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Dieses Thema hat 244 Antworten
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 Kubaforum (Fortsetzung ab 14.02.2001)
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hermanolito
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Top - Forenliebhaber/in


Beiträge: 1.907
Mitglied seit: 16.08.2006

#226 RE: Frage zum Gesundheitswesen in Kuba
02.05.2007 13:23

saludos
hermanolito


Todo hermano se interesa por una hermana, sobre todo si esa hermana es de otro.

Gladis_Y_Erik
Beiträge:
Mitglied seit:

#227 RE: Frage zum Gesundheitswesen in Kuba
02.05.2007 14:52
Hallo zusammen,

Zitat von ElHombreBlanco
Zitat von Gladis_Y_Erik
Das ist für mich eine großartige Leistung des kubanischen Volkes und auch des kubanischen Bildungssystems, dass es solche Menschen aus einem Volk hervorbringt, das noch vor zwei bis drei Generationen im Wesentlichen aus Analphabeten bestand.

Ähm, bitte was? Bitte nicht den durchschnittlichen kubanischen Campesino mit dem kubanischen Volk verwechseln!


Nö, ich bin aus Versehen im falschen Jahrhundert gelandet. 1959 waren es "nur" knapp 25%. Insofern ziehe ich die Aussage zurück. Das ändert aber von meiner Warte aus nichts an dem von mir sonst geschriebenen.

Liebe Grüße

Erik
Gladis_Y_Erik
Beiträge:
Mitglied seit:

#228 RE: Frage zum Gesundheitswesen in Kuba
02.05.2007 15:33

Hallo zusammen,

Zitat von chavalito
Diese inflationäre Verwendung des Begriffs "kubanisches Volk" könnte auch daraufhin deuten, dass Erik gerade von einem mehrwöchigen Kuba-Aufenthalt zurückkommt und er sich dort vorwiegend der Lektüre von GRANMA, Juventud Rebelde und Trabajadores gewidmet hat.


Nein, es war der internationale Kampftag der Arbeiterklasse. Ein Gedicht:

Fragen eines lesenden Arbeiters

Wer baute das siebentorige Theben?
In den Büchern stehen Namen von Königen.
Haben die Könige die Felsbrocken herbeigeschleppt?
Und das mehrmals zerstörte Babylon -
Wer baute es so viele Male auf? In welchen Häusern
Des goldstrahlenden Lima wohnten die Bauleute?
Wohin gingen an dem Abend, wo die Chinesische Mauer fertig war
Die Maurer? Das große Rom
Ist voll von Triumphbögen Wer errrichtete sie? Über wen
Triumphierten die Cäsaren? Hatte das vielbsungene Byzanz
Nur Paläste für seine Bewohner? Selbst in dem sagenhaften Atlantis
Brüllten in der Nacht, wo das Meer es verschlang
Die Ersaufenden nach ihren Sklaven.

Der junge Alexander eroberte Indien.
Er allein?
Cäsar schlug die Gallier.
Hatte er nicht wenigstens einen Koch bei sich?
Philipp von Spanien weinte, als seine Flotte
Untergegangen war. Weinte sonst niemand?
Friedrich der Zweite siegte im Siebenjährigen Krieg. Wer
Sieget außer ihm?

Jede Seite ein Sieg.
Wer kochte den Siegesschmaus
Alle zehn Jahre ein großer Mann.
Wre bezahlte die Spesen?

So viele Berichte.
So viele Fragen.

Bertolt Brecht

Es wird von beiden Seiten immer wieder behauptet, das alles Fidels Verdienst resp. Schuld wäre. Das sehe ich deutlich differenzierter.

Liebe Grüße

Erik

mojiton
Beiträge:
Mitglied seit:

#229 RE: Frage zum Gesundheitswesen in Kuba
02.05.2007 15:38

In Antwort auf:
Nö, ich bin aus Versehen im falschen Jahrhundert gelandet. 1959 waren es "nur" knapp 25%. Insofern ziehe ich die Aussage zurück. Das ändert aber von meiner Warte aus nichts an dem von mir sonst geschriebenen.

ich glaube deine "Warte" ist ein Bunker tief unter der Erde ...

