Kleiner Reisebericht, Santiago im Juli 2026

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17.07.2026 20:23 (zuletzt bearbeitet: 17.07.2026 20:51)
#1 Kleiner Reisebericht, Santiago im Juli 2026
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Rey/Reina del Foro

Der Kubaaufenthalt war zwischen 2. und 9. Juli. So kurz war ich noch nie dort.

Anreise erfolgte via Zug nach Frankfurt und easyJet nach Rom am Vortag. Meine zwei Koffer haben den easyJet-Preis von 89 auf über 200 erhöht. Übernachtung in Rom an der Fiera Nuova. Es entstehen allerdings recht hohe Taxikosten (35 € hin, 41 € zurück). Da hätte man fast ein Flughafenhotel für bekommen.

Ab Rom dann mit Neos. Dreieinhalb Stunden vor geplantem Abflug an Flughafen gewesen, trotzdem schon ewig lange Schlange mit Kubanern und viiieeel Gepäck. Insgesamt waren gefühlt 90 % Kubaner oder italienisch/kubanische Paare an Bord. Etwa anderthalb Stunden später in der Nähe der Schalter wurde das D'Viajeros-Formular von zwei Uniformierten genauestens geprüft. Dann wurde man zu den Schaltern vorgelassen. Für meinen nicht gesuchten Zusatzkoffer musste ich 150 € bezahlen, Vorausbuchung hätte wohl 100 gekostet. Abflug war mit 1:45h Verspätung, wegen langsamen Boardings. An Board wurde man auf Italienisch angesprochen, auch von den Kubanern. Bin dieser Sprache zwar auch einigermaßen mächtig, aber das Hin- und Herwechseln mit Spanisch funktioniert allerdings leider nicht wirklich, also hab ich dann auf Spanisch geantwortet. Flieger war eine modern erscheinende 787-9. Service in der Holzklasse war ok.

Bei der Zwischenlandung in La Romana mussten zunächst diejenigen Paxe aussteigen, die dort bleiben wollten. Der Rest wurde in den Transitbereich gebracht. Vorher musste man sich noch einer Sicherheitskontrolle unterziehen. Aufenthalt dort war kürzer als geplant, sodass wir mit nur einer Stunde Verspätung in Holguín ankamen. Einreise und Zoll waren easy. Es waren wieder beide Kofferbänder aktiv, sodass man immer hin und her gucken musste, wo denn dein Gepäck ist. Draußen hat mich dann gleich Reiner abgepasst uns zum Kleinbus geführt. Er selbst ist dort aber nicht mitgefahren. Die Fahrt zwischen Caballería und Palma Soriano erfolgte im gefühlten Schritttempo, wegen der Krater überfluteten Straße.

Im Santiago angekommen, wurden sogleich Sonderwünsche geäußert, wo man einen absetzen sollte. Keine Ahnung, ob das abgesprochen war. Laut Reiner sollte das 10€ extra zu den normalen 50 € kosten. Den ersten abgesetzt, meinte ein Italiener, seine Casa wäre ganz in der Nähe und rief dem Fahrer von hinten zu, wie er fahren sollte. Ein deutsches Mädel direkt hinterm Fahrer gab das nochmal quasi identisch weiter. Als der Italer merkte, dass er verloren war, gab er dem Mädel die Schuld, die hätte ständig dazwischengeredet. Nächster Halt war dann Hotel Santiago, wo ich als einziger ausgestiegen bin. A-Moll wartete schon in der Lobby. Wir bekamen ein Zimmer im 9. Stock mit Blick nach Norden.

Am Freitag begann schon die Fiesta del Caribe. Sie sollte eigentlich bis zum 9. Juli gehen, wurde aber auf drei Tage verkürzt. Und selbst dieses verkürzte Programm war wohl nur ein Schatten seiner selbst im Vergleich zu den Vorjahren. Die Kubaner meinten, es wäre absoluter Mist gewesen. Samstag/Sonntag sind wir dann auch gar nicht mehr hin. Am Montag Mittag kam dann der große Stromausfall. Wir wollten gerade los, waren schon aus dem Zimmer raus, als im ganzen Haus plötzlich der Strom weg war und kein Fahrstuhl mehr ging. Ich erkundete schon die Lage der Treppen, als der Strom wieder eingeschaltet wurde.

