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Dieses Thema hat 32 Antworten
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 Kubaforum (Fortsetzung ab 14.02.2001)
Seiten 1 | 2
guzzi
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Medizinische Pflichtbewusstheit
16.10.2007 16:29

Medizinische Pflichbewusstheit

Unser Primo Chichi ist Gynäkologe in Santa Clara und de Saqua, somit kennt er viele Mediziner und somit auch die Jeffes. Natürlich wurde auch ich mit ihnen bekannt gemacht, das ermöglichte mir eine Arbeitswoche ( 3 Tage ) mt Chichi auf die Arbeit zu gehen um einsicht ins Berufsleben der Ärzte zu bekommen. Mir wurde ein Ausweis ausgestellt vom obersten Ärzte Boss von Villa Clara so dass der Eintritt ins Spital sowie in die Schule ermöglicht wurde. So stand ich frühmorgens um 5 Uhr auf um eine Nummer beim Terminal de Omnibus zu ziehen, so dass wir auch nach de Saqua auf die Arbeit kamen. Der Bus selber fuhr erst um 9 Uhr weg. So gingen wir wieder nach Hause und legten uns nochmals für 2 Stunden hin. Der Bus war überfüllt, ich bot meinen Sitzplatz einem alten Opa an, der leider kein Sitzplatz mehr bekam, weil er zu schwach war bei der Verteilung der Nummern sich vorzuboxen. Als wir um 11 Uhr endlich in de Saqua ankamen, ging es gleich an die Arbeit im Spital. Im Vorsaal warteten über 15 schwangere Frauen auf die Untersuchung, zum Teil mit Ehemänner oder Novios. Beim eintritt in das Arbeitszimmer von Chichi, blieb ich gleich einen Moment stehn, da stand ein überalterter Gynäkologensitz, mit Rost Flecken von der DDR, davor ein Holzstuhl und einen Holztisch. Um zu schreiben. Es sah eher aus wie in einer Grümpelkammer. Chichi streifte ein weisser Kittel über und reichte mir auch einen. So kamen dann die Patienten herein, zum Teil auch mit den Männer. Ich wurde kurz vorgestellt, als Berufskollege, meinen Ausweis am Kittel angeheftet. Es gab keine einwände und so beobachtete ich die Behandlung unter fachgerechter Erklärung von Chichi, was einfach war, weil die Cubi Ärzte das Latein nicht gelernt haben. Er vorderte mich auf selber nachzufühlen und auf was ich achten muss. Es gab keine Gummihandschuhe, auch kein Gleitmittel, so öffnete man mit dem Zeige und Ringfinger die Scheidenöffnung, so dass man dann den Mittelfinger und danach den Zeigefinger einschieben konnte um zu fühlen ob da alles an seinem Platz ist. Die Scheidenwände und Schleimhäute wurden angeschaut, wegen eventuellem Pilz, der vda üblich ist. Es wurde dann empfohlen, der Geschlechtsteil mit essigverdünntem Wasser zu waschen, mehr gab es nicht. Die Patientinnen sassen auf einem gelblichem flies Papier, als Unterlage, weit entfernt von allen Hygienen. Es war auch keine Seife da um die Hände zu waschen, von wegen Desinfektionsmittel, Die Hände wurden mit dem Wasser gewaschen vom Spitaleigenem Wasser Tank. Schon öfter habe ich in solche Tanks reingeschaut. Ehrlich ich würde nicht einmal Socken die eine Woche lang in Cuba an den Füssen getragen wurden in diese Lauge stecken um sie wieder anzuziehen. Der Behandlungsraum kam mir eher vor, wie ein Fahrrad Abstellraum. Nun kam aber das Grösste, im Sala ( Operationsraum ) stand ein Auffangkübel, wo von der Decke das Abwasser vom oberen Stock auffing, das alles in einem Operationssaal, neben dem Operationstisch Die Werkzeuge, Messer und Klammern waren im gleichen fliesigem Papier eingepackt, die als Unterlagen auf den Sitzen dienten. Von steril, bleibt nur der Begriff, mehr nicht. Es kommt noch dazu, dass die operierenden Ärzte und Schwestern, sowie alle vom Spital die Arbeits-Kleider, Oberations-Kleider selber nach Hause nehmen um sie zu waschen, meistens vom Wasser das aus der Leitung kam, natürlich kalt. Jeder der mal in Cuba war und bei einer Hauswäsche dabei zusah, weiss was für eine Brühe das ist. Erstens der Wassermangel und dann das fehlende Waschmittel. Alle Ärzte sowie Organisatoren vom Gesundheitsdienst kennen die unakzeptablen Umstände, keiner unternimmt etwas, es ist halt einfach so. Dass mir der Fotoapparat untersagt wurde
Ist für mich mehr als verständlich.