Gladis_Y_Erik
Beiträge:
Mitglied seit:

#230 RE: Frage zum Gesundheitswesen in Kuba
02.05.2007 23:40

Hallo zusammen,

Zitat von mojiton
dort wurden all deine EInwürfe bereits widerlegt.


Ahja. Gehen wir doch einfach mal einige meiner Aussagen durch:

1. Wo hast Du widerlegt, dass das kubanische Gesundheitssystem, wenn man die europäischen, nordamerikanischen und vielleicht noch Japan und Ozeanien weglässt, einen der vorderen Plätze in der Welt belegt? Wie gesagt, ich gehe die Länder mit Dir gerne alphabetisch durch und jedesmal machen wir 'ne Abstimmung nach Darlegung der Tatsachen, welches System wohl den dort lebenden Menschen mehr Nutzen bringt, demzufolge besser ist.

2. Ich bin sehr gespannt auf die Widerlegung der Aussage, dass Cuba Ärzte im Tausch für Rohstoffe schickt. Ich hielt das bisher für eine allgemein bekannte Tatsache.

3. Auch sehr gespannt bin ich auf die Widerlegung der Aussage, dass know how zu exportieren in der heutigen Weltwirtschaft von größerem Vorteil ist als das Exportieren von Rohstoffen und Agrarprodukten.

4. Du meinst nur der bloße Widerspruch widerlege schon meine persönliche Ansicht, dass die kubanischen Ärzte zu den besten der Welt zählen und vielleicht sogar die besten sind? Kennst Du die Curricula der medizinischen Fakultäten Cubas? Wieviele Ärzte kennst Du dort persönlich? Mit wievielen hast Du Dich schon unterhalten? Über welche wissenschaftliche Bildung verfügst Du, dass Du das beurteilen, ja sogar widerlegen willst? Ich sage jetzt nicht, worüber ich verfüge. Sonst quakt Ela gleich wieder, dass ich protze.

5. Und was ist mit der Gesundheitsversorgung in den Slums von Lima und Rio oder den abgelegenen Anden? Willst Du wirklich auch noch behaupten, Du könnest das widerlegen? Wie gesagt, fahr mal hin, dann reden wir weiter.

Ich bin wirklich gespannt, wo ich die Widerlegungen in Deinen Beiträgen finden kann. Bitte hilf mir und sage mir wo.

Liebe Grüße

Erik

mojiton
Beiträge:
Mitglied seit:

#231 RE: Frage zum Gesundheitswesen in Kuba
03.05.2007 04:53
In Antwort auf:
Ahja. Gehen wir doch einfach mal einige meiner Aussagen durch:
1. Wo hast Du widerlegt, dass das kubanische Gesundheitssystem, wenn man die europäischen, nordamerikanischen und vielleicht noch Japan und Ozeanien weglässt, einen der vorderen Plätze in der Welt belegt? Wie gesagt, ich gehe die Länder mit Dir gerne alphabetisch durch und jedesmal machen wir 'ne Abstimmung nach Darlegung der Tatsachen, welches System wohl den dort lebenden Menschen mehr Nutzen bringt, demzufolge besser ist.

Cuba rechne ich alleine schon historisch gesehen eher den Ländern der ersten Welt als den letzteren zu, mit denen du alphabetisch begonnen hattest. (Wurde im Forum ja diskutiert und auch durch Statistiken belegt bzw. wurde nicht widerlegt, das ich und andere die meiner Meinung sind, da nicht so falsch liegen). Ob Cuba nun aber an Stelle 20, 70 oder 110 irgendeiner Statistik liegt, ist für mich sowieso wenig ausschlaggebend. Ganz zu schweigen davon, welche Punkte darin nun wie im Vergleich bewertet werden (z.B. Behauptung der Statistik lt. eines Postings: "über 70% der Cubaner haben regelmäßigen Zugang zu sauberem Trinkwasser" ...). Einig waren sich ja viele, dass dieses Gesundeitssystem im Vergleich zu früher schon sehr viel verloren hat. Die naheliegende Schlussfolgerung ist ja nun, dass es auch in Zukunft noch viel weiter verlieren wird, wenn die (v.a. wirtschaftlichen) Grundvorraussetzungen sich nicht entscheidend ändern. Was bringt es also über einen "Schnappschuss" aus der Vergangenheit zu reden – Gegenwart und noch viel mehr die Zukunft des Gesundheitssystems in Cuba sind von Interesse. Oder willst du behaupten, dass Konzepte und Politik zur Finanzierung/Erhaltung/Verbesserung des Gesundheitssystems nicht demselben zuzurechnen sind? Die erste Glühbirne von Edison hat auch nicht besonders lange gebrannt – war sie deswegen trotzdem brauchbar?

