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Dieses Thema hat 126 Antworten
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 Kubaforum (Fortsetzung ab 14.02.2001)
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surferboy
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Beiträge: 35
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#51 RE: Lohnt sich Kuba noch?
15.03.2007 16:41
@Tine

Du hattest wahrscheinlich Glück. Sieh Dich mal im Forum rum, wie viele Leute schon Alpträume mit Mietwagen erlebten. Selbst als ich in Kuba war, habe ich so viele Italos und Deutsche getroffen, die irgendwelche Probleme mit dem Mietauto hatten...Aber es ist halt so, man glaubt es so lange nicht, bis es einen trifft. Das gilt übrigens auch für Verhalten an der Börse, für Leute die sich dafür interessieren.

gruss
surferboy
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#52 RE: Lohnt sich Kuba noch?
15.03.2007 16:44

@ Ach ja, selbst unser ELA kann doch von Mietwagen in Kuba ein Liedchen singen.

Tine
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#53 RE: Lohnt sich Kuba noch?
15.03.2007 16:48

Glück-bei über 10000km da hatte ich sicher seeehr viel Glück.
Wenn man natürlich mit 160 über die Strassen düst....
Und an der Börse spiel ich schon lang nicht mehr, der Gewinn war da auch schon mal größer
Tine



Der Horizont mancher Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - das nennen sie dann ihren Standpunkt.

surferboy
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Beiträge: 35
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#54 RE: Lohnt sich Kuba noch?
15.03.2007 17:05
@Tine..du hast 10'000 Km absolviert ohne Probleme. Ich mache Dir ein illustratives Beispiel, um Dir zu zeigen dass dies nichts heisst. In 18. Jahhundert haben ziemlich gescheite Leute ziemlich viel Geld mit folgender Strategie verspielt. Nimm an, Du hast ein faires Münzenspiel und spielst gegen die Bank des Casinos. Bei Kopf gewinnsts Du bei Zahl verlierst Du. Wenn Du verlierst, spielst Du nochmals und setzt dabei das Doppelte ein. So sollte es (nach Meinung der Leute damals) möglich sein jeden Verlust wieder einzufahren und mit einem Gewinn auszusteigen. Was ist der Haken daran? Nun, wenn man wahrscheinlichkeitsrechung betreibt, so sieht man dass 12 Zahl hintereinander so unwahrscheinlich nicht ist. Es ist also durchaus möglich und dass man 12 mal hintereinder vierliert. Und weil bis dann die Summe die man für ein weiteres Spiel einsetzen müsste, das Vermögen jeder normalen Person übersteigt, ist man so bankrott. Also, bei Dir hat es gleich anders herum funktioniert. Du bist immer schön um alle möglichen Schwierigkeiten herumgekommen (was durchaus möglich ist, aber nicht sehr wahrscheinlich) und schliesst deshalb daraus, dass dies dier Regel ist.

gruss,
chico tonto
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#55 RE: Lohnt sich Kuba noch?
15.03.2007 17:11

In Antwort auf:
so einfach ist Kuba nicht zum Reisen,


es wäre schön, wenn Cuba wieder ein Land wird, das für Touristen mit Deinen "Bedürfnissen" kein Land zum Reisen ist.
Fahr doch nach Thailand.... aber so weit musst Du garnicht fahren, auch deutsche Großstäde bieten das was Du willst...

el prieto
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Rey/Reina del Foro

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#56 RE: Lohnt sich Kuba noch?
15.03.2007 17:12
In Antwort auf:
Sieh Dich mal im Forum rum, wie viele Leute schon Alpträume mit Mietwagen erlebten.

Dabei hat hier aus dem Forum wohl noch keiner das Pech gehabt, aus welchen Gründen auch immer einen Kubaner zu überfahren - und sei dieser auch noch so sturzbetrunken auf dem Fahrrad unterwegs gewesen. Dann darfste dort erstmal ein paar Monate, u. U. ein Jahr unbezahlten Urlaub dranhängen (mit den entsprechenden Folgen in Deutschland, gesetz den Fall, hier hat man überhaupt was zu verlieren).

