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Dieses Thema hat 18 Antworten
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 Literatur aus/über Kuba
Garnele
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Der Faktor Fidel
01.07.2012 07:12

Der Faktor Fidel
Ein Politisches Zeugnis für Kuba und die Welt


Katrien Demuynck/Marc Vandepitte

Fidel begann seine eigentliche unmögliche Mission im Sommer 1952. Faktisch war er allein. Die traditionellen Parteien waren korrupt, opportunistisch, die KP dachte nicht an eine Revolution. Fidel gründete eine kleine Untergrundarmee. Ihr Versuch zur Erstürmung der zweitgrößten Militärkaserne am 26. Juli 1953 scheiterte. Fast alle wurden sofort exekutiert, die Überlebenden inhaftiert. Fidel gab nicht auf. Er triumphierte ein paar Jahre später.
Weshalb waren die kubanischen Revolutionäre erfolgreich, konnten sie eine sozialistische Gesellschaft vor der Tür der USA aufbauen und wie überstehen sie die kontinuierliche Blockade bzw. Aggression der US-amerikanischen Supermacht? Was bewegt dieses Drittweltland dazu, mehr Ärzte in die ganze Welt zu entsenden als die gesamte Weltgesundheitsorganisation?
Um das zu verstehen, sollte man die Pläne des "Architekten" dieser Kubanischen Revolution kennen. Das Studium tausender Seiten von Briefen, Reden, Interviews und heutiger Überlegungen kann die Wirkung Fidels aufzeigen. Dabei handelt es sich um eine Rekonstruktion, weil Fidel seine Ideen nie systematisiert hat. Er hat sich jeglicher Form von Dogmatismus widersetzt und sogar mit seinen eigenen Ideen nie eine eigene "Doktrin" ausgearbeitet.
Fidel ist Autodidakt, ein eigensinniger Denker. daraus folgt eine originelle, interessante und unorthodoxe Mischung verschiedener Einflüsse. So vereint er Elemente des Marxismus, des ethischen Humanismus von José Martí und radikaler Christen.
Sein Held ist Don Quichotte, für einen klassischen Kommunisten unvorstellbar.

Zambon Verlag, Dezember 2011, Taschenbuch, 214 Seiten, 12,00 €, ISBN 10: 3889751903 / ISBN 13: 9783889751904

San_German
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#2 RE: Der Faktor Fidel
01.07.2012 10:15

Batista wurde den USA lästig und sollte durch eine bürgerliche Regierung abgelöst werden, woher hatte den FC die Kohle für die Waffen, Nahrungsmittel & Granny? Frag mal bei der CIA nach. Nur dann lief alles schief was schief gehen konnte, Ike hatte keine Zeit für den Zuckerbaron, weil seine Golfpartie wichtiger war und Fuchsteufelswild ging FC zum Iwan tja und der Rest ist bekannt. Deswegen auch dieser Hass auf beiden Seiten...

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ElHombreBlanco
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#3 RE: Der Faktor Fidel
01.07.2012 11:25

Zitat von San_German im Beitrag #2
Nur dann lief alles schief was schief gehen konnte, Ike hatte keine Zeit für den Zuckerbaron, weil seine Golfpartie wichtiger war und Fuchsteufelswild ging FC zum Iwan tja und der Rest ist bekannt.

Dass Fidel aufgrund des Nichttreffens mit Eisenhower zum Kommunisten wurde, ist eine arge Simplifizierung der Revolutionsgeschichte.

--
La vida debería ser amarilla... amar y ya.

San_German
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#4 RE: Der Faktor Fidel
01.07.2012 11:32

manche Auslöser sind klein und haben große Wirkung - nur würde FC dies zugeben?

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Montishe
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#5 RE: Der Faktor Fidel
01.07.2012 11:38

Zitat von San_German im Beitrag #2
Batista wurde den USA lästig und sollte durch eine bürgerliche Regierung abgelöst werden, woher hatte den FC die Kohle für die Waffen, Nahrungsmittel & Granny? Frag mal bei der CIA nach. Nur dann lief alles schief was schief gehen konnte, Ike hatte keine Zeit für den Zuckerbaron, weil seine Golfpartie wichtiger war und Fuchsteufelswild ging FC zum Iwan tja und der Rest ist bekannt. Deswegen auch dieser Hass auf beiden Seiten...



