Zitat Hugo Chávez in Venezuela: “Sozialismus ist der einzige Weg zum Heil der Menschheit”
Leider beweist die Umsetzung in Venezuela, wie auch schon alle vorangegangenen Versuche das Gegenteil.
Zitat von Marc Saint-UpéryNo mencioné a Venezuela. Los servicios de inteligencia cubanos están omnipresentes en la “hermana” república caribeña. Son perfectamente concientes del rumbo errático del régimen venezolano, del carácter impredecible de su líder y de la cuestionable sustentabilidad de sus políticas. También están muy enterados de la corrupción, la impericia y el profundo oportunismo de la nueva clase rentista que ocupa el poder en Caracas. Sospechan que su compromiso con el “socialismo” y la amistad cubana-venezolana no es nada firme.
Los miembros de la alta oficialidad cubana tienen a menudo una auténtica experiencia del combate –en condiciones a veces heroicas, como en Angola. También poseen talentos administrativos comprobados, sobre todo en el sector turístico. No le tienen mucha estima a sus rechonchos colegas venezolanos, que carecen de ambos y cuyos negocios huelen a corrupción. A caballo regalado, no se le mira el diente, así que la ayuda y el petróleo de Chávez están más que bienvenidos, pero los cubanos saben que no pueden ser la base de una recuperación durable de la isla.
Zitat Hugo Chávez in Venezuela: “Sozialismus ist der einzige Weg zum Heil der Menschheit”
Leider beweist die Umsetzung in Venezuela, wie auch schon alle vorangegangenen Versuche das Gegenteil.
Ist Venezuela sozialistisch?
Zitat von Wilipedia Die Regierungsform Venezuelas ist eine Form der Präsidialdemokratie (das heißt, der direktgewählte Präsident ist gleichzeitig nominelles Staatsoberhaupt und Chef der Exekutive) mit starken direktdemokratischen Elementen, einer komplizierten Gewaltenteilung zwischen den fünf Gewalten Legislative, Exekutive, Judikative, Bürgergewalt (Art. 273-291) und Wahlgewalt (Art. 292-298) sowie zahlreichen Wahlen auf verschiedenen Ebenen.
Die neue Verfassung Venezuelas verbietet die Privatisierung der Erdölindustrie und der sozialen Sicherungssysteme, verfügt die kostenlose Volksbildung und Maßnahmen zur Reaktivierung ungenutzten Großgrundbesitzes, respektiert darüber hinaus aber das Privateigentum, auch das Privateigentum an Produktionsmitteln. Der Umbau von Staat und Gesellschaft erfolgte durch plebiszitäre Akte: ....... usw
Zitat Leider beweist die Umsetzung in Venezuela, wie auch schon alle vorangegangenen Versuche das Gegenteil.
Das hat nix zu sagen, alles was wir rechten Sklaven des Imperialismus als gescheitert ansehen, war ja nie Sozialismus. Ob UDSSR, DDR oder Kambodscha usw. usf.
Zitat von Socke Das hat nix zu sagen, alles was wir rechten Sklaven des Imperialismus als gescheitert ansehen, war ja nie Sozialismus. Ob UDSSR, DDR oder Kambodscha usw. usf.
Die Tragik des 20. Jahrhunderts liegt darin, daß es nicht möglich war, die Theorien von Karl Marx zuerst an Mäusen zu probieren. Stanislaw Lem
Venezuela strebt den Sozialismus an, dass ist nichts neues. Das hat Chavez auch schon vor seiner Wahl angekündigt. Die große Scheiße am Sozialismus ist, dass er nicht so funktionieren kann wie er soll, solange es noch mindestens ein kapitalistisches Land gibt, dass Profit machen will. Denn dann müssen ALLE Staaten wie Unternehmen funktionieren, die kein Verlust machen dürfen. Mittlerweile muss ein Alternativsystem global eingeführt werden um sich wirklich entfalten zu können dank der Globalisierung. Bspw. Kuba kann ja soviel sozialistische Reformen etc. einführen, am Ende des Tages müssen sie auch auf ihren Haushalt achten wie ein kapitalistischer Staat.
Trotz alledem: Wer den Sozialismus schlechtredet hat entweder eine andere Alternative vor Augen (viele würden mir nicht einfallen) oder ist für keine wesentlichen Änderungen der Realitäten des Kapitals (und so ist er auch für Armut und das ist verwerflich).