Gehen wir also nun deine "Länderliste" bzw. die Statistiken an – geduldiges Papier das weder du noch ich wirklich verifizieren können? Oder willst du dich nicht doch mit den Aussagen beschäftigen, die du in diesem Thread bisher überlesen oder ignoriert hattest? Oder ich mach es mir so bequem wie du und behaupte einfach mal, dass z.B. Japan das beste Gesundheitssystem hat – widerleg es mir doch bitte!

In Antwort auf:
2. Ich bin sehr gespannt auf die Widerlegung der Aussage, dass Cuba Ärzte im Tausch für Rohstoffe schickt. Ich hielt das bisher für eine allgemein bekannte Tatsache.
Die Aussage hat niemand bestritten, ich hab ja auch selber beschrieben das sie 20.000 oder mehr nach Venezuela geschickt haben. Es ging darum, ob es sinnvoll ist, da ja dadurch dieses Gesundheitsystem sehr geschwächt wird.
In Antwort auf:
3. Auch sehr gespannt bin ich auf die Widerlegung der Aussage, dass know how zu exportieren in der heutigen Weltwirtschaft von größerem Vorteil ist als das Exportieren von Rohstoffen und Agrarprodukten.

(gehört eigentlich auch zur Frage oben), aber: Know How zu exportieren ist ganz sicher dann sinnvoll, wenn man welches übrig hat. Es ist nicht unbedingt sinnvoll, wenn man keines übrig hat bzw. das Know How "zu Hause" dringender benötigt. (Brauchst du hier auch ein Beispiel?)

In Antwort auf:
4. Du meinst nur der bloße Widerspruch widerlege schon meine persönliche Ansicht, dass die kubanischen Ärzte zu den besten der Welt zählen und vielleicht sogar die besten sind? Kennst Du die Curricula der medizinischen Fakultäten Cubas? Wieviele Ärzte kennst Du dort persönlich? Mit wievielen hast Du Dich schon unterhalten?
Wenn du es schon unbedingt wissen willst: Ich kenne im Umfeld meiner Familie in Cuba Ärzte und Krankenschwestern, auch hier in Las Palmas kenne ich eine gute handvoll Ärzte persönlich sehr gut (auch Fachärzte wie z.B. Kardiologen, Radiologen). Hier auf den Kanaren arbeiten übrigens auch ohne Übertreibung hunderte von (Ex-)cubanischen Ärzten. Nachdem sie ihre Qualifikation in einem aufwändigen und schwierigen Verfahren anerkennen lassen müssen, können Sie auch hier praktizieren. Sie werden im staatlichen spanischen Gesundheitssystem besonders wegen des relativ guten "Preis-/Leistungsverhältnisses" (Ausbildung vs. Gehaltsvorstellung) gerne angestellt. Als Klinikleiter oder in anderen höheren wissenschaftlichen Positionen sind sie aber sehr selten vorzufinden. Ebenfalls nicht als erfolgreiche Privatärzte. Deine Behauptung, sie seien evtl. die besten der Welt, wird hierdurch nicht gerade belegt – oder was spräche sonst gegen den Aufstieg auf der medizinischen Karriereleiter?

Auch hier wieder die Frage: was bringt denn die Kenntnis von curriculi und anderen Papierchen, wenn die tägliche Realität schon genug für sich spricht. Auch die Frage, warum deine persönlichen Erfahrungen völlig anders zu Gewichten sind als meine persönlichen, erschließt sich mir nicht ganz.

