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Dieses Thema hat 244 Antworten
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 Kubaforum (Fortsetzung ab 14.02.2001)
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user
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#26 RE: Frage zum Gesundheitswesen in Kuba
14.04.2007 20:31

In Antwort auf:
das allerdings dem touri im notfall zuerst mal die fulas durchs plastik gezogen werden


Und dann besagen sämtliche Quellen und die Einheimischen stimmen unisono ein, dass man nicht viel Geld mit auf die Strasse nehmen soll? Ja wie jetzt? Fährt mich die patrulle oder eine der wenigen ambulancias noch am Geldautomaten vorbei, bevor ich eingeliefert werde? Darf ich, wenn ich mich stark blutend zur nächsten Cadeca schleif, die Cola passieren?

Als Begleitperson würde ich mir die Verweigerung von Erstversorgung aufgrund fehlender Fulas nicht gefallen lassen und den Arzt nötigenfalls am Kittel zum Patienten schleifen.

In Havanna ist einmal auf offener Strasse eine entfernte Bekannte von mir zusammengebrochen. Mein cub. Kumpel und ich haben sofort reagiert. Während ich mich um eine Lagerung gekümmert hab und den Puls kontrollierte, stoppte mein Kumpel ein Fahrzeug (war zufällig noch ein Taxi). Alle rein, ich mit der cica auf dem Rücksitz. Zunächst noch bedingt ansprechbar wurde die señorita während der Fahrt plötzlich bewusstlos. Meine entsprechende Meldung an der Fahrer nahm dieser sehr ernst und rast von diesem Moment an wild hupend auch über rote Ampeln. Mit quietschenden Reifen sind wir am Krankenhaus eingetroffen und mit der Bewusstlosen auf dem Arm bin ich begleitet von meinem Kumpel ins Krankenhaus rein. Lag es an mir (bleichgesichtiger yuma mit bewusstloser negra auf dem Arm) oder am kritisch wirkenden Zustand der hübschen Cubana. Die Wartenden machten Platz, sprangen förmlich auf die Seite, "adelante, adelante, señor". Eine Trage wurde herangeschoben und am Ende des Ganges winkte man uns schon - ohne dass wir ein Wort gesagt hätten. Jemand rief mit lauterer Stimme nach der doctora, die sofort kam und ohne zu zögern die dringend nötige Kochsalz-Infusion legte. Ein massiverer Kreislaufzusammenbruch wars, zu wenig getrunken und gegessen, pai paya in der Mittagshitze......

Ach ja, der Taxifahrer verweigerte jeglichste Annahme von Geld.

el carino
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#27 RE: Frage zum Gesundheitswesen in Kuba
14.04.2007 20:38

In Antwort auf:
Ja wie jetzt? Fährt mich die patrulle oder eine der wenigen ambulancias noch am Geldautomaten vorbei, bevor ich eingeliefert werde? Darf ich, wenn ich mich stark blutend zur nächsten Cadeca schleif, die Cola passieren?

Als Begleitperson würde ich mir die Verweigerung von Erstversorgung aufgrund fehlender Fulas nicht gefallen lassen und den Arzt nötigenfalls am Kittel zum Patienten schleifen.



absurd, in der tat!

am besten du unterhälst dich diesbezüglich mit el transistore. er war dabei als sein kumpel vom fahrrad stürzte, er mußte sich mit dem medicos rumärgern.
ich kenne ihn als ruhigen gesellen dem so schnell nix aus der fassung bringt. aber nach seinen angaben stand sogar er kurz vor dem kollaps. ohne geld war nichts zu machen.

Migelito 100
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#28 RE: Frage zum Gesundheitswesen in Kuba
14.04.2007 20:40

am besten du unterhälst dich diesbezüglich mit el transistore. er war dabei als sein kumpel vom fahrrad stürzte, er mußte sich mit dem medicos rumärgern.
ich kenne ihn als ruhigen gesellen dem so schnell nix aus der fassung bringt. aber nach seinen angaben stand sogar er kurz vor dem kollaps. ohne geld war nichts zu machen.
------------------------------------------------------------
so ist es leider

ElHombreBlanco
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Rey/Reina del Foro


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#29 RE: Frage zum Gesundheitswesen in Kuba
14.04.2007 21:05
Meine bescheidenen Erfahrungen mit dem kubanischen Gesundheitssystem:

Für Kubis: Ärzte sind bemüht und meist auch kompetent, aber mittellos. Die Berichte meiner Vorredner über die (hygienischen) Zustände in den Krankenhäusern kann ich bestätigen. Ambulante Behandlung erfolgt bei offenen Türen zum Flur, Patientenakten scheint es nicht zu geben.