castro
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Rey/Reina del Foro


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#2 RE: Medizinische Pflichtbewusstheit
16.10.2007 18:12

guzzi respekt, was du so alles machst in cuba wollte ich nicht unbedingt!
danke für den bericht!

castro
patria o muerte

jhonnie
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#3 RE: Medizinische Pflichtbewusstheit
16.10.2007 18:24

Ja, auch von uns Dank für Deinen Bericht.
So sieht der sozialistische Alltag auf dem Lande aus.

Gruss
Barbara y Johannes

Gruss
Barbara y Johannes

"Die Torheit begleitet uns in allen Lebensperioden.
Wenn einer weise scheint, liegt es daran,
dass seine Torheiten seinem Alter und seinen Kräften angemessen sind."
Francois Duc de La Rochefoucauld

el loco alemán
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#4 RE: Medizinische Pflichtbewusstheit
16.10.2007 19:42

Zitat von guzzi
Er vorderte mich auf selber nachzufühlen und auf was ich achten muss. Es gab keine Gummihandschuhe, auch kein Gleitmittel, so öffnete man mit dem Zeige und Ringfinger die Scheidenöffnung, so dass man dann den Mittelfinger und danach den Zeigefinger einschieben konnte um zu fühlen ob da alles an seinem Platz ist.

Soweit zur praktischen
In Antwort auf:
Einsicht ins Berufsleben der Ärzte


Esperanto2
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#5 RE: Medizinische Pflichtbewusstheit
16.10.2007 20:06

Zitat von guzzi
Er vorderte mich auf selber nachzufühlen ..... ob da alles an seinem Platz ist.

Lass das mal lieber. Da hast Du nichts zu suchen.

el carino
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#6 RE: Medizinische Pflichtbewusstheit
16.10.2007 20:25


wenn Cuba in Lateinamerika noch mit das fortschrittlichste gesundheitssystem hat, wie siehts dann wohl in Equador, Nicaragua, Honduras, Haiti... aus?

nach dem was Guzzi hier so bildhaft beschreibt, sind wir deutschen wohl ziemlich verweichlicht, von "übertreibener" hygiene und sauberkeit verwöhnt.
jetz wird mir klar warum sich die cubanos über uns deutsche lustig machen...

dirk_71
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#7 RE: Medizinische Pflichtbewusstheit
16.10.2007 20:36

Zitat von el carino
wenn Cuba in Lateinamerika noch mit das fortschrittlichste gesundheitssystem hat, wie siehts dann wohl in Equador, Nicaragua, Honduras, Haiti... aus?



Nun stellt sich nur die Frage wer das behauptet und wann das mal die Realität war.... vor 15 Jahren mag das vielleicht noch die Realität gewesen sein. aber nun müssen ja auch die Ärzte raus aus Kuba, um den bankrotten Staat zu finanzieren

Nos vemos


Dirk

das unbekannte Mitglied
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#8 RE: Medizinische Pflichtbewusstheit
16.10.2007 21:10

In Antwort auf:
So kamen dann die Patienten herein, zum Teil auch mit den Männer. Ich wurde kurz vorgestellt, als Berufskollege, meinen Ausweis am Kittel angeheftet. Es gab keine einwände und so beobachtete ich die Behandlung unter fachgerechter Erklärung von Chichi, was einfach war, weil die Cubi Ärzte das Latein nicht gelernt haben. Er vorderte mich auf....


