Leben im Dunkeln

04.07.2026 16:00
#1 Leben im Dunkeln
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Rey/Reina del Foro

Leben im Dunkeln: Patienten als Opfer der Stromabschaltungen auf Kuba

Nachdem die Regierung der Kommunistischen Partei den „Elektro-Energie-Notfall“ ausgerufen hat, fehlt den Krankenhäusern der Treibstoff für ihre Generatoren. Das trifft Patienten mit Herzerkrankungen besonders hart. Die Räume der Kardiologie des Kinderkrankenhauses William Soler in Havanna sind fast ganztägig dunkel.

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Toleranz als gesellschaftliche Tugend wird meist von denen gefährdet, die unter ihren Schutz fallen...

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05.07.2026 01:58
#2 RE: Leben im Dunkeln
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Rey/Reina del Foro

Ich verstehe immer die letztendliche Beurteilung der schlimmen, ja geradezu unmenschlichen Situation in Kuba nicht, dass die cub. Regierung die alleinige Schuld an allem trifft.
Ja, es stimmt, dass wenn die Regierung in den letzten Jahrzehnten mehr in die energetische Unabhängigkeit durch einen Aufbau der Energieversorgung mit mehr Solarenergie investiert hätte, dann wären sie resilienter gegen die Attacken Trump`s .

„Riiiichhhtiiigggg“ würde Paul Panzer sagen

Aber das entlässt doch die USA nicht ihrer Verantwortlichkeit bzgl. diesem Desasters, da ohne dieser Totalblockade und mit den weiterhin üblichen Öllieferungen aus Venezuela und Mexiko, diese Krise in der Form es nicht gäbe, sondern es wäre so wie immer in den letzten Jahren :

„ mehr schlecht als Recht“ wie es nach Corona bis 2025 so halt war. Ist das richtig, oder sehe ich da was falsch?

Und damals sind die Leute nicht in der Form auf den Fluren so gestorben, da es ja trotz dem maroden Energiesystems, trotzdem wenigstens in den Kliniken genügend Strom gab und die Infrastruktur bzgl. Krankentransport war zwar auch sehr schlecht, aber es gab sie, da es ja Sprit gab, durch Venezuela und Mexiko. Also warum kann man die USA so aus der Verantwortung nehmen, wie als Resultat aus dem Artikel ?
Ich will ja echt nicht immer die Gegenposition einnehmen, aber wo ist da mein Denkfehler?. Ich kann ihn nicht sehen.

Das wäre irgendwie so als wenn ein Lungenkrebskranker, der Jahrzehnte rauchte, stirbt, weil er die nötige Behandlung nicht erhält und schuld ist er selber, da er ja nicht hätte rauchen müssen.
Stimmt. Aber trotzdem trifft den Behandler die Schuld, wegen unterlassener Hilfeleistung.

Ich weiß, hier wird es anders gesehen, aber ich kann eine andere Sichtweise einfach nicht heraus kristallisieren.


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05.07.2026 08:15
#3 RE: Leben im Dunkeln
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Forums-Senator/in

Die Regierung hatte offiziell verkündet, dass ALLE Krankenhäuser mit alternativen Energieanlagen ausgestattet sind, sodass ein Minimum an lebenserhaltenden Maßnahmen garantiert ist.


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05.07.2026 10:39
#4 RE: Leben im Dunkeln
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Rey/Reina del Foro

wäre ja super. steht aber doch im Widerspruch zu dem Artikel, oder ?


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05.07.2026 11:27
#5 RE: Leben im Dunkeln
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05.07.2026 12:09
#6 RE: Leben im Dunkeln
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spitzen Mitglied

Zitat von Manzana Prohibida im Beitrag #1
Leben im Dunkeln: Patienten als Opfer der Stromabschaltungen auf Kuba

Nachdem die Regierung der Kommunistischen Partei den „Elektro-Energie-Notfall“ ausgerufen hat, fehlt den Krankenhäusern der Treibstoff für ihre Generatoren. Das trifft Patienten mit Herzerkrankungen besonders hart. Die Räume der Kardiologie des Kinderkrankenhauses William Soler in Havanna sind fast ganztägig dunkel.

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eigentlich könnte die reiche BRD aus Solidarität doch ein paar tausend kranke, dringend auf eine Operation wartende Kinder ausfliegen, um sie bei uns zu operieren. Mit knapp 4000 Afghanen hat es doch in 2025 auch geklappt. Aber wahrscheinlich reicht die vielbeschworene Solidarität unter Linken nicht aus, oder unsere Politiker kuschen wie die Manager der HAPAG vor der US Regierung.