In Antwort auf:
5. Und was ist mit der Gesundheitsversorgung in den Slums von Lima und Rio oder den abgelegenen Anden? Willst Du wirklich auch noch behaupten, Du könnest das widerlegen? Wie gesagt, fahr mal hin, dann reden wir weiter.
Dort gibt es nix zu widerlegen, diese Länder haben kein Geld für sowas. Aber wie wäre es mit einem Vergleich der Gesundheitsversorgung in Chile, Costa Rica, Portugal, Spanien usw. mit Cuba – die waren vor der cubanischen Revolution in jedem Punkt schlechter dran, aber wirtschaftlich vielleicht mit Cuba vergleichbarer. Warum nicht diese Beispiele?

In Antwort auf:
Über welche wissenschaftliche Bildung verfügst Du, dass Du das beurteilen, ja sogar widerlegen willst? Ich sage jetzt nicht, worüber ich verfüge. Sonst quakt Ela gleich wieder, dass ich protze.
Mit Bildung zu protzen ist mir eigentlich auch zu billig – aber nur soviel: falls du in Hamburg dein Abitur gemacht hast – dorthin sind einige meiner Klassenkameraden gegangen, nachdem sie in Bayern kläglich gescheitert waren und hatten dort noch spielend ihr Abitur geschafft.

In Antwort auf:
Ich bin wirklich gespannt, wo ich die Widerlegungen in Deinen Beiträgen finden kann. Bitte hilf mir und sage mir wo.

hoffe du bist nun etwas weniger gespannt.
P.S.: Hier nochmals kurz etwas zu deiner Bildung: ich glaube du hast eine Leseschwäche.
Gladis_Y_Erik
Beiträge:
Mitglied seit:

#232 RE: Frage zum Gesundheitswesen in Kuba
03.05.2007 13:24

Hallo zusammen,

Zitat von mojiton
Alleine schon historisch gesehen eher den Ländern der ersten Welt als den letzteren zu, mit denen du alphabetisch begonnen hattest.


Ahja, das ist dann aber eine sehr eigene Sichtweise des Begriffs "Dritte Welt". Zu Deiner Information:

Der Begriff wurde 1952 von Alfred Sauvy geprägt und erlangte 1961 internationale Bedeutung durch Frantz Fanon. Bezeichnet wurden in dieser Phase damit (ehemalige) Kolonien, die sowohl im sozialen als auch im industriellen Bereich unterentwickelt waren. Cuba war eine ehemalige Kolonie, Cuba war sowohl sozial als auch wirtschaftlich unterentwickelt.

1964 auf der ersten Weltwirtschaftskonferenz schlossen sich diese Länder der Dritten Welt in der Gruppe 77 zusammen, um den Forderungen der Entwicklungsländer mehr Nachdruck zu verleihen. Wer war mit dabei? Cuba. Und es spielte in der Zukunft in der Bewegung der Blockfreien Staaten eine bedeutende Führungsrolle.

Wie ich es auch drehe und wende. Cuba gehörte zu den Ländern der Dritten Welt und auch heute noch würde ich es dazuzählen, auch wenn einige Merkmale nicht mehr vorhanden sind.

Zitat von mojiton

In Antwort auf:
2. Ich bin sehr gespannt auf die Widerlegung der Aussage, dass Cuba Ärzte im Tausch für Rohstoffe schickt. Ich hielt das bisher für eine allgemein bekannte Tatsache.
Die Aussage hat niemand bestritten, ich hab ja auch selber beschrieben das sie 20.000 oder mehr nach Venezuela geschickt haben. Es ging darum, ob es sinnvoll ist, da ja dadurch dieses Gesundheitsystem sehr geschwächt wird.



Es ging darum, dass Du behauptet hast, dass alle meiner Aussagen längst widerlegt seien. Diese offenbar nicht.

Zitat von mojiton

In Antwort auf:
3. Auch sehr gespannt bin ich auf die Widerlegung der Aussage, dass know how zu exportieren in der heutigen Weltwirtschaft von größerem Vorteil ist als das Exportieren von Rohstoffen und Agrarprodukten.

(gehört eigentlich auch zur Frage oben), aber: Know How zu exportieren ist ganz sicher dann sinnvoll, wenn man welches übrig hat. Es ist nicht unbedingt sinnvoll, wenn man keines übrig hat bzw. das Know How "zu Hause" dringender benötigt.



Also noch eine meiner Aussagen, die Du nicht widerlegen kannst.

