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Dieses Thema hat 95 Antworten
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 Kubaforum (Fortsetzung ab 14.02.2001)
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Moskito
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Rey/Reina del Foro


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#51 RE: Ramon
20.01.2008 10:29
In Antwort auf:
wenn ich mir ansehe wie viele cubaner heute noch leben müssen, in undichten holzhütten, auf brettern schlafen ohne madratze, die lumpem die sie anzuziehen haben oder die katastrophale lebensmittel versorgung, die hervorragende med versorgung ohne medikamente oder technische ausrüstung, das super bildungssystem ohne ausreichende schulische materialien usw., dann verstehe ich nicht wie man über so einen diktator noch gut reden kann...weg damit und zwar schnell

Wenn ich mir die Lebensverhältnisse der Bevölkerung in demokratisch-kapitalistisch orientierten Länder der - ähm - etwas weniger entwickelten Hemisphäre anschaue, kann ich mich des Gefühls nicht erwehren, dass obiger Aussage ein grundsätzlicher Denkfehler zugrunde liegt.

S

Rafael_70
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#52 RE: Ramon
20.01.2008 10:31
Zitat von Moskito
In Antwort auf:
was hat denn dieser mann so großes in seinen leben geschafft?

Weitaus mehr, als die meisten Sesselfurzer und Tastaturhelden hier in ihrem armseeligen Dasein auch nur entfernt zu schaffen hoffen...


Klarer Fall, es kann ja nicht jeder Diktator auf Lebenszeit werden ....

Gerade charakterlich und psychologisch nicht gefestigte Personen und sozial/wirtschaftliche Versager berauschen sich an den Tiraden "grosser Männer", möglichst mit unbeschränkter Macht, um ihre eigene jämmerliche Existenz zu vergessen. Im Schwärmen für den verrückten Diktator kann der Versager, wenigstens für einen kurzen Moment und in seiner Phantasiewelt, die Belanglosigkeit seiner Existenz vergessen und selbst zum Helden aufsteigen, der alles unter Kontrolle hat und "Geschichte macht".

Je verrückter der Diktator und je universeller sein Machtanspruch, desto faszinierender seine Anziehungskraft.

Merkel und Bush werden kritisiert, Hitler, Mao, Castro und Stalin werden geliebt ....

eltipo
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#53 RE: Ramon
20.01.2008 10:31
Zitat von don olafio
Also manchmal...
Zitat von eltipo
Fidel hat immer nur eins gewollt Die Macht !!

Das unterscheidet ihn natürlich grundsätzlich von allen anderen Politikern dieser Welt!
Zitat von eltipo
Und zwar um jeden Preis und dafür ist er über Leichen geganhen und hat bewust sein Volk geopfert .
Als ich das letzte mal auf der Insel weilte, war das Volk noch da. Fand die Opferung also erst in den letzten Monaten statt?
Erwarten mich Anfang März nun bloß noch leere Städte und Dörfer...? Alle Bewohner weggeopfert?

Fragen über Fragen...
Zitat von eltipo
Er weiss sehr woll was in cuba abgeht und er ist der Hauptverantwortliche für alles[/quote]
Ich kann mich nicht erinnern, dass er das jemals bestritten hätte.

Don Olafio[/quote]

DO sag mal bist du echt so ein Hardcore Komunist das du alles schön reden must ?

Fidel wollte die Macht und zwar für immer ,keine wirklichen Wahlen,keine Oposition ,jeder der im zum potentiellen Konkurenten wurde hat er aus den Weg geräumt

er hat sehr wohl sein Volk geopfert um sich an der macht zu halten...wie oft bist du schon hungrig ist bett gegangen ? ich oft genug und nur weill er es so wollte

Lieber DO weist du das in cuba fast keiner offenen Zugang zu Informationen hat ? weist du das mann nicht ins Internert darf oder ausländisches TV sehen.

ich habe von so einigen hier schon gelesen die probleme cuba sind weil er nichts davonb weis ...An den Problemen cubas sind die unfähigen cubaner selbsr schuld
Moskito
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Rey/Reina del Foro


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#54 RE: Ramon
20.01.2008 10:34

In Antwort auf:
Gerade personell und psychologisch nicht gefestigte Personen und sozial/wirtschaftliche Versager berauschen sich an den Tiraden "grosser Männer", möglichst mit unbeschränkter Macht, um ihre eigene jämmerliche Existenz zu vergessen. Im Schwärmen für den verrückten Diktator kann der Versager, wenigstens für einen kurzen Moment und in seiner Phantasiewelt, die Belanglosigkeit seiner Existenz vergessen und selbst zum Helden aufsteigen, der alles unter Kontrolle hat und "Geschichte macht".

