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Dieses Thema hat 207 Antworten
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 Kubaforum (Fortsetzung ab 14.02.2001)
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guzzi
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Wie hilft man eigentlich in Cuba
09.09.2008 10:27

Ciclón Hilfe

Die stärkst betroffenen sind die Haitianer, und warum ? Weil sie zu dem ärmsten Volk sind in Lateinamerika zählen, die meisten wohnen in Hütten aus Karton, Blech und Holz. Strassen mit Abwasserschächten und Kanälen haben sie nicht. Die Leute sind arm, haben nur wenig möglichkeit für eine Schulbildung, auch mit Zahnarzt und Arzt mangelt es. Sie werden dadurch von den Dom.Rep Bewohner benutzt und ausgenommen, so muss es eigentlich zu einem Desaster kommen. Wegen dem sind sie für den Tourismus ungeeignet. Jeder von ihnen möchte auch ein normales leben haben.
Alles was an Haiti fehlt, hat eben Cuba, daher liegt Cuba schon eher im Rennen.
Nun, beide Länder werden durch die Stürme stark gebeutelt, wir haben Familie, Bekannte und Freunde da drüben. Viele Cubaner sind in Europa, weil wir ihnen es ermöglichten. Die Cubis sind mit ihrem Heimatland sehr verbunden, wir ziehen mit, weil sie eben ein Bestandteil für uns geworden sind.
Viele möchten irgendwie helfen, ist nicht so einfach, wie macht denn das am besten. Ich fliege nach Cuba und drücke der Familie, Verwandten, Bekannten und Freunde einen satten Geldschein in die Hand. Das ist doch das einfachste, können sie damit anstellen wie es ihnen gefällt. Mein gewissen ist erleichtert, niemand hat was daran auszusetzen.
Bin ich dann auch befriedigt mit diesem Vorgehen. Es heisst doch schenken macht Freude, habe ich dann Freude, wenn die kohle sinnlos verprasst wird. Ist ja egal, der Yuma der schenkt dann schon wieder, wenn Schuhe oder Kleider nötig sind.
All die tausende von Euronen die jedes Mal für Geschenke, Übergewicht und Transport drauf gehen, da muss ich persönlich auf etwas verzichten, für mich, was ich eben auch gerne hätte. Man schleppt Zeugs nach Cuba und keiner fragt mich, na, was hast denn du dir neues geleistet, hast du für dich auch etwas mitgenommen. Na, du lebst ja in Europa, da ist genug, da ist doch alles da.
Es gäbe da noch eine andere Möglichkeit, man bringt eine Quittung mit, mit 5000 Euronen die man einem Hilfswerk überwiesen hat. Das einfachste für mich, kein herumrennen, endlich mal mit nur Handgepäck reisen. Ohne fragen bei der Einreise in Cuba und keine Zollabgaben. Zur Familie sage ich dann, das ist der diesjährige Obolus den ich für Cuba geleistet habe, ihr, meine ganze Familie und Verwandtschaft seid nun an dieser Spende auch beteiligt, ihr habt euch somit solidarisch für alle Unbemittelten, für euer Volk, aus Brüder mitbeteiligt.

Moskito
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Rey/Reina del Foro


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#2 RE: Wie hilft man eigentlich in Cuba
09.09.2008 10:46

In Antwort auf:

Ich fliege nach Cuba und drücke der Familie, Verwandten, Bekannten und Freunde einen satten Geldschein in die Hand.

Ja, ja der Weihnachtsmann ist wieder da...

