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Dieses Thema hat 194 Antworten
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 In Gedenken an Guzzi
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guzzi
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#151 RE: Ende Cuba in Sicht
21.02.2008 13:56

Zitat von El Cubanito Suizo


Wenn der Staat die Preise anpasst würde es aufgehen, aber ob es das Volk akzeptieren wird? Beispiel: ein Lohn beträgt jetzt 300 peso Cubano, nachher is der Lohn 300 CUC. Dann müsste der Preis eines Bucanero von jetzt 1 CUC dannach 13 CUC sein wer wird das mitmachen???




bleib einwenig bei der realität, oder hast du da irgendwie einen komma fehler gemacht. Bei den lebensmittel wird der preis nicht ansteigen, sonder steuern werden eingeführt, das gesundheitswesen, der strom und das wasser. Man soll doch etwas sachlicher sein. Die meisten cubis sind sich da bewusst, dass da etwas gehen muss. Es wird so sein, dass ales gleich vom gehalt abgezogen wird. wer nicht arbeitet, der kommt nicht zum zuge der sozialleistungen. Genau wie bei uns. Die cubis sind nicht so doof wie sie manchmal angesehen werden. Die haben spitzen politiker, sehr gute leute, so ist es auch wieder nicht. Ich hoffe, dass die cubis ihren stolz wieder finden. Da in santa clara gibt es viele nachbarn, von denen muss ich den hut ziehen.


guzzi
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#152 RE: Ende Cuba in Sicht
21.02.2008 13:56

Zitat von El Cubanito Suizo


Wenn der Staat die Preise anpasst würde es aufgehen, aber ob es das Volk akzeptieren wird? Beispiel: ein Lohn beträgt jetzt 300 peso Cubano, nachher is der Lohn 300 CUC. Dann müsste der Preis eines Bucanero von jetzt 1 CUC dannach 13 CUC sein wer wird das mitmachen???




bleib einwenig bei der realität, oder hast du da irgendwie einen komma fehler gemacht. Bei den lebensmittel wird der preis nicht ansteigen, sonder steuern werden eingeführt, das gesundheitswesen, der strom und das wasser. Man soll doch etwas sachlicher sein. Die meisten cubis sind sich da bewusst, dass da etwas gehen muss. Es wird so sein, dass ales gleich vom gehalt abgezogen wird. wer nicht arbeitet, der kommt nicht zum zuge der sozialleistungen. Genau wie bei uns. Die cubis sind nicht so doof wie sie manchmal angesehen werden. Die haben spitzen politiker, sehr gute leute, so ist es auch wieder nicht. Ich hoffe, dass die cubis ihren stolz wieder finden. Da in santa clara gibt es viele nachbarn, von denen muss ich den hut ziehen.


Pastica
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Cubaliebhaber/in

Beiträge: 860
Mitglied seit: 02.11.2004

#153 RE: Ende Cuba in Sicht
21.02.2008 14:07

guzzi, du hast sicher recht. Lese deine Beiträge immer gern. Aber der Fisch, fängt immer am Kopf an zu stinken.

Pastica

guzzi
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#154 RE: Ende Cuba in Sicht
21.02.2008 16:49

Zitat von Pastica
guzzi, du hast sicher recht. Lese deine Beiträge immer gern. Aber der Fisch, fängt immer am Kopf an zu stinken.

Pastica


es ist nicht ganz so, der fisch fängt im bauch an zu stinken wo die überresten vom essen drin sind. der gestank kommt schlussendlich durch den mund ins freie, das ist bei den meisten tierarten. ich weiss aber was du meinst, ist schon richtig so.

das ist wahr, so wie der hund der meister.

man kann aber nicht alles immer auf die führenden abschieben, das ist das einfachste, die andern sollen zuerst mal, dann ich. die cubis müssen begreifen dass es nicht gut gehen kann, wenn man in der familie, die alten leute , die kollegen, den arbeitsplatz bestielt und hintergeht. die führung von cuba macht einen neuen anfang, dann soll das umdenken auch mit ihnen gehen. am mesa retonda ist das ja kritisiert worden, dass eben die kleinen und mittleren jeffes deplaziert werden müssen.
glaube mir, schluss endlich ist mir das eigentlich schuppe, ich mag cuba nicht. das wird sich auch nie ändern, es ist das heimatland meiner geehelichten guzzine und ich finde es schade, dass ich da immer auf wieder willen stosse meiner seits. ich suche da den fehler nicht bei den cubis, es ist halt einfach so. jedesmal wenn ich komme versuche ich es mit anderen guten vorsätzen, die dann wieder zu nichte gemacht werden.