@Dirk: Man kann nur Marx selber zitieren um dein Zitat zu entkraften: "ich bin kein Marxist" (Karl Marx)
-------------------------------------------------- "Der neue Himmelsvater, angeblich unbekannt und allmächtig in seinen Entscheidungen, den sie "Weltmarkt" nennen, ist genauso leicht zu dekodifizieren wie der alte Jahve, seine Bodentruppen und himmlischen Heerscharen. Er bewegt sich weder in palästinensischen Bauernsandalen noch mit biblischen Bart, sondern im Mercedes-Benz und Armani-Anzügen. Den alttestamentarischen Dekalog, die mosaischen Zehn Gebote, hat er kostensparend auf ein Mandat herunterrationalisiert: das der Profitrate. Sein Kulttempel oder Gotteshaus ist die Wertpapierbörse, seine irdische Residenz findet sich in den Villen der exklusiven großbürgerlichen Stadtviertel und Suburbs." (Heinz Dieterich in "Sozialismus des 21.Jahrhunderts")
das ist doch ausgesprochener Blödsinn - auf den Haushalt achten wie ein kapitalistischer Staat - wenn man mehr ausgibt als da ist - geht man pleite - egal welcher Ismus. Das ist auch in der Natur so: wenn es zuviel Raubtiere gibt, geht auch deren Population zu Grunde.
_______________________________________ Das heißt nicht AKW sondern KKW - Vattenfall Europe (Herr von Bronk)
Es geht nicht darum ob man pleite geht oder nicht, sondern darum, dass ein sozialistischer Staat im Außenhandel mit einem kapitalistischen Staat keinen "gerechten" Tausch betreiben kann. Entweder wird der sozialistische Staat übern Tisch gezogen oder der kapitalistische. Wahrscheinlich der sozialistische. Und damit hast du keinen wertgerechten Warenaustausch wie es im Sozialismus sein soll. Deswegen kann er nur global funktionieren.
-------------------------------------------------- "Der neue Himmelsvater, angeblich unbekannt und allmächtig in seinen Entscheidungen, den sie "Weltmarkt" nennen, ist genauso leicht zu dekodifizieren wie der alte Jahve, seine Bodentruppen und himmlischen Heerscharen. Er bewegt sich weder in palästinensischen Bauernsandalen noch mit biblischen Bart, sondern im Mercedes-Benz und Armani-Anzügen. Den alttestamentarischen Dekalog, die mosaischen Zehn Gebote, hat er kostensparend auf ein Mandat herunterrationalisiert: das der Profitrate. Sein Kulttempel oder Gotteshaus ist die Wertpapierbörse, seine irdische Residenz findet sich in den Villen der exklusiven großbürgerlichen Stadtviertel und Suburbs." (Heinz Dieterich in "Sozialismus des 21.Jahrhunderts")
Es ist sicher absolut lobenswert für mehr Soziale Gerechtigkeit einzutreten,scheinbar hat Chavez einige Erfolge zu verzeichnen.Aber muß das jetzt gleich heißen,Autoritär zu regieren, Gleichschaltung und Planwirtschaft ? Auf der einen Seite gegen die USA wettern,aber trotzdem stark mit ihr verflochten. Inzwischen ist es wohl in Städten Venezuelas gefählicher als in US-Ghettos.Das passt nicht zusammen,Sozial heißt auch Sicherheit und Recht Für mich ist Chavez ein Militarist,ich glaube er hält sich nur weil das Militär hinter ihm steht. Warum gibt es eigentlich kein Embargo gegen Venezuela,dort werden ja auch alle Betriebe enteignet? Ich würde mir gern selbst ein Bild von Venezuela machen,schon die Landschaft muß eine Reise wert sein-aber was ich über die Sicherheitslage so gehört habe,sollte man sich das wohl gut überlegen.
Zitat von T-MoDe Die große Scheiße am Sozialismus ist, dass er nicht so funktionieren kann wie er soll, solange es noch mindestens ein kapitalistisches Land gibt, dass Profit machen will.
Das sehe ich anders, du brauchst eine Menge kapitalistische Länder um die sozialistischen zu finanzieren.
In Brasilien, ich nenne das da auch mal soziale Marktwirtschaft, sind in den letzten 5 Jahren 20 Millionen Menschen in den Mittelstand aufgestiegen. Lula hat etwas erreicht, auch wenn er sicher noch mehr erreichen wollte.