Das Gleiche spielte sich in meiner Heimatstadt zu DDR-Zeiten auch mal ab. Nur Pech für den, ich sag mal Assistenten, denn eine Frau erkannte ihn und meinte "Herr XYZ seit wann sind Sie denn Arzt (er war nämlich Kneiper)?" Der Mann wird heute noch Dr.XYZ genannt

TJB
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#9 RE: Medizinische Pflichtbewusstheit
17.10.2007 10:45

.

In Antwort auf:
Alle Ärzte sowie Organisatoren vom Gesundheitsdienst kennen die unakzeptablen Umstände, keiner unternimmt etwas, es ist halt einfach so
... @guzzi, da schilderst du mit deinen Meldungen ausreichende Beweise wie Cuba imstande ist, jede andere Seite des Lebens - Erziehung, Hygiene, Wohnungsbau, Gesundheitswesen, alles, was physisch, geistig und sittlich zum Leben beiträgt - zu vernachlässigen, nur um seine nationale Militärmacht aufrechtzuerhalten.

Einfach schrecklich und erstaunlich, daß die Bevölkerung unter diesen Umständen noch wächst

.

el loco alemán
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#10 RE: Medizinische Pflichtbewusstheit
17.10.2007 13:08

Zitat von TJB
wie Cuba imstande ist, jede andere Seite des Lebens - Erziehung, Hygiene, Wohnungsbau, Gesundheitswesen, alles, was physisch, geistig und sittlich zum Leben beiträgt - zu vernachlässigen, ....
Einfach schrecklich und erstaunlich, daß die Bevölkerung unter diesen Umständen noch wächst[/i]

Wieso erstaunlich? Erfahrungsgemäß geht die Bevölkerung doch nur in unserer dekadenten westlichen Konsumgesellschaft zurück, wogegen sie überall dort steigt, wo die Lebensumstände "weniger luxuriös" sind.

chulo
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#11 RE: Medizinische Pflichtbewusstheit
17.10.2007 14:13

In Antwort auf:
Einfach schrecklich und erstaunlich, daß die Bevölkerung unter diesen Umständen noch wächst



Ist doch gar nicht mehr so.

Noch ein paar jahrzehnte und Kuba ist menschenleer.


TJB
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#12 RE: Medizinische Pflichtbewusstheit
17.10.2007 14:34

.

In Antwort auf:
Wieso erstaunlich? Erfahrungsgemäß geht die Bevölkerung doch nur in unserer dekadenten westlichen Konsumgesellschaft zurück, wogegen sie überall dort steigt, wo die Lebensumstände "weniger luxuriös" sind.
... eine diskussionsstarke Kardinalfrage !

Ich habe dazu keine trefflich abgesicherte Erklärung.

.

Manzana Prohibida
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#13 RE: Medizinische Pflichtbewusstheit
17.10.2007 14:34

Zitat von chulo
In Antwort auf:
Einfach schrecklich und erstaunlich, daß die Bevölkerung unter diesen Umständen noch wächst

Ist doch gar nicht mehr so.
Richtig, ist schon lange nicht mehr so - Cubas Geburtenrate ist seit vielen Jahren rückläufig und gehört zu den niedrigsten in Lateinamerika. In dem Punkt nähert sich Cuba Deutschland an. In beiden Ländern steht bei Kindern pro Frau lediglich eine 1 vor dem Komma...

Toleranz als gesellschaftliche Tugend wird meist von Denen gefährdet, die unter ihren Schutz fallen.

el loco alemán
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Rey/Reina del Foro

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#14 RE: Medizinische Pflichtbewusstheit
17.10.2007 14:54
Zitat von Manzana Prohibida
Richtig, ist schon lange nicht mehr so - Cubas Geburtenrate ist seit vielen Jahren rückläufig und gehört zu den niedrigsten in Lateinamerika. In dem Punkt nähert sich Cuba Deutschland an. In beiden Ländern steht bei Kindern pro Frau lediglich eine 1 vor dem Komma...

Was dann wiederum beweisen würde, daß unter den Kubanern nach und nach der Wohlstand ausgebrochen zu sein scheint. Welches nicht weiter verwundert angesichts der ganzen Geschenkladungen, Touri- und LK- Ausgaben vor Ort sowie immenser Geldsendungen der letzten Jahre.