cohiba
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Cubaliebhaber/in


Beiträge: 791
Mitglied seit: 20.12.2005

#155 RE: Ende Cuba in Sicht
21.02.2008 18:30

Zitat von guzzi
Zitat von El Cubanito Suizo


Wenn der Staat die Preise anpasst würde es aufgehen, aber ob es das Volk akzeptieren wird? Beispiel: ein Lohn beträgt jetzt 300 peso Cubano, nachher is der Lohn 300 CUC. Dann müsste der Preis eines Bucanero von jetzt 1 CUC dannach 13 CUC sein wer wird das mitmachen???




bleib einwenig bei der realität, oder hast du da irgendwie einen komma fehler gemacht. Bei den lebensmittel wird der preis nicht ansteigen, sonder steuern werden eingeführt, das gesundheitswesen, der strom und das wasser. Man soll doch etwas sachlicher sein. Die meisten cubis sind sich da bewusst, dass da etwas gehen muss. Es wird so sein, dass ales gleich vom gehalt abgezogen wird. wer nicht arbeitet, der kommt nicht zum zuge der sozialleistungen. Genau wie bei uns. Die cubis sind nicht so doof wie sie manchmal angesehen werden. Die haben spitzen politiker, sehr gute leute, so ist es auch wieder nicht. Ich hoffe, dass die cubis ihren stolz wieder finden. Da in santa clara gibt es viele nachbarn, von denen muss ich den hut ziehen.



Eine Einheitswährung im Lande würde sicher vieles vereinfachen. Tatsache ist ABER, das Kuba zuviele Produkte importieren muss und diese in Devisen zahlen muss. Wenn ein Kubi plötzlich 25x mehr verdienen würde (von 300 MN auf 300 CUC) möchte er sich auch (25x) mehr Güter leisten können. Woher sollen diese Güter kommen? Die Devisen für den Import sind sicher nicht vorhanden.

Folge: es gibt eine Hyperinflation. Einfach Währung tauschen ist also nicht die Lösung. Auf einer Plakatstelle in der Nähe von Cienfuegos steht:

Para tener mas hay que producir mas! Raul Castro[b][/b]

Oder was meinen die Ökonomen und Volkswirtschafter des Forums dazu?

Saludos

PS: Unsere ungarische Tochterfirma stellt in Ungarn alles in Euro und nicht in Forint in Rechnung

ehemaliges mitglied
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#156 RE: Ende Cuba in Sicht
21.02.2008 19:01

Zitat von cohiba
Zitat von guzzi
Zitat von El Cubanito Suizo


Wenn der Staat die Preise anpasst würde es aufgehen, aber ob es das Volk akzeptieren wird? Beispiel: ein Lohn beträgt jetzt 300 peso Cubano, nachher is der Lohn 300 CUC. Dann müsste der Preis eines Bucanero von jetzt 1 CUC dannach 13 CUC sein wer wird das mitmachen???




bleib einwenig bei der realität, oder hast du da irgendwie einen komma fehler gemacht. Bei den lebensmittel wird der preis nicht ansteigen, sonder steuern werden eingeführt, das gesundheitswesen, der strom und das wasser. Man soll doch etwas sachlicher sein. Die meisten cubis sind sich da bewusst, dass da etwas gehen muss. Es wird so sein, dass ales gleich vom gehalt abgezogen wird. wer nicht arbeitet, der kommt nicht zum zuge der sozialleistungen. Genau wie bei uns. Die cubis sind nicht so doof wie sie manchmal angesehen werden. Die haben spitzen politiker, sehr gute leute, so ist es auch wieder nicht. Ich hoffe, dass die cubis ihren stolz wieder finden. Da in santa clara gibt es viele nachbarn, von denen muss ich den hut ziehen.