Zitat von mojiton

Deine Behauptung, sie seien evtl. die besten der Welt, wird hierdurch nicht gerade belegt – oder was spräche sonst gegen den Aufstieg auf der medizinischen Karriereleiter?



Rassimus vielleicht? Soll es ja auch in Spanien geben, habe ich so gehört.

Zitat von mojiton

In Antwort auf:
5. Und was ist mit der Gesundheitsversorgung in den Slums von Lima und Rio oder den abgelegenen Anden? Willst Du wirklich auch noch behaupten, Du könnest das widerlegen? Wie gesagt, fahr mal hin, dann reden wir weiter.
Dort gibt es nix zu widerlegen, diese Länder haben kein Geld für sowas.



Also noch eine Aussage, die Du nicht widerlegen kannst. Im Übrigen ist die Aussage, dass diese Länder für sowas kein Geld hätten nicht nur falsch, sondern auch mehr als zynisch.

Zitat von mojiton

Aber wie wäre es mit einem Vergleich der Gesundheitsversorgung in Chile, Costa Rica, Portugal, Spanien usw. mit Cuba – die waren vor der cubanischen Revolution in jedem Punkt schlechter dran, aber wirtschaftlich vielleicht mit Cuba vergleichbarer. Warum nicht diese Beispiele?



Gerne doch.

Zitat von mojiton

Mit Bildung zu protzen ist mir eigentlich auch zu billig – aber nur soviel: falls du in Hamburg dein Abitur gemacht hast – dorthin sind einige meiner Klassenkameraden gegangen, nachdem sie in Bayern kläglich gescheitert waren und hatten dort noch spielend ihr Abitur geschafft.



Nö, ich habe mein Abitur an einer der besten Schulen Deutschlands mit 1,9 bestanden, wenn es Dich denn interessiert.

Zitat von mojiton

In Antwort auf:
Ich bin wirklich gespannt, wo ich die Widerlegungen in Deinen Beiträgen finden kann. Bitte hilf mir und sage mir wo.

hoffe du bist nun etwas weniger gespannt.
P.S.: Hier nochmals kurz etwas zu deiner Bildung: ich glaube du hast eine Leseschwäche.


Wenigstens habe ich keine Denkschwäche und keine Scheuklappen auf.

Liebe Grüße

Erik

Gladis_Y_Erik
Beiträge:
Mitglied seit:

#233 RE: Frage zum Gesundheitswesen in Kuba
03.05.2007 14:32
Hallo zusammen,

Zitat von mojiton
[quote]
Cuba rechne ich alleine schon historisch gesehen eher den Ländern der ersten Welt als den letzteren zu, mit denen du alphabetisch begonnen hattest.


Als Nachtrag noch ein Zitat:

"Kubas Unterentwicklung, da waren sich die Revolutionäre 1959 mit vielen Liberalen im Land völlig einig, war eng verbunden mit seiner Abhängigkeit von einem einzigen Produkt: Zucker. In den 50er Jahren hatte 'König Zucker' durchschnittlich 81% der kubanischen Exporte ausgemacht. Wohl und Wehe der gesamten Wirtschaft hingen vom Ergebnis der Zafra, Zuckerrohrernte, und den Schwankungen des Weltmarktpreises ab. Der Zucker verkörperte die halbfeudalen Arbeitsverhältnisse auf dem Land genauso wie die ökonomische Vorherrschaft der USA."

Bert Hoffmann, Kuba, München 2000, S. 93

Frage an die Experten: Ist eine halbfeudale Semikolonie der USA mit monokultureller Wirtschaftsstruktur ein Land der Ersten Welt?

Liebe Grüße

Erik

P. S.: Ich empfehle, sich über die Person Bert Hoffmann erst schlau zu machen, bevor man ihn in irgendeine Ecke stellt.
mojiton
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Mitglied seit:

#234 RE: Frage zum Gesundheitswesen in Kuba
03.05.2007 18:52
Nur noch in Kürze, da du ja bereits durchgekautes wieder aufwärmst:

– lies doch bitte den ganzen Thread (das ist die Diskussionsgrundlage)
– lies ihn so sorgfältig, dass du die Aussagen auch verstehst
– geh bitte auf ganze Aussagen im Zusammenhang ein, keine Wortklauberei
– durch Verwendung von Superlativen kann man unglaubwürdig erscheinen
– vielleicht liest du auch zusätzlich noch das letzte Posting/Reisebericht von Lisnaye
- Auf die anderen Wiederholungen gehe ich jetzt doch nicht mehr ein, wie gesagt: lies den Thread komplett
Gladis_Y_Erik
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Mitglied seit:

#235 RE: Frage zum Gesundheitswesen in Kuba
03.05.2007 19:27

Hallo zusammen,

geh wieder in die Ecke spielen oder verhalte Dich wie ein Mann und antworte.