Wir fuhren an dem Tag nach Siboney zum Baden. Der Preis für das Colectivo war für uns Yuma mit 800 pro Kopf hin und 700 zurück, also durchschnittlich 1 € kaum der Rede wert. Für einen normal verdienenden Kubaner bedeutet dies allerdings rund ein Viertel des Monatslohns. Später zurück imm Hotel ging dort erst mal gar nichts. Kein Strom, keine Aufzüge. Die Frage von A-Moll, wie man nach oben komme, bekam sie die trockene Antwort "über die Treppen". Dies taten wir dann auch, nur um dann oben festzustellen, dass die elektronischen Türschlösser auch nicht funktionierten. Glücklicherweise kam der Strom dann bald wieder, sodass wir aufs Zimmer konnten. Dort funktionierte zunächst gar nichts; kein Licht, kein Wasser, keine Klima. Später kam auch dort eine Art Notstrom, womit die Steckdosen am Bett und die Nachttischlampen funktionierten und das Wasser wiederkam. Deckenlicht ging nicht, Klima und Kühlschrank auch nicht. Das blieb auch so.

Am nächsten Tag sind wir zu Fuß ins Centro und haben im M'ka zu Mittag gegessen. Hatte gerade den QR-Code für die Speisekarte gescannt, da war das Internet weg. Die Speisekarte wurde nicht mehr geladen, also musste die Kellnerin alles mündlich aufzählen, da es nix Schriftliches gab. Im Restaurant wurde gerade Argentinien gegen Ägypten übertragen. Die Lautstärke war entsprechend. Zurück ging es im Bici. Meine Freundin hatte eigentlich was mit E-Motor gesucht, der Fahrer traute sich den Höhenunterschied allerdings zu. Ist dafür auch einen großen Umweg über San Pedrito gefahren. Wieder zurück im Hotel ging wieder gar nichts. Lobbybar hatte gar nichts zum Verteilen. Irgendwie hörten wir, wie das Personal mit Eis hantierte. War aber privates. Freundlicherweise gaben sie uns ein Cola mit Eis ab. Bezahlt werden wollten sie dafür nicht. An der Pizzeria verkauften sie Getränke, allerdings ungekühlt. Man sagte, um 19 Uhr solle der Strom zurückkommen. Passte mit leichter Verspätung, war aber wieder nur der Notstrom. Mitternacht ging die Klima wieder an (nach mehreren An- / Aus-Versuchen). Ich deckte mich zu, um um 4 schwitzend wieder aufzuwachen: Strom war komplett wieder weg und kam so gegen 6 wieder. Komplette Stromversorgung war bis zu meiner Abreise keine Selbstverständlichkeit mehr. Der Notstrom funktionierte dann aber von Minuten Unterbrechung abgesehen, immer.

Transpotrttechnisch haben wir uns von den erwähnten Einzelfällen abgesehen meist mit Elektro-Tuktuks, die wir leer herangewunken haben und dann exklusiv genutzt haben Preis zwischen 1000 und 3000 Pesos, je nach Strecke.

Rückreise nach Holguín erfolgte mit einem modernen chinesischen Kleinbus. Reiner fuhr diesmal mit. Flieger hatte wieder etwas Verspätung. Am Flughafen Holguín gab es im Obergeschoss eine neue Lounge für alle, hab sie aber nicht ausprobiert und im Untergeschoss im Rückraum der Cafeteria ein QBar mit Cocteles. Neos kam wieder mit Verspätung an und flog auch mit Verspätung wieder ab. Diese wurde in La Romana allerdings eliminiert. Diesmal durfte man im Flieger sitzen bleiben. Die Neulinge wurden nach Betankung reingelassen. Zu meiner Überraschung war auch der Rückflug recht gut gebucht. Ich hatte allerdings sowohl hin als auch zurück den Nebenplatz (Mitte) frei. Ankunft in Rom ne halbe Stunde vor der Zeit.