Eine Einheitswährung im Lande würde sicher vieles vereinfachen. Tatsache ist ABER, das Kuba zuviele Produkte importieren muss und diese in Devisen zahlen muss. Wenn ein Kubi plötzlich 25x mehr verdienen würde (von 300 MN auf 300 CUC) möchte er sich auch (25x) mehr Güter leisten können. Woher sollen diese Güter kommen? Die Devisen für den Import sind sicher nicht vorhanden.

Folge: es gibt eine Hyperinflation. Einfach Währung tauschen ist also nicht die Lösung. Auf einer Plakatstelle in der Nähe von Cienfuegos steht:

[b]Para tener mas hay que producir mas! Raul Castro[b][/b
][/b]

Oder was meinen die Ökonomen und Volkswirtschafter des Forums dazu?

Saludos

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Para tener mas hay que producir mas! Raul Castro


so isses, und nicht nur in Cuba.

In erster Linie möchte der Cubaner gut und viel Essen, deshalb ist die Anpassung der Gehälter an das Weltniveau notwendig.

Salu2

elCondor
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#157 RE: Ende Cuba in Sicht
21.02.2008 19:23
In Antwort auf:
erster Linie möchte der Cubaner gut und viel Essen, deshalb ist die Anpassung der Gehälter an das Weltniveau notwendig.


na das is ja mal ne aussage...was ist denn weltniveau?
santiaguero aleman
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#158 RE: Ende Cuba in Sicht
21.02.2008 19:30

Zitat von cohiba


Eine Einheitswährung im Lande würde sicher vieles vereinfachen. Tatsache ist ABER, das Kuba zuviele Produkte importieren muss und diese in Devisen zahlen muss. Wenn ein Kubi plötzlich 25x mehr verdienen würde (von 300 MN auf 300 CUC) möchte er sich auch (25x) mehr Güter leisten können. Woher sollen diese Güter kommen? Die Devisen für den Import sind sicher nicht vorhanden.
Folge: es gibt eine Hyperinflation. Einfach Währung tauschen ist also nicht die Lösung. Auf einer Plakatstelle in der Nähe von Cienfuegos steht:
Para tener mas hay que producir mas! Raul Castro[b][/b]

Oder was meinen die Ökonomen und Volkswirtschafter des Forums dazu?
Saludos
PS: Unsere ungarische Tochterfirma stellt in Ungarn alles in Euro und nicht in Forint in Rechnung


So schnell wird die Einheitswährung nicht kommen. Das hatte sich Kuba auch einfacher vorgestellt, als es den Dollar abschaffte. Dazu sind zur Zeit die internationalen Bedingungen und die Abhängigkeit von Lebensmittelimporten viel zu bedeutend. In den letzten zwei Jahren verdreifachten sich die Preise für Milchpulver und auch die Preise für Weizen, Sojaöl, Reis usw. stiegen enorm an. Dies kostete viele der Devisen-Einnahmen durch Nickel und Tourismus.
So ist erst einmal der wichtigste Sektor, der reformiert werden müßte, die Landwirtschaft und die Verteilung der LW-Produkte. Warum wird auf so vielen staatlichen Flächen nichts angebaut? Hängt es mit der abrupten Stillegung der Zuckerrohrflächen zusammen? Danach soll, so wie weiß, 5 Jahre nichts angebaut werden können, da die Böden völlig ausgelaugt sind.
Wissen die Bauern des Forums mehr?

Sicher wird sich der staatliche Sektor zukünftig höchstens auf Zuckerrohr, Orangen, Reis und Bohnen konzentrieren.
Der Rest wird Genossenschaften, privat und vielleicht neue Eigentumsformen sein.

Dazu kommt die Entbürokratisierung, die weitere Modernisierung der Infastruktur, Verkehr, Wasser, Strom und Industrie und der Abbau der Subventionen. Dazu wollen die Kubaner natürlich mehr in der Tasche haben bei den gestiegenen Preisen.
Das aber alles etwa gleichzeitig zu bewältigen ist sehr schwierig. Auch weil die internationalen Bedingungen (Rohstoffpreise) kaum noch planbar sind.