Für Yumas: Meine hypochondrische Madame hat mich letztens auf Grund eines kleinen schmerzhaften Pickels im Mund zur Clínica Internacional geschliffen. Die Zahnarztpraxiseinrichtung erinnerte mich an DDR-Zeiten. Bezahlt habe ich die üblichen 25 CUC (Reconsulta kostet 20) hinterher in der Farmacía. Es wurde vorher auch nicht abgeklärt, ob ich Geld oder Kreditkarte dabei habe.

PS: Demnächst steht eine Operation eines Nabelbruchs an. Mal sehen, wie das ausgeht. (Estoy bastante preocupado.)

--
La vida debería ser amarilla... amar y ya.

paula
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#30 RE: Frage zum Gesundheitswesen in Kuba
14.04.2007 21:13

In Antwort auf:
chronischer geldmangel zwingt die cubanos dazu ihre verwandten im KH mit allem möglichen selbst zu versorgen. da ist es eben so das bettwäsche, verpflegung... die familie ins hospital schleppt.


Das fände ich im Grunde genommen gar nicht mal so schlimm, Kuba ist nun mal eher ein armes Land, und daß sich auf diese Weise die Angehörigen helfen-ok.

Schlimm finde ich aber daß es in der kubanischen Propaganda immer heißt, das Gesundheitswesen wäre so super und es ist ja alles kostenlos.
Kostenlos und gut sind nicht die selben Dinge.

Migelito 100
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#31 RE: Frage zum Gesundheitswesen in Kuba
14.04.2007 21:18

Schlimm finde ich aber daß es in der kubanischen Propaganda immer heißt, das Gesundheitswesen wäre so super und es ist ja alles kostenlos.
Kostenlos und gut sind nicht die selben Dinge.

-------------------------------------------------------------------------------------------------
In der kubanischen Propaganda ist alles toll

user_k
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#32 RE: Frage zum Gesundheitswesen in Kuba
14.04.2007 22:15

In Antwort auf:
Schlimm finde ich aber daß es in der kubanischen Propaganda immer heißt, das Gesundheitswesen wäre so super und es ist ja alles kostenlos


Bis zum Jahr 1990.

user_k
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#33 RE: Frage zum Gesundheitswesen in Kuba
14.04.2007 22:15

In Antwort auf:
Für Kubis: Ärzte sind bemüht und meist auch kompetent, aber mittellos


Wahre Worte.

Chaval
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#34 RE: Frage zum Gesundheitswesen in Kuba
14.04.2007 22:35
Zitat von kubanon
In Antwort auf:
das Gesundheitssysthem in Kuba

Super!!!.
Mit Vergleich zu Lateinamerika Too!!!,
Das einzige, was zählt!
Alles andere ist nur abgehobenes Palaver verwöhnter, satter und denkfauler mitteleuropäischer Karibik-Touristen. Einige spektakuläre und unappetitliche Fälle nehmen, in den Topf schmeissen und dabei das große Ganze aus den Augen verlieren.

Genau wie diejenigen, die mit Rechtschreibfehlern gespickte Briefe oder E-Mails von ihren Chicas bekommen und daraus den falschen Schluss ziehen, die Kubaner seien eine Nation von Semi-Analphabeten.

Unterm Strich sind sowohl das Gesundheits- als auch das Bildungssystem in Ordnung, nicht mehr und nicht weniger.


"Demokratie ist die schlechteste aller Regierungsformen - abgesehen von all den anderen Formen, die von Zeit zu Zeit ausprobiert worden sind."
Winston Churchill

user
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#35 RE: Frage zum Gesundheitswesen in Kuba
14.04.2007 22:49
In Antwort auf:
Mein cub. Kumpel und ich haben sofort reagiert. Während ich mich um eine Lagerung gekümmert hab und den Puls kontrollierte, stoppte mein Kumpel ein Fahrzeug


Besagter Kumpel weilt übrigens auch schon nicht mehr unter den Lebenden. Unter mysteriösen Umständen verstorben. Man sagt zu Hause, betrunken, an Erbrochenem erstickt. Andere wiederrum sagen, dass er im Alkoholrausch in Unterzucker gerutscht sei.

