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Dieses Thema hat 279 Antworten
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 Kubaforum (Fortsetzung ab 14.02.2001)
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el loco alemán
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Rey/Reina del Foro

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#101 RE: lebensmittelkarten
20.12.2009 15:16

Zitat von Moskito

Zitat von EHB

Und was absolute Armut ist, so definier' ich die nicht, sondern das ist eine allgemeine Festlegung und liegt so bei 1 bis zwei Dollar pro Person und Tag.


Und da ist Kuba, wie ich bereits erläuterte, nicht nahe dran, sondern weit entfernt...


Stimmt, Kuba ist noch meilenweit davon entfernt, daß dort endlich mal JEDER der arbeitet OFFIZIELL wenigstens so viel Lohn nachhause bringen kann, daß in seiner Familie jede Person dieses Minimum erreicht.

Moskito
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Rey/Reina del Foro


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#102 RE: lebensmittelkarten
20.12.2009 20:43

Zitat

Stimmt, Kuba ist noch meilenweit davon entfernt, daß dort endlich mal JEDER der arbeitet OFFIZIELL wenigstens so viel Lohn nachhause bringen kann, daß in seiner Familie jede Person dieses Minimum erreicht.


In Kuba hat jeder (mehr oder weniger, von Ausnahmen abgesehen, im Prinzip) diese Minimum.

S

ElHombreBlanco
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#103 RE: lebensmittelkarten
20.12.2009 20:54

Zitat von Moskito
In Kuba hat jeder (mehr oder weniger, von Ausnahmen abgesehen, im Prinzip) diese Minimum.


Aber viele (den betroffenen Personenkreis habe ich benannt) auch nicht wesentlich mehr, weshalb ich schrieb "nahe der absoluten Armutsgrenze". Und für ein vorgeblich progressives und sozial(istisch)es Land, das sich zum Ziel gesetzt hat, genau diese Armut abzuschaffen, ist das ein wirkliches Armutszeugnis.

--
La vida debería ser amarilla... amar y ya.

Moskito
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#104 RE: lebensmittelkarten
20.12.2009 21:39

Zitat

Aber viele (den betroffenen Personenkreis habe ich benannt) auch nicht wesentlich mehr, weshalb ich schrieb "nahe der absoluten Armutsgrenze".


Zitat


Absolute Armut

Um einen Überblick über die Probleme der Entwicklungsländer zu ermöglichen, hat der ehemalige Präsident der Weltbank, Robert Strange McNamara, den Begriff der absoluten Armut eingeführt. Er definierte „absolute Armut“ wie folgt:

„Armut auf absolutem Niveau ist Leben am äußersten Rand der Existenz. Die absolut Armen sind Menschen, die unter schlimmen Entbehrungen und in einem Zustand von Verwahrlosung und Entwürdigung ums Überleben kämpfen, der unsere durch intellektuelle Phantasie und privilegierte Verhältnisse geprägte Vorstellungskraft übersteigt.“[3]

Die absolute Armutsgrenze ist bestimmt als Einkommens- oder Ausgabenniveau, unter dem sich die Menschen eine erforderliche Ernährung und lebenswichtige Bedarfsartikel des täglichen Lebens nicht mehr leisten können. Die Weltbank sieht Menschen, die weniger als 1,25 PPP-US-Dollar pro Tag zur Verfügung haben, als „arm“ an.[4] Betteln und Hunger(-tod) gehen somit unmittelbar mit dem Begriff der absoluten Armut einher.

Siehe hierzu: Almosen, Welthunger

Kritiker merken an, dass die unterschiedlichen Lebensverhältnisse in einer Gesellschaft unberücksichtigt bleiben und insbesondere nach dem Indikator der Weltbank, den Kaufkraftparitäten, dass nach dessen durchschnittlichen Warenkorb die relativ günstigen Dienstleistungen berücksichtigt werden, die allerdings von den Ärmeren einer Gesellschaft nicht in Anspruch genommen werden können. Dadurch gelten weniger Betroffene als arm.[5]

Indikatoren der absoluten Armut nach der International Development Association (IDA)

* Pro-Kopf-Einkommen (PKE) < 150 US-$/Jahr
* Kalorienaufnahme je nach Land < 2160–2670/Tag
* Durchschnittliche Lebenserwartung < 55 Jahren
* Kindersterblichkeit > 33/1000
* Geburtenrate > 25/1000

http://de.wikipedia.org/wiki/Armut#Absolute_Armut




Mal ehrlich, wie viele Kubaner sind nach dieser Definition "nahe der absoluten Armutsgrenze"?