Ich bin aber optimistisch, das sie es schaffen!!


user
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#159 RE: Ende Cuba in Sicht
21.02.2008 21:07

Zitat von santiaguero aleman
...Dazu kommt die Entbürokratisierung...

Na, das ist ja wohl ein schlechter Witz oder mehr Wunschdenken, denn realistische Planung...

Pitty

santiaguero aleman
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#160 RE: Ende Cuba in Sicht
21.02.2008 21:15

Zitat von pitty
Zitat von santiaguero aleman
...Dazu kommt die Entbürokratisierung...

Na, das ist ja wohl ein schlechter Witz oder mehr Wunschdenken, denn realistische Planung...
Pitty


Sei doch nicht so ein Schwarzseher, die gibt es hier genug.
Raul wird ihnen schon Dampf machen.

user
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#161 RE: Ende Cuba in Sicht
21.02.2008 21:55
Ohne ein entsprechendes Management wird Raúl die wenigsten seiner erklärten Ziele erreichen, geschweige denn die Entbürokratisierung. Die kubanische Bürokratie und das kubanische Management suchen ihres gleichen auf diesem Planeten...Aber Du hast schon recht, aus Kohle wird bei entsprechendem Druck Diamant, allerdings sind Zweifel angebracht, ob der "junge und dynamische" Raúl in der Lage ist soviel Dampf zu machen, dass der Druck hierfür beim Management und den Bürokraten ausreichen wird...

Pitty
el loco alemán
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Rey/Reina del Foro

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#162 RE: Ende Cuba in Sicht
21.02.2008 22:44

Zitat von guzzi

Man kann es ja in Ungarn sehen, wie vorsichtig sie den wechsel mit den euros angehen, so dass auch die preise gerecht angepasst werden können. Nicht wie das beispiel italien und deutschland , eine kosten explosion kaum zu verkraften.

Du warst anscheinend lange nicht mehr in Ungarn. Ich habe Jahr für Jahr feststellen können, wie sich die Preise rasant vervielfacht haben.

santiaguera
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#163 RE: Ende Cuba in Sicht
22.02.2008 00:33

Zitat von el loco alemán
Zitat von guzzi

Man kann es ja in Ungarn sehen, wie vorsichtig sie den wechsel mit den euros angehen, so dass auch die preise gerecht angepasst werden können. Nicht wie das beispiel italien und deutschland , eine kosten explosion kaum zu verkraften.

Du warst anscheinend lange nicht mehr in Ungarn. Ich habe Jahr für Jahr feststellen können, wie sich die Preise rasant vervielfacht haben.

Meinst Du die Preise für den Lebensunterhalt oder mehr die Preise für dein Hauptinteressengebiet?

el loco alemán
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Rey/Reina del Foro

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#164 RE: Ende Cuba in Sicht
22.02.2008 09:43

Zitat von santiaguera
Meinst Du die Preise für den Lebensunterhalt oder mehr die Preise für dein Hauptinteressengebiet?

Meine Frage war zwar für Guzzi bestimmt, egal. Erstaunlicherweise haben sich in Ungarn die Preise für "diverse Dienstleistungen" die du ja wohl meintest obwohl in Ungarn nicht mein Hauptinteresse, im Vergleich zu den allgemeinen Lebenshaltungskosten bei weitem nicht so dramatisch entwickelt. Was sagste nu?

santiaguero aleman
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#165 RE: Ende Cuba in Sicht
22.02.2008 09:51

Zitat von el loco alemán
Zitat von guzzi

Man kann es ja in Ungarn sehen, wie vorsichtig sie den wechsel mit den euros angehen, so dass auch die preise gerecht angepasst werden können. Nicht wie das beispiel italien und deutschland , eine kosten explosion kaum zu verkraften.

Du warst anscheinend lange nicht mehr in Ungarn. Ich habe Jahr für Jahr feststellen können, wie sich die Preise rasant vervielfacht haben.


Können wir wenigstens in diesem Thread mal beim Thema bleiben. Wäre doch interessant über die zukünftige Entwicklung in der Wirtschaft Kubas zu diskutieren.