Karo
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#15 RE: Medizinische Pflichtbewusstheit
17.10.2007 15:16

Irgendwie ist inzwischen das "Medizinische Pflichtbewusstsein" auch im Thread abhanden gekommen, trotztdem
Zitat:
so öffnete man mit dem Zeige und Ringfinger ........, so dass man dann den Mittelfinger und danach den Zeigefinger einschieben...

Eine zirkusreife Fingerübung, habe noch keine Gicht, aber das würde ich nicht hinkriegen.!

Aber mal im Ernst: Wo bleibt bei dem Vorgang von allem Anfang an die Ethik ???

Wusste gar nicht dass es auf Cuba PeepShows gibt.
Echt widerlich !

Manzana Prohibida
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Rey/Reina del Foro

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#16 RE: Medizinische Pflichtbewusstheit
17.10.2007 15:30

Zitat von el loco alemán
Was dann wiederum beweisen würde, daß unter den Kubanern nach und nach der Wohlstand ausgebrochen zu sein scheint.
Mmh, ich glaube, es liegt wohl eher daran, dass das Gesundheitswesen eben nichts kostet und Schwangerschaftsabbrüche eben auch kostenlos sind. Mittlerweile wird jede 3. Schwangerschaft auf Cuba abgebrochen - da kann man ja mal rechnen, wie es sonst mit der Geburtenrate aussehen würde

Toleranz als gesellschaftliche Tugend wird meist von Denen gefährdet, die unter ihren Schutz fallen.

ElHombreBlanco
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Rey/Reina del Foro


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#17 RE: Medizinische Pflichtbewusstheit
17.10.2007 15:32

Zitat von Karo
Eine zirkusreife Fingerübung, habe noch keine Gicht, aber das würde ich nicht hinkriegen.!
...
Wusste gar nicht dass es auf Cuba PeepShows gibt.


--
La vida debería ser amarilla... amar y ya.

ewuewu
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#18 RE: Medizinische Pflichtbewusstheit
17.10.2007 20:43

Das ist wirklich so ziemlich die Härte, was Du da beschreibst. Grauenvoll.

Allerdings jenseits der beschriebenen fürchterlichen Bedingungen muss man auch sagen, dass hier zu Lande ein Arzt, der vergleichbar einen Fremden - ich verstehe es doch richtig, dass Du KEIN Arzt bist?- zu so einer Untersuchung mit nähme, seine Zulassung auf ewige Zeit verlöre. Und zwar mit Recht.
Vielleicht ist auch dies von Dir beschriebene ein Beispiel für den Verfall in Kuba. Ein sehr anschauliches.

cardenas
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#19 RE: Medizinische Pflichtbewusstheit
17.10.2007 20:58

Zitat von ewuewu
Das ist wirklich so ziemlich die Härte, was Du da beschreibst. Grauenvoll.

Allerdings jenseits der beschriebenen fürchterlichen Bedingungen muss man auch sagen, dass hier zu Lande ein Arzt, der vergleichbar einen Fremden - ich verstehe es doch richtig, dass Du KEIN Arzt bist?- zu so einer Untersuchung mit nähme, seine Zulassung auf ewige Zeit verlöre. Und zwar mit Recht.
Vielleicht ist auch dies von Dir beschriebene ein Beispiel für den Verfall in Kuba. Ein sehr anschauliches.


Meine Frau hat auch Jahrelang im Krankenhaus gearbeitet,und im jedem Urlaub
muß ich mitkommen alte Bekannte besuchen.
Aber solche zustände habe ich noch keine erlebt!
Pero!Auch in Deutschland gibt es gute und schlechte Krankenhäuser!

el loco alemán
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#20 RE: Medizinische Pflichtbewusstheit
17.10.2007 21:17
Zitat von ewuewu
Das ist wirklich so ziemlich die Härte, was Du da beschreibst. Grauenvoll.
Ach was. Kubanerinnen sind in solchen Dingen zum Glück wesentlich schmerzfreier als ihre europäischen Geschlechtsgenossinnen. Ob da einer mehr oder weniger mal seine Hand dran hat, davon geht für sie die Welt noch lange nicht unter. Stimmts Guzzi?

user
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#21 RE: Medizinische Pflichtbewusstheit
17.10.2007 21:39

Schreibst du hier von dir selbst???? Falls ja ist das nicht etwas peinlich bzw. pervers... Kann mir kaum vorstellen das sowas im großen Stil betrieben wird.
Ansonsten die Zustände werden jetzt wieder besser. Bei Gelegenheit poste ich mal ein paar Bilder vom Inleben eines neuen Spitals.