Wilma, soviel Selbstkritik hätte ich dir gar nicht zugetraut......wo du doch immer so für Pinochet und Batista schwärmst...

S

Rafael_70
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#55 RE: Ramon
20.01.2008 10:44
Zitat von Moskito
In Antwort auf:
Gerade charakterlich und psychologisch nicht gefestigte Personen und sozial/wirtschaftliche Versager berauschen sich an den Tiraden "grosser Männer", möglichst mit unbeschränkter Macht, um ihre eigene jämmerliche Existenz zu vergessen. Im Schwärmen für den verrückten Diktator kann der Versager, wenigstens für einen kurzen Moment und in seiner Phantasiewelt, die Belanglosigkeit seiner Existenz vergessen und selbst zum Helden aufsteigen, der alles unter Kontrolle hat und "Geschichte macht".

Wilma, soviel Selbstkritik hätte ich dir gar nicht zugetraut......wo du doch immer so für Pinochet und Batista schwärmst...


Mücke, wie würdest du diese Aussage einordnen:

In Antwort auf:
"was hat denn dieser mann so großes in seinen leben geschafft?"

Weitaus mehr, als die meisten Sesselfurzer und Tastaturhelden hier in ihrem armseeligen Dasein auch nur entfernt zu schaffen hoffen...

Moskito


Auch wenn deine Deutschkenntnisse armselig sind, fällt doch dem neutralen Beobachter die Bewunderung auf, mit der du selbst Verbrechen eines nachweislich mit Gewalt regierenden Diktators schönredest. Gemäss obiger Aussage von dir kommt es vor allem darauf an "zu handeln" und "etwas zu bewegen" (Hitler wörtlich: "Jetzt wird nicht mehr geredet, jetzt wird gehandelt" ), unabhängig davon, ob diese Handlungen gut oder schlecht sind. Dich interessiert auch nicht die Zustimmung der Betroffenen oder die Tatsache, ob diese Taten Leid oder Not schaffen.

San_German
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#56 RE: Ramon
20.01.2008 10:47
wo wir grad von Familienbande sprechen, Weizeckers wurden vergessen...

die Kirche in D regiert auch mit, genau wie der Adel - wer ist Vorstand vom ADAC vom DRK? alle von und zugenäht

@KUBANON Du hast keine Ahnung von europäischer Geschichte (Marshallplan für die DDR?!?!?!) und was Sklaverei bedeutet solltest Du vielleicht besser wissen. 8 Stunden auf der Arbeit ausruhen nennst DU sklaverei?

_________
"Ehrenmänner lesen nicht die Post anderer Leute" - Henry L. Stimson US-Außenminister 1929

Moskito
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#57 RE: Ramon
20.01.2008 10:53

In Antwort auf:
Auch wenn deine Deutschkenntnisse armselig sind, fällt doch dem neutralen Beobachter die Bewunderung auf, mit dem du selbst Verbrechen eines nachweislich mit Gewalt regierenden Diktators schönredest. Gemäss obiger Aussage von dir kommt es vor allem darauf an "zu handeln" und "etwas zu bewegen" (Hitler wörtlich: "Jetzt wird nicht mehr geredet, jetzt wird gehandelt" ), unabhängig davon, ob diese Handlungen gut oder schlecht sind. Dich interessiert auch nicht die Zustimmung der Betroffenen oder die Tatsache, ob diese Taten Leid oder Not schaffen.

Wilma, felicidades, ich verleihe dir hiermit den 1. Preis im Forum für sinnfreies Texten...

S

Rafael_70
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#58 RE: Ramon
20.01.2008 10:58
Mücke erzähl uns mehr von den grossen Taten des kubanischen Diktators und davon, was er schon alles geleistet hat.

Wir können da als Sesselfurzer und Tastaturhelden nicht mithalten, aber lassen uns gerne vom grossen Mücke die Heldensagen des noch grösseren Fidels erzählen...

Moskito
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Rey/Reina del Foro


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Mitglied seit: 02.06.2001

#59 RE: Ramon
20.01.2008 11:06
In Antwort auf:
Mücke erzähl uns mehr von den grossen Taten des kubanischen Diktators und davon, was er schon alles geleistet hat.