Die Ungarn werden spätestens bei der Euro-Einführung aufwachen.

el loco alemán
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Rey/Reina del Foro

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#166 RE: Ende Cuba in Sicht
22.02.2008 09:57
Zitat von santiaguero aleman
Können wir wenigstens in diesem Thread mal beim Thema bleiben. Wäre doch interessant über die zukünftige Entwicklung in der Wirtschaft Kubas zu diskutieren.
Das wievielte Glasmurmel-Vorhersage-Thema ist das eigentlich?

Im übrigen sind die Ungarn hellwach, das waren sie eigentlich schon immer.

user
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#167 RE: Ende Cuba in Sicht
22.02.2008 10:12

Zitat von el loco alemán
Zitat von santiaguero aleman
Können wir wenigstens in diesem Thread mal beim Thema bleiben. Wäre doch interessant über die zukünftige Entwicklung in der Wirtschaft Kubas zu diskutieren.
Das wievielte Glasmurmel-Vorhersage-Thema ist das eigentlich?
Im übrigen sind die Ungarn hellwach, das waren sie eigentlich schon immer.


genau e-l-a, ungarn hatten wir noch nicht! aber da es dicht neben rumänien liegt ( wurde ja auch schon behandelt ), wir des ja mal zeit! guzzi weiß auch viel über ungarn!

camillo
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super Mitglied


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#168 RE: Ende Cuba in Sicht
22.02.2008 10:22

Zitat von locoyuma
Zitat von cohiba
Zitat von guzzi
Zitat von El Cubanito Suizo


Wenn der Staat die Preise anpasst würde es aufgehen, aber ob es das Volk akzeptieren wird? Beispiel: ein Lohn beträgt jetzt 300 peso Cubano, nachher is der Lohn 300 CUC. Dann müsste der Preis eines Bucanero von jetzt 1 CUC dannach 13 CUC sein wer wird das mitmachen???




bleib einwenig bei der realität, oder hast du da irgendwie einen komma fehler gemacht. Bei den lebensmittel wird der preis nicht ansteigen, sonder steuern werden eingeführt, das gesundheitswesen, der strom und das wasser. Man soll doch etwas sachlicher sein. Die meisten cubis sind sich da bewusst, dass da etwas gehen muss. Es wird so sein, dass ales gleich vom gehalt abgezogen wird. wer nicht arbeitet, der kommt nicht zum zuge der sozialleistungen. Genau wie bei uns. Die cubis sind nicht so doof wie sie manchmal angesehen werden. Die haben spitzen politiker, sehr gute leute, so ist es auch wieder nicht. Ich hoffe, dass die cubis ihren stolz wieder finden. Da in santa clara gibt es viele nachbarn, von denen muss ich den hut ziehen.



Eine Einheitswährung im Lande würde sicher vieles vereinfachen. Tatsache ist ABER, das Kuba zuviele Produkte importieren muss und diese in Devisen zahlen muss. Wenn ein Kubi plötzlich 25x mehr verdienen würde (von 300 MN auf 300 CUC) möchte er sich auch (25x) mehr Güter leisten können. Woher sollen diese Güter kommen? Die Devisen für den Import sind sicher nicht vorhanden.

Folge: es gibt eine Hyperinflation. Einfach Währung tauschen ist also nicht die Lösung. Auf einer Plakatstelle in der Nähe von Cienfuegos steht:

[b]Para tener mas hay que producir mas! Raul Castro[b][/b
][/b]

Oder was meinen die Ökonomen und Volkswirtschafter des Forums dazu?

Saludos

PS: Unsere ungarische Tochterfirma stellt in Ungarn alles in Euro und nicht in Forint in Rechnung


Para tener mas hay que producir mas! Raul Castro


so isses, und nicht nur in Cuba.

In erster Linie möchte der Cubaner gut und viel Essen, deshalb ist die Anpassung der Gehälter an das Weltniveau notwendig.

Salu2


"Wenn ein Kubi plötzlich 25x mehr verdienen würde"

Was hat den die Einheitswährung mit Lohnvervielfachung zu tun?