Sorry das ist gerührte Kake. Selten so ein Unsinn gelesen.

San_German
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#6 RE: Der Faktor Fidel
01.07.2012 18:54

dann solltest dich mal ein wenig mit Geschichte auseinandersetzen. Dann erklär doch mal WOHER FC die Kohle herhatte?! Und was wollte FC nach erfolgreicher Revolution bei Ike? Und wenn man mit Kacke - oder wolltest du Krake schreiben? - um sich wirft, was hast dann an deinen Händen? Komm mit Fakten und nicht mit Kraken.

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Castaneda
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#7 RE: Der Faktor Fidel
01.07.2012 19:30

Zitat von San_German im Beitrag #6
Dann erklär doch mal WOHER FC die Kohle herhatte?! Und was wollte FC nach erfolgreicher Revolution bei Ike? Und wenn man mit Kacke - oder wolltest du Krake schreiben? - um sich wirft, was hast dann an deinen Händen? Komm mit Fakten und nicht mit Kraken.


Wenn FC die Kohle vom CIA bekommen hätte, wäre er sicherlich nicht so schlecht ausgerüstet gewesen. Das halte ich für ziemlichen Blödsinn, außerdem war Fidel schon Kommunist bevor er mit der Granma aufbrach.

ElHombreBlanco
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#8 RE: Der Faktor Fidel
01.07.2012 19:42

Zitat von Castaneda im Beitrag #7
außerdem war Fidel schon Kommunist bevor er mit der Granma aufbrach.

Wenn dem so wäre, hat er es versäumt, rechtzeitig zu erklären. Öffentlich tat er nämlich Gegenteiliges kund.

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Montishe
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#9 RE: Der Faktor Fidel
01.07.2012 19:44

Sicher Sicher die Twin Tower wurden von der CIA gesprengt um Al-Qaida zu bekämpfen. Auch steht das FBI im Kontakt mit Aliens.
Fakt ist FC kein Kommunist war und seine Vision eine funktionierende Demokratie war . Nicht mehr und nicht weniger. Die USA haben nie ein Problem mit Diktaturen wie Batista,Pinochet,Somoza gehabt. Warum auch im Schatten des Terrors laufen die Geschäfte bestens.
Auf Grund das US Regierung , in den Jahren der Revolution so gar kein Feingefühl gehabt haben und sofort mit Einmischungen reagiert haben wurde FC in die offenen Arme von Chruschtschow getrieben.
Wäre es anders gekommen wäre jetzt Kuba die ,,Schweiz ,, in der Karibik. Ja und die kubanischen Chicas wären unerreichbar.

falko1602
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#10 RE: Der Faktor Fidel
01.07.2012 19:49

Zitat von Montishe im Beitrag #9
.....
Fakt ist FC kein Kommunist war .....



Ich war zwar nicht bei der Revolution dabei, habe aber Interviews mit ehemaligen
Kampfgefährten von FC gesehen, die behaupten, er wäre von Anfang an
Kommunist gewesen. Er soll es nur aus taktischen Gründen verschleiert haben.
Die Wahrheit werden wir wohl nie erfahren.....
falko

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carnicero
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#11 RE: Der Faktor Fidel
01.07.2012 20:30

In dem Buch, Ignacio Ramonet: Fidel Castro - Mein Leben, behauptet er auch das er nicht von Anfang an Kommunist war.

Carnicero

HayCojones
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#12 RE: Der Faktor Fidel
01.07.2012 21:38

...womit er ausnahmsweise sogar die Wahrheit sagen dürfte. Aber auch später war er immer gerade so sehr "Kommunist" wie es dem Ausbau (bzw. der Festigung) seiner persönlichen Macht diente. Immer sehr flexibel. Die einzige politische Ideologie, der er immer treu geblieben ist, ist der Machiavellismus.

dirk_71
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#13 RE: Der Faktor Fidel
01.07.2012 21:42

Zitat von Garnele im Beitrag #1

Was bewegt dieses Drittweltland dazu, mehr Ärzte in die ganze Welt zu entsenden als die gesamte Weltgesundheitsorganisation?