Desgleichen, wenn man mit der Freundin unterwegs ist. Der Schluss "...aber so ganz wohl fühle ich mich dabei nicht", wie es in Moskitos Umfrage so schön heisst, trifft es ganz gut - auch wenn ich mich in Kuba sicher fühle, noch nie etwas passiert ist (und bei mir waren es insgesamt mehr als 10.000 km mit dem Auto) und meine Begleitungen auch mit der Polizei noch keine grösseren Probleme hatten.

Tine
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#57 RE: Lohnt sich Kuba noch?
15.03.2007 17:19

@ surferboy..also wenn ich spielen würde und beim ersten mal verliere, dann war´s das, aus die Maus.
Aber nun zum fahren in Cuba, was meinst du mit Problemen? Einen Platten hatte ich auch schon ein paar mal.
Einen Unfall noch nicht und wenn man ein wenig angepasst und vorausschauend fährt(nicht nur in Cuba)ist das alles halb so schlimm. Sicher sollte man auch nicht unbedingt in der Nacht fahren.
Tine



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cohiba
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#58 RE: Lohnt sich Kuba noch?
15.03.2007 17:35
In Antwort auf:
Einen Unfall noch nicht und wenn man ein wenig angepasst und vorausschauend fährt(nicht nur in Cuba)ist das alles halb so schlimm. Sicher sollte man auch nicht unbedingt in der Nacht fahren.



Ich gebe dir recht, dass man selber viel dazu beitragen kann, das Unfallrisiko zu mindern. Aber es kann jedem etwas passierenDie Folgen... siehe Posting Prieto.

Deshalb fahre ich in Kuba normalerweise nie selber Auto, obwohl ich es häufig besser könnte als der kubanische Gondoliere Viazul oder Astro ist sicherer als ein PW.

Saludos
user
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#59 RE: Lohnt sich Kuba noch?
15.03.2007 17:42

In Antwort auf:
Ich werde versuchen Dir die Probleme zu schildern, die sich in anderen Ländern nicht stellen (anscheindend bist Du nicht so reiseerfahren)


@Surferboy kann dein Posting voll unterschreiben.

Tine
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#60 RE: Lohnt sich Kuba noch?
15.03.2007 17:43

Nun gut, das mit dem Knast, im Falle eines Unfalls das passiert dir auch in der Dom.Rep. , denn deren Einstellung ist "wenn der Touri nicht da gewesen = kein Unfall" und denen ist es auch erst mal völlig Schnuppe ob der Touri Schuld hatte oder nicht. Und da brauchst du dann noch einen Anwalt für den Anwalt.
Tine



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#61 RE: Lohnt sich Kuba noch?
15.03.2007 17:52
In Antwort auf:
Doch es ist einfach auch als Individualtouri mit Mietwagen.


1. vollkommen überzogene Preise (wie vieles in Cuba)
2. oft nicht verfügbar (wie vieles in Cuba)
3. Autos oft schrottreif (wie vieles in Cuba)
4. Tankfüllung muss vorher bar bezahlt werden und die bezahlten "30 Liter" reichen gerade mal für 120 Km (Beschiss wie vieles in Cuba)
5. Bei Bezahlung mit Kreditkarte Extragebühren
6. Versicherung Extra- auch hier mit gerne beschissen wie mit der Tankfüllung.
6. Polizeiwillkür - Multa von 25 CUC da nur eine Hand am Lenkrad, Kurve geschnitten etc.
7. Steigst du aus dem Auto aus stehen sofort ein paar Geier rum die 1 CUC Parkgebühr verlangen oder deine Scheibe für einen CUC putzen.

Es ist also echt einfach mit dem Mietwagen, aber eigentlich habe ich Urlaub und will mich nicht mit irgendwelchen Geiern rumzoffen.
el loco alemán
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Rey/Reina del Foro

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#62 RE: Lohnt sich Kuba noch?
15.03.2007 18:13

In Antwort auf:
aber eigentlich habe ich Urlaub und will mich nicht mit irgendwelchen Geiern rumzoffen.

