles weiter getreu nach dem Motto "den Sozialismus in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf". Kann natürlich sein, dass es die Ruhe vor dem Sturm ist, und die Regierung was die Versorgung mit Öl angeht auf ein Wunder hofft. Schaun wir mal was in den nächsten Wochen passiert.
#135 RE: Nach tödlichen US-Angriffen auf Venezuela: Wie weiter für Kuba?
#136 RE: Nach tödlichen US-Angriffen auf Venezuela: Wie weiter für Kuba?
@hellemut: Wenn du dir mal die Videos genau anschaust, wirst du sehen, dass ein ICE Typ Pretti entwaffnet nachdem er am Boden liegt, mit seiner Waffe hochhaltend wegläuft und danach zwei ICE Beamte aus nächster Nähe auf ihn schiessen. Wer da noch von Panik spricht, hat den Knall nicht gehört. Es gibt inzwischen genug Videos, die beweisen, dass Pretti entwaffnet war als er erschossen wurde.
@falko: Ich habe auch ein riesiges Problem mit dem Selbstverständnis der USA Bürger zu Waffen. Ich habe ja öfter dort wegen des Boxens gearbeitet und 90% der Amis in Florida, Louisianna und Chicago mit denen wir gearbeitet haben, hatten eine Waffe dabei. Immer und überall. In Chicago wollte ich shoppen gehen, da wollte mir ein US-Kollege eine Waffe mitgeben mit den Worten: Only in case off! Er war total baff als ich ihm gesagt habe, dass ich noch nicht mal weiß wie man damit umgeht. Für die Amis komplett unverständlich. Da lernen Kids schiessen wie unsere Kinder Fahrrad fahren. Waffen tragen ist da für die das Normalste der Welt und gehört einfach zum Strassenbild.
Meistens entweder in einem Holster unter der Jacke oder hinten im Hosenbund. Frauen haben meistens kleinere Kaliber im Handtäschchen.
Bei den Boxveranstaltungen mussten sie an der Garderobe gesichert abgegeben werden. Das war dann schon ein ordentliches Arsenal was da abends lag. Immer streng bewacht von einer speziellen Security. Danach haben alle alles brav wieder abgeholt und sind nach Hause.
#137 RE: Nach tödlichen US-Angriffen auf Venezuela: Wie weiter für Kuba?
So langsam nutzen sich Trumps Zolldrohungen aber auch ab. Die mexikanische Präsidentin hat ja gesagt, dass sie Kuba Öl und anderes als humanitäre Hilfe liefern. Wenn Trump dann Mexiko bestrafft, indem er humanitäre Hilfe bestraft, dann steht er international nicht als der Held da, der er ja gerne wäre. Und ich bin mir nicht sicher, ob China nicht jetzt sagt: Jetzt erst Recht. Die sind ja als einziges Land weltweit recht unbeeindruckt von seinen Zolleskapaden. Und die lassen sich Öllieferungen nach Kuba sicher nicht von Trump verbieten.
Aber egal wie. Die nächsten Tage, Wochen, Monate werden sicherlich spannend.
Die Saudis könnten übrigens auch recht gefahrlos im Auftrag von China einspringen. Wenn Trump deren Öllieferungen mit Zusatzzöllen belegt, zahlen den Preis die Amis und den Saudis dürfte es recht wumpe sein, weil die Amis aktuell noch auf deren Öl angewiesen sind.
#138 RE: Nach tödlichen US-Angriffen auf Venezuela: Wie weiter für Kuba?
Dann wartet mal ab, wenn Trumpel fliegt. Da ist der Bürgerkrieg vor programmiert.
Besser die killen sich gegenseitig, als das sie die Welt in den 3. Weltkrieg stürzen. No mercy...
#139 RE: Nach tödlichen US-Angriffen auf Venezuela: Wie weiter für Kuba?
Gute Absichten und wohlklingende Wünsche führen nicht automatisch dazu, dass öffentliche Güter oder Ressourcen der Bevölkerung für humanitäre Hilfe in einem derart sensiblen Kontext eingesetzt werden. Vor allem nicht in einem extrem politisierten Klima, in dem ein großer Teil der aufnehmenden Gesellschaft selbst die Ablösung der Machthaber fordert und nach 67 Jahren "de miseria" der Entbehrung auf ein besseres System hofft.
Nein, das ist keine humanitäre Hilfe – das ist knallhartes Geschäft
#140 RE: Nach tödlichen US-Angriffen auf Venezuela: Wie weiter für Kuba?
Zitat von cardenas im Beitrag #135
Ich habe heute gelesen das Cuba noch für ca.18 Tage Öl hat und Trump alle Ölieferanten mit Strafzöllen droht.
Auch noch das Cuba 1 1/2 Milliarden Ölschulden an Mexiko hat.
dass die Ölreserven in Cuba nur für 18 Tage ausreichen ist schwer vorstellbar.
Dann hätten die Verantwortlichen die Versorgung mit Strom und Treibstoff schon längst auf Kriegswirtschaft herunterfahren müssen.
Heute hatten wir in Habana Centro lediglich ca. 10 h Stromabschaltung und der Verkehr läuft als gäbe es kein Morgen.