Liebe Grüße

Erik

don olafio
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Mitglied seit:

#236 RE: Frage zum Gesundheitswesen in Kuba
03.05.2007 19:52
Zitat von mojiton

– lies doch bitte den ganzen Thread (das ist die Diskussionsgrundlage)

- lies doch bitte das ganze Forum (das ist die Diskussionsgrundlage)
Zitat von mojiton
– lies ihn so sorgfältig, dass du die Aussagen auch verstehst
– lies es so sorgfältig, dass du die Aussagen auch verstehst
Zitat von mojiton

– geh bitte auf ganze Aussagen im Zusammenhang ein, keine Wortklauberei
– geh bitte auf ganze Aussagen im Zusammenhang ein, keine Wortklauberei (denn es ist wirklich unschön, wenn das eigene Gestammel gnadenlos zerpflückt wird...)
Zitat von mojiton
– durch Verwendung von Superlativen kann man unglaubwürdig erscheinen
– durch Herumprollen kann man nicht nur unglaubwürdig erscheinen, sondern auch leicht den Verdacht erregen, dass einem was ins Essen geschüttet wurde, das dauerhafte Schäden verursacht.
Zitat von mojiton

– vielleicht liest du auch zusätzlich noch das letzte Posting/Reisebericht von Lisnaye

- vielleicht liest du auch zusätzlich zu dem letzten Posting/Reisebericht von Lisnaye auch noch alle Postings von unserem Schweizer Sandmann, von Alf... und natürlich von von mojiton persönlich. Merke: Nur Negativberichte finden vor unserem bramabarisierenden "Praktiker" und Forumsproll die hinreichende Gnade!
Zitat von mojiton

- Auf die anderen Wiederholungen gehe ich jetzt doch nicht mehr ein, wie gesagt: lies den Thread komplett

- Wie gesagt: lies den Thread, lies das Forum.. - ach was - lies das Internet komplett!

(Sag mal m., ist dir dein Goldkettchen auf die Stirn gefallen...?)


Don Olafio
Rafael_70
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Forums-Senator/in

Beiträge: 3.090
Mitglied seit: 22.09.2006

#237 RE: Frage zum Gesundheitswesen in Kuba
03.05.2007 20:27
Man beachte folgende ausgezeichnete Quelle:

CUBA ON THE EVE OF THE SOCIALIST TRANSITION:
A REASSESSMENT OF THE BACKWARDNESS-STAGNATION THESIS


http://lanic.utexas.edu/la/cb/cuba/asce/...31baklanoff.pdf


In Antwort auf:
THE DIVERSIFICATION DRIVE, 1953-58

Given the nature of the international sugar market
and Cuba’s substantial share as a world exporter,32
the nation's policy makers perceived that the sugar
sector no longer could provide the growing edge for
the economy. After the record sugar crop in 1952,
the Cuban government reinstituted restrictions on
sugar production in the following year and, with the
financial backing of the National Bank of Cuba, established
a Stabilization Reserve.
Thus, Cuba’s new development strategy aimed at reducing
the economy’s dependence on its traditional
export staple while stimulating industrial and agricultural
diversification. Several measures were taken by
the government to give substance to this diversification
strategy.33 In 1952, Cuba negotiated a new trade
agreement with the United States, superseding the
one in force since 1934. This agreement, notes Antonio
Jorge,34 was favorable to Cuba for it allowed the
country moderate protection for its infant industries
while simultaneously promoting diversification of exports
to old and new markets.

[...]