Die CUC Preise in den choppies sind Weltmarktpreise + Steuer. Die werden nicht teurer.
Ein Arbeiter kriegt halt dan 25 CUC. Grundbedürfnise wie seit 40 Jahren über Libreta.
Für den normalen Cubi würde sich zumindest die Stimmung verbessern -> Jeder kann in allen Läden kaufen.

santiaguera
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#169 RE: Ende Cuba in Sicht
22.02.2008 10:24

Zitat von Tiendacubana
Zitat von el loco alemán
Zitat von santiaguero aleman
Können wir wenigstens in diesem Thread mal beim Thema bleiben. Wäre doch interessant über die zukünftige Entwicklung in der Wirtschaft Kubas zu diskutieren.
Das wievielte Glasmurmel-Vorhersage-Thema ist das eigentlich?
Im übrigen sind die Ungarn hellwach, das waren sie eigentlich schon immer.


genau e-l-a, ungarn hatten wir noch nicht! aber da es dicht neben rumänien liegt ( wurde ja auch schon behandelt ), wir des ja mal zeit! guzzi weiß auch viel über ungarn!

Und außerdem ist Ungarn ja auch eine Insel und kämpft mit einer Wirtschaftsblockade durch die Amerikaner.

user
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#170 RE: Ende Cuba in Sicht
22.02.2008 10:49

Zitat von santiaguera

Und außerdem ist Ungarn ja auch eine Insel und kämpft mit einer Wirtschaftsblockade durch die Amerikaner.


das sind ja ganz neue töne von dir! wirtschaftsblockade? das ist lebensversicherung des sozialismus auf kuba. stell dir mal vor, die ist morgen weg! wer hat denn die schuld? und es kommen millionen von yuma! kann man sich garnicht vorstellen!

santiaguera
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#171 RE: Ende Cuba in Sicht
22.02.2008 11:18

Zitat von Tiendacubana
Zitat von santiaguera

Und außerdem ist Ungarn ja auch eine Insel und kämpft mit einer Wirtschaftsblockade durch die Amerikaner.


das sind ja ganz neue töne von dir! wirtschaftsblockade? das ist lebensversicherung des sozialismus auf kuba. stell dir mal vor, die ist morgen weg! wer hat denn die schuld? und es kommen millionen von yuma! kann man sich garnicht vorstellen!


Guten Morgen Axel, bleib ruhig, das war eigentlich sarkastisch gemeint, weil ich der Meinung bin, daß Kuba mit Ungarn überhaupt nicht vergleichbar ist. Die Einführung des Euro und die damit einhergehende "gefühlte" Inflation sind mit der Situation, die in Kuba entstehen würde, wenn tatsächlich die Löhne vervielfacht würden nicht zu vergleichen. Das hat mit CUC oder MN überhaupt nicht zu tun. Beide Währungen sind reine Binnenwährungen und haben keinen Außenwert, da sie an den Devisenmärkten nicht gehandelt werden und sich somit auch kein Gleichgewicht von Angebot und Nachfrage einstellen kann, welches zu einer realistischen Einschätzung, d.h. zu einer deutlichen Abwertung dieser "Währungen" führen würde. Eine dieser beiden Binnenwährungen ist sowieso völlig überflüssig, da ja ein Umtausch jederzeit möglich ist. Reine Verschwendung von Papier und zusätzlichen Druckkosten. Einer Vervielfachung der Gehälter, Löhne und Pensionen stünde überhaupt kein gleichwertiges Angebot gegenüber, so daß eben die Preise massiv steigen müßten um diese überschüssige Liquitität wieder aus dem Kreislauf zu nehmen. Der Durchschnittskubaner hätte durch eine Vervielfachung seines Einkommens keinen Vorteil, da seine Kaufkraft nicht steigen darf, weil das Angebot gar nicht da ist. Lohnzuwächse müßten mit einer massiven Steigerung der Produktivität einhergehen und die gibt es in der veralteten Planwirtschaft meiner Isla kaum.

user
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#172 RE: Ende Cuba in Sicht
22.02.2008 11:28

Zitat von santiaguera
Zitat von Tiendacubana
Zitat von santiaguera

Und außerdem ist Ungarn ja auch eine Insel und kämpft mit einer Wirtschaftsblockade durch die Amerikaner.

das sind ja ganz neue töne von dir! wirtschaftsblockade? das ist lebensversicherung des sozialismus auf kuba. stell dir mal vor, die ist morgen weg! wer hat denn die schuld? und es kommen millionen von yuma! kann man sich garnicht vorstellen!