Zitat von T-MoDeEs geht nicht darum ob man pleite geht oder nicht, sondern darum, dass ein sozialistischer Staat im Außenhandel mit einem kapitalistischen Staat keinen "gerechten" Tausch betreiben kann. Entweder wird der sozialistische Staat übern Tisch gezogen oder der kapitalistische. Wahrscheinlich der sozialistische. Und damit hast du keinen wertgerechten Warenaustausch wie es im Sozialismus sein soll. Deswegen kann er nur global funktionieren.
Wer soll denn den gerechten Wert festlegen wenn nicht die Tauschpartner? Ist eine Tonne Nickel mehr oder weniger wert als eine Tonne VW Polo?
Zitat von T-MoDeEs geht nicht darum ob man pleite geht oder nicht, sondern darum, dass ein sozialistischer Staat im Außenhandel mit einem kapitalistischen Staat keinen "gerechten" Tausch betreiben kann.
wie soll denn ein sozialistischer staat, der angenehme lebensumstände schafft, wie ganztagsschulen mit klavierunterricht und essen, krankenversorgung usw. gegen einen ausbeuterischen kapitalistischen staat bestehen??
Zitat von b12ein sozialistischer staat, der angenehme lebensumstände schafft, wie ganztagsschulen mit klavierunterricht und essen, krankenversorgung usw.
Du meinst also, Deutschland sei ein sozialistischer Staat?
________________________________________ “The problem with socialism is that you eventually run out of other people's money.” ‒ Margaret Thatcher
userhv
28.04.2011 10:50
#20 RE: Hugo Chávez in Venezuela: “Sozialismus ist der einzige Weg zum Heil der Menschheit”
Zitat Du meinst also, Deutschland sei ein sozialistischer Staat?
Du bist also der Meinung, dass in Deutschland angenehme Lebensumstände, wie Ganztagsschulen, Klavierunterricht, Essen, und Krankenversorgung herrschen.
Wo hast Du das gefunden. In einer Parteizeitschrift der FDP. Oder ist es das erste eigene, was ich von Dir lesen darf. Dann wundert es natürlic nicht. Also von den Lebensumständen, die Du behauptest, sind viele Menschen in diesem Land noch weit entfernt!
Zitat von hombre verdeDu bist also der Meinung, dass in Deutschland angenehme Lebensumstände, wie Ganztagsschulen, Klavierunterricht, Essen, und Krankenversorgung herrschen.
Auf jedenfall qualitativ besser umgesetzt, als in jedem mir aktuell bekannten sozialistischen Staat, insbesondere Kuba und Venezuela.
________________________________________ “The problem with socialism is that you eventually run out of other people's money.” ‒ Margaret Thatcher
@Socke: Du magst mit der Finanzierung recht haben. Ich wollte damit jedoch nur ausdrücken, dass es (auch heute) kein wirklich sozialistisches Land gibt. Im Inneren des "Sozialistischen" Landes mag es sozialistisch zugehen, doch im Äußeren kann der wahre Sozialismus, mit dem gerechten Warenaustausch, nicht stattfinden, solange es ncoh mindestens ein kapitalistisches Land gibt.
Es gibt verschiedene Theorien darüber wie man einen "gerechten" Warenaustausch berechnen und vollziehen kann. Eine z.b.: Bezugnehmend auf Marx Theorie des Mehrwerts, sagt Heinz Dieterich, dass man den Wert eines Produkts über die Arbeitszeit/den Arbeitsaufwand eines Produktes festlegen muss. Kann man natürlich drüber streiten, ist aber ein Lösungsansatz.
Zu Venezuela: Weiter oben wurde gesagt Chavez sei autoritär. Ich persönlich halte Venezuela für das formaldemokratischste Land der Welt. Soviele Volksabstimmungen, Wahlen, Referenden etc. gab es in dem kurzen Zeitraum nach Chavez Wahl nirgendwo sonst. Übrigens: Eine Legislaturperiode in Venezuela beträgt 5 Jahre(glaub ich, bin nicht ganz sicher). Nach Hälfte der Periode, kann das Staatsoberhaupt abgesetzt werden. Selbst das hat Chavez überlebt. Zudem wurde er aus seinem Amt geputscht und am nächsten Tag standen 1 Millionen Venezolaner vor dem Palast und wollten ihren Präsidenten zurück. Spricht für sich, denke ich. Und Betriebe zu enteignen ist ein Grund einem Land ein Embargo aufzudrücken? Venezuela war jahrzehntelang gebeutet von der privatisierten, konservativ-liberalen Wirtschaftspolitik des Landes. Die Leute waren bitterarm, obwohl das Land soviel Ölvorrat hat. Dann kommt jemand, verstaatlicht solche Firmen um die Bevölkerung am Ölreichtum zu beteiligen und das soll schlecht sein?