S

PalmaReal
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#3 RE: Wie hilft man eigentlich in Cuba
09.09.2008 11:02

na ja, für jemanden der angeblich Kuba sehr gut kennt verhälst dich gar sehr "blauäugig".
Den Kubanern Geld in die Hand drücken???
Hmmmm.... die stellen alles an, aber nur nicht das kaufen was wirklich nötig ist... klar, nicht alle sind gleich, aber......
Wenn es um Sachen, Kleider, Food etc. geht, dann finde ich auch das man etwas organisieren und bringen kann oder dann selber Geld in die Hand nehmen und etwas bewirken.
Deshalb ist die Kinderorganisation "Camaguito" gut angesehen im Land... und auch in Europa, wer der Mark vor Ort ist und selber mithilft und organisiert und das Geld den Leuten und Behörden NICHT in die Hand drückt.

user_k
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#4 RE: Wie hilft man eigentlich in Cuba
09.09.2008 11:22

Danke Guzzi, die situation in Kuba ist schlimmer als ich dachte. Lass dich nicht für gewisse komenntare ünterkriegen.

guzzi
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#5 RE: Wie hilft man eigentlich in Cuba
09.09.2008 11:28
Zitat von PalmaReal

Deshalb ist die Kinderorganisation "Camaguito" gut angesehen im Land... und auch in Europa, wer der Mark vor Ort ist und selber mithilft und organisiert und das Geld den Leuten und Behörden NICHT in die Hand drückt.


Diese organisation ist mir und den insider von Cuba bestens bekannt, vorher drücke jedem cubi seine kohle selber in die Hand. Es wäre interssant zu wissen, wie mancher cubi da schon diesem hilfswerk gegeben und nicht providert hat.
Lassen wir dies beiseite hatte es mal versprochern und versprechen soll man halten.
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#6 RE: Wie hilft man eigentlich in Cuba
09.09.2008 12:28

Zitat von guzzi
Ciclón Hilfe

Die stärkst betroffenen sind die Haitianer, und warum ? Weil sie zu dem ärmsten Volk sind in Lateinamerika zählen, die meisten wohnen in Hütten aus Karton, Blech und Holz. Strassen mit Abwasserschächten und Kanälen haben sie nicht. Die Leute sind arm, haben nur wenig möglichkeit für eine Schulbildung, auch mit Zahnarzt und Arzt mangelt es. Sie werden dadurch von den Dom.Rep Bewohner benutzt und ausgenommen, so muss es eigentlich zu einem Desaster kommen. Wegen dem sind sie für den Tourismus ungeeignet. Jeder von ihnen möchte auch ein normales leben haben.
Alles was an Haiti fehlt, hat eben Cuba, daher liegt Cuba schon eher im Rennen.
Nun, beide Länder werden durch die Stürme stark gebeutelt, wir haben Familie, Bekannte und Freunde da drüben. Viele Cubaner sind in Europa, weil wir ihnen es ermöglichten. Die Cubis sind mit ihrem Heimatland sehr verbunden, wir ziehen mit, weil sie eben ein Bestandteil für uns geworden sind.
Viele möchten irgendwie helfen, ist nicht so einfach, wie macht denn das am besten. Ich fliege nach Cuba und drücke der Familie, Verwandten, Bekannten und Freunde einen satten Geldschein in die Hand. Das ist doch das einfachste, können sie damit anstellen wie es ihnen gefällt. Mein gewissen ist erleichtert, niemand hat was daran auszusetzen.
Bin ich dann auch befriedigt mit diesem Vorgehen. Es heisst doch schenken macht Freude, habe ich dann Freude, wenn die kohle sinnlos verprasst wird. Ist ja egal, der Yuma der schenkt dann schon wieder, wenn Schuhe oder Kleider nötig sind.
All die tausende von Euronen die jedes Mal für Geschenke, Übergewicht und Transport drauf gehen, da muss ich persönlich auf etwas verzichten, für mich, was ich eben auch gerne hätte. Man schleppt Zeugs nach Cuba und keiner fragt mich, na, was hast denn du dir neues geleistet, hast du für dich auch etwas mitgenommen. Na, du lebst ja in Europa, da ist genug, da ist doch alles da.
Es gäbe da noch eine andere Möglichkeit, man bringt eine Quittung mit, mit 5000 Euronen die man einem Hilfswerk überwiesen hat. Das einfachste für mich, kein herumrennen, endlich mal mit nur Handgepäck reisen. Ohne fragen bei der Einreise in Cuba und keine Zollabgaben. Zur Familie sage ich dann, das ist der diesjährige Obolus den ich für Cuba geleistet habe, ihr, meine ganze Familie und Verwandtschaft seid nun an dieser Spende auch beteiligt, ihr habt euch somit solidarisch für alle Unbemittelten, für euer Volk, aus Brüder mitbeteiligt.