Lies meine 7405 letzten Beiträge einfach noch mal durch, und, wenn dann noch Fragen offen sind, beantworte ich sie dir gerne...

S

don olafio
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#60 RE: Ramon
20.01.2008 11:14

Zitat von elCondor
DO hast du früher in der propaganda abteilung der SED gearbeitet
Mein Gott, ja... - manchmal (es mag am Wetter liegen) ist man versucht, einen derartigen Dünnpfiff, bei dem Inhalt, Syntax und Rechtschreibung so herrlich miteinander kommunizieren, mit dem klassischen Satz: "Jüngelchen, der du deinen PISA-Schaden so öffentlich kundtust - wenn du überall da nur hingerochen hättest, wo dat Onkelchen schon hingeschissen hat... ."

Wie gesagt, die Versuchung ist da - ich werde ihr aber nicht nachgeben.

Also:
Zitat von elCondor
kannst du das einfach nicht verstehen was eltipo dir in ganz einfachen worten versucht zusagen?

Ich hab' die "ganz einfachen Worte" beim Wort genommen - mehr nicht. Ansonsten habe ich den Eindruck, dass eltipo - wenn er nicht gerade solch grausliche Allgemeinplätze von sich gibt - von einer grandiosen Langeweile geplagt wird, die ihn u.a. dazu treibt, längst tausendmal im Forum Behandeltes entweder in einem neuen Thread aufzuwärmen oder aber die ganz alten Kamellen aus dem Archiv zu ziehen, um all das schon längst Gesagte zum 200. Mal durchzukauen.
Soweit eltipo.

Und nun zu deinem hochkompetenten Posting
Zitat von elCondor
er hatte sein land an den russen verpachtet als horchposten und hat sich dafür vom gesamten ostblock versorgen lassen.

Richtig! Nur gibt es so etwas wie "Ursache und Wirkung".
Bevor er "verpachtet" hatte, gabs da wohl ein kleines Überfällchen aus dem Norden - do you remember? Da sah er wohl ein, dass er Verbündete bräuchte, um nicht in die selbe Lage zu geraten, wie ein paar Jahre zuvor Arbenz in Guatemala. Die "Schweinebuchtinvasion" war eine Blaupause der Invasion gegen Arbenz. Die Folgen für Guatemala sind noch heute evident - Kuba (selbst in seinem derzeitigen Zustand) erscheint dagegen geradezu paradiesisch...
Dass er bei der Auswahl seiner Schutzmacht nicht auf Trinidad und Tobago oder Tonga zurückgegriffen hat, lag vermutlich an der Größe des Gegners...
Zitat von elCondor
solange er diese verbündeten hatte, ging es den leuten rein versorgungstechnich nicht allzu schlecht. politisch gesehen ist er ein grausamer diktator, der das volk mit allen ihm zur verfügung stehenden mittel unterdrückt. nicht mehr und nicht weniger

Ich weiß nicht, wie du "Grausamkeit" definierst... - ich kenne grausameres als Castro-Kuba - und zwar auch in hochwohllöblichen "Demokratien"...

Zitat von elCondor
wenn ich mir ansehe wie viele cubaner heute noch leben müssen, in undichten holzhütten, auf brettern schlafen ohne madratze, die lumpem die sie anzuziehen haben oder die katastrophale lebensmittel versorgung, die hervorragende med versorgung ohne medikamente oder technische ausrüstung, das super bildungssystem ohne ausreichende schulische materialien usw.,

Ich stell mir gerade für einen Moment vor, was hierzulande passieren würde, wenn Deutschland von heute auf morgen 90 Prozent seines Außenhandels wegbräche - und zwar auf Dauer.
Zitat von elCondor
dann verstehe ich nicht wie man über so einen diktator noch gut reden kann...weg damit und zwar schnell

Ich für meinen Teil rede weder "gut" noch "schlecht" über einen "Diktator". Ich versuche bloß, Dinge im Zusammenhang zu betrachten. Und zwar möglichst frei von irgendwelchen Ideologien - mögen sie nun kommunistisch, sozialistisch, kapitalistisch, neoliberal... - oder sonstwas sein. Fakten - möglichst alle - im Zusammenhang betrachten, hilft sehr, gegen jegliche Ideologie immun zu werden.

