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In Antwort auf: Ich verstehe das gut, die Verzweiflung über die Lage in Kuba führt zu genau dieser geistigen Krankheit, der Parallelwelt wo alles besser ist.
Aber die Kastros interresieren nicht für das Volk, die machen Kohle wie schwein.
Zitat von GaryPasst halt gut auf das ihr morgen nicht in Haiti oder der Dom. Rep. aufwacht. Wie gesagt ihr überschätzt euer Land gewaltig. Glaubt ihr etwa das nach Raul, eine Regierung kommt die nicht korrupt ist und wirtschaftpolitik betreibt wie in Kalifornien. Wo habt ihr den diese Leute die so gut sind das zustande zu bringen? In Miami, einen der koruptesten Nester in den USA? Ich glaub ihr lebt in einer fremden Realität. Ich verstehe das gut, die Verzweiflung über die Lage in Kuba führt zu genau dieser geistigen Krankheit, der Parallelwelt wo alles besser ist.
Kubanon: Ja Las Vegas wäre besser als was ihr jetzt habt, ökonomisch zumindest. Aber möchtest du dort leben, ein Land das auf sinnlosen Konsum, völlig unproduktiven Glücksspiel aufgebaut ist. So wie ein Indianerreservat dem man es erlaubt halt so sein Geld zu verdienen. Seit ihr nicht ein bisserl stolzer, habt ihr nicht die Glückspieltische ´59 aus den Casinos rausgeschmissen?
Schade Gary, daß der Österreicher in Kalifornien nicht Präsident werden kann, hm
artikel von spiegel 45 heute...leider zu lang ! 132 d e r s p i e g e l 4 5 / 2 0 0 8 ALEJANDRO ERNESTO / PICTURE-ALLIANCE / DPA K U BA Rückkehr des Comandante Wirbelstürme haben auf der Karibikinsel die größte Versorgungskrise seit 15 Jahren ausgelöst. Havanna sucht nach einem Ausweg, doch Raúl Castro, der neue Staatschef, macht sich rar. Trostloser kann der Anblick des Gemüsemarkts von Playa in Havanna kaum sein. An den wenigen geöffneten Ständen liegen lediglich ein paar Avocados und Limetten. Ansonsten gibt es nichts: keine Bananen, keine Maniokknollen, die hier Yuca heißen, keine Kartoffeln, keine Tomaten, keine Bohnen. „Wenn es so weitergeht, müssen wir bald dichtmachen“, klagt eine Verkäuferin. Überall auf Kuba das gleiche Bild: Die „Agromercados“, die freien Bauernmärkte, sind leer. Flüsternd preisen Schwarzhändler in Havannas feinem Stadtteil Miramar ein paar Zwiebeln an, zum Wucherpreis von zwei Dollar pro Kilo. „Die Hurrikane sind schuld“, sagt der Verkäufer. .............. Jens Glüsing Edit Dirk: Bitte keine kompletten Artikel hier einstellen
In Antwort auf: Glaubt wohl Miami ist dank der kub. Zuwanderung so toll?
Ich schon, ohne die Kubaner wäre Miami immer noch ein Balneario.
Die Kubaner sind dort auch von den Amis als sehr arbeitsame Menschen angesehen, die mit zum Wohlstand der Stadt beitragen und beigetragen haben.
Viel Blödsinn, was man auf Kuba über Miami und Miamikubaner hört. Und sogar einige Kubatouristen glaubens
Genau, vor allem die alte Genaration von Kubaner(Die kamen anfang 60er). Aber ich würde nicht für einen Kubaner in seiner Firma arbeite....., das sagen meine Kumpels, die dort wohnen.
Nicht schlecht geschrieben und sehr, sehr nah an der Realitaet. Wobei nicht wenige Cubaner sich schon fragen wieso der Comandante dem es ja angeblich soo gut geht, der jeden Tag Relfexiones schreibt nicht zumindest zu einem Kurzauftritt im TV bereit ist. Da wird wild spekuliert!!!!!
Dass Raul abgetaucht ist kann man os oder so sehen, er ist nun mal nicht der ""Volkstribun"" und liebt die im gegenzatz zu seinem Bruder die oeffentlichen Auftritte nicht. Wie gesagt ein Pragmatiker, allerdings sollte er seinem Volk schonn dann und wann mal sagen wo der weg hinfuehren soll. Diese Rhetorik mit den zu schlagenden Schlachten und der eisernen Disziplin haben viele Kubaner ueber, sie koennen dies schlicht und einfach nicht mehr hoeren.