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Sorry, Guzzi... aber mit Geld... über eine Hilfsorganisation...oder vor Ort in die Hand gedrückt wirst Du nicht/wenig Hilfe erreichen die Du...oder sonst jemand erreichen will.

Die Hilfsorganisationen verwalten sich tot, und Cubi mit 10 cuc in der Hand halte ich auch für fragwürdig? Selbst bei den besten vorsätzen...

Ökologisch,Ökonomisch und Nachhaltige Hilfe wirst Du nur dann geben können wenn Du über ein adequates Netzwerk verfügst bzw. dieses aufbauen kannst...nur wirst Du hier vor einem nicht zu leicht überwindenten Problem stehen ... der Regierung!!!

Aber Du würdest nicht so gemeinhin ins blaue fragen ohne ein Skript im Kopf zu haben...
An was denkst Du?

PalmaReal
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#7 RE: Wie hilft man eigentlich in Cuba
09.09.2008 12:38

Camaguito ist ein Kinderhilfswerk das von ausländischen Geldgebern lebt, nicht von kubanischen

unbekannte userin
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#8 RE: Wie hilft man eigentlich in Cuba
09.09.2008 12:40

Die Erfahrung sagt einem aber, dass Spenden meistens nicht da ankommen, wo sie hin sollen, sondern in den Taschen der Politiker landen. Cosita

guzzi
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#9 RE: Wie hilft man eigentlich in Cuba
09.09.2008 12:47

Zitat von PalmaReal
Camaguito ist ein Kinderhilfswerk das von ausländischen Geldgebern lebt, nicht von kubanischen


Ist mir doch bestens bekannt , wenn ich helfen will, und die meiste jetztige zeit in cuba verbringe, dann setze ich die kohle die ich einsetzen wöchte selber ein. Sagen wir 500 mäuse, dann kommen 500 mäuse auch in das projekt. je grösser das hilfswerk ist, egal wie es sich nennt, desto mehr unkosten gehen drauf, am schluss sind es eben nur noch die gesetzlich vorgeschriebenen 20%.
Glaube mir, ich kenne mich da bestens aus. Dann kommen von meinen 500 mäusen also nur 100 an, ob es dann noch am richtigen ort ist, ist weiterhin offen.

PalmaReal
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#10 RE: Wie hilft man eigentlich in Cuba
09.09.2008 12:55

kann schon sein, doch ich habe den initianten selbst kennengelernt und hat mich um einige Tipps und meiner Erfahrung gefragt, (was ich ihm auch gegeben habe)
er gibt kein Geld direkt den Politikern...ofiziell zumindest, und steckt wirklich alles (ausser die sonsitgen Kosten) in die Projekte, Schulen, aufbauarbeiten

guzzi
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#11 RE: Wie hilft man eigentlich in Cuba
09.09.2008 13:05
@ palmareal

lassen wir dies sein, ich kenne dieses von grund auf vor 8 jahren, auch die typen die da mitgemischt haben, als es gegründet wurde. Mit den einen habe ich immer noch regelmässig kontakt, bin also immer auf dem laufenden. Du hast deine meinung und handelst auch so, das ist völlig in ordnung, leider habe ich halt etwas eine andere.
Für dich ein , es können nicht alle die gleiche meinung vertreten. Eines wirst du doch sicher verstehen, wie schon mal geschrieben.
Wenn ich die meiste zeit in cuba verbringe, den leuten helfen will, dann mache ich es selbst, dann weiss ich auch ob alles da ist, wo es eben hingehört.
Chica1973
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#12 RE: Wie hilft man eigentlich in Cuba
09.09.2008 13:18

Ich respektiere jede entscheidung, frage mich aber: bei der soviele Problemen und armut was deustchland hat
denkt man an andere Länder helfen ?