-------------------------------------------------- "Der neue Himmelsvater, angeblich unbekannt und allmächtig in seinen Entscheidungen, den sie "Weltmarkt" nennen, ist genauso leicht zu dekodifizieren wie der alte Jahve, seine Bodentruppen und himmlischen Heerscharen. Er bewegt sich weder in palästinensischen Bauernsandalen noch mit biblischen Bart, sondern im Mercedes-Benz und Armani-Anzügen. Den alttestamentarischen Dekalog, die mosaischen Zehn Gebote, hat er kostensparend auf ein Mandat herunterrationalisiert: das der Profitrate. Sein Kulttempel oder Gotteshaus ist die Wertpapierbörse, seine irdische Residenz findet sich in den Villen der exklusiven großbürgerlichen Stadtviertel und Suburbs." (Heinz Dieterich in "Sozialismus des 21.Jahrhunderts")
Du sagst es richtig: formaldemokratisch. Ich würde sagen: scheindemokratisch. Sowohl Wahlen als auch Volksabstimmungen werden manipuliert. Wer für den falschen stimmt, wird aus dem öffentlichen Dienst entlassen (siehe beispielsweise http://en.wikipedia.org/wiki/Tasc%C3%B3n_List) und Freund Hugo genehmigt sich jahrelanges Regieren per Dekret am Parlament vorbei. Die Öleinnahmen unterliegen weitgehend nicht parlamentarischer Kontrolle, sondern werden über die PDVSA nach Hugos Gusto verteilt.
Die Wahlperiode des Präsidenten liegt übrigens bei 7 Jahren.
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Das mag dein Eindruck sein, dass die Wahlen manipuliert waren, du stellst es hier aber so hin als ob es ein Fakt wäre.
"Trotzdem und entgegen bereits vorab geäußerten Befürchtungen der Opposition über einen möglichen Wahlbetrug bescheinigten internationale Wahlbeobachter der Wahl einen einwandfreien Verlauf. Der US-amerikanische Ex-Präsident Jimmy Carter nannte sie „eine Übung in Sachen Demokratie“." http://de.wikipedia.org/wiki/Hugo_Ch%C3%A1vez
Jahrelang am Parlament vorbeiregieren konnte Chavez weil er fast 90% des Parlamentes innehatte, nachdem die Opposition die Wahl boykottierte. Er hat seit über 10 Jahren (mindestens) 50% Mehrheiten. Das er da theoretisch alles machen kann was er will, is schon richtig, aber scheinbar ja des Volkes Willen.
Das mit den 7 Jahren hat ich ers da stehen, habs aber editiert, weil ich mir unsicher war
-------------------------------------------------- "Der neue Himmelsvater, angeblich unbekannt und allmächtig in seinen Entscheidungen, den sie "Weltmarkt" nennen, ist genauso leicht zu dekodifizieren wie der alte Jahve, seine Bodentruppen und himmlischen Heerscharen. Er bewegt sich weder in palästinensischen Bauernsandalen noch mit biblischen Bart, sondern im Mercedes-Benz und Armani-Anzügen. Den alttestamentarischen Dekalog, die mosaischen Zehn Gebote, hat er kostensparend auf ein Mandat herunterrationalisiert: das der Profitrate. Sein Kulttempel oder Gotteshaus ist die Wertpapierbörse, seine irdische Residenz findet sich in den Villen der exklusiven großbürgerlichen Stadtviertel und Suburbs." (Heinz Dieterich in "Sozialismus des 21.Jahrhunderts")
@T-MoDe, der wesentliche Unterschied zwischen Sozialismus und Kapitalismus ist im wesentlichen der, dass der Kapitalismus ständig angepasst und erneuert wird während sich der Sozialismus dogmatisch auf die Lehren Marx' beschränkt die bisher nicht umgesetzt werden konnten. Ok, Leninismus, Trotzkismus u.ä. gibt es auch, aber ebenso alt und genau so erfolglos.
Als Ansatz für eine humane und sozial gerechte Gesellschaftsform sind Marx Erkenntnisse sicher nicht schlecht, besonders wenn wir die Zeit und die Umstände berücksichtigen. Aber auch Taylor und Smith haben gute Ansätze geliefert.
Allerdings hat sich die Menschheit und die Technologie seit dem gewaltig weiter entwickelt, nicht zuletzt auf Grund zweier Weltkriege die die alten Strukturen hinweggefegt haben.
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