Mir hat er genau auf dieser Reise noch sein Leid geklagt von Schwindelgefühlen und Sehstörungen bei Hitze. Mein Lieblingsgetränk Radler linderte nach seinen Angaben seine Beschwerden. Bier wollte er zumindest am Nachmittag schon nicht mehr trinken. Ich hab ihm damals geraten, dringend einen Arzt aufzusuchen, um die Sache genau abklären zu lassen. Er meinte nur, dass er dies bereits getan hätte, ohne Diagnose. Bei besagtem Kerl hat es sich um einen durchaus bekannten Jinetero (der freundlichen, eher zurückhaltenden Art) gehandelt, der in HAV Vieja immer im Castillo de farnes abhing. Sein Name war Lazaro. Es gab zwei dort, den Lazaro negro, der sich meiner Info nach noch bester Gesundheit erfreut und Lazaro blanco, einen hilfsbereiten Cubaner, der von vielen Yumas geschätzt wurde und daher bei kontaktsuchenden Chicas ein gefragter Mittler war.

Lazaro hat es sogar bis ins Internet geschaftt. Das Foto ist nicht von mir. Ich hab es nur mal zufällig im Netzt gefunden gehabt. Links, im weissen T-Shirt, das war Lazaro:

http://devos.typepad.com/photos/cuba_2003/hpim0151.html

ElHombreBlanco
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#36 RE: Frage zum Gesundheitswesen in Kuba
14.04.2007 22:52
Zitat von Chaval
Zitat von kubanon
In Antwort auf:
das Gesundheitssysthem in Kuba

Super!!!.
Mit Vergleich zu Lateinamerika Too!!!,
Das einzige, was zählt!
Nö. Jemanden der schlechter ist, findet man immer. Die kubanische Propaganda misst sich mit den Problemen der ersten Welt, speziell den USA, also muss sich sich auch den Standards der ersten Welt stellen und nicht denen der dritten!

Kuba macht viel aus dem Wenigen im Bereich Gesundheit und Bildung. Aber: ein Medizinmann im brasilianischen Dschungel kann aber genauso viel von den Heilmöglichkeiten her, wie ein kubanischer Arzt, begreift aber wahrscheinlich nicht die wissenschaftlichen Hintergründe. Von den Möglichkeiten her stehen sie auf gleicher Stufe.

In einem Land, wo Schulbücher und -hefte hinterher zum Hinternabwischen benutzt werden, stimmt etwas grundsätzlich nicht. Diejenigen, die sowas machen (müssen) sind dann auch die "Semi-Analphabeten".

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Chaval
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#37 RE: Frage zum Gesundheitswesen in Kuba
14.04.2007 23:06
Zitat von ElHombreBlanco
. Jemanden der schlechter ist, findet man immer.
Jemanden ist gut. Es sind die meisten (!!) anderen Länder dieser Erde. Da kann man sich ja wohl mal ein bisschen auf die Schulter klopfen.



Die kubanische Propaganda misst sich mit den Problemen der ersten Welt, speziell den USA, also muss sich sich auch den Standards der ersten Welt stellen und nicht denen der dritten!
[/quote]
-------------------------------------------------------------
Mag sein. Aber da du dich auf meinen Kommentar beziehst, muss ich dich daran erinnern, dass du mich beim Bezug auf die kubanische Propaganda verwechselst. Dafür ist meine Freundin Cubamulata zuständig.
Ich stelle nur (aufgrund eigener Erfahrungen) nüchtern fest, dass das kubanische Gesundheitssystem weder Himmel noch Hölle ist. Es ist OK und würde den meisten Ländern dieses Planeten gut zu Gesicht stehen. Diese beschissene Welt wäre ein ungleich angenehmerer Ort, wenn alle dem kubanischen Beispiel auf diesem Gebiet folgen würden!!


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ElHombreBlanco
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#38 RE: Frage zum Gesundheitswesen in Kuba
14.04.2007 23:47
Zitat von Chaval
Ich stelle nur (aufgrund eigener Erfahrungen) nüchtern fest, dass das kubanische Gesundheitssystem weder Himmel noch Hölle ist.

Mit dem bin ich einverstanden und meine auch nichts anderes geschrieben zu haben.

In der kubanischen Propaganda und deren Nachplapperer hier im Forum, ich nenne sie mal Junge-Welt-Fraktion, liest sich das jedoch komplett anders. Da wird hier z.B. das deutsche Sozialsystem incl. Hartz-IV in Grund und Boden geschrieben und gleichzeitig das kubanische System, wo 90% der Kubaner heilfroh wären, auf hiesigen H4-Niveau leben zu können, in höchsten Tönen gelobt.