S

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#105 RE: lebensmittelkarten
21.12.2009 08:22

Zitat von Moskito


Absolute Armut

Die absolute Armutsgrenze ist bestimmt als Einkommens- oder Ausgabenniveau, unter dem sich die Menschen eine erforderliche Ernährung und lebenswichtige Bedarfsartikel des täglichen Lebens nicht mehr leisten können. Die Weltbank sieht Menschen, die weniger als 1,25 PPP-US-Dollar pro Tag zur Verfügung haben, als „arm“ an.[4] Betteln und Hunger(-tod) gehen somit unmittelbar mit dem Begriff der absoluten Armut einher.


Indikatoren der absoluten Armut nach der International Development Association (IDA)

* Pro-Kopf-Einkommen (PKE) < 150 US-$/Jahr


http://de.wikipedia.org/wiki/Armut#Absolute_Armut


Mal ehrlich, wie viele Kubaner sind nach dieser Definition "nahe der absoluten Armutsgrenze"?



fast alle, hat ein durchschnittlicher Cubaner mehr

Moskito
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#106 RE: lebensmittelkarten
21.12.2009 09:52

Zitat

fast alle, hat ein durchschnittlicher Cubaner mehr


Und ich dachte bloß Merkwürden gringo hätte das immer noch nicht verstanden...

S

ElHombreBlanco
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#107 RE: lebensmittelkarten
21.12.2009 09:59

Zum Glück bin ich nicht der einzige, der nicht intellent genug ist, Moskito zu verstehen. Aber lassen wir mal Raúl zu Wort kommen:

Zitat von Raúl Castro am 26. Juli 2007
Somos conscientes igualmente de que en medio de las extremas dificultades objetivas que enfrentamos, el salario aún es claramente insuficiente para satisfacer todas las necesidades, ...

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Moskito
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#108 RE: lebensmittelkarten
21.12.2009 10:18

Zitat

Zum Glück bin ich nicht der einzige, der nicht intellent genug ist, Moskito zu verstehen.


Verstehen tust du schon, bist bloß (politisch) zu verbohrt es zuzugeben...

S

user
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#109 RE: lebensmittelkarten
21.12.2009 10:33

moskito kann nicht rechnen, das wissen wir ja.
und auch sonst hat er keine ahnung.
ein kubaner wäre nach beiden definitionen von oben arm, denn er hat 10 cuc pro monat, oder 120 cuc pro jahr. pro tag sind das 0,33 cuc. das ist nach der ersten definition gerade mal 1/4 vom existenzminimum.
das einzige , was ihn rettet, sind die subventionierten lebensmittel, z.b. aus der bodega.
ohne nebenerwerb oder insekten aus dem ausland geht es nicht.
da kann er sich dann ausschliesslich von bohnen und reis ernähren. das öl reicht aber wohl nicht aus, um alles zu kochen. es gibt nichtmal eier.
die armutsdefinitionen sind möglicherweise auch nicht mehr aktuell und sucht man weiter, findet man sicher noch mehr definitionen.

jan
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#110 RE: lebensmittelkarten
21.12.2009 11:08

es gibt nichtmal eier.

Wie soll der Propagandaminister Dr. G. gesagt haben?

"Und wenn sie auch behaupten wir hätten keine Eier! Wir haben Eier. Wir sind nur zu stolz sie ihnen zu zeigen!"
.
.
Eier kosten auf dem freien Markt 1- max. 2 Pesos
.
.

DonDomi
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#111 RE: lebensmittelkarten
21.12.2009 14:44

Zitat von gringo09
moskito kann nicht rechnen, das wissen wir ja.
und auch sonst hat er keine ahnung.
ein kubaner wäre nach beiden definitionen von oben arm, denn er hat 10 cuc pro monat, oder 120 cuc pro jahr. pro tag sind das 0,33 cuc. das ist nach der ersten definition gerade mal 1/4 vom existenzminimum.
das einzige , was ihn rettet, sind die subventionierten lebensmittel, z.b. aus der bodega.
ohne nebenerwerb oder insekten aus dem ausland geht es nicht.
da kann er sich dann ausschliesslich von bohnen und reis ernähren. das öl reicht aber wohl nicht aus, um alles zu kochen. es gibt nichtmal eier.
die armutsdefinitionen sind möglicherweise auch nicht mehr aktuell und sucht man weiter, findet man sicher noch mehr definitionen.