In der Schule wo mein Kind geht, können rund 1/3 der Eltern nicht mal 1 Euro pro Tag ausgeben, damit ihre Kinder mittagessen, und was machen manchen, helfen nicht die deutschen, sondern andere Länder.
JA, viele Kinder hier, darunter auch deutsche, sitzen in eine Ecke, und gucken zu wie andere essen.
Diese Artikel ist voll zutreffend http://www.dradio.de/dlr/sendungen/kompass/304419/

Wir spendieren hier ca 50-100 Euro monatlich damit die Kinder Mittagessen bekommen, wir sammeln im restaurant Geld für deustche Kinder und geben es weiter, es ist aber immer unzureichen, da armut hier immer mehr zunimmt.

In Cuba helfe ich meine Familie und das reicht, ist sicherlich nichts dagegen und lobenswert wenn Ausländer Cuba helfen, aber...
Vor paar Jahren wollte Cuba an die USA medikamente senden (wegen New Orleans), da waren viele von uns sauer, bei der viele problemen von Cuba, wo (angeblich) medikamente fehlen wollte Cuba Medikamente an die USA denken !
Verstehen könnte ich es nicht, und macht mich sauer ! Umgekehrt sehe ich es anders !

Viele Grüsse

PalmaReal
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#13 RE: Wie hilft man eigentlich in Cuba
09.09.2008 14:04

ach die politik, die liebe politik.........

user_k
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#14 RE: Wie hilft man eigentlich in Cuba
09.09.2008 14:22

In Antwort auf:

Ich respektiere jede entscheidung, frage mich aber: bei der soviele Problemen und armut was deustchland hat
denkt man an andere Länder helfen ?



Bist du wircklich Kubanerin

guzzi
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#15 RE: Wie hilft man eigentlich in Cuba
09.09.2008 14:23
Zitat von Chica1973

JA, viele Kinder hier, darunter auch deutsche, sitzen in eine Ecke, und gucken zu wie andere essen.


Leider ist das so,das gibt es in jedem land, daher mag ich es auch nicht, wenn da die promis und die ganze chikeria immer am fernseh kommen wie sie mit der kohle umgehen. Das übel wird es immer geben, leider.
Bin sehr gespannt wie es diesmal in cuba wird. Daher bin ich auch strikte gegen DVD, und mp3 player und solches zeug. Vieleicht bin ich etwas altmodisch, bei mir kommt immer zuerst das haus, das essen und die kleider. In cuba ist das leider etwas anderes, da wird erst der fernseh mit dvd gekauft und nachher das haus drum herum gebaut.
Tine
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#16 RE: Wie hilft man eigentlich in Cuba
09.09.2008 14:26

In Antwort auf:

In der Schule wo mein Kind geht, können rund 1/3 der Eltern nicht mal 1 Euro pro Tag ausgeben, damit ihre Kinder mittagessen, und was machen manchen, helfen nicht die deutschen, sondern andere Länder.
JA, viele Kinder hier, darunter auch deutsche, sitzen in eine Ecke, und gucken zu wie andere essen.Wir spendieren hier ca 50-100 Euro monatlich damit die Kinder Mittagessen bekommen, wir sammeln im restaurant Geld für deustche Kinder und geben es weiter, es ist aber immer unzureichen, da armut hier immer mehr zunimmt.



das ist leider war, aber solange die eltern dann noch rauchen und trinken können, aber ihre kinder ohne essen in die schule schicken..da könnt ich und nicht vergleichbar mit naturkatastrophen wie jetzt in haiti und cuba. in haiti was eh schon mit zu den ärmsten ländern zählt haben die menschen außer hunger auch noch alles verloren und besitzen nur das was sie tragen konnten. da ist schnelle und vor allem unbürokratische hilfe angesagt.



Der Horizont mancher Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - das nennen sie dann ihren Standpunkt.