Guten Morgen Axel, bleib ruhig, das war eigentlich sarkastisch gemeint, weil ich der Meinung bin, daß Kuba mit Ungarn überhaupt nicht vergleichbar ist. Die Einführung des Euro und die damit einhergehende "gefühlte" Inflation sind mit der Situation, die in Kuba entstehen würde, wenn tatsächlich die Löhne vervielfacht würden nicht zu vergleichen. Das hat mit CUC oder MN überhaupt nicht zu tun. Beide Währungen sind reine Binnenwährungen und haben keinen Außenwert, da sie an den Devisenmärkten nicht gehandelt werden und sich somit auch kein Gleichgewicht von Angebot und Nachfrage einstellen kann, welches zu einer realistischen Einschätzung, d.h. zu einer deutlichen Abwertung dieser "Währungen" führen würde. Eine dieser beiden Binnenwährungen ist sowieso völlig überflüssig, da ja ein Umtausch jederzeit möglich ist. Reine Verschwendung von Papier und zusätzlichen Druckkosten. Einer Vervielfachung der Gehälter, Löhne und Pensionen stünde überhaupt kein gleichwertiges Angebot gegenüber, so daß eben die Preise massiv steigen müßten um diese überschüssige Liquitität wieder aus dem Kreislauf zu nehmen. Der Durchschnittskubaner hätte durch eine Vervielfachung seines Einkommens keinen Vorteil, da seine Kaufkraft nicht steigen darf, weil das Angebot gar nicht da ist. Lohnzuwächse müßten mit einer massiven Steigerung der Produktivität einhergehen und die gibt es in der veralteten Planwirtschaft meiner Isla kaum.


ich bin sehr ruhig! und gerade mit dir, weißt du doch! auch ich wollte sarkastisch sein!
aus meiner erfahrung heraus und aus gesprächen vor einigen wochen sehe ich das anders. zumal die aufschläge auf erzeugnisse aller art erheblich sind! naja du weißt schon!

santiaguera
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#173 RE: Ende Cuba in Sicht
22.02.2008 11:43

Aber das ist doch genau das Problem. Die Preise steigen, weil der Staat wahrscheinlich hinter den Kulissen ein riesiges Geldproblem hat. Er muß im Ausland Ware gegen Devisen kaufen. Sein Profit liegt im Wiederverkauf. Es spielt keine Rolle ob er für MN oder CUC verkauft. Es ist doch egal ob ein Shampoo 150 Peso kostet oder 6 CUC. Er hat es im Ausland für Devisen gekauft und verkauft es in der Landeswährung. Dabei weiß er genau, daß sich keiner bei 300 Peso im Monat eine Flasche Shampoo für 6 CUC leisten kann, es sei denn er hat das Geld aus Miami oder aus Geschäften mit Yumas und dieses Geld wird abgeschöpft. Was meinst du, wie ich geschaut habe, als ich das erste mal in einem Supermarkt hier war und gesehen habe, was das Zeug wirklich kostet. Ich habe auch immer geglaubt, das Shampoo von L Oreal ist was Besonderse.

ehemaliges mitglied
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#174 RE: Ende Cuba in Sicht
22.02.2008 12:52

Zitat von santiaguera
Aber das ist doch genau das Problem. Die Preise steigen, weil der Staat wahrscheinlich hinter den Kulissen ein riesiges Geldproblem hat. Er muß im Ausland Ware gegen Devisen kaufen. Sein Profit liegt im Wiederverkauf. Es spielt keine Rolle ob er für MN oder CUC verkauft. Es ist doch egal ob ein Shampoo 150 Peso kostet oder 6 CUC. Er hat es im Ausland für Devisen gekauft und verkauft es in der Landeswährung. Dabei weiß er genau, daß sich keiner bei 300 Peso im Monat eine Flasche Shampoo für 6 CUC leisten kann, es sei denn er hat das Geld aus Miami oder aus Geschäften mit Yumas und dieses Geld wird abgeschöpft. Was meinst du, wie ich geschaut habe, als ich das erste mal in einem Supermarkt hier war und gesehen habe, was das Zeug wirklich kostet. Ich habe auch immer geglaubt, das Shampoo von L Oreal ist was Besonderse.



