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Ernährung und Einkauf
Frage 1: Kann man in Kuba Cocktails mit Eiswürfeln trinken. Auf den Asienreisen haben wir das immer gemieden.
Frage 2: in einem Bericht über Kuba haben wir erfahren, das in bestimmten staatlichen Läden nicht bar bezahlt werden kann, sondern nur mit einer speziellen Geldkarte. Wer hat damit Erfahrungen.
Frage 1)
Kommt auf Dich an, mir hat es nie etwas ausgemacht. Wenn Du empfindlich bist, nimm ne Packung Kohletabletten für den Notfall mit.
Erste Frage musst du für dich selber entscheiden, in Reiseführern wird davon abgeraten. Ich persönlich habe auf jeder meiner 15 Reisen Eiswürfel genossen, ohne Probleme. Was ich eher meide, sind Hackfleisch Produkte, ausser in sehr guten Restaurants mit hohen Besucherzahlen.
2. In einigen staatlichen Hotels kannst du nur mit Karte bezahlen. Das kann eine Kreditkarte sein oder eine kubanische Geldkatze, letztere wirst du eher nicht bekommen. Ich war z. B. gestern mit einer kubanischen Freundin im Hotel Inglaterra auf der dachterrasse. Dort kann nur mit Karte bezahlt werden. Das Bier kostet 300 pesos. Wenn du das mit deiner deutschen KK bezahlst, sind das ca. 2,40 €, meine Freundin hat mit ihrer kubanischen Karte in pesos cubanos bezahlt, dann sind das für mich 0,60 €, weil ich meine Euros, bevor sie auf der Karte gelandet sind, auf dem informellen Markt 1:500 gewechselt habe.
Es gibt eine Seite auf Facebook, Cuba Travel Tips von Tony Tracy, auf der du unter Featured viel Wissenswertes erfährst.
Nein, Eiswürfel unbedingt meiden. Momentan gibt es - neben den Moskito-Viren - Fälle von Hepatitis A in Cuba, aktuell leider auch in unserem Familienkreis dort. Anders als in Cuba erzählt wird - „viene del ambiente“ - wird Hepatitis A nicht durch die Luft, sondern u.a. durch verunreinigtes Trinkwasser übertragen. Das Wasser muss unbedingt 1-3 Minuten abgekocht werden. Dies macht quasi keiner der Hotel-/Restaurant-/Bar-Angestellten, sondern sie machen die Eiswürfel aus Leitungswasser. Ist billiger und weniger arbeitsaufwendig.
Man kanns auch übertreiben! Vor dem trinken des Wassers wurde schon vor 25 Jahren gewarnt. Wenn man 100 % Sicherheit haben will, muss man im Ganzkörperkondom reisen. Dann darfste kein Salat, kein Eis oder Säfte trinken.
Nur von Luft und Liebe leben und selbst dabei kannste Dir was weg holen.
Wo bzw. seit wann gibt es denn in Kuba Leitungswasser in auch nur anähernder Trinkwasserqualität? Das Zeug taugt doch bestenfalls für die Klospülung und zum Füße waschen. Und das Brunnenwasser ist meistens noch dreckiger. Deswegen ist das Nutzwasser für z. B. für's kochen immer aufbereitet, meistens mit irgendwelchem Chlorzeugs, weswegen es gerne nach Chlor schmeckt. Wäre das anders, dann hätte die Hälfte der Einwohner (oder mehr) Dauerdiarrhoe.
Selbst das Wasser aus unserem Dynamitbrunnen kochen wir immer mit einem Wasserkocher. Anschließend kommt es dann noch durch den Brita-Filter.
Richtig ist, in den Hotels ist das Leitungswasser mit Chlor aufbereitet, weil der Tourist damit gerne Kaffe kocht, Zähne putzt oder es auch mal trinkt. Deswegen wird es dort wohl auch mal für Eiswürfel genommen. Was bei Hepatitis A (und ein paar anderen Viren) tatsächlich ein Problem ist. Gilt aber für das gesamte aufbereitete Wasser, auch das aus Kanistern.
Meine Frau hat sich tatsächlich durch Spülwasserreste an einer Tasse (nicht bei uns, genutzt wurde wohl Brunnen- oder Leitungswasser) mal Cholera eingefangen. Es gilt also nicht nur auf die Quelle von Eiswürfeln zu achten.
Zitat von saludos im Beitrag #7
nach jeder Mahlzeit einen Rum
Noch besser, auch vor der Mahlzeit einen Rum trinken
Somit ist gleich alles neutralisiert.
@ Traudel: Lass Vernunft und Logik walten. Wenn du nicht sicher bist aus welchen Quellen was stammt dann lieber darauf verzichten. Gern werden unterwegs auch offene Säfte angeboten. Diese werden gern mit Wasser gestreckt, also lieber Finger weg.
Sorgen würde ich mir eher über das momentane Epidemiegeschehen machen!