In einer kranken Gesellschaft hält man die Gesunden für verrückt (Erich Fromm)

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05.07.2026 13:50
#7 RE: Leben im Dunkeln
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Rey/Reina del Foro

Zitat von hellemut im Beitrag #6
eigentlich könnte die reiche BRD aus Solidarität doch ein paar tausend kranke, dringend auf eine Operation wartende Kinder ausfliegen,

Trifft bekanntlich vor allem bei deinen AfDumm-Freunden auf Begeisterung, wenn D versucht, woanders zu helfen. Aber warum gerade für ein Land mit dem propagandistisch bestem Gesumdheitssystem der Welt? Da gäbe es noch ganz andere Kandidaten, Nachbarland Haiti zum Beispiel oder halb Afrika.

La vida debería ser amarilla... amar y ya.

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05.07.2026 14:30 (zuletzt bearbeitet: 05.07.2026 14:35)
#8 RE: Leben im Dunkeln
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Rey/Reina del Foro

@ElHombreBlanco Ich glaube, das beisender und zynischer Sarkasmus bei diesem ernsten Thema den Kubanern nicht hilft und die Regierung schon lange nicht mehr sagt, dass sie das Beste Gesundheitssystem der Welt hätten, sondern eher seit Trump`s Totalblockade die UN anruft und genau das Gegenteil sagt. Dein Sarkasmus ist hier für die Kubaner sicher nicht hilfreich und genauso unnötig wie der Sidekick auf die Anderen. Ich glaube das die etablierten Parteien denen so viel Futter täglich geben, dass die sich nicht damit befassen würden wenn D Kuba ein bisschen hilft. Das so zu deuten, das man Kuba nicht helfen kann, weil man damit die AFD nicht stärken will, kannst du ja mal einem herzkranken Kind in Kuba als Begründung sagen , wenn es im sterben liegt. Schade das Kuba am Flughafen nicht auch so SocialMedia Kontrollen durchführt wie die geliebten Amis. Dann würde den Kubanern einiges erspart bleiben. Wenn die wüssten, was die für Leute ins Land lassen.
P.S:
Aber bei dem Außenminister den wir haben sind solche Kommentare auch egal und meines Wissens hilft D doch in der halben Welt, oder habe ich da was falsch verstanden ?


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05.07.2026 14:37 (zuletzt bearbeitet: 05.07.2026 14:38)
#9 RE: Leben im Dunkeln
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spitzen Mitglied

@ elhombre blanco,
man kann als reiches Land natürlich auch Haiti und Teile Afrikas medizinisch und ausbildungstechnisch unterstützen, vorausgesetzt, dass die Hilfe dort ankommt.
Immer noch besser als durch massenhafte, unkontrollierbare Einwanderung die Sozialsysteme an die Wand zu fahren. Davon profitieren allenfalls die linksgrünen NGO's. Selbst die ungeliebte DDR konnte das besser.
Ansonsten danke für deine gleichermaßen strunzdumme wie entlarvende Reaktion, die all meine Vor und Nachurteile bedienen, nämlich dass unter Linken wenig Solidarität herrscht, und dass man, sobald etwas Gegenwind auffrischt sofort, im aktuellen Fall vor den USA, einknickt.

In einer kranken Gesellschaft hält man die Gesunden für verrückt (Erich Fromm)

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05.07.2026 14:55
#10 RE: Leben im Dunkeln
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spitzen Mitglied

@Sputnik wulf,

deswegen sollte man in sozialen Medien möglichst wenig Hinweise auf die eigene Identität hinterlassen. Wenn in der BRD irgendwann die Klarnamenpflicht beim öffentlichen Posten eingeführt wird, bin ich raus.

FYI, das sagt die KI zu Cuba.

Ja. Der kubanische Staat überwacht und kontrolliert soziale Medien, allerdings auf andere Weise als etwa im Rahmen eines US-Visumverfahrens.