Hab dann noch zwei Nächte in Rom verbracht und ein relativ billiges 4-Sterne-Hotel, 10 Gehminuten vom Bahnhof Termini entfernt gebucht. Zimmer entsprach dann auch keinem gewohnten ****-Niveau, war aber für zwei Nächte ok. Zum Bahnhof kommt man vom Flughafen gut mit dem Zug. Kosten: 14 € mit dem Leonardo-Express ohne Zwischenhalt oder 8€ mit dem Regionale. Verkehrt mindestens alle 30 Minuten.

Rückflug nach Frankfurt wieder mit easyJet.

La vida debería ser amarilla... amar y ya.

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17.07.2026 21:01 (zuletzt bearbeitet: 17.07.2026 21:04)
#2 RE: Kleiner Reisebericht, Santiago im Juli 2026
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Rey/Reina del Foro

Essen waren wir übrigens regelmäßig im Lindón (edel und recht teuer, 15.000 Pesos für 2 Personen), Doña Marta (preiswert, ca. 8000 Pesos für zwei) oder im Madrileño, liegt preislich dazwischen. Liegen alle wenige hundert Meter auseinander, sodass man, wenn das eine voll, zum anderen gehen konnte. Fand alle 3 ok.

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17.07.2026 21:07 (zuletzt bearbeitet: 17.07.2026 21:08)
#3 RE: Kleiner Reisebericht, Santiago im Juli 2026
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Rey/Reina del Foro

Danke für deinen Bericht.


Zitat von ElHombreBlanco im Beitrag #2

im Lindón (edel und recht teuer, 15.000 Pesos für 2 Personen)


Ich weiß zwar nicht, was ihr gegessen habt, aber 10€ pro Person finde ich nicht teuer.

-----
Wenn du Gott zum Lachen bringen willst, mach' Pläne!


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17.07.2026 21:10 (zuletzt bearbeitet: 17.07.2026 21:25)
#4 RE: Kleiner Reisebericht, Santiago im Juli 2026
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Rey/Reina del Foro

Zitat von cabeza mala im Beitrag #3
10€ pro Person finde ich nicht teuer

Ich auch nicht. Aber man kann für fast die Hälfte quasi genausogut essen. Das war es, was ich sagen wollte. Alles ist relativ. Havanna empfand ich deutlich teurer. Da wären die 15.000 eher die Untergrenze.

Die 15.000 á 10 Euro trifft es recht gut. Hab 1x 730 und 1x 760 getauscht. Letzteres war an einer offenen Wechselstelle neben einem Möbelladen in der Enramada. War exakt zum Tages-Toque-Kurs. Die 730 waren 10 drüber.

La vida debería ser amarilla... amar y ya.

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17.07.2026 21:39 (zuletzt bearbeitet: 17.07.2026 22:09)
#5 RE: Kleiner Reisebericht, Santiago im Juli 2026
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Rey/Reina del Foro

Noch ein paar Worte zum Hotel: Dort gab es eine eigenartige Misch-(Mist-?)wirtschaft zwischen Dollar und Pesos. In Kuba produziertes Wasser wurde nur gegen Dollar verkauft. Manches Bier auch. Peso-Preise konnte man auch in Dollar begleichen, umgekehrt jedoch nicht.

Hotelfremde Leute zum Pool einzuladen kostete am Sonntag, wo eine Matinee dort stattfand, 2000 Pesos, ansonsten 10 Dollar.

Das obere große Poolbecken war wegen Mantenimiento nicht verfügbar. Es sah immer so aus, als würde man dort Frischwasser einfüllen, jedoch erhöhte sich der Wasserstand über die Tage nicht.

Das Hotel war erwartungsgemäß mäßig gefüllt. Der Fahrstuhl hat meist zwischen den 7. und 10. Stock gehalten. Gäste waren zumeist Latinos aus anderen Ländern wie Kolumbien oder Brasilien, soweit von mir erkannt.

La vida debería ser amarilla... amar y ya.