Genau die subventionierten Lebensmittel, Strom und Wasser machen aber den Unterschied aus. In sämtlichen Studien kann man nachlesen, dass die 1$ Definition für Länder wie Cuba nicht funktioniert, eben weil vieles subventioniert ist. Das traurige an der Sache ist, dass die gute Bildung vielen Cubaner nicht genutzt wird. Man könnte dies sogar vom Staat aus steuern, in dem man bewusst Verbindungen mit internationalen Unternehmen eingeht und entsprechende Dienstleistungen anbietet. Auf medizinischer Basis macht man dies ja bereits, warum dehnt man dies nicht auf andere Bereiche aus?
Je mehr ich darüber nachdenke umso schizophrener ist doch die Sache, man hat eine tolle Bildunge, eine tiefe Kriminialitätsrate und auch ein relativ gute medizinische Versorgung, da müsste doch auch wirtschaftlich etwas möglich sein. Noch hat man die Chance, bei einem raschen Umsturz hat man die nicht mehr...

user
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#112 RE: lebensmittelkarten
21.12.2009 14:52

Zitat von DonDomi

Zitat von gringo09
moskito kann nicht rechnen, das wissen wir ja.
und auch sonst hat er keine ahnung.
ein kubaner wäre nach beiden definitionen von oben arm, denn er hat 10 cuc pro monat, oder 120 cuc pro jahr. pro tag sind das 0,33 cuc. das ist nach der ersten definition gerade mal 1/4 vom existenzminimum.
das einzige , was ihn rettet, sind die subventionierten lebensmittel, z.b. aus der bodega.
ohne nebenerwerb oder insekten aus dem ausland geht es nicht.
da kann er sich dann ausschliesslich von bohnen und reis ernähren. das öl reicht aber wohl nicht aus, um alles zu kochen. es gibt nichtmal eier.
die armutsdefinitionen sind möglicherweise auch nicht mehr aktuell und sucht man weiter, findet man sicher noch mehr definitionen.



Genau die subventionierten Lebensmittel, Strom und Wasser machen aber den Unterschied aus. In sämtlichen Studien kann man nachlesen, dass die 1$ Definition für Länder wie Cuba nicht funktioniert, eben weil vieles subventioniert ist. Das traurige an der Sache ist, dass die gute Bildung vielen Cubaner nicht genutzt wird. Man könnte dies sogar vom Staat aus Steuern in dem man bewusst verbindungen mit internationalen Unternehmen eingeht und entsprechende Dienstleistungen anbietet. Auf medizinischer Basis macht man dies ja bereits, warum dehnt man dies nicht auf andere Bereiche aus?
Je mehr ich darüber nachdenke umso schizophrener ist doch die Sache, man hat eine tolle Bildunge, tiefer Kriminialität und auch ein relativ gute medizinische Versorgung, da müsste doch auch wirtschaftlich etwas möglich sein. Noch hat man die Chance, bei einem raschen Umsturz hat man die nicht mehr...




die grosse frage ist: vieviel % des bedarfs decken die subventionierten lebensmittel?
meinst du den tausch mediziner gegen öl mit chavez?
wird nicht funktionieren, weil viele kubaner dann nicht mehr nach hause zurück kommen. da nützen auch keine repressalien der familie. welche kubaner willst du ins ausland schicken? die haben alle keine erfahrungen mit effektiver qualitätsarbeit. mit neuer technik kennen sie sich auch nicht aus.
die ausbildung der kubanischen mediziner wird im westen sowieso nicht anerkannt.
das einzige was sie exportieren könnten wären soldaten. sie könnten ja mal obama fragen, ob der noch söldner braucht :-)
foltern und leute einschüchtern können sie bestimmt auch gut.

Chris
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#113 RE: lebensmittelkarten
21.12.2009 15:10

Zitat
meinst du den tausch mediziner gegen öl mit chavez?
wird nicht funktionieren, weil viele kubaner dann nicht mehr nach hause zurück kommen. da nützen auch keine repressalien der familie.