Also nochmal meine Einschätzung: Das kubanische Gesundheitssystem ist gut für die allgemeine Bevölkerung zugänglich, erreicht ein recht gutes Niveau hinsichtlich Vorsorge, ist jedoch keinesfalls mit dem Niveau unserer westlicher Medizin zu vergleichen, hinsichtlich Diagnose- und Therapiemöglichkeiten, allerhöchstens mit dem der DDR in den 80er Jahren.

Sollten sich die Einzelerfahrungen hier, dass bei Behandlung von Yumas auch in Notfällen zuerst nach der Kreditkarte gefragt wird, als Massenphänomen bestätigen, hat das kubanische Gesundheitssystem in meinen Augen jeden Vertrauensvorschuss verspielt, denn dies ist ethisch einfach unerträglich.

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don olafio
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#39 RE: Frage zum Gesundheitswesen in Kuba
15.04.2007 07:06

Zitat von ElHombreBlanco
Die kubanische Propaganda misst sich mit den Problemen der ersten Welt, speziell den USA, also muss sich sich auch den Standards der ersten Welt stellen und nicht denen der dritten!
Eine auch nur halbwegs objektive Beurteilung kann einsichtigerweise nicht die Propaganda der einen oder anderen Seite zur Grundlage haben: Sie wäre dann nicht mehr objektiv, sondern selbst Teil der Propaganda - der einen oder der anderen Seite. Grundlage kann nur die Kenntnis der vorhandenen Ressourcen sein - Bewertungsmaßstab der Einsatz und die Verteilung der Ressourcen.
Zitat von ElHombreBlanco
In der kubanischen Propaganda und deren Nachplapperer hier im Forum, ich nenne sie mal Junge-Welt-Fraktion, liest sich das jedoch komplett anders. Da wird hier z.B. das deutsche Sozialsystem incl. Hartz-IV in Grund und Boden geschrieben und gleichzeitig das kubanische System, wo 90% der Kubaner heilfroh wären, auf hiesigen H4-Niveau leben zu können, in höchsten Tönen gelobt.
Dass "90% der Kubaner heilfroh wären" auf Kuba monatlich 345 Euro zur Verfügung haben zu können, will ich gern glauben. Ob das "Frohsein" anhielte, wenn sie bei den gleichen Preisen, demselben wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Umfeld wie hier davon existieren müssten, wage ich (der ich im Gegensatz zu dir aber über keine verlässlichen Prozentzahlen verfüge), allerdings dezent zu bezweifeln. Ob Junge- oder Alte-Welt-Fraktion - auch hier gilt oben gesagtes.
Zitat von ElHombreBlanco
Sollten sich die Einzelerfahrungen hier, dass bei Behandlung von Yumas auch in Notfällen zuerst nach der Kreditkarte gefragt wird, als Massenphänomen bestätigen, hat das kubanische Gesundheitssystem in meinen Augen jeden Vertrauensvorschuss verspielt, denn dies ist ethisch einfach unerträglich.
Ab wann Einzelerfahrungen - auch dann, wenn sie vielleicht zum Massenphänomen werden - nicht mehr nur kriminelle Auswüchse, sondern struktureller Teil des Ganzen sind, ist schwer auszumachen. Auch hierzulande hat man es mit so mancher "Massenbewegung" zu tun (siehe z.B. hier: http://www.sueddeutsche.de/,tt4m2/gesund...ikel/32/109922/ , hier: http://www.morgenpost.de/content/2006/08...lin/846237.html oder hier: http://www.mdr.de/hier-ab-vier/rat_und_tat/4099417.html )
Ich denke, der Scheidepunkt ist dann erreicht, wenn die Politik die vorhandenen Ressourcen bewusst so verteilt, dass es zu derartigen Auswüchsen kommt - solche "Auswüchse" also gewollte Politik sind.


Dn Olafio

Werner
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#40 RE: Frage zum Gesundheitswesen in Kuba
15.04.2007 10:57

In Deutschland sterben an Behandlungsfehlern genausoviel Menschen ,wie im Strassenverkehr.

Lisa
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#41 RE: Frage zum Gesundheitswesen in Kuba
15.04.2007 11:24

Ich stelle hier mal den Bericht einer mir bekannten CH-Aerztin rein, die fast ein Jahr in Kuba gearbeitet hatte und dort lernte, ohne die hypermoderne Apparatemedizin zu operieren.

Sie nennt ihren Bericht "Vivir como antes", da sie mit an Brustkrebs erkrankten Frauen arbeitete.