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17.07.2026 22:28
avatar  Trieli
#6 RE: Kleiner Reisebericht, Santiago im Juli 2026
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Forums-Senator/in

Meinst du die Lounge oben der Treppe in Holguin am Flughafen? Die gibt es schon länger. Ich war auch nie drin, weil ich immer direkt in die Raucherlounge gegangen bin.


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17.07.2026 22:31
#7 RE: Kleiner Reisebericht, Santiago im Juli 2026
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Rey/Reina del Foro

Zitat von Trieli im Beitrag #6
Meinst du die Lounge oben der Treppe in Holguin am Flughafen?

Ja, genau die. 2022 ist sie mir nicht aufgefallen. Davor bin ich 2018 das letzte Mal über Holguín geflogen.

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17.07.2026 23:15
avatar  nosanto
#8 RE: Kleiner Reisebericht, Santiago im Juli 2026
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Top - Forenliebhaber/in

muchas gracias EHB für Deinen aktuellen, intetessanten u informativen Reisebericht aus dem Oriente 😀;
saludos aus Wien, heute Nachmittag mt Gewitter, Starkregen und stürmischem Wind zwar nur geringe Abkühlung aber endlich nach Wochen einmal reichlich Feuchtigkeit für die Natur, nosanto


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18.07.2026 13:15
avatar  Lutz
#9 RE: Kleiner Reisebericht, Santiago im Juli 2026
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super Mitglied

Danke für den Reisebericht. Waren die Dollar-Preise tatsächlich nur in Dollar oder auch in Euro zu bezahlen?


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18.07.2026 13:55
avatar  tom2134
#10 RE: Kleiner Reisebericht, Santiago im Juli 2026
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Forums-Senator/in

ganz schön viel Aufwand für 7 Tage

Live like Christoper Columbus at https://casacolonial-holguin.com/

! Get a 25% off for all Forum members !

MARK: We always have electricity.

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18.07.2026 14:01
#11 RE: Kleiner Reisebericht, Santiago im Juli 2026
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Rey/Reina del Foro

Zitat von Lutz im Beitrag #9
Waren die Dollar-Preise tatsächlich nur in Dollar oder auch in Euro zu bezahlen?

Hab ich nicht probiert, da ich genügend Dollars bei hatte. Zurück am Flughafen, als ich meine Rest-Dollars abgegeben hatte, hat man auch Euros 1:1 akzeptiert.

La vida debería ser amarilla... amar y ya.

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18.07.2026 16:18
#12 RE: Kleiner Reisebericht, Santiago im Juli 2026
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Rey/Reina del Foro

Zitat von ElHombreBlanco im Beitrag #7
Davor bin ich 2018 das letzte Mal über Holguín geflogen.

Wo bist du dann gelandet, wenn du über Holguin geflogen bist?
Ich mach mal den seeligen Jan


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18.07.2026 16:40
#13 RE: Kleiner Reisebericht, Santiago im Juli 2026
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Rey/Reina del Foro

Auf dem Flughafen, nahe der Stadt.

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18.07.2026 16:47
#14 RE: Kleiner Reisebericht, Santiago im Juli 2026
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Rey/Reina del Foro

Zitat von ElHombreBlanco im Beitrag #13
Auf dem Flughafen, nahe der Stadt.

Ah jetzt ja. Hoffe dir hat es gefallen. Meine Frau war 2 Monate in Santiago. So einen stressigen Urlaub hat sie noch nicht erlebt. Einbrüche im Strandhaus waren 3 in 2 Monaten. Ich hab da momentan kein Bock auf das Gelumppe


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18.07.2026 19:45
avatar  saludos
#15 RE: Kleiner Reisebericht, Santiago im Juli 2026
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spitzen Mitglied

Ich bin gestern morgen Ortszeit in SCU angekommen und fliege Anfang nächster Wochr wieder zurück nach Miami. Der Hinflug war komplett voll, und es war regeltecht Partystimmung am Flughafen, allerdings morgens um 9 schon Ron war mir dann doch etwas extrem.
Wie oben bereits beschrieben ist im Moment alles etwas schwierig in Santiago. Solange man genug Devisen hat,gibts alles, alkerdings ist der Grossteil der Bevölkerung arm dran.
Meine zusätzlichen 420W Solar Panele sind vom Spediteur zu einem Bekannten in der Nähe des Hafens abgeliefert worden.
Ich werde die heute Nachmittag noch abholen lassen.
Die 6 Kwp Anlage kommt mit den neuen Klimaanlagen nicht mehr klar, wir brauchen mindestens das Doppelte.

