Hannover nimmt kub. Exilschriftsteller auf

03.09.2009 14:00
#1 Hannover nimmt kub. Exilschriftsteller auf
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Rey/Reina del Foro

Laut einem Artikel in der Frankfurter Rundschau vom vergangenen Freitag, der leider online nicht frei verfügbar ist, lebt der exilierte kubanische Schriftsteller Carlos Aguilera (*1970 in Havanna) seit dieser Woche mit einem städtischen Stipendium in Hannover. Die niedersächsische Landeshauptstadt nimmt an einem internationalen Programm zur Unterstützung politisch verfolgter Schriftsteller teil (ICORN) - wie auch Frankfurt am Main, wo Aguilera seit August 2007 für zwei Jahre lebte. Aguilera war 2002 auf Einladung des PEN Club Deutschland nach Bonn gekommen, und hat anschließend auch in Graz und Dresden gelebt.

Dann ist wohl mal ein dickes Lob an die verantwortlichen Politiker (und natürlich deren Wähler und Steuerzahler) angebracht, die solche Stipendien möglich machen!

Hier ein ausführliches Interview mit Carlos Aguilera (auf Englisch). Hier gibt es Infos auf Deutsch.

Ins Deutsche übersetzte Bücher von Aguilera:
Theorie der chinesischen Seele (Roman),
Die leere Utopie. Intellektuelle und Staat in Kuba (Essays),
Die Chinamaschine (div. Texte),
zur Frankfurter Buchmesse veröffentlicht er ein Theaterstück.


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