"Mein fast einjähriger Aufenthalt als Gastärztin in Cuba war für mich in vielem ein "Leben wie zuvor". Ich hatte meine Ausbildung als Allgemeinchirurgin in der Schweiz beendet und wollte meine chirurgischen Erfahrungen nun in der weiten Welt vertiefen. Unser Chirurgenteam im Spital Fajardo (Universidad médica de la Habana, Facultad de Medicina, Comandante Manuel Fajardo) besteht aus zwanzig Chirurgen - ein grosses Team in einem kleinen Spital mit ungefähr 60 chirurgischen Betten. Das Spitalleben ist sowohl für Ärzte und Pflegepersonal, als auch für die Patienten und ihre Angehörigen eine grosse Herausforderung. Behandelt und operiert wird mit einfachen Mitteln. Medikamente sind oft schwierig zu erhalten und ohne die Unterstützung der Familie wäre es für die Patienten schwierig, überhaupt gesund zu werden. Die Ruhe und Bescheidenheit der kubanischen Patienten, die sich voller Vertrauen auf ihre Ärzte und Ärztinnen verlassen, hat mich sehr beeindruckt - alle wissen sie, dass der Arzt der Helfer ist, und nicht ohne Grund sagen die Kubaner "medico no es solamente una profesion pero un sacrificio" (Arzt sein ist nicht nur ein Beruf, sondern auch eine Hingabe/Opfer).
Ich leitete zusammen mit Professor Alexis Cantero Ronquillo, meinem höchstpersönlichen Professor in Chirurgie, dem ich anvertraut wurde, die Sprechstunde für Brusterkrankungen. Unsere "Consulta de mama" fand an zwei Tagen pro Woche statt. Dreissig bis fünfzig Patientinnen stürmten jeweils unser kleines Sprechzimmer, wo der alte Ventilator nur mit Mühe etwas frische Luft machen konnte. Die Erkrankungen der Brust auf diesem Inselstaat unterscheiden sich nur wenig von den Brusterkrankungen in Europa. Mehr junge Frauen als in Europa haben kleine gutartige Knötchen oder Zysten. Die schweren Brusterkrankungen - der Brustkrebs - sind statistisch fast gleich hoch wie bei uns. Jede Woche hatten wir neue Patientinnen mit malignen Tumoren. Da es noch sehr wenig Früherkennungsmöglichkeiten und Programme gibt, kommen leider die Patientinnen sehr oft schon in einem lokal fortgeschrittenen Stadium, sodass eine schonende Chirurgie leider nicht mehr möglich ist. Jede Patientin erhält trotzdem eine optimale Therapie. Wir operierten an drei Tagen pro Woche und so konnte jede Patientin mit neu diagnostiziertem Tumor rasch operativ behandelt werden. Die weiteren Therapieschritte bestehen aus ambulanter Chemotherapie und bei Bedarf natürlich aus Bestrahlung. Die Chemotherapie wird - das liess mein Herz höher schlagen - nach den Consensus Richtlinien aus St. Gallen durchgeführt."
Mehr: Leben wie zuvor

Lisa

joe1
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#42 RE: Frage zum Gesundheitswesen in Kuba
15.04.2007 12:33

April 2005
Ein 30-jähriger besucht mit seiner Freundin Kuba. Am zweiten Tag Kopfschmerzen bald danach Unbewusstsein.
In Hermanos Amejeiras wird ein Gehirntumor festgestellt. Er liegt drei Tage in Komma. Danach Erwachen. Seine Mutter ist nach Kuba gekommen und sie schläfft bei ihm im Zimmer, 45 CUC täglich. Was ich bei solchen Fällen dringend empfehlen würde. Nach 22 Tagen ist er transportfähig. Kosten fürs Krankenhaus 14.000CUC. Von einem alten Arzt wird er nach Europa- Slowenien begleitet und die Behörden erlauben ihm nicht mal auszuruhen. Ankunft Flugzeug 23 Uhr Abflug am nächsten morgen 6 Uhr. Die Mutter war bereit zu bezahlen, dass er zunächst übernachtet und dort länger bleibt. Die Ärzte haben den Kubanern die Professionalität bescheinigt.
Mit allen Ärzten in Kuba habe ich positive Erfahrungen, weniger mit Schwestern.

Ein Beispiel aus Slowenien, was wird sich in Kuba ändern, wenn die "Demokratie" kommt.