PalmaReal
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#17 RE: Wie hilft man eigentlich in Cuba
09.09.2008 14:27

Nicht nur das. Kenne Kubaner die Verwandte in den USA haben und regelmässig für den Neffen etwas Geld senden um ihn Kleider kaufen zu können und Schulsachen (natürlich auch essen für die Familie). Und was macht der Vater? Geht am weekend an parties und saufen und tanzen mit der Frau. Daher traue ich den Kubis nicht gerade, ihnen Geld in die Hand zu geben.
Aber recht hast... zuerst Haus, Essen, Kleider...

user_k
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#18 RE: Wie hilft man eigentlich in Cuba
09.09.2008 14:29

In Antwort auf:

Bin sehr gespannt wie es diesmal in cuba wird. Daher bin ich auch strikte gegen DVD, und mp3 player und solches zeug. Vieleicht bin ich etwas altmodisch, bei mir kommt immer zuerst das haus, das essen und die kleider. In cuba ist das leider etwas anderes



Das ist nicht altmodisch. Das kommt von dem Alter. Je älter desto konservativer. Das ist normal. Aber Manchen sahen sind in Kuba nicht selbsverstenis. Man haben will, was man nicht hat.

guzzi
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#19 RE: Wie hilft man eigentlich in Cuba
09.09.2008 14:41
Kubi , das ist doch ganz klar, was nützt dies, wenn ich den sobrinos ein neues outfit bringe, eben so discoreif und sie haben keine kohle um in die disco zu gehen. In den parks wimmelt es von so vielen leuten, weil es eben gratis ist. man kann sich zeigen, plaudern, singen und es lustig haben. Irgendwann taucht mal eine flasche alkohol auf, das ist gesellschaft pur. Deshalb gehe ich auch so gerne an die pipa, weil da eben die echten einheimischen cubis anzutreffen sind, die sich um die yumas keinen deut tun. Das ist für mich cuba, und wenn ich mich auf cuba aufmuntere, dann nur um dies wieder zu geniessen, unter gleichdenkender zu sein. Ob jetzt da eis oder wasser mitvermischt ist, in der pipa. Scheissegal was für eine brühe, das ganze drum herum, das ist das, was cuba ausmacht. Wenigstens für mich.
Chica1973
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#20 RE: Wie hilft man eigentlich in Cuba
09.09.2008 14:47

Tine

Cuba ist kein armes Land, in Cuba wäre Geld genug wenn es eine andere Politik gäbe.
Ich mag nun nicht sagen, ob es die Problemen eines Land von Natur Katastrophe, von Politik oder andere Ursachen dafür gibt.
Nun, ich bin der Meinung, dass jedes Land sich selber helfen muss, wenn Deutschland so viele Problemnen hat, wird auch hier jeder Cent gebraucht !
Bei unsim Restaurant kommen viele Leute (auch deutsche) und möchten irgendwas an Ware die übrig bleibt mitnehmen, es bleibt aber nicht viel, denn das was bleibt wird meistens von unsere Mitarbeiter mitgenommen, weil das Monatsgehalt nicht ausreicht.
Die Klamotten von uns, und auch von Kind, kommen nicht mehr nach Cuba, auch hier gibt es genug Leute die sich darüber freuen.

Cuba will gar nicht geholfen werden, sonst würden sie nicht so viele sauereien machen !

Das fängt allein am Zoll an, willst du was mitbringen, wirst du selbst von der Behörden unverschämt mit irgendwelchen Gebühren ausgemolken.

Willst du eine kleine Firma in Cuba aufmachen, sei auch eine Pizzeria oder ein Kiosk, es schafft arbeitsplätze, werden dir steine im weg gelegt.

Cuba kann nicht von Ausländer geholfen werden, Cuba muss sich selbst helfen.

Wenn ich sehe, das hier unzähligen Kinder und Familien in armut leben, viele Soziale institutionen schliessen kann ich nicht begreifen wie leute denken an andere Länder zu helfen !