Habe diesbezüglich komplett andere Erfahrungen machen können. Ja, sicher haben einige den Auslandsjob als Absprungbrett genutzt, kenne aber auch andere, die jetzt - übrigens hochzufrieden - wieder zurück in Cuba sind, ein neues Heim besitzen und aufgrund des damals gezahlten Salärs äusserst komfortabel eingerichtet sind und daher keineswegs Cuba wieder verlassen möchten. Zumal sie durch die Arbeit in Lateinamerika auch Erfahrungen gesammelt haben, die das Leben in Cuba für sie gar nicht mehr so schlimm erscheinen lassen.

Zitat
das einzige was sie exportieren könnten wären soldaten. sie könnten ja mal obama fragen, ob der noch söldner braucht :-)


Dass Cuba in den letzten Jahren nurmehr Ärzte, Lehrer etc. und keine Soldaten mehr ins Ausland schickt hebt sich aus meiner Sicht wohltuend vom Gebahren anderer Länder ab! Und was den Vorwurf des Folterns angeht, sollten wir uns (bei den Freunden die wir haben) eigentlich nicht so weit aus dem Fenster lehnen!

Saludos
Chris

DonDomi
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#114 RE: lebensmittelkarten
21.12.2009 17:06

Zitat von gringo09

Zitat von DonDomi

Zitat von gringo09
moskito kann nicht rechnen, das wissen wir ja.
und auch sonst hat er keine ahnung.
ein kubaner wäre nach beiden definitionen von oben arm, denn er hat 10 cuc pro monat, oder 120 cuc pro jahr. pro tag sind das 0,33 cuc. das ist nach der ersten definition gerade mal 1/4 vom existenzminimum.
das einzige , was ihn rettet, sind die subventionierten lebensmittel, z.b. aus der bodega.
ohne nebenerwerb oder insekten aus dem ausland geht es nicht.
da kann er sich dann ausschliesslich von bohnen und reis ernähren. das öl reicht aber wohl nicht aus, um alles zu kochen. es gibt nichtmal eier.
die armutsdefinitionen sind möglicherweise auch nicht mehr aktuell und sucht man weiter, findet man sicher noch mehr definitionen.



Genau die subventionierten Lebensmittel, Strom und Wasser machen aber den Unterschied aus. In sämtlichen Studien kann man nachlesen, dass die 1$ Definition für Länder wie Cuba nicht funktioniert, eben weil vieles subventioniert ist. Das traurige an der Sache ist, dass die gute Bildung vielen Cubaner nicht genutzt wird. Man könnte dies sogar vom Staat aus Steuern in dem man bewusst verbindungen mit internationalen Unternehmen eingeht und entsprechende Dienstleistungen anbietet. Auf medizinischer Basis macht man dies ja bereits, warum dehnt man dies nicht auf andere Bereiche aus?
Je mehr ich darüber nachdenke umso schizophrener ist doch die Sache, man hat eine tolle Bildunge, tiefer Kriminialität und auch ein relativ gute medizinische Versorgung, da müsste doch auch wirtschaftlich etwas möglich sein. Noch hat man die Chance, bei einem raschen Umsturz hat man die nicht mehr...




die grosse frage ist: vieviel % des bedarfs decken die subventionierten lebensmittel?
meinst du den tausch mediziner gegen öl mit chavez?
wird nicht funktionieren, weil viele kubaner dann nicht mehr nach hause zurück kommen. da nützen auch keine repressalien der familie. welche kubaner willst du ins ausland schicken? die haben alle keine erfahrungen mit effektiver qualitätsarbeit. mit neuer technik kennen sie sich auch nicht aus.
die ausbildung der kubanischen mediziner wird im westen sowieso nicht anerkannt.
das einzige was sie exportieren könnten wären soldaten. sie könnten ja mal obama fragen, ob der noch söldner braucht :-)
foltern und leute einschüchtern können sie bestimmt auch gut.




Man muss die Leute ja nicht exportieren, man kann auch Dienstleistungen anbieten, bei denen die Leute in Cuba bleiben. Man könnte zum Beispiel versuchen Know-How von China her zu holen. Denkbar wäre da Wissen in Sachen Informatik, Biochemie und dergleichen. Man müsste die Universitären Studiengänge anpassen, aber möglich wäre es. Solange die Cubaner in andere Lateinamerikanische Länder als Arbeitskräfte geschickt werden, wird die grosse Mehrheit zurückkehren, denn mit Ausnahmen von Panama, Costa Rica, Mexico Chile und Argentinien ist der durchschnittliche Lebensstandard tiefer als in Cuba. Falls Du es nicht glaubst kannst ja mal alle Länder bereisen und Du wirst ziemlich sicher zum selben Schluss kommen wie ich.