Schaut man auf die UNE Homepage sieht man über den heutigen Tag eine durchgehende Leistung von 1160 MW.
UNE mit Pel-1160 MW Dauerleistung 31.01.2026.JPG - Bild entfernt (keine Rechte)
Angenommen die Betreiber der Kraftwerksblöcke fahren diese Leistung auch nachts, ergibt sich bei einem geschätzten elektrischen Wirkungsgrad der Kraftwerke von 0,4 und einem unteren Heizwert des Schweröls von Hu= 11 KWh/ kg ein Treibstoffverbrauch von 6.327 t/d. Das wären etwas über 46.000 Barrel pro Tag.
Die Eigenförderung liegt laut der lokalen Qualitätspresse angeblich bei ca. 40.000 Barrel pro Tag, die Praktikanten von der TAZ sprechen hingegen von lediglich 3.000.000 Barrel/a d.h. etwas über 1000 t pro Tag. Falls die Angaben in der Granma zuträfen, würde es knapp für die aktuelle, bereits deutlich reduzierte Stromversorgung reichen.
https://de.granma.cu/cuba/2025-01-08/anz...ale-olforderung
https://taz.de/Mexiko-stoppt-Oellieferun...-Kuba/!6149298/
Dazu kommt allerdings der für den Straßen & Schienenverkehr, die Schiffahrt, den Flugverkehr, die Landwirtschaft und die Industrie etc. benötigte Kraftstoff. Das stark schwefelhaltige Rohöl aus inländischer Förderung kann in den lokalen Raffinerien wohl nicht zu Diesel und Benzin verarbeitet werden.
Die Genossen haben scheinbar noch ein As im Ärmel, welches sie aus verständlichen Gründen möglichst lange für sich behalten.
#141 RE: Nach tödlichen US-Angriffen auf Venezuela: Wie weiter für Kuba?
@el-che: Es geht nicht darum worum es sich in Wahrheit handelt, sondern wie die liefernden Länder es deklarieren. Und Trump wird öffentlich kaum nachweisen können, dass es das nicht ist. Und Länder, die humanitäre Hilfe leisten mit Zöllen zu bestrafen, würde nicht gut ankommen.
#142 RE: Nach tödlichen US-Angriffen auf Venezuela: Wie weiter für Kuba?
#143 RE: Nach tödlichen US-Angriffen auf Venezuela: Wie weiter für Kuba?
#144 RE: Nach tödlichen US-Angriffen auf Venezuela: Wie weiter für Kuba?
Zitat
Kuba im Würgegriff der USA - Kaum Strom und Benzin in Havanna
Die Versorgungslage in dem kommunistisch regierten Land hat sich seit den von den USA vorangetriebenen Sanktionen noch einmal verschlechtert. US-Präsident Trump stellte am Samstag eine Einigung mit Kuba in Aussicht.
https://www.sueddeutsche.de/politik/kuba...anna-li.3379531
#145 RE: Nach tödlichen US-Angriffen auf Venezuela: Wie weiter für Kuba?
#146 RE: Nach tödlichen US-Angriffen auf Venezuela: Wie weiter für Kuba?
#147 RE: Nach tödlichen US-Angriffen auf Venezuela: Wie weiter für Kuba?
#148 RE: Nach tödlichen US-Angriffen auf Venezuela: Wie weiter für Kuba?
...wohl eher einseitige Freilassung der kubanischen politischen Gefangenen. Ich glaube aber kaum, dass sich Trump damit zufrieden geben würde. Er hält schließlich alle Trümpfe in der Hand. Er hat sicherlich "regime change" ...demokratische Transition... im Blick, d.h.Zulassung von Oppositionsparteien, Zusage demokratischer Wahlen in 3 (?) Jahren, Meinungsfreiheit (Zulassung von kritischen Medien) etc. etc. Und natürlich US-Investitionen. Im Gegenzug billiges Öl und massive Wiederaufbauhilfe. So oder ähnlich könnte es im Idealfall ablaufen...we shall see...
#149 RE: Nach tödlichen US-Angriffen auf Venezuela: Wie weiter für Kuba?
Zitat von rats2005 im Beitrag #148
...wohl eher einseitige Freilassung der kubanischen politischen Gefangenen. Ich glaube aber kaum, dass sich Trump damit zufrieden geben würde. Er hält schließlich alle Trümpfe in der Hand. Er hat sicherlich "regime change" ...demokratische Transition... im Blick, d.h.Zulassung von Oppositionsparteien, Zusage demokratischer Wahlen in 3 (?) Jahren, Meinungsfreiheit (Zulassung von kritischen Medien) etc. etc. Und natürlich US-Investitionen. Im Gegenzug billiges Öl und massive Wiederaufbauhilfe. So oder ähnlich könnte es im Idealfall ablaufen...we shall see...
»In der internationalen Politik geht es nie um Demokratie oder Menschenrechte. Es geht um die Interessen von Staaten. Merken Sie sich das, egal, was man Ihnen im Geschichtsunterricht erzählt.« Egon Bahr 2013
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