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18.07.2026 19:54 (zuletzt bearbeitet: 18.07.2026 19:57)
avatar  saludos
#16 RE: Kleiner Reisebericht, Santiago im Juli 2026
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spitzen Mitglied

Ganz vergessen, Kriminalität hat unter den jetzigen Umständen etwas zugenommen, ist aber im Rahmen. Es ist lediglich Kleindiebstahl aber Gewalt an Sich völlig im Rahmen, da hab ich in den US schon anderes erlebt.
Im Vergleich zu downtown Miami oder einigen hoods in NewYork ist das gar nichts.
Aber länger als 3-5 Tage in Santiago find ich Moment doch etwas Zeitverschwendung, und immer nur mit dem primo Rum trinken bringt es auch nicht auf Dauer
Zu den durchschnittlichen 2 Stunden staatlichem Strom am Tag muss ich nicht mehr erwähnen

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18.07.2026 20:12
#17 RE: Kleiner Reisebericht, Santiago im Juli 2026
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Forenliebhaber/in

Vielen Dank für die realistischen Reise-Impressionen! Mir selbst ist die Cuba-Reiselust b.a.w. vergangen, teuer und zeitaufwändig ist der Flug ja auch geworden. Ist natürlich zum Teufelskreis geworden - desolate Reiseerlebnisse für die Touris, ohne Touris keine Devisen, ohne Devisen kein akzeptables Angebot für Touris … !

——————————


Ach, wie schnell ist nichts getan ...😉

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18.07.2026 20:36 (zuletzt bearbeitet: 18.07.2026 21:05)
#18 RE: Kleiner Reisebericht, Santiago im Juli 2026
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Rey/Reina del Foro

Zitat von saludos im Beitrag #16
Ganz vergessen, Kriminalität hat unter den jetzigen Umständen etwas zugenommen, ist aber im Rahmen.

Meine Freundin hat im Dunkeln einige Gegenden aktiv vermieden und ist extra einen Umweg gegangen. Ein Security vom Lindón meinte auch "esta parte está fea", als ich laut nach dem Warum fragte.

Generell fand ich es recht gruselig, durch die völlig unbeleuchtete Avenida Las Américas zu laufen, auch zu zweit.

Screenshot_20260718_204312_Maps.jpg - Bild entfernt (keine Rechte)

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18.07.2026 21:10
#19 RE: Kleiner Reisebericht, Santiago im Juli 2026
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Rey/Reina del Foro

Zitat von saludos im Beitrag #15

morgens um 9 schon Ron
alkerdings


-----
Wenn du Gott zum Lachen bringen willst, mach' Pläne!


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18.07.2026 21:46
avatar  el-che
#20 RE: Kleiner Reisebericht, Santiago im Juli 2026
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Rey/Reina del Foro

Es handelt sich hierbei keineswegs um ein bloßes optisches Defizit im Sinne einer eingeschränkten Farbwahrnehmung bei Dunkelheit


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18.07.2026 22:45
avatar  Trieli
#21 RE: Kleiner Reisebericht, Santiago im Juli 2026
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Forums-Senator/in

Mir ist schon im letzten Jahr die Lust vergangen wieder nach Kuba zu fliegen. Und jetzt aktuell sowieso. Ein Urlaub soll ja auch Spass machen. Aber ich habe ja dort niemanden, zu dem ich unbedingt reisen muss, weil mein Herz besonders dran hängt.
Leider reicht es auch nicht, dass wieder Flieger nach Kuba fliegen, damit der wirklich lukrative AI-Tourismus anläuft. Die Versorgung muss deutlich besser werden als es im Dezember der Fall war und ich will garnicht wissen was alles aus den geschlossenen Hotels Füße bekommen hat und ersetzt werden muss. Und die Individualtouristen bringen nunmal nicht das grosse Geld.