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#115 RE: lebensmittelkarten
21.12.2009 17:14

kuba hat immerhin 200 gefängnisse bei 11 millionen menschen, davon ca. 45 hochsicherheitsgefängnisse. das sind 14 mal so viele gefängnisse wie vor dem miltärputsch von castro. und es wird weiter gebaut.
wieviele menschen genau im gefängnis sitzen, weiss keiner, weil nicht einmal angehörige benachrichtigt werden, wenn kritiker eingesperrt werden. oft wird dann einfach behauptet, die leute sind bei einem fluchtversuch ertrunken. ausländische beobachter werden natürlich auch nicht in die gefängnisse reingelassen.

Moskito
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#116 RE: lebensmittelkarten
21.12.2009 18:03

Zitat

Falls Du es nicht glaubst kannst ja mal alle Länder bereisen und Du wirst ziemlich sicher zum selben Schluss kommen wie ich.


Leider bildet Reisen alleine nicht automatisch, es muss auch Erkenntnisfähigkeit und -bereitschaft vorhanden sein.

S

el loco alemán
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#117 RE: lebensmittelkarten
21.12.2009 18:15

Zitat von DonDomi
denn mit Ausnahmen von Panama, Costa Rica, Mexico Chile und Argentinien ist der durchschnittliche Lebensstandard tiefer als in Cuba.

Paraguay hast du vergessen. Und bestimmt noch ein paar Länder Lateinamerikas mehr, die ich aber nicht bereist habe und daher keine eigenen Erfahrungen zurate ziehen kann.

ElHombreBlanco
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#118 RE: lebensmittelkarten
21.12.2009 18:25

Zitat von DonDomi
denn mit Ausnahmen von Panama, Costa Rica, Mexico Chile und Argentinien ist der durchschnittliche Lebensstandard tiefer als in Cuba.


Und wer bezahlt das hauptsächlich? 1. Hugo mit billigem Öl; 2. Die Gusanos mit ihren Remesas.

Eigene Leistung des sozialistischen Vorzeigelands? Fehlanzeige!

Der durchschnittliche Lebensstandard dürfte noch in vielen anderen lateinamerikanischen Ländern höher liegen als in Kuba.

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el loco alemán
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#119 RE: lebensmittelkarten
21.12.2009 18:29

Vielleicht verwechseln ja einige auch nur durchschnittlichen Lebensstandard mit durchschnittlichem Preisniveau. Bei letzterem liegt Kuba innerhalb Lateinamerikas auf jeden Fall höher als bei ersterem.

santiaguero aleman
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#120 RE: lebensmittelkarten
21.12.2009 18:36

Zitat von DonDomi

Man muss die Leute ja nicht exportieren, man kann auch Dienstleistungen anbieten, bei denen die Leute in Cuba bleiben. Man könnte zum Beispiel versuchen Know-How von China her zu holen. Denkbar wäre da Wissen in Sachen Informatik, Biochemie und dergleichen. Man müsste die Universitären Studiengänge anpassen, aber möglich wäre es.



Bei Informatik und Software-Entwicklung wird es schon gemacht und auch auf dem Gebiet der Biotechnologie/ Medizin. Ist aber noch viel mehr möglich. Hast du recht!

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#121 RE: lebensmittelkarten
21.12.2009 18:39

Zitat von gringo09

Zitat von DonDomi

Zitat von gringo09
moskito kann nicht rechnen, das wissen wir ja.
und auch sonst hat er keine ahnung.
ein kubaner wäre nach beiden definitionen von oben arm, denn er hat 10 cuc pro monat, oder 120 cuc pro jahr. pro tag sind das 0,33 cuc. das ist nach der ersten definition gerade mal 1/4 vom existenzminimum.
das einzige , was ihn rettet, sind die subventionierten lebensmittel, z.b. aus der bodega.
ohne nebenerwerb oder insekten aus dem ausland geht es nicht.
da kann er sich dann ausschliesslich von bohnen und reis ernähren. das öl reicht aber wohl nicht aus, um alles zu kochen. es gibt nichtmal eier.
die armutsdefinitionen sind möglicherweise auch nicht mehr aktuell und sucht man weiter, findet man sicher noch mehr definitionen.