In Antwort auf: Glaubt wohl Miami ist dank der kub. Zuwanderung so toll?
Ich schon, ohne die Kubaner wäre Miami immer noch ein Balneario.
Die Kubaner sind dort auch von den Amis als sehr arbeitsame Menschen angesehen, die mit zum Wohlstand der Stadt beitragen und beigetragen haben. Viel Blödsinn, was man auf Kuba über Miami und Miamikubaner hört. Und sogar einige Kubatouristen glaubens
Und wieso wollen die dann keine Kubaner mehr aufnehmen.... Miami hatte massive Probleme mit der Zuwanderung aus Kuba, hohe Arbeitslosigkeit, Kriminalität, Drogenkrieg.
Hier ein Artikel aus 1988, 1% der Bevölkerung glaubt das die kub. Zuwanderung positiv für Miami ist.
But late in December the exiles read about a poll, conducted by Mason-Dixon Opinion Research Inc., in which 77 percent of the non-Hispanic whites and 72 percent of non-Hispanic blacks said the quality of life in Florida had been hurt by emigration from Cuba. Only 1 percent of the respondents in the poll said they believed emigration from Cuba had been a positive thing for Florida.
Die Umfrage ist einige Jahre nach Ankunft der marielitos mit den bekannten, dadurch entstandenen negativen Auswirkungen (wie z. T. im Bericht beschrieben) durchgeführt worden.
Gary, anstatt 20 Jahre alte Umfragen zu bemühen, solltest Du besser mal hin fahren und Dir selbst ein Bild machen.
Zitat von santiagueraAber nicht die gleiche Brille aufsetzen, die du in Santiago aufgehabt hast.
Die Crux an der Sache ist, dass er während seines Aufenthaltes bzw. kurz nach seiner Rückkehr differenzierter geschrieben hatte, aber jetzt ist's wieder wie vorher, leider
In Antwort auf: Glaubt wohl Miami ist dank der kub. Zuwanderung so toll?
Ich schon, ohne die Kubaner wäre Miami immer noch ein Balneario.
Die Kubaner sind dort auch von den Amis als sehr arbeitsame Menschen angesehen, die mit zum Wohlstand der Stadt beitragen und beigetragen haben.
Viel Blödsinn, was man auf Kuba über Miami und Miamikubaner hört. Und sogar einige Kubatouristen glaubens
Richtig, in Date County gibt es mehr als 20.000 Firmen die Cubaner aufgebaut haben und betreiben. Werden wohl nicht alle vom Himmel herunter gefallen sein.
Zitat von Manzana ProhibidaDie Crux an der Sache ist, dass er während seines Aufenthaltes bzw. kurz nach seiner Rückkehr differenzierter geschrieben hatte, aber jetzt ist's wieder wie vorher, leider
Egal ob Gary vor Ort ist oder zurück in Austria, seine Kommentare lese ich immer gern!
Zitat von Manzana ProhibidaDie Crux an der Sache ist, dass er während seines Aufenthaltes bzw. kurz nach seiner Rückkehr differenzierter geschrieben hatte, aber jetzt ist\'s wieder wie vorher, leider
Egal ob Gary vor Ort ist oder zurück in Austria, seine Kommentare lese ich immer gern!
Amüsant sind sie immer, und, im Moment, sogar verständlich geschrieben
Zitat von santiagueraGlaubt doch nicht ernsthaft, daß Raul einen Weg oder sogar ein Konzept hat. Die Strategie heißt Machterhalt um jeden Preis. Hierfür wird jedes Recht gebeugt. Und die lächerlichen "Wohltaten" haben doch auch nur dazu gedient, Löcher zu stopfen und den Dummen die Devisen unter dem Kopfkissen vor zu locken. Wo Fidel vielleicht noch aus Überzeugung gehandelt hat, ist Raul ein eiskalter, berechnender Militarist und Egoist.
Die Hoffnung stirbt zuletzt, Raul ist ein Pragmatiker und ich persoenlich glaube schon dass er ein Konzept hat nur ist ist im Moment nicht mal mehr in Grundzuegen erkennbar, vielleicht gibt es ja bei einer Rede mal wieder eine Andeutung. Ob er wenn er dann reformwillig ist sich allerdings gegen die alte Garde und auch junge Aufsteiger durchsetzen kann , da habe ich mittlerweile meine Zweifel. Nicht zu unterschaetzen auch der Einfluss von aussen, oder glaubt hier jemand allen Ernstes Hugos Oel haette keinen politischen Preis???