Zitat

Gewährsleute in Havanna gehen davon aus, dass Kuba dem venezolanischen Staat pro Arzt monatlich 6000 US-Dollar verrechnet, den kubanischen Medizinern aber lediglich ein Gehalt von umgerechnet 200 US-Dollar ausbezahlt. Die Einkünfte aus dem Export von Fachkräften dürften Kuba dieses Jahr rund 750 Millionen US-Dollar einbringen. Das würde bedeuten, dass der unverhoffte neue Erwerbszweig zur viertwichtigsten Devisenquelle Kubas nach dem Tourismus, den Überweisungen von Familienangehörigen in den USA sowie dem Nickelexport aufsteigt.
http://www.eed.de/ueberblick.archiv/one....page.200503.024

Nos vemos


Dirk

Montishe
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#14 RE: Der Faktor Fidel
01.07.2012 22:45

Zitat von HayCojones im Beitrag #12
... Machiavellismus.




Da mußte ich aber erst einmal Tante Google fragen.

San_German
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#15 RE: Der Faktor Fidel
02.07.2012 09:15

Zitat von Montishe im Beitrag #14
Zitat von HayCojones im Beitrag #12
... Machiavellismus.




Da mußte ich aber erst einmal Tante Google fragen.


dies erklärt einiges...

um mal FC zu zitieren: wir waren noch nicht mal Rosa, geschweige denn Rot. Aber schau, dank dem Kubaforum hast wieder eine Menge gelernt. Und sicher hat Batista den USA nicht mehr gefallen, der war wohl auch nicht mehr steuerbar und Cuba war auch Touristenhochburg der USA, da passen Folter, Verhaftungen und Morde nicht rein. Wenn so was irgendwo in Guatemala, Nicaragua oder Honduras passiert, egal, aber nicht in der Sandburg.

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San_German
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#16 RE: Der Faktor Fidel
02.07.2012 09:18

was die Finanzierung Castros mit den 2 Türmen zu tun hat, oder gar mit exoterrestischen Kontakt, erschließt sich mir nicht. Tonkin Zwischenfall, Chile... auch alles Hirngespinste?

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Garnele
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#17 RE: Der Faktor Fidel
04.07.2012 23:05

Rezension

Der Faktor Fidel
Welches Gewicht das Format der Führer einer Revolution besitzt

Die in der antiimperialistischen Bewegung ihres Landes engagierten belgischen Autoren Katrien Demuynk und Mark Vandepitte haben eine hervorragende Dokumentation zum Verlauf der kubanischen Revolution und der herausragenden Rolle ihres historischen Führers vorgelegt. Die Leser erhalten einen tiefen Einblick in Ursachen Wurzeln und Triebkräfte der "Bewegung des 26. Juli" und den damit weitgehend identischen politischen Reifeprozeß Fidel Castros.
http://www.fgbrdkuba-berlin.de/txt/20120...ktor-fidel.html

San_German
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#18 RE: Der Faktor Fidel
05.07.2012 08:20

jep genau die Wahrheiten, die wir über Genossen Ernst Thälmann lernen durften.

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"Ehrenmänner lesen nicht die Post anderer Leute" - Henry L. Stimson US-Außenminister 1929

dirk_71
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#19 RE: Der Faktor Fidel
05.07.2012 08:40

Zitat von Botschafter a.D. Heinz Langer

Die kapitalistische Propaganda hat nichts unversucht gelassen, den kubanischen Revolutionären Massenerschießungen und pauschale Racheakte anzudichten, um den "Protest der Weltöffentlichkeit" herauszufordern. Gerade deshalb sind die überzeugenden Aussagen des insgesamt sehr gelungenen und durchaus fundierten Werkes der beiden belgischen Autoren so Wichtig.
Botschafter a.D. Heinz Langer, Berlin





Hauptsache wie die 3 Affen machen wenn es um die "Vorfälle" in der Cabana von Havanna geht..

Nos vemos


Dirk

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