Bei uns um die Ecke lebt eine deutsche Familie, der Mann geht arbeiten über eine Zeitarbeit Firma, verdient 900 Euro, die Frau geht in eine Supermarket Putzen und verdient 400 Euro, die haben 2 Kinder !
Die Kinder wissen überhaupt nicht was Urlaub ist, Sie müssen jeden Cent drehen um bis zu ende des Monats zu kommen, ein Kind davon geht in die Schule mit mein Kind, daher lade ich oft die Kinder zum Pizza essen ein, und die freuen sich riesig, weil ansonst einen Luxus wäre.



Andere Länder hilft man meiner Meinung nach nur wenn sie geholfen werden wollen und indem man Arbeitsplätze schafft und sie arbeiten und produzieren, nicht durch almosen !

Wenn deutschland heute einigermasse gut geht, ist es weil nach der 2 Weltkrieg die Leute hier nicht von erzählen leben wollten, sondern weil man hart gearbeitet hat.

Ich werde wahrscheinlich wieder als loca abgestenmpelt, vielleicht bin ich die einzigste die Problemen in deutschland sieht, und mir gar keine zeit bleibt die Problemen für andere Länder zu sehen !

Wie gesagt es war nur meiner meinung, sicherlich ist immer lobenswert andere Leute helfen zu wollen, aber wer hilft deutschland ? Die frage wird sich spätestens in 10 Jahren grosser stellen !

Viele Grüsse

unbekannte userin
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#21 RE: Wie hilft man eigentlich in Cuba
09.09.2008 14:52

da muß ich Tine ausnahmsweise zustimmen. Wie bekannt leben wir auch von H4, aber meine Kinder mußten noch nie zuschauen wie andere essen oder hungern. Wir haben in der Schule aber auch Kandidaten, die jammern, sie hätten kein Geld und könnten Essengeld und ausflüge nicht bezahlen, aber jeder in der Familie raucht und trinkt regelmäßig Alkohol. Wir haben es denen mal vorgerechnet und ihnen mal klar gemacht, dass es nicht nur am H4 liegt. Wir sind bei einer Familie mit 2 Kindern, wo auch schon die Kinder rauchen, was schon schlimm für sich alleine ist, bei rund 300-500 E, die nur für Rauchen und Alkohol drauf gehen. Soviel hab ich nicht mal zusammen mit meinen Kindern für 4 Wochen. Trotzdem mußte bei uns noch niemand hungern. Wir haben unsere Sachen, die wir gut pflegen auch immer gespendet, würde es auch gerne für Kuba tun, wenn man weiß, wohin man es bringen kann. Vielleicht weiß ja hier jemand, wo Anlaufstellen in Berlin sind. Cosita

Tine
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#22 RE: Wie hilft man eigentlich in Cuba
09.09.2008 15:05
In Antwort auf:

Ich werde wahrscheinlich wieder als loca abgestenmpelt, vielleicht bin ich die einzigste die Problemen in deutschland sieht, und mir gar keine zeit bleibt die Problemen für andere Länder zu sehen !


nein..es geht um hilfe nach katastrophen und nicht um soziale oder wie wer in welchem land genug verdient um ein ansprechendes leben zu führen. es geht hier um hilfe für menschen die von einem tag auf den anderen alles verloren haben, egal ob haiti, cuba oder sonst wo auch in deutschland gab es schon spenden dafür.
und das große organisationen leider so maches mal in einen schlechten ruf geraten ist bekannt, der ganze apparat ist zu groß und kaum einer macht noch etwas freiwillig, alle wollen halt bezahlt werden für ihre tätigkeit. dennoch gibt es eine vielzahl von privaten initiativen die vor ort ganz gezielte hilfe leisten und heut zu tage im zuge des www da etwas geeignetes heraus zu finden nicht mehr das problem.



Der Horizont mancher Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - das nennen sie dann ihren Standpunkt.

guzzi
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#23 RE: Wie hilft man eigentlich in Cuba
09.09.2008 15:19
Zitat von Chica1973


Cuba ist kein armes Land, in Cuba wäre Geld genug wenn es eine andere Politik gäbe.

Das fängt allein am Zoll an, willst du was mitbringen, wirst du selbst von der Behörden unverschämt mit irgendwelchen Gebühren ausgemolken.