Aber „Hut ab“ vor allen, die sich aktuell diesen Stress antun.

Was die Kriminalität angeht, befürchte ich, dass diese mehr werden wird, desto länger diese Situation anhält.

Ganz übel sind inzwischen diese Nachrichten, die per WhatsApp, geteilt werden in denen von massenhaft sterbenden Kindern am Strassenrand die Rede ist. Keine Ahnung wer diese Dinger verfaßt, aber, in meinem Fall, sind sie nicht hilfreich, wenn die mehr als unschöne Situation durch solche Nachrichten drastisch dramatisiert wird. Ich habe den Absendern inzwischen auch mit Sperrung gedroht, wenn sie mir weiterhin diesen ewig langen Quatsch nochmal schicken.

Ich würde mir wünschen, wenn sie endlich mal aufhören auf etwas zu warten und stattdessen anfangen was zu tun. Und damit meine ich keinen Aufstand, sondern auf dem Land tatkräftig mit anfassen um die Landwirtschaft anzukurbeln, Brunnen bauen in den Gebieten mit wenig Trinkwasser etc Ich habe immer die Kreativität der Kubaner bewundert aus noch so miesen Situationen noch was Gutes zu machen und zu improvisieren. Dieses Talent scheint aber aktuell komplett zum Stillstand gekommen zu sein und alle warten nur auf was auch immer. Aktuell deutet aber nichts auf ein schnelles „Wasauchimmer“ hin und deshalb muss jeder einzelnen jetzt was tun um auch ohne Touristen über die Runden zu kommen und den ständig steigenden Lebensmittelpreise entgegen zu wirken. Natürlich dauert auch das bis es fruchtet, aber es ist immer noch besser als zu Hause zu sitzen und zu warten und drauf zu hoffen, dass irgendein Sponsor schon wieder Geld schicken wird.

@El Hombre Blanco: Planst du eigentlich so eine Reise zu wiederholen, bzw. hattest du Spass unabhängig davon, dass du dein Mädel wiedersehen konntest? Oder war es eher stressig für dich?


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18.07.2026 22:50
#22 RE: Kleiner Reisebericht, Santiago im Juli 2026
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Rey/Reina del Foro

Zitat von Trieli im Beitrag #21
Ganz übel sind inzwischen diese Nachrichten, die per WhatsApp, geteilt werden in denen von massenhaft sterbenden Kindern am Strassenrand die Rede ist.

Die kannst du wohl getrost unter Fakenews ablegen.

La vida debería ser amarilla... amar y ya.

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19.07.2026 00:52
avatar  Trieli
#23 RE: Kleiner Reisebericht, Santiago im Juli 2026
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Forums-Senator/in

Genau das mache ich ja auch und verbiete mir diesen Blödsinn zu schicken.


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19.07.2026 07:45
#24 RE: Kleiner Reisebericht, Santiago im Juli 2026
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super Mitglied

das land bzw sehr vielewurden so erzogen ,das braucht jahrzehnte um das wieder herstellen und wer meint ,dass das besser wird liegt falsch , leiderund das geld der toristen verschwiedet, kein wunder korupzion hoch 3


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19.07.2026 11:05
avatar  saludos
#25 RE: Kleiner Reisebericht, Santiago im Juli 2026
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spitzen Mitglied

Nachbars Hühner haben mich bereits geweckt… also werde ich jetzt gleich von der Terrasse den unbeschreiblichen Sonnenaufgang von Santiago bewundern

Bei völliger Dunkelheit in den Strassen sind die vielen Löcher und Gullis ohne Deckel problematisch,
Ich laufe Nachts grundsätzlich 1-2 Meter hinter dem ortskundigen Cubi, und wenn dieser einen scharfen Schlenker nach rechts oder links macht, mache ich das natürlich auch. Ist teilweise ein bisschen wie Labyrinth laufen. Deshalb trink ich Ron auch nur am Tag und nicht mehr am Abend

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