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Travlers' Tales of old Cuba
03.12.2012 20:54

Ocean Press, ISBN Nol 978-0-9804292-1-3
192 Seiten, Preis GBP 10.99

Gefunden bei W & G Foyles, Charing Cross Road, London

Dieses Buch besteht aus 18 Reiseberichten, beginnend mit dem Ueberfall des Piraten Henry Morgan auf Puerto del Príncipe (jetzt Camagüey) im Jahr 1668, und endend mit dem Besuch eines US-Juristen im Sündenbabel Havanna 1958.

Alle Geschichten (ausgenommen diejenige mit den Piraten) konzentrieren sich auf Havanna und Umgebung, sodass der Titel des Buches eigentlich heissen sollte: „Travelers‘ Tales of old Havana“.

Zwei oder drei der Beiträge kann man getrost vergessen. Picken wir einige der interessanten heraus. Sie zeigen, dass sich gewisse Dinge in 150 Jahren nicht geändert haben.

Da wäre der Brief von Sophie Peabody Hawthorne an ihre Mutter. Sophie reiste nach Kuba, um in dem „milden Klima“ Kubas wieder gesund zu werden. Des erste, was sie sieht, ist eine stark geschwächte (englische) Gastgeberin. Der ewige Strassenlärm (singende Sklaven im Hafen, schreiende Strassenverkäufer und Kinder, schwatzende Weiber, dauernd bimmelnde Kirchenglocken, Gehämmer von Handwerkern und kreischende Papageien) lassen sie nicht schlafen. Der dauernde unerträgliche Lärm in den Strassen wird auch in späteren Berichten thematisiert.

Dann bemerkt Herr William Cullen Bryant in seinem unterhaltsamen „Letter from Havana, 1849“ das die Frauen gerne einkaufen gehen (das kommt uns auch irgendwie bekannt vor, nicht wahr), und dass sie ausserdem von robuster Gesundheit sind. Und “they have plump figures, placid, unwrinkled countenances, a well developed bust, and eyes, the brilliant languor of which is not the languor of illness“. Man kann in den letzten Teil dieses Satzes eines Mannes des viktorianischen Zeitalters hineinlesen, was man will…

Im Jahre 1929 wird vom damaligen „Rotlichtviertel“ Havanas berichtet: (ich erlaube mir hier ein längeres Zitat, weil ich noch nie so eine blumige Beschreibung von Trottoirschwalben gelesen habe):

The triangular pocket nearest to the wharves is a prurient spot resorted to by courtesans varying im complexion from peach white to coal black; 15-year old flappers and ebony antiques; chiefly outlanders who unblushingly loll about heavy-eyed and languorous, in abbreviated and diaphanous costumes, nicticating with incendiary eyes at passing masculinity; studiously displaying their physical charms or luring the stranger by flaming words or maliciously imperious gestures. These gossamer wantons with loving dispositions, who are brutally referred to as „prostitutas“, and more delicately as „celestinas“ (celestial bodies) here practice the scarlet arts… as a rule they only appeal to the hedonist callous to moral degradation or to the lethal consequences of malignantly-poisonous diseases.

Eine Dame namens Erna Fergusson schreibt im Jahre 1946 einen äusserst interessanten Bericht über „afro-cuban religious beliefs“, und wie verführerisch die kubanischen Frauen beim Tanzen die Hüften schwingen können. Sie stellt nüchtern fest, dass der Effekt dieses Tanzens „erotic stimulation“sei. Kommt mir irgendwie bekannt vor. Dabei kannte Frau Fergusson den Reggaeton noch gar nicht…

Schliesslich gibt der amerikanische Jurist einen kurzen Einblick ins Nachtleben Havanas kurz vor dem Einmarsch Fidels. Ja, auch er erliegt den Versuchungen in diesem Sumpf der Sünden, und das eine oder andere Mal muss man schon leer schlucken, wenn man liest, was da alles abgegangen ist.

Alles in allem ein gutes Buch – Note „gut“. Aber eben nicht „sehr gut“ weil ein paar Berichte schlicht uninteressant sind.

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