Don Olafio


Rafael_70
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#61 RE: Ramon
20.01.2008 11:18

Zitat von Moskito
In Antwort auf:
Mücke erzähl uns mehr von den grossen Taten des kubanischen Diktators und davon, was er schon alles geleistet hat.

Lies meine 7405 letzten Beiträge einfach noch mal durch, und, wenn dann noch Fragen offen sind, beantworte ich sie dir gerne...


Mich würde mal interessieren, welche persönlichen Schlüsselerlebnisse (z. B. traumatische Schocks, missratende Sozialisierung) zu der Abkehr von der eigenen (wahrscheinlich wenig befriedigenden) Realität und zu der Projektion deiner Wünsche und Phantasien auf einen alternden Alleinherrscher geführt haben könnten. (und das schon 7.405 Postings lang )

dirk_71
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#62 RE: Ramon
20.01.2008 11:20

Ist es hier eigentlich auch möglich eine Diskussion ohne persönliche Beleidigungen zu führen...

Nos vemos


Dirk

user
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#63 RE: Ramon
20.01.2008 11:22

Zitat von dirk_71
Ist es hier eigentlich auch möglich eine Diskussion ohne persönliche Beleidigungen zu führen...


genau, ich habe das auch gerade gedacht!

Rafael_70
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#64 RE: Ramon
20.01.2008 11:26
Zitat von dirk_71
Ist es hier eigentlich auch möglich eine Diskussion ohne persönliche Beleidigungen zu führen...


Sehe ich genauso.

Allerdings interessiert mich genauso die Frage, welche sozial-psychologische Faktoren bei den Bewunderern zu der bedingungslosen Verehrung grosser Persönlichkeiten führen, im Besonderen und dass sollte hier ein Kernthema sein, zu der von bekannten Diktatoren wie Herrn Castro...

eltipo
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#65 RE: Ramon
20.01.2008 11:26
Zitat von don olafio
Ich hab\\\' die "ganz einfachen Worte" beim Wort genommen - mehr nicht. Ansonsten habe ich den Eindruck, dass eltipo - wenn er nicht gerade solch grausliche Allgemeinplätze von sich gibt - von einer grandiosen Langeweile geplagt wird, die ihn u.a. dazu treibt, längst tausendmal im Forum Behandeltes entweder in einem neuen Thread aufzuwärmen oder aber die ganz alten Kamellen aus dem Archiv zu ziehen, um all das schon längst Gesagte zum 200. Mal durchzukauen.
Soweit eltipo.





Mag sein das ich für dich in ganz einfachen Worte schriebe aber ich weiss wovon ich schreibe ich war da ..ich habe es erlebt du hingegen scheinst mir ein Teoretiker zu sein der viel liest aber es nicht erlebt hat.
Tut mir leid das ich nicht so intelektuel wie du bin aber du must meine Beiträge ja nicht lesen und so kannst dich auf die hochkompetenten Posting konzentrieren.

das viele was ich poste für dich Wiederholung ist ,ist logisch da du ein paar Tage länger als ich im Forum bist.
wie gesagt du must mich ja nicht lesen
ElHombreBlanco
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#66 RE: Ramon
20.01.2008 11:41
Zitat von Moskito
In Antwort auf:
was hat denn dieser mann so großes in seinen leben geschafft?

Weitaus mehr, als die meisten Sesselfurzer und Tastaturhelden hier in ihrem armseligen Dasein auch nur entfernt zu schaffen hoffen...

Stimmt, er hat eines der reichsten Länder der damaligen Welt zu einem Dritte-Welt-Land gemacht. Wahrlich große Leistung!

--
La vida debería ser amarilla... amar y ya.

elCondor
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#67 RE: Ramon
20.01.2008 11:46

Zitat von Moskito
In Antwort auf:
wenn ich mir ansehe wie viele cubaner heute noch leben müssen, in undichten holzhütten, auf brettern schlafen ohne madratze, die lumpem die sie anzuziehen haben oder die katastrophale lebensmittel versorgung, die hervorragende med versorgung ohne medikamente oder technische ausrüstung, das super bildungssystem ohne ausreichende schulische materialien usw., dann verstehe ich nicht wie man über so einen diktator noch gut reden kann...weg damit und zwar schnell

Wenn ich mir die Lebensverhältnisse der Bevölkerung in demokratisch-kapitalistisch orientierten Länder der - ähm - etwas weniger entwickelten Hemisphäre anschaue, kann ich mich des Gefühls nicht erwehren, dass obiger Aussage ein grundsätzlicher Denkfehler zugrunde liegt.