Cuba’s balance of payments position was strengthened
in the 1950s by the development of the island’s
tourist industry and the growth of export earnings
for products other than sugar. The expanded operations
of the U.S. government-constructed Nicaro
Nickel Co. and the Moa Bay Mining Co., a subsidiary
of Freeport Sulphur Company, assured Cuba a
position as a major supplier of nickel in the world.
Hotel construction from 1952 to 1958 almost doubled
the existing hotel existing hotel capacity in Havana
and other major cities. In addition, numerous
hotels and motels were under construction in 1958,
involving a total investment in excess of $90 million
and a projected capacity of 6,066 rooms.

[..]

Cuban agricultural diversification gained momentum
after 1952 and was reflected in gains in exports
of farm and livestock products other than sugar. Rice
production, advancing from 118,000 tons in 1951 to
261,000 tons in 1957, was a notable case of foreign
exchange savings. The livestock industry, second
only to sugar as a source of farm income, prospered
during the fifties; Cuba's cattle herd was built up rapidly
from about 4 million head in 1952 to 5.8 million
head in 1959.38 Starting from a small base, Cuba’s
fish catch grew notably, from an annual average
of 8,300 metric tons (MT) in 1948-52 to 22,600
MT in 1957.

Industrial diversification gained momentum in the
1950s with particularly sharp increases registered
from 1952 to 1957 in the output of cement (56 percent),
rubber tires (66 percent), and chemical fertilizers
(46 percent).39 Production of electric energy grew
at a cumulative annual rate of 10.6 percent from
1952 to 1957. Rapid advances also were made in the
manufacture of paper from bagasse, in flour milling,
and the dairy products industry. Cuba achieved selfsufficiency
in petroleum refining with a capacity at
the end of 1959 of 83,000 barrels per day supplied
exclusively by two U.S. affiliates, Texaco and Exxon,
and the Royal Dutch-Shell group.




uswusw.

Die Quelle zeigt eine intelligente Industriepolitik des Batistaregimes, welches eine systematische Diversifikationspolitik verfolgte.

mojiton
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Mitglied seit:

#238 RE: Frage zum Gesundheitswesen in Kuba
03.05.2007 20:31
schön Olaf, dass du nach den letzten Schlappen auch mal wieder aus dem Loch kommst
Da Erik ja so ähnlich wie du arbeitet ist es natürlich kein Wunder. "Gemeinsam seid ihr stärker" ?

Ich glaube es ist nicht zuviel verlangt, wenn Erik den betreffenden Thread erst liest, bevor er postet – ganz einfach um zu vermeiden, das man wieder von Vorne anfängt.
Es ist auch nicht zuviel verlangt wenn Erik auf meine Aussagen und Argumente eingeht und nicht – so wie du auch – Satzteile herausschneidet und abstrahiert.
Ich interpretiere das dann ganz einfach als Flucht vor der sachlichen Auseinandersetzung und bin dann nicht weiter interessiert.

Du und andere können mir vielleicht vorwerfen, das ich auch mal zusätzlich mit unnötigen Verzierungen arbeite. Bei den Argumenten selbst hattet ihr aber mit Substanz gar nichts entgegenzusetzen. Hier erinnere ich nur noch mal an dein Schweigen zu den Themen "Bevölkerungsanteil auf dem Land" und andere Details der so gerne von euch herangezogenen Statistiken. Auch Erik konnte zu meinem sachlichen Beispiel mit den Ärzten nichts vernünftiges mehr auffahren.

Bringt mich bitte auch nicht in Versuchung, so wie ihr mit persönlichen Angriffen zu arbeiten wenn euch nix mehr einfällt. Vielleicht seid ihr dort leichter angreifbar als ich selbst ....
das unbekannte Mitglied
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Mitglied seit:

#239 RE: Frage zum Gesundheitswesen in Kuba
03.05.2007 21:08

In Antwort auf:
(Sag mal m., ist dir dein Goldkettchen auf die Stirn gefallen...?)


Der war guuuuut

ElHombreBlanco
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Rey/Reina del Foro


Beiträge: 26.285
Mitglied seit: 19.03.2005

#240 RE: Frage zum Gesundheitswesen in Kuba
03.05.2007 21:10
Zitat von labrujavieja
Der war guuuuut

Find ich nicht. War eher billige Polemik von jemandem, der keine Argumente hat. Denn die fehlten völlig.