Vom Prinzip her alles richtig, aber als erstes muss die Wirtschaft liberalisiert werden, bzw. die Produktivität deutlich erhöht werden. Dies ist in Cuba sicher auch möglich. Wenn man sich erinnert wie in den 70er und 80er die Agrarwirtschaft war, so ist heute eine deutliche Steigerung möglich. Wie sagen die Cubis immer, mit 180 Peso im Monat haben wir kein Interesse zu arbeiten.

Mal sehen wie sie dieses "desastre" lösen.

Para tener mas hay que producir mas! Raul Castro


Salu2

guzzi
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#175 RE: Ende Cuba in Sicht
22.02.2008 13:59

Zitat von santiaguera


Guten Morgen Axel, bleib ruhig, das war eigentlich sarkastisch gemeint, weil ich der Meinung bin, daß Kuba mit Ungarn überhaupt nicht vergleichbar ist.


Der Umbruch von Ungarn'n Kommunisten ins Kapitalistische neue Ungarn hat doch grosse Ähnlichkeiten, die hatten genau die gleich schlechten Löhne, sowie die Währung Forint, der heute noch in Ungarn die Währung ist. Es war auch alles verstaatlicht. Jeder Bürger musste in die Schule und die Zigeuner wurden ansässig. Das Problem in Ungarn war entscheidend grösser, als Cuba. Die Infrastruktur war noch schlechter, es gab keine Kanalisation sowie der Strom und Wasser. Da sind die Cubis doch einen Schritt weiter.
Auch wenn die Rechnungen in Euro geschrieben werden. Zudem haben die Amerikaner riesen Geschäfte gebaut, also kann ich von einer Blockade nichts erkennen.
Ein Berufsarbeiter verdient zwischen 400 und 600 Euro, die Löhne sind immer noch stark im nachlaufen. Auch mit der Politik, die auch umgestellt werden musste, lief es eigentlich sehr gut. Die Hauptwährung ist immer noch Forint und wer weiss ob es dieses Jahr reicht für den Euro einzuführen.
Für Cuba muss sich da im Forum niemand ängstigen, das Paket war schon lange gemacht, es wird jetzt geöffnet und der Inhalt verteilt. Gestern war ich mit Fulano in den Geschäften und wir haben die Preise verglichen von den Pan.Tiendas zu den PMN Tiendas, die Preise waren gleich wenn man sie umrechnete. was billiger ist, ist die Cuba Billig ware. Alles andere hat den gleichen Preis. Die Leute da sind ruhig und voller zuversichtlich.
Dass die Lebenserwartungs Kosten stark ansteigen ,weiss auch jeder und dass die Löhne angepasst werden müssen auch.
Wir verbrauchen für 170 Pmn Strom, das sind 7.08 CUC haben aber keinen Luftkühler.
Da in Cuba geht alles seinen Lauf und eigentlich funktioniert es sehr gut. Es liegt am wenigsten an der oberen Politik, sondern an jedem Cubi selber, am kleinsten angefangen, sein verhalten zu ändern.
Stellt euch mal vor, wenn das Fernsehen und Radio, das auch in Cuba Unmengen an Unkosten verschlingen, noch bezahlt werden müsste.
Jeden morgen werden die Strassen sauber gefegt, die Leute haben auch erkannt, dass man nicht einfach alles auf die Strasse wirft. Jede Woche kommt 2 mal die Abfuhr, auch gratis. Dass es da eine Kostenexplosion geben wird ist klar, die Cubis wissen das. Ich selber bin da ganz zuversichtlich für die Politik und die Einwohner. Man soll Cuba tun lassen und sich nicht einmischen, vor allem nicht von denen die nicht einmal Cuba kennen, sondern nur den Urlaub da verbringen, 2 mal im Jahr.
Als der FC den CUC einführte, hat er einen seiner absolut sicheren und besten Schachzüge gemacht. So konnte er den
den USD untergraben. Wenn es auch keine anerkannte Währung ist, das hat auch seinen Vorteil.





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