tja mücke, in diesen ländern spricht aber nicht ein sonnen fürst bei jeder veranstaltung wie gut es den menschen doch im sozialismus geht und das man lieber sterben würde als im kapitalismus leben zu müssen.

eltipo
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#68 RE: Ramon
20.01.2008 11:53

Zitat von elCondor
ein sonnen fürst bei jeder veranstaltung wie gut es den menschen doch im sozialismus geht und das man lieber sterben würde als im kapitalismus leben zu müssen.


genau

Die Menschen wollen einfach nur leben..ihre Kinder Erziehen..glücklich sein und nicht für eine utopische veraltete sozialiste Weltanschung sterben

Rafael_70
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#69 RE: Ramon
20.01.2008 12:03
Zitat von ElHombreBlanco
Zitat von Moskito
In Antwort auf:
was hat denn dieser mann so großes in seinen leben geschafft?

Weitaus mehr, als die meisten Sesselfurzer und Tastaturhelden hier in ihrem armseligen Dasein auch nur entfernt zu schaffen hoffen...

Stimmt, er hat eines der reichsten Länder der damaligen Welt zu einem Dritte-Welt-Land gemacht. Wahrlich große Leistung!


Das mit dem "reichsten Land" ist vielleicht etwas übertrieben, aber die dynamische Entwicklung und der hohe Entwicklungsstand in vielen Bereichen zum damaligen Zeitpunkt ist nicht zu übersehen und ist für eine kurz zuvor in die Unabhängigkeit entlassene Kolonie bemerkenswert. Insbesondere die enge wirtschaftliche Zusammenarbeit mit den USA wirkte sich positiv aus, z.B. wurde viel amerikanisches Kapital im Land investiert und die Exportprodukte wie Zucker erzielten dort Höchstpreise.

Sicher war nicht alles perfekt, aber in einer paralmentarischen Demokratie hätte man diese Mängel beseitigen können.

don olafio
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#70 RE: Ramon
20.01.2008 12:15
Zitat von eltipo

Mag sein das ich für dich in ganz einfachen Worte schriebe aber ich weiss wovon ich schreibe ich war da ..ich habe es erlebt du hingegen scheinst mir ein Teoretiker zu sein der viel liest aber es nicht erlebt hat.


Ach weißt du, ich mag keinen Wettbewerb "Wer hatte das schlimmste Erlebnis..." oder so. Ein wenig über das von mir Erlebte kann man hier im Forum nachlesen (und du als geübter Archiv-Kramer wirst es sicher auch finden). Nur soviel zur Wiederholung: Ich hab mehr als die Hälfte meines Daseins in der DDR verbracht, mochte schon damals nicht irgendwelchen Ideologien anhängen (was die ensprechenden Konsequenzen zeitigte...), lebe nun in der Bundesrepublik, die für ihr System in Anspruch nimmt, besser zu sein (dabei ist es nur ein wenig anders).
Ich darf für mich in Anspruch nehmen, auch Kuba aus eigenem Erleben zu kennen und werde auch künftig nicht in Versuchung geraten, mich irgend einer Ideologie zu verpflichten.
Von einigen - sehr elementaren - Grenzen abgesehen, gibt es für mich kein "Dafür" oder "Dagegen". Denn damit wird man zwangsläufig Partei - was wiederum zur Blindheit für die Gesamtzusamenhänge und damit zu einer erheblichen Einschränkung der Erkenntnis führen muss. Und das wäre ein für mich doch sehr unbefriedigender Zustand.

Diese Lebenshaltung hat - neben einigen Unbequemlichenkeiten - unter anderem auch einen (wie ich finde) unschlagbaren Vorteil: Wann immer man mal eine Prognose über eine Situation wagt: Sie wird meist zutreffend sein (wenn ich dagegen allein an all die Voraussagen "hochkompetenter", aber leider ideologieerlegener "Kubafachleute" nach Castros Darmmalaise denke... naja.).


Don Olafio
don olafio
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#71 RE: Ramon
20.01.2008 12:40
Zitat von Rafael_70
Zitat von dirk_71
Ist es hier eigentlich auch möglich eine Diskussion ohne persönliche Beleidigungen zu führen...


Sehe ich genauso.
Der war gut.....!!!

Zitat von Rafael_70
Allerdings interessiert mich genauso die Frage, welche sozial-psychologische Faktoren bei den Bewunderern zu der bedingungslosen Verehrung grosser Persönlichkeiten führen, im Besonderen und dass sollte hier ein Kernthema sein, zu der von bekannten Diktatoren wie Herrn Castro...