Du magst in vielen punkten der wahrheit nahe sein, cuba wurde seit columbus aufkreuzte ausgebeutet. Was sie jetzt haben, ist ein gemisch von früheren sklavenarbeitern. Es ist ein stolzes volk, aber ohne die fremde hilfe kommen sie nicht mehr weiter. Heute ist es leider so, dass man nur noch dort investiert, wo nachher was zu holen ist. Typisches beispiel haiti, die werden nicht so leicht hochkommen.

Die Zollbestimmungen von cuba sind in etwa die gleichen wie bei uns. Wenn man natürlich elektrische geräte einführt, die werden besonders hoch versteuert, weil der strom verbraucher kosten in cuba zu keinem verhältnis stehen zu den kosten wo man den strom produziert. daher ist es immer noch verboten fahrzeuge zu importieren mit verbrennungsmotoren.
Irgendwie hat alles seinen zweck, auch wenn es im ersten moment unverständlich wirkt. Cuba braucht geld, sehr viel geld.
Ich selber werde nicht mehr loskommen von cuba, wie brother broschkus, nur möchte ich nicht so enden wie er. Das ist bedingt, dass ich zu meiner geehlichten stehe und sie wiederum zu ihrer familie. Auch das hat seinen korrekten gang, nur verstehn werde ich dies nie ganz, es ist aber damit zu leben.
cubahelli
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#24 RE: Wie hilft man eigentlich in Cuba
09.09.2008 15:21

Zitat von Chica1973
Tine



Das fängt allein am Zoll an, willst du was mitbringen, wirst du selbst von der Behörden unverschämt mit irgendwelchen Gebühren ausgemolken.

Willst du eine kleine Firma in Cuba aufmachen, sei auch eine Pizzeria oder ein Kiosk, es schafft arbeitsplätze, werden dir steine im weg gelegt.

Cuba kann nicht von Ausländer geholfen werden, Cuba muss sich selbst helfen.



Ja so ist es, man muss sich immer selber helfen, selbst wenn Cuba frei wäre schau mal vor der Revolution,schau in die andernen lateinamerikanischen Länder da ist es nicht besser, die Reichen werden reicher und die Armen ärmer und in Deutschland wird es auch immer schlimmer

bei den Reichen stimmt zu 95% wahrscheinlich, der scheisst immer auf den selben Haufen

salu2 CubaHelli

Chica1973
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#25 RE: Wie hilft man eigentlich in Cuba
09.09.2008 15:24
In Antwort auf:
Wir sind bei einer Familie mit 2 Kindern, wo auch schon die Kinder rauchen, was schon schlimm für sich alleine ist, bei rund 300-500 E, die nur für Rauchen und Alkohol drauf gehen. Soviel hab ich nicht mal zusammen mit meinen Kindern für 4 Wochen. Trotzdem mußte bei uns noch niemand hungern




Naja es sollte etwas präziser sein !

Auch in Cuba braucht niemanden hungern, also Cuba ist nicht Burundi !

Wir haben nun festgestellt das weder in Cuba noch in deutschland niemaden hungern muss !

Was rauchen und trinken von manchen deutsche Eltern angeht, meint hier nur eine Person, dass es in Cuba anders wäre ? Es ist teilweise noch schlimmer...

Auch in Cuba rauchen und trinken arme Leute, oder haben irgendwelchen last, in sofern ändert sich gegenüber von Leute die in deustchland das selbe machen überhaupt nichts !

Mit Hartz IV hungert man nicht in deutschland, aber viel besser als arme cubanos lebt man auch nicht !

In sofern verstehe ich dann nicht, warum sollte man andere Länder helfen !

Mir persönlich kann es nicht interessieren warum einen Kind seinen Mittagessen nicht bekommt, Fakt es dass der kleine nicht schuld ist, und sowas müsste von Staat getragen werden !

Bei meinen Sohn in der Klasse muss kein kind zuschauen wie andere essen, und ich bin stolz zu sagen, dass wenn es so ist, danke meine engagament ist !

Viele Grüsse

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