Varna 90
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#22 RE: Medizinische Pflichtbewusstheit
17.10.2007 21:50

Zitat von el loco alemán
Zitat von TJB
wie Cuba imstande ist, jede andere Seite des Lebens - Erziehung, Hygiene, Wohnungsbau, Gesundheitswesen, alles, was physisch, geistig und sittlich zum Leben beiträgt - zu vernachlässigen, ....
Einfach schrecklich und erstaunlich, daß die Bevölkerung unter diesen Umständen noch wächst[/i]

Wieso erstaunlich? Erfahrungsgemäß geht die Bevölkerung doch nur in unserer dekadenten westlichen Konsumgesellschaft zurück, wogegen sie überall dort steigt, wo die Lebensumstände "weniger luxuriös" sind.

Wie schreiben heute das Jahr 2007. Wen wundert das überhaupt? Mich gar nicht.

el carino
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#23 RE: Medizinische Pflichtbewusstheit
17.10.2007 22:24

In Antwort auf:
Kubanerinnen sind in solchen Dingen zum Glück wesentlich schmerzfreier als ihre europäischen Geschlechtsgenossinnen. Ob da einer mehr oder weniger mal seine Hand dran hat, davon geht für sie die Welt noch lange nicht unter


...alles nur `ne frage der gewohnheit

Karo
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#24 RE: Medizinische Pflichtbewusstheit
18.10.2007 09:51

Zitat ELA
Ach was. Kubanerinnen sind in solchen Dingen zum Glück wesentlich schmerzfreier als ihre europäischen Geschlechtsgenossinnen. Ob da einer mehr oder weniger mal seine Hand dran hat, davon geht für sie die Welt noch lange nicht unter.
------------------------

...aber auch eine Cubana wird mit Recht davon ausgehen, dass sie von qualifizierten Aerzte/innen behandelt wird und nicht für eine PeepShow missbraucht wird!

Was die Qualität des Gesundheitswesens auf Cuba betrifft: Hat wohl niemand je behauptet dass es "weltspitze" ist, wohl zutreffender dürfte sein "weit über dem in LateinAmerika üblichen", wobei ich nicht weiss ob da z.B. auch schon Mexiko mit gemeint ist.

Aber wo die Ethik fehlt wird wohl auch der Rest von Qualität den Bach runter gehen.
Schade

Moskito
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#25 RE: Medizinische Pflichtbewusstheit
18.10.2007 12:24

In Antwort auf:
wenn Cuba in Lateinamerika noch mit das fortschrittlichste gesundheitssystem hat, wie siehts dann wohl in Equador, Nicaragua, Honduras, Haiti... aus?
Die Stärken des kubanischen Gesundheitssystems liegen weniger in einer fortschrittlichen und modernen Apparatemedizin, sondern vielmehr darin, dass medizinische Versorgung für jedermann zugänglich ist und in der Prävention. Dass die Ausstattung der Krankenhäuser und Arztpraxen nicht der unsrigen entspricht, dürfte angesichts der wirtschaftlichen Situation Kubas niemanden erstaunen. Trotzdem sind die Erfolge des kub. Gesundheitssystems beachtlich, zumindest, wenn man den Statistiken über Kindersterblichkeit, Lebenserwartung und Seuchenbekämpfung glauben schenken darf.
In vielen Ländern ist die Gesundheitsversorgung hauptsächlich eine Medizin der Reichen, den Habenichtsen dürften diesbezüglich kubanische Verhältnisse geradezu paradiesisch erscheinen.

S

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