Alte Männer wegen ein paar Zitronen in den Knast werfen, schönes Konzept. Habe mir die letzten Wochen die Dokumentationen über die deutsche Wiedervereinigung angesehen. Ich frage mich seitdem oft, warum wir das nicht schaffen. Warum die Deutschen, obwohl es ihnen viel besser ging (Autos, Kleidung, Lebensmittel) das gewagt haben. Warum unsere Männer auf Reifen übers Meer fahren, aber sich nicht aufstehen trauen und sagen, das mach ich nicht mehr mit. Haben wir uns tatsächlich an den Scheiß gewöhnt, oder sind wir anders strukturiert? Ich kann es nicht sagen. Allerdings habe ich in Cuba auch noch keine solche Dokumentation gesehen und auch nicht so genau gewußt wie gefährlich das eigentlich war.
Disculpame, aber das, wie es im Ostblock funktioniert hat, erkläre sage ich auch immer meiner Familie.
Zitat von el prietoDie Umfrage ist einige Jahre nach Ankunft der marielitos mit den bekannten, dadurch entstandenen negativen Auswirkungen (wie z. T. im Bericht beschrieben) durchgeführt worden.
Gary, anstatt 20 Jahre alte Umfragen zu bemühen, solltest Du besser mal hin fahren und Dir selbst ein Bild machen.
Ich habe die alte Studie deswegen zitiert, damit ihr merkt wieviel Freude sie in Miami haben, wenn ihr wirklich kommen könntet. Es ist eine Sache einen Verwandten eine Woche zu besuchen, als 1 Jahr oder für immer auszuhalten. Abgesehen will euch überhaupt die USA, Miami ist ja nicht die ganze USA. Ich schätze mal die wollen euch nicht und das müsst ihr langsam mal begreifen. In der EU wollten alle Slowenien, aber nicht Polen. Warum wohl? Und derweil ist Polen doch um einiges besser entwickelt.
Zitat von el prietoDie Umfrage ist einige Jahre nach Ankunft der marielitos mit den bekannten, dadurch entstandenen negativen Auswirkungen (wie z. T. im Bericht beschrieben) durchgeführt worden.
Gary, anstatt 20 Jahre alte Umfragen zu bemühen, solltest Du besser mal hin fahren und Dir selbst ein Bild machen.
Ich habe die alte Studie deswegen zitiert, damit ihr merkt wieviel Freude sie in Miami haben, wenn ihr wirklich kommen könntet. Es ist eine Sache einen Verwandten eine Woche zu besuchen, als 1 Jahr oder für immer auszuhalten. Abgesehen will euch überhaupt die USA, Miami ist ja nicht die ganze USA. Ich schätze mal die wollen euch nicht und das müsst ihr langsam mal begreifen. In der EU wollten alle Slowenien, aber nicht Polen. Warum wohl? Und derweil ist Polen doch um einiges besser entwickelt.
Ich verstehe offen gesagt nicht was du sagen willst. glaubst du bei einer Öffnung Cubas würden die USA noch 20000 Visa im Jahr pauschal ausstellen oder die wet feet, dry feet policy würde noch aufrechterhalten. Wir müßten dann genau die gleichen Voraussetzungen erfüllen, wie alle anderen auch, die in die USA einwandern wollen. Und das wäre auch gut so. Dann würde so mancher USA-Träumer merken, das die USA nicht das geobte Land sind, sondern ohne Leistung auch dort nichts geht. Aber deine Pauschalierungen, wie die wollen euch nicht, sind doch lächerlich. Cubanische Auswanderer haben sachlich betrachtet und durch Zahlen untermauert einen hohen Stellenwert in Florida, der durch Präsenz in vielen politischen Ämtern und großem Einfluß in Wirtschaft und Medien seinen Ausdruck findet. Rund 50 Jahre, nachdem die wirtschaftliche und geistige Elite unseres Landes durch einen Spinner zur Auswanderung gezwungen wurde. haben sie sich in Florida und nicht nur dort, nur die Hälfte aller Cubastämmigen Auswanderer lebt in Florida, wieder das erarbeitet, was sie vor dem Spinner hatten. Meine Familie hatte in Santiago drei Betriebe, jetzt haben sie wieder drei, nur die Arbeitsplätze sind in Florida und Honduras.