Eine deutsche Kommilitonin hat während unseres Auslandssemester 2003 alles gegessen und getrunken wie die Kubaner. Gegen Ende des Aufenthaltes war sie dann mit Shigellose (Bakterienruhr) und Giardia intestinalis (Parasit) im kubanischen Krankenhaus und hatte noch Monate nach ihrer Rückkehr nach Deutschland Gesundheitsprobleme bis die Darmflora wieder im Gleichgewicht war. Natürlich kann es sein, dass man nicht krank wird. Ich rate aber dringend zur Vorsicht (z. B. Getränke außerhalb von 4- oder 5-Sterne-Hotels nur aus Original-Flaschen/-Dosen, Zähneputzen und Zubereitung von kaltem Essen wie Salate nur mit abgekochtem Wasser), weil die möglichen Folgen sehr unangenehm sind.
Ich rate klar davon ab, das Leitungswasser in Kuba zu trinken. Ich habe zwar Leitungswasser nur zum Zähneputzen verwandt aber einmal einen Saft aus einem sehr sauber wirkenden Behälter auf der Straße getrunken. Ich habe ein halbes Jahr gebraucht, um die Parasiten wieder loszuwerden. Die konnten in Deutschland nicht mal im Tropeninstitut diagnostiziert werden und ich habe daher auf gut Glück alles mögliche an Medikamenten ausprobiert. Die Symptome reichten von Fieber über Durchfall bis zu heftigen Magenkrämpfen.
#11 RE: Ernährung und Einkauf
Obwohl ich Kuba im Vergleich zu anderen Ländern der Dritten Welt für relativ hygienisch halte, richte ich mich so weit wie möglich nach der alten Traveller-Weisheit: ‘Cook (boil) it, peel it, or forget it.’
In Havanna – und möglicherweise auch in anderen Städten Kubas – wird gelegentlich gefälschtes Flaschenwasser (1,5l) verkauft; man erkennt es an einem irgendwie seltsamen Geschmack. Äußerlich sieht man es den Flaschen nicht an.
Fazit: Keine Panik, aber ein wenig Vorsicht kann nicht schaden.“
Natürlich nicht, Trinkwasser in Flaschen finde ich und habe ich auch immer gefunden, mal einfacher, mal weniger gut, aber Wasser mit Kohlensäure ist auch heute nicht unbedingt einfach zu finden.
Ich kaufe sogar sehr viel Wasser in Flaschen, weil ich auch meine Zähne damit putze und meinen Tee zubereite.
#16 RE: Ernährung und Einkauf
Kann nur von der "Versorgungslage" in Havanna (Oktober '25) berichten; diese 5 Liter Flaschen https://www.supermarket23.es/es/producto/311969 waren eigentlich am Einfachsten aufzutreiben! In der neuen "Super-Tienda" im Gran Muthu; 3a y 70; gab's immer welche!
P.S. Dass bei dem Preis; im Laden etwas höher als beim Internet-Markt; etwas manipuliert wird....schwer vorstellbar!
die 5-Liter-Flaschen sind auch meine Trinkwasserversorgung erster Wahl bei meinen Kubareisen;
in dem kleinen Dorf Barreras in der Provinz Havanna gibts die leider nie (meist nur 0,5 selten mal 1,5 l Flaschen), aber zum Glück oft entweder in Guanabo oder oft in einem der Kioske an der playas del este; mal sehen, wie es ab 1 Dezember aussieht;
saludos aus dem weiterhin kühlen, nebeligen Wien, nosanto
0,5 zu 150 pesos, 1,5 l zu 300 pesos gibt es leicht, neu auch 3 l für 500. (Centro Havanna ). Ich bin immer zu Fuß unterwegs, deshalb suche ich gar nicht nach 5 l., habe sie aber schon gesehen. Aber um auf die Ausgangsfrage zurückzukommen, ihr alle trinkt keine Getränke mit Eiswürfeln? Mojito, Daiquiri Cuba libre?
#20 RE: Ernährung und Einkauf
ein eiskaltes agua gasada trinke ich am Vormittag auch mal gerne, ganz selten in Guanabo (Provinz Havanna) zu finden;
ansonsten frisch (vor meinen Augen) gepressten Saft, oder als Alternative dann doch ein eiskaltes cerveza; garantiert nach dem Öffnen ohne Bakterien (Ironie off);
eines meiner Stamm Resti an der Playas del Este bereitet den mojito vor meinen Augen zu mit viel Rum und Trinkwasser aus der vor mir geöffneten 0,5 l Flasche;
habe auch schon mal Eiswürfel woanders in Getränken in Kauf genommen; bisher Glück gehabt;
salu2, nosanto
#24 RE: Ernährung und Einkauf
Ich bin mal mit noch nicht diagnostizierter Lungenentzündung eingereist. Gilt das auch? Den Zettel einsammelnden Weißkitteln ist nix aufgefallen, nur der Inmi-Beamte fragte mich, ob es mir gutginge. Damals gab es in Kuba noch problemlos Antibiotika auf Kubi-Rezept.
#25 RE: Ernährung und Einkauf
Zitat von ElHombreBlanco im Beitrag #24
Ich bin mal mit noch nicht diagnostizierter Lungenentzündung eingereist.
Ich nin mal mit Stangenfieber eingereist. Wurde in Holguin sofort behandelt. Kosten waren damals 20 CUC
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