Ein Schulfreund hat leichte Schmerzen im Brustkorb. Die allgemien Ärztin schreibt die Diagnose: Eine Ader im Brustkorb ist defekt. Um 10 Uhr ist er im Krankenhaus und er wartet und wartet und als es endlich so weit ist, stirbt er um 17 Uhr.
Man darf annehmen, dass die Ärzte absichtlich langsam arbeiten, um den Ruf des Krankenhauses zu schädigen, dass das Krankenhaus demnächst privatisiert wird und sie dann es billig kaufen würden. Mit der Folge, dass nur die Reichen dort behandelt werden.
Aber vor 30 Jahren haben die Leute freiwillig von ihrem Gehalt dazu beigetragen, dass Krankenhaus gebaut wurde.

Jose


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#43 RE: Frage zum Gesundheitswesen in Kuba
15.04.2007 13:00

zum "Brustkorb"-Fall:

Ich verstehe nicht, wieso die Privatisierung eines Krankenhauses für den Neuinvestor billiger wird, wenn es ein paar Tote mehr hat? Halte ich für eine sehr gewagte These.

zum Kuba-Fall:

Für solche Fälle ist man reisekrankenversichert. Am Besten mit Rückholung durch Profis wie z. B. ADAC (und nicht durch alte, übermüdete kubanische Ärzte). 14'000 CUC erscheint, wenn er im Dos Hermanos Almejeira in Havanna ordentlich, nach westlichem Standart behandelt wurde (und das haben die slow. Ärzte ja offesichtlich bescheinigt), nicht all zu teuer. Intensivmedizinisch betreut, 22 Tage plus Zusatzperson - 636 CU/Tag, ca. 550-600 Euro. Da dürfte sich keine Krankenkasse, sofern man Deckung hat, beschweren.

vivofeliz
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#44 RE: Frage zum Gesundheitswesen in Kuba
15.04.2007 14:03

Hallo,

Ich finde es gut das hier persönliche Erfahrungsberichte oder weitererzählte Berichte gebracht werden. Einen gibt es ja auch von mir. Wichtig ist mir hier mal klar festzuhalten, das jede Verallgemeinerung über das kubanische Gsundheitssystem meiner Meinung nach Nonsens ist. Das Forum ist kein Ort wo Experten diskutieren, wir machen hier auf Erfahrungsaustausch.
Gegen Verallgemeinerung wenn sie ein Ausdruck von Gefühlen ist sei doch nichts gesagt.

Ich habe Euch hier etwas aus wikipedia rauskopiert.

Es mag vielleicht interessant sein. Leider fand ich in wikipedia keine Vergleichsinfos über Österreich und Deutschland, sonst hätte ich die Infos gerne nebeneinandergestellt.

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Gesundheitswesen (Stand 2005)

Auf Kuba gibt es etwa 67.000 Ärzte, das sind pro 1000 Einwohner etwa 5,91. Für Gesundheitsaufgaben gibt das Land zur Zeit etwa 1,3 Milliarden US-$ aus. Die tägliche Nahrungsaufnahme pro Kopf beträgt etwa 2.580 kcal. Etwa 3.300 Einwohner sind mit HIV infiziert.

Der kubanische Staat garantiert jedem kubanischen Bürger eine verglichen mit den Nachbarstaaten relativ gute medizinische Grundversorgung. Jedoch mangelt es in den Polikliniken und Krankenhäusern stark an Hygiene sowie an modernem medizinischen Therapie- und Diagnosegerät. Auch sind wirksame Medikamente nur sehr schwer erhältlich.


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Lebensstandard

Trotz der Probleme liegt der Lebensstandard in Kuba laut dem Human Development Index in den entsprechenden Bereichen noch deutlich über dem fast aller lateinamerikanischen Länder sowie Russlands und der Volksrepublik China. Kuba hat im Vergleich zum Rest Lateinmerikas und Teilen der restlichen Welt eine niedrigere Kindersterblichkeitsrate, höhere Lebenserwartung und weniger Analphabetismus. Ende Januar erhielt Kuba vom UN-Welternährungsprogramm ein Zertifikat, in dem ihm bestätigt wird, das einzige Land Lateinamerikas und der Karibik ohne unterernährte Kinder zu sein. Nur zwei Prozent würden Eisenmangelerscheinungen zeigen. In anderen Bereichen stagnierte das Wohlstandswachstum oder fiel relativ hinter andere lateinamerikanische Länder zurück (Telekommunikation, Automobilversorgung, Elektrizitäts- und Nahrungsmittelversorgung). Viele Häuser sind alt, renovierbedürftig und überfüllt. Noch immer sind viele Konsumgüter rationiert und selbst mit den Lebensmittelkarten oft nicht verfügbar. Selten ist vor allem Fleisch. Weitaus stärker wirkt jedoch der Zugang zu Devisen vor allem über Tourismus und Verwandte in den USA. Armut ist auf Kuba nicht gänzlich verschwunden. Die Löhne und vor allem die Renten gelten für die Masse der Kubaner als sehr gering, so dass die meisten sich bemühen müssen, im informellen Sektor etwas dazu zu verdienen oder aus der Produktion ihrer Betriebe abzugreifen. Neben dem Staat betreibt auch die Kirche ein soziales Netz im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Soziale Hilfe außerhalb des Staates wird jedoch nicht gern gesehen und möglichst unterbunden. Ausnahmen gelten nur für die politische Entwicklungshilfe der zahlreichen Solidaritätsvereine außerhalb Kubas, welche bereit sind, mit dem Staat zusammenzuarbeiten.