Die Frage kommt nun ausgerechnet von jemand, der sich zuerst als glühender Trotzkist darstellte (mithin als Anhänger von Leo Trotzkij - eines Mannes also, der als Chef der "Roten Armee" in der Zeit des russischen Bürgerkrieges für die Ausführung des "Roten Terrors" mit einer hohen sechsstelligen Anzahl von Opfern verantwortlich zeichnete), der sich danach als nicht minder glühender Pinochet-Verehrer zu erkennen gab und der zuletzt vor allem mit einer doch recht ungezügelten Werbung für einen von der Uno wegen rassistischer Desinformationspropaganda verurteilten Vereins hervortat, dessen derzeitiger Vorsitzender öffentlich Folter auch im eigenen Lande gutheißt... - wie war doch gleich die Frage? <
Zitat von Rafael_70
Allerdings interessiert mich genauso die Frage, welche sozial-psychologische Faktoren bei den Bewunderern zu der bedingungslosen Verehrung...

Ah ja.
Das würde mich auch mal interessieren...


Don Olafio
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#72 RE: Ramon
20.01.2008 12:52

Zitat von don olafio
Die Frage kommt nun ausgerechnet von jemand, der sich zuerst als glühender Trotzkist darstellte (mithin als Anhänger von Leo Trotzkij - eines Mannes also, der als Chef der "Roten Armee" in der Zeit des russischen Bürgerkrieges für die Ausführung des "Roten Terrors" mit einer hohen sechsstelligen Anzahl von Opfern verantwortlich zeichnete), der sich danach als nicht minder glühender Pinochet-Verehrer zu erkennen gab und der zuletzt vor allem mit einer doch recht ungezügelten Werbung für einen von der Uno wegen rassistischer Desinformationspropaganda verurteilten Vereins hervortat, dessen derzeitiger Vorsitzender öffentlich Folter auch im eigenen Lande gutheißt...


Was du in Bezug auf meine Person schreibt, ist totaler Quatsch.

Nimm bitte zur Kenntnis, dass ich weder Trotzki noch Pinochet als Rollenmodell betrachte.


chavalito
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#73 RE: Ramon
20.01.2008 13:01

Bei aller Diskussion und Polemik bleibt doch mal festzuhalten:

Fidel Castro ist Geschichte.
Sein Lebenswerk liegt in Trümmern.
Die Kubaner (vor allem die junge Generation) lechzen nach fundamentalen Veränderungen.
Das neue Kuba steht vor der Tür, der Zug der Freiheit ist nicht aufzuhalten.
Der Übergangsprozess wird spannend und auch heikel.

Ein objektive und umfassende Beurteilung der Person Fidel Castro wird die Aufgabe von zukünftigen Generationen von Historikern sein, die den nötigen Abstand haben.

_______

„Die Demokratie ist die schlechteste aller Staatsformen, ausgenommen alle anderen.“
Winston Churchill

¡Visca Barça! [img]http://www.soccer24-7.com/forum/images/smilies/BarcaBarca.gif[/img]
_______

user
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#74 RE: Ramon
20.01.2008 13:15

Zitat von ElHombreBlanco
Zitat von Moskito
In Antwort auf:
was hat denn dieser mann so großes in seinen leben geschafft?

Weitaus mehr, als die meisten Sesselfurzer und Tastaturhelden hier in ihrem armseligen Dasein auch nur entfernt zu schaffen hoffen...

Stimmt, er hat eines der reichsten Länder der damaligen Welt zu einem Dritte-Welt-Land gemacht. Wahrlich große Leistung!


was ist mit dir geschehen?

eltipo
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#75 RE: Ramon
20.01.2008 13:42

Zitat von don olafio
Zitat von eltipo
Und zwar um jeden Preis und dafür ist er über Leichen geganhen und hat bewust sein Volk geopfert .
Als ich das letzte mal auf der Insel weilte, war das Volk noch da. Fand die Opferung also erst in den letzten Monaten statt?
Erwarten mich Anfang März nun bloß noch leere Städte und Dörfer...? Alle Bewohner weggeopfert?

Don Olafio

DO hat du eine Ahnung wieviele Leute FC hat an die wand stellen lassen ???
hast du eine Ahnung wieviele cubaner in Angola gestorben sind ?

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