Genau die subventionierten Lebensmittel, Strom und Wasser machen aber den Unterschied aus. In sämtlichen Studien kann man nachlesen, dass die 1$ Definition für Länder wie Cuba nicht funktioniert, eben weil vieles subventioniert ist. Das traurige an der Sache ist, dass die gute Bildung vielen Cubaner nicht genutzt wird. Man könnte dies sogar vom Staat aus Steuern in dem man bewusst verbindungen mit internationalen Unternehmen eingeht und entsprechende Dienstleistungen anbietet. Auf medizinischer Basis macht man dies ja bereits, warum dehnt man dies nicht auf andere Bereiche aus?
Je mehr ich darüber nachdenke umso schizophrener ist doch die Sache, man hat eine tolle Bildunge, tiefer Kriminialität und auch ein relativ gute medizinische Versorgung, da müsste doch auch wirtschaftlich etwas möglich sein. Noch hat man die Chance, bei einem raschen Umsturz hat man die nicht mehr...




die grosse frage ist: vieviel % des bedarfs decken die subventionierten lebensmittel?
meinst du den tausch mediziner gegen öl mit chavez?
wird nicht funktionieren, weil viele kubaner dann nicht mehr nach hause zurück kommen. da nützen auch keine repressalien der familie. welche kubaner willst du ins ausland schicken? die haben alle keine erfahrungen mit effektiver qualitätsarbeit. mit neuer technik kennen sie sich auch nicht aus.
die ausbildung der kubanischen mediziner wird im westen sowieso nicht anerkannt.
das einzige was sie exportieren könnten wären soldaten. sie könnten ja mal obama fragen, ob der noch söldner braucht :-)
foltern und leute einschüchtern können sie bestimmt auch gut.



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gringo... du machst deinem Namen alle Ehre.
Zunächst mal kommen weit über 98% aller Missionsgänger gerne wieder in die Heimat zurück.
Weiter werden Mediziner auf allen Kontinenten von anderen Staaten anerkannt, und das einzigste was sie nicht exportieren können sind Soldaten. Denn diese muss der Staat nach Rückkehr selbst umbringen... (Nachdem unter Folter,Drogen und Schauprozesse Geständnisse erpresst worden sind).Wir erinnern uns.
Richtig ist das Cubi von einem High-Tech CD soviel Ahnung hat wie ein Europäer...keine. Dies liegt jedoch im Verantwortungsbereich des Klinikjefes ihm dieses nahezubringen bzw. zu schulen. Hier werden... auch zu meinem überraschen wenig Abstriche gemacht.

Manzana Prohibida
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#122 RE: lebensmittelkarten
21.12.2009 18:49

Es reicht übrigens, nur auf den "Antworten"-Button zu drücken, jedes Mal alles Vorherige zu Zitieren nervt ein bisschen

Toleranz als gesellschaftliche Tugend wird meist von Denen gefährdet, die unter ihren Schutz fallen.

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#123 RE: lebensmittelkarten
21.12.2009 18:53

weder in europa noch in usa können mediziner aus kuba praktizieren. gilt für alle länder. auch ärzte aus deutschland können z.b. nicht in usa praktizieren. die müssen alle noch einmal eine prüfung auf examensniveau machen = mindestens 1 jahr prüfungsvorbereitung und 1000nde dollar gebühren

du scheinst anscheinend alles zu glauben, was dir die propanganda erzählt. quoten von 98% gibt es nur in diktaturen. ein wunder, dass du nicht an > 100% glaubst.

Moskito
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#124 RE: lebensmittelkarten
21.12.2009 19:22

Zitat von Doctora

gringo... du machst deinem Namen alle Ehre.


Seinen Beiträgen nach müsste er 'pendejo' heißen...

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#125 RE: lebensmittelkarten
21.12.2009 22:47

Zitat von gringo09
weder in europa noch in usa können mediziner aus kuba praktizieren. gilt für alle länder. auch ärzte aus deutschland können z.b. nicht in usa praktizieren. die müssen alle noch einmal eine prüfung auf examensniveau machen = mindestens 1 jahr prüfungsvorbereitung und 1000nde dollar gebühren

du scheinst anscheinend alles zu glauben, was dir die propanganda erzählt. quoten von 98% gibt es nur in diktaturen. ein wunder, dass du nicht an > 100% glaubst.


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gringo...ja!!! Ich habe nicht die Zeit es dir zu erklären, und du nicht den Verstand es zu verstehen.

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