---------------------------
Menschenrechtsituation

Die Menschenrechtsituation auf Kuba ist umstritten. Während grundlegende Rechte wie Gewissensfreiheit, freie Meinungsäußerung, Freiheit von Kunst und Wissenschaft, Medien- und Informationsfreiheit, Ausbildungs- und Berufsfreiheit, Freizügigkeit innerhalb und außerhalb des Landes, Versammlungs-, Vereinigungs- und Koalitionsfreiheit, Rechtsstaatlichkeit, faire Verfahren und eine unabhängige Anwaltschaft nicht genügend gewährleistet sind, werden das Recht auf Arbeit und Bildung, das Recht auf Teilhabe am nationalen Wohlstand und das Recht auf medizinische und soziale Versorgung umfangreicher als in anderen Ländern realisiert.

Die Gleichheit zwischen Frau und Mann, zwischen Menschen verschiedener Hautfarben und sozialer Herkunft ist zwar gesetzlich verankert worden. Im praktischen Alltag ist ein latenter Rassismus dagegen immer noch stark zu spüren.

vivofeliz

vivofeliz
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#45 RE: Frage zum Gesundheitswesen in Kuba
15.04.2007 14:04

@ chaval.

Bürschchen bist ein Bengel. Ich sage Dir. Kluges Köpfchen hast Du. Wieso kannst Du es nicht lassen auf Andere gehässig loszugehen. Hast du das wirklich nötig ?

Zitat:
"Alles andere ist nur abgehobenes Palaver verwöhnter, satter und denkfauler mitteleuropäischer Karibik-Touristen. Einige spektakuläre und unappetitliche Fälle nehmen, in den Topf schmeissen und dabei das große Ganze aus den Augen verlieren. "

Ich meine Du hast etwas Grosses auch aus den Augen verloren.

respect

vivofeliz

Chaval
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#46 RE: Frage zum Gesundheitswesen in Kuba
15.04.2007 14:05

Zitat von joe1
was wird sich in Kuba ändern, wenn die "Demokratie" kommt.

Viele werden Fidel (beim Thema Gesundheitssystem) NACHWEINEN (!!!) und dann erst in vollem Ausmaß begreifen, dass die Propaganda-Formel von den "Errungenschaften der Revolution" nicht nur eine leere Worthülse war!

Ok, dafür werden sie freier sein, haben mehr wirtschaftliche Entfaltungsmöglichkeiten und einige haben die Möglichkeit, sich die Kohle für eine gute medizinische Behandlung zu verdienen.
Der Rest bleibt auf der Strecke..........


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Chaval
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#47 RE: Frage zum Gesundheitswesen in Kuba
15.04.2007 14:12

Zitat von vivofeliz
@ chaval.
Bürschchen bist ein Bengel. Ich sage Dir. Kluges Köpfchen hast Du. Wieso kannst Du es nicht lassen auf Andere gehässig loszugehen. Hast du das wirklich nötig ?

@vivofeliz, ich habe hinter mein Zitat ein gesetzt, was zum Ausdruck bringen soll, dass man das nicht so bierernst als Beleidigung oder Herabsetzung interpretieren soll!
Ich respektiere die Kriterien aller, auch ich habe viele unerfreuliche Erfahungen mit dem kubanischen Gesundheitssystem gemacht. Dennoch schütte ich nicht das Kind mit dem Bade aus......
Und klar, ich finde schon, dass einige das zu oberflächlich aus der Touri-Perspektive betrachen....


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#48 RE: Frage zum Gesundheitswesen in Kuba
15.04.2007 15:59
In Antwort auf:
ich finde schon, dass einige das zu oberflächlich aus der Touri-Perspektive betrachen....