Zu den dokumentierten Maßnahmen gehören:

Überwachung öffentlicher Beiträge auf Plattformen wie Facebook, Instagram, X oder TikTok, insbesondere wenn sie regierungskritische Inhalte enthalten. Menschenrechtsorganisationen berichten, dass Nutzer wegen bestimmter Online-Äußerungen vorgeladen, eingeschüchtert oder strafrechtlich verfolgt wurden.
Sperrung oder Einschränkung von sozialen Netzwerken und Messenger-Diensten (z. B. WhatsApp, Telegram oder Signal) sowie Internetabschaltungen oder Drosselungen während Protesten oder Phasen politischer Unruhen.
Zusammenarbeit mit dem staatlichen Telekommunikationsmonopol ETECSA, das nach Berichten verschiedener Organisationen bei der Umsetzung von Netzsperren und der Überwachung der digitalen Kommunikation eine wichtige Rolle spielt.
Rechtliche Maßnahmen gegen Online-Äußerungen. Die 2024 eingeführten Regelungen zur sozialen Kommunikation haben nach Einschätzung von Pressefreiheitsorganisationen die staatliche Kontrolle über Medien und Online-Kommunikation weiter verstärkt.

Allerdings ist wichtig zu unterscheiden:

Es gibt keine öffentlich belegten Hinweise, dass jede private Nachricht jedes Kubaners systematisch in Echtzeit gelesen wird.
Es gibt jedoch zahlreiche Berichte, dass öffentliche Beiträge, Aktivitäten bekannter Kritiker sowie digitale Kommunikation von Oppositionellen und Aktivisten gezielt überwacht werden und dass Internetzugänge in bestimmten Situationen eingeschränkt werden.

Wenn deine Frage darauf abzielt, ob eine Kubanerin wegen kritischer Facebook- oder TikTok-Beiträge Schwierigkeiten bei der Einreise nach Kuba oder mit den Behörden bekommen könnte, dann lautet die Antwort: Das ist grundsätzlich möglich, insbesondere wenn die Beiträge öffentlich sind und als regierungskritisch eingestuft werden. Solche Fälle sind dokumentiert, betreffen aber vor allem Journalisten, Aktivisten, Oppositionelle oder Personen mit hoher öffentlicher Sichtbarkeit.

In einer kranken Gesellschaft hält man die Gesunden für verrückt (Erich Fromm)

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05.07.2026 15:56
#11 RE: Leben im Dunkeln
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Rey/Reina del Foro

Zitat von sputnik-wulf im Beitrag #8
eher seit Trump`s Totalblockade

Kubas Gesundheitssystem hat bekanntlich nicht erst seit Ende Januar 2026 ein Problem. Medikamente und medizinisches Basismaterial fehlen schon seit Jahren und Patienten müssen sowas häufig selbst besorgen und auf der Straße kaufen. Und das ist nicht Schuld irgendeiner Blockade, sondern einzig und allein der sozialistischen Mistwirtschaft geschuldet. Auf der anderen Seite macht Kuba Propaganda damit, dass ihre Ärzte weltweit helfen, verschweigt aber dabei, dass es sich dabei nicht um Altruismus analog Ärzte ohne Grenzen, sondern um ein Geschäftsmodell handelt. Die Arzte erhalten hinterher nicht mal die von der Regierung versprochene Vergütung.

La vida debería ser amarilla... amar y ya.

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05.07.2026 16:13
#12 RE: Leben im Dunkeln
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Rey/Reina del Foro

@ElHombreBlanco Es ging nicht darum , das Kuba nicht auch schon die letzten Jahrzehnte Probleme hatte im Gesundheitswesen, sondern darum, das du die Situation dort verhöhnst indem du suggerierst das die cub. Regierung das eigenen Gesundheitssystem gerade als das Beste der Welt bezeichnet. So zynisch bist du aber nicht die cub. Regierung. Darum ging es und darum, dass D ja keine Hilfe leisten könne, weil man die AFD nicht stärken wolle. Es ging gerade nur um deinen Zynismus nicht um die allseits bekannten Probleme des cub, Gesundheitssystems.
Übrigens , warum sollten keine Ärzte ins Ausland verliehen werden um Geld zu verdienen. sie hatten vorher doch auch die kostenlose Ausbildung bezahlt. Meines Wissens kenne ich keinen der zur Mission gezwungen wurde. Ich kenne aber einige ,die mit einem schönen Lada seit Jahren durch die Gegend fahren, den sie vom Staat für ihre Arbeit extra bekamen.


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06.07.2026 19:13
#13 RE: Leben im Dunkeln
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Rey/Reina del Foro

Wieder totaler Stromausfall in ganz Kuba.

Nuevo apagón en Cuba, el tercero en seis meses: “Ocurre una desconexión total del Sistema Electroenergético Nacional” - Infobae https://share.google/PhE4YhKDUxf5dBROH

La vida debería ser amarilla... amar y ya.

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