--
La vida debería ser amarilla... amar y ya.

das unbekannte Mitglied
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#241 RE: Frage zum Gesundheitswesen in Kuba
03.05.2007 21:20

Laß mich doch.

guzzi
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Mitglied seit:

#242 RE: Frage zum Gesundheitswesen in Kuba
03.05.2007 21:21

Weiss auch nicht was da die ganze Wortklauberei soll. Ich bin auch kein Fan vom Gesundheits System von Cuba, das hat aber mit den Ärzten nicht so viel zu tun. Für mich gibt es gar keinen Zweifel, dass sie keine schlechten Ärzte sind, es sollen mal unsere Ärzte unter solchen Bedingungen arbeiten. Es ist ein hin und her und es liegt nicht an den Ärzten sondern am System unter welchen umständen sie arbeiten und lernen müssen. jetzt hat der Scharmane von <cuba sich ja richtig spezialiesiert so schnell wie möglich viele Ärzte auszubilden, denn das bringt dem Lümmel doch sehr viel Kohle, während er auf Ausländische Ärzte ausweicht wegen seiner Krankheit.

lisnaye
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Cubaliebhaber/in

Beiträge: 803
Mitglied seit: 28.09.2006

#243 RE: Frage zum Gesundheitswesen in Kuba
03.05.2007 21:35
Zitat von guzzi
Weiss auch nicht was da die ganze Wortklauberei soll. Ich bin auch kein Fan vom Gesundheits System von Cuba, das hat aber mit den Ärzten nicht so viel zu tun. Für mich gibt es gar keinen Zweifel, dass sie keine schlechten Ärzte sind, es sollen mal unsere Ärzte unter solchen Bedingungen arbeiten. Es ist ein hin und her und es liegt nicht an den Ärzten sondern am System unter welchen umständen sie arbeiten und lernen müssen. jetzt hat der Scharmane von <cuba sich ja richtig spezialiesiert so schnell wie möglich viele Ärzte auszubilden, denn das bringt dem Lümmel doch sehr viel Kohle, während er auf Ausländische Ärzte ausweicht wegen seiner Krankheit.

Guzzi da sehe ich ähnlich. Fakt ist einfach das Kuba wenigstens ein Gesundheitssystem hat ( was für ein 3 Welt land schon ok ist. Allerdings ist es nicht mit dem Gesundheitssystem der so genannten 1. Welt zu vergleichen. Allein schon das der "Jefe " auf Ärzte aus Madrid zurückgreifen muss sagt schon viel über das Potential des kubanischen Gesundheitssystem aus.
Fakt ist auch das mann auf "Schnellkurse " zurückgreift um die Lücken die die Exportation der Ärzte nach Venezuela gerissen hat zu schließen. Tatsache ist auch das ich Persönlich mit einer 22 Jahre alten Ärztin ( war die Notärztin in der Notaufnahme) gesprochen habe.... Frage mich da doch wie man mit 22 voll ausgebildeter Arzt sein kann und dabei auch noch eine Notaufnahme in der Pediatrie leiten kann.... entweder super talentiert oder???? schnellkurs???? von Krankenschwester zum Arzt in 2 Wochen???... War ja auch nicht die einzige junge Ärztin und Arzt die ich begegnete.....Kuba besonderes Pflaster für super talentierte Ärzte??? liegt es vielleicht am Klima?
lisnaye
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Cubaliebhaber/in

Beiträge: 803
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#244 RE: Frage zum Gesundheitswesen in Kuba
03.05.2007 21:38

es stimmt aber auch das die ärzte auf kuba momentan unter besonders erschwerte bedingungen arbeiten müssen. dazu kommt das deren lohn nichtmal zu leben reicht. alles faktoren die nicht besonderst die arbeitsmoral fördern.

lisnaye
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Cubaliebhaber/in

Beiträge: 803
Mitglied seit: 28.09.2006

#245 RE: Frage zum Gesundheitswesen in Kuba
03.05.2007 21:41

allerdings darf ich dann aber auch nicht mit dem finger auf andere länder zeigen... und das ist das was mich am meisten an kuba stört. immer nur die fehler der anderen länder zeigen und sich selbst alles schönreden... und wenns mal nicht so ist ist der "imperialist USA" an allem schuld.

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