Die Erfahrungsberichte hier erscheinen mir aber alles andere als Touri-Perspektive zu sein. Vielleicht waren die Betroffenen wenige Augenblicke vorher noch der unbeschwerte Touri. Spätestens mit der Konfrontation des Ereignisses und dem Betreten eines Krankenhauses, wir aber keiner mehr überlegt haben, ob er sich als nächstes einen Mojito oder lieber doch einen Cuba "libre" bestellt.

Ich kenne einen "Touri", der nach einem Raubüberfall auf der Strasse genäht werden musste. Zurück in Deutschland lies er das "Werk" begutachten. Der dt. Arzt sagte mit seinem trockenen Humor, dass man mit diesen Fäden (die Stärke des kub. Nahmaterials) in D vielleicht noch Schweine zusammennähen würde. Ergebnis: Ein Jahr später war eine Narbenkorrektur fällig. Schönheitschirurgen in D sind nicht billig! Dennoch war er natürlich auf Cuba froh, das er halbwegs annehmbar versorgt wurde. Die Frage ist nur, entsprach das Gebotene dem, was die Propaganda versprach. Die klare Antwort lautet: "Nein". Zahlen musste er auf Kuba ausser für Antibiotika übrigens nichts, da es ein Raubüberfall war.

Fidel Castro hat die "Errungenschaft der Revolution" schon längst zu Gunsten von Petro-Dollars verkauft. Die Frage ist nicht, was es heute auf diesem Sektor geboten gibt. Die Frage ist, wie das Gesundheitssystem Kubas mal da stand und wie es heute beieinander ist. Der Rückschritt ist enorm und das, was der "Touri" (und auch der Cubi) heut erhält, wird er, wenn Fidel weitermacht, in einem Jahr schon nicht mehr bekommen. "Viva Fidel" zu schreien und darin zu schwelgen, wie vorbildlich das System noch vor 10 Jahren "funktionierte" ist deplatziert.
paula
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#49 RE: Frage zum Gesundheitswesen in Kuba
15.04.2007 16:24

In Antwort auf:
--------------------------------------------------------------------------------
was wird sich in Kuba ändern, wenn die "Demokratie" kommt.

--------------------------------------------------------------------------------

Viele werden Fidel (beim Thema Gesundheitssystem) NACHWEINEN (!!!) und dann erst in vollem Ausmaß begreifen, dass die Propaganda-Formel von den "Errungenschaften der Revolution" nicht nur eine leere Worthülse war!

Ok, dafür werden sie freier sein, haben mehr wirtschaftliche Entfaltungsmöglichkeiten und einige haben die Möglichkeit, sich die Kohle für eine gute medizinische Behandlung zu verdienen.
Der Rest bleibt auf der Strecke..........



Das ist aber doch eine sehr gewagte Spekulation.
Ein funktionierendes Gesundheitswesen kann es doch sehr wohl auch in der Demokratie geben.
Beispiele dafür gibt es genug

Chaval
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Rey/Reina del Foro


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#50 RE: Frage zum Gesundheitswesen in Kuba
15.04.2007 16:44

Zitat von Pasu Ecopeta
Die Frage ist, wie das Gesundheitssystem Kubas mal da stand und wie es heute beieinander ist. Der Rückschritt ist enorm
Aus deiner Perspektive.

Ich sehe keinen "enormen Rückschritt", und schon gar nicht im Vergleich zu den katastrophalen 90er Jahren, die ich fast vollständig auf der Insel verbracht habe und dabei das zweifelhafte Vergnügen hatte, mich mit dem kubanischen Gesundheitssystem rumschlagen zu müssen.

Klar liegt weiterhin vieles im Argen. Dennoch sehe ich insgesamt wenig Rückschritte, viel (weiterhin frustrierende) Stagnation und sogar einige (wenngleich auch unzureichende) Verbesserungen.
Alles keine Grund zu himmelhochjauchzendem Jubel, aber auch nicht so dramatisch, wie du es siehst.

Zitat von Pasu Ecopeta
das, was der "Touri" (und auch der Cubi) heut erhält, wird er, wenn Fidel weitermacht, in einem Jahr schon nicht mehr bekommen.
Das ist Unsinn! Sie würden auch in einem Jahr mit Fidel das Gleiche (oder mehr) bekommen.


"Demokratie ist die schlechteste aller Regierungsformen - abgesehen von all den anderen Formen, die von Zeit zu Zeit ausprobiert worden sind."
Winston Churchill

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