Zitat von santiaguera Ich verstehe offen gesagt nicht was du sagen willst. glaubst du bei einer Öffnung Cubas würden die USA noch 20000 Visa im Jahr pauschal ausstellen oder die wet feet, dry feet policy würde noch aufrechterhalten. Wir müßten dann genau die gleichen Voraussetzungen erfüllen, wie alle anderen auch, die in die USA einwandern wollen. Und das wäre auch gut so. Dann würde so mancher USA-Träumer merken, das die USA nicht das geobte Land sind, sondern ohne Leistung auch dort nichts geht. Aber deine Pauschalierungen, wie die wollen euch nicht, sind doch lächerlich. Cubanische Auswanderer haben sachlich betrachtet und durch Zahlen untermauert einen hohen Stellenwert in Florida, der durch Präsenz in vielen politischen Ämtern und großem Einfluß in Wirtschaft und Medien seinen Ausdruck findet. Rund 50 Jahre, nachdem die wirtschaftliche und geistige Elite unseres Landes durch einen Spinner zur Auswanderung gezwungen wurde. haben sie sich in Florida und nicht nur dort, nur die Hälfte aller Cubastämmigen Auswanderer lebt in Florida, wieder das erarbeitet, was sie vor dem Spinner hatten. Meine Familie hatte in Santiago drei Betriebe, jetzt haben sie wieder drei, nur die Arbeitsplätze sind in Florida und Honduras.
Zitat von santiaguera Ich verstehe offen gesagt nicht was du sagen willst. glaubst du bei einer Öffnung Cubas würden die USA noch 20000 Visa im Jahr pauschal ausstellen oder die wet feet, dry feet policy würde noch aufrechterhalten. Wir müßten dann genau die gleichen Voraussetzungen erfüllen, wie alle anderen auch, die in die USA einwandern wollen. Und das wäre auch gut so. Dann würde so mancher USA-Träumer merken, das die USA nicht das geobte Land sind, sondern ohne Leistung auch dort nichts geht. Aber deine Pauschalierungen, wie die wollen euch nicht, sind doch lächerlich. Cubanische Auswanderer haben sachlich betrachtet und durch Zahlen untermauert einen hohen Stellenwert in Florida, der durch Präsenz in vielen politischen Ämtern und großem Einfluß in Wirtschaft und Medien seinen Ausdruck findet. Rund 50 Jahre, nachdem die wirtschaftliche und geistige Elite unseres Landes durch einen Spinner zur Auswanderung gezwungen wurde. haben sie sich in Florida und nicht nur dort, nur die Hälfte aller Cubastämmigen Auswanderer lebt in Florida, wieder das erarbeitet, was sie vor dem Spinner hatten. Meine Familie hatte in Santiago drei Betriebe, jetzt haben sie wieder drei, nur die Arbeitsplätze sind in Florida und Honduras.
etwas ablassen kann man immer, gelle....
früher hatten wir einen kaiser....
Axel, schön von dir zu hören, hast du wohl gestern die Geschichtsdokumentation über die Deutschen gesehen.
Zitat von Tiendacubanaetwas ablassen kann man immer, gelle....
Vestehe den Einwurf nicht - sie hat nichts "abgelassen" - ist ganz offiziell, dass die US-amerikanische Interessensvertretung seit dem 1994 geltenden Migrationsabkommen jedes Jahr 20.000 Visa offiziell ausgibt (Stichwort: Lotterie, kennt jeder Cubaner) und dass die Exilcubaner wirtschaftlich und somit auch politisch/ medial großen Einfluss in Florida haben, ist ebenfalls eine unbestrittene Tatsache - nur dass jetzt die Nachfolgegenerationen der Auswanderer wohl zum 1. Mal nicht republikanisch wählen, höchstens noch die alte Garde (den Jüngeren sind die USA und ihre jetzigen Probleme wesentlich näher als uralte ideologische Grabenkämpfe um eine Insel, die sie nie gesehen haben)
Zitat von santiaguera Rund 50 Jahre, nachdem die wirtschaftliche und geistige Elite unseres Landes durch einen Spinner zur Auswanderung gezwungen wurde.
Deine These, dass auch die geistige Elite Kubas direkt nach der Revolution das Land verlassen hat, würde ich mal bezweifeln.
Viele Intellektuelle sind erstmal geblieben und dann in den folgenden Jahrzehnten langsam zermürbt und desillusioniert worden.
Viele gingen dann irgendwann, aber nicht wenige blieben auch und versanken im inneren Exil, ließen sich von Macht und Einfluss korrumpieren oder warteten geduldig auf den Tag X.
(Die Bemerkung mit dem "Spinner" kommentiere ich lieber nicht)
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„Niemand ist mehr Sklave, als der sich für frei hält, ohne es zu sein.“ Goethe
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