Mir macht das nichts aus um nicht zu sagen mittlerweile sogar Freude, mich mit denen anzulegen.
Allerdings mache ich auch keinen Urlaub. Den dürfen meine Mitreisenden genau deswegen umsomehr genießen.

user
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#63 RE: Lohnt sich Kuba noch?
15.03.2007 18:24

In Antwort auf:
Mir macht das nichts aus um nicht zu sagen mittlerweile sogar Freude, mich mit denen anzulegen.


Ja, manchmal ganz lustig aber auf die Dauer gesehen nervt es doch.

Cubamann
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#64 RE: Lohnt sich Kuba noch?
15.03.2007 20:13

In Antwort auf:
Also, meine Frage lautet: Ist es nun völlig unmöglich, Kuba ein wenig zu geniessen (so ganz geniessen kann man ja nicht mehr, ich kenn den Unteschied, ich war das Erste Mal 1998), gibt es noch Strategien, um die ganzen Schikanen zu umgehen und in Ruhe die chica des Tages kennen zu lernen? Gibt es in Havanna Casas, bei denen auch mal ein Auge zu gedrückt wird? Strategien sind gefragt, fall es sie noch gibt...



...ich möchte nur diese Kurzfilm Vorstellen, Gott sei Dank, Besuche ich Cuba um meine Familia zu sehen,aber Egal...
für mich ist das Ganze mit den Fick.. etwas unverschämt, aber der Film zeigt das es Notwendig ist, Schade um Unsere
Cubanas Lindas.,.. ahhh zu dir "Surferboy", 1990 war es noch williger , MZ-ETZ etwas Jeld für Disco .
und Pimp... bist der Arzt kommt, das war Prosti... a lo Cubano.. aber Egal, mache Urlaub und genieße das Wetter, vielleicht
kommt deine Sirena, und wer weist, Liebe auf den erste Blick.. und pup di pup Frau in Deutschland und Viell Fick... ohne
Risiko und somit haben wir ein Elend weniger in diese Welt.Verliebe dich Lieber in Cuba und hole Sie raus..




http://www.veoh.com/videos/v30290669hMzZqm&source=embedVideo#


Salu2s

Cubamann

No es fácil,Compay

Moskito
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Rey/Reina del Foro


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#65 RE: Lohnt sich Kuba noch?
15.03.2007 20:34

Zitat von surferboy
Hallo Moskito..
Ich werde versuchen Dir die Probleme zu schildern, die sich in anderen Ländern nicht stellen (anscheindend bist Du nicht so reiseerfahren) und bei denen die divisas ziemlich wenig nützen.
Einreise: Irgendein Problem gibt es immer, manchmal mehr, manchmal weniger, aber die Leute der Aduana versuchen es immer.
Flughafen: Auch mit Divisas im Sack kommt man sich blöde vor, wenn man nach der Aduana gleich wieder die nächste Abzocke stattfinden soll
Hotel: Nun, ein schönes Hotel kann ich mir leisten, mit all den Bequemlichkeiten, die dazugehören, nur: Chicas kann man dann vergessen, was zur Folge hat, dass man wieder auf die Casas angewiesen ist. Und mit den Casas ist so eine Sache wie wir alle wissen. Nicht um sonst posten die Leute hier EMPFEHLENSWERTE Casas. Also, eher man sich versieht ist man voll in der Casa-Problematik drin. Dann möchte man Ausgehen, einen guten mojito bei guter Musik geniessen...und eher man sich versieht ist man in so einer üblen, lauwarmen Matineé gelandet, bei der sich irgendewelche abglöschten Profinutten anstrengen einigermassen frisch und interessant zu erscheinen...und eher man sich versieht, ist man voll in der 'Wo gehe ich hin ohne Abgzockt zu werden'-Problematik. Übrigens, auch wenn ich genung Geld mit mir führe, ist es immer ein schlechtes Gefühl abgezockt zu werden, man fühlt sich verarscht vor..dabei spielt das persönliche Budget keine Rolle. Da wären wir dann bei der 'Wie werde ich allgemein nicht abgezockt...'-Problematik. Das gilt genauso wie für das Essen (alt bekannt sind die üblen Touri-Schuppen, wo man für 20 CUC noch den schlechtesten Frass ohne jeden Scham serviert bekommt....das ist in anderen Länder ganz anders, da bekommt Leistung für das Geld).
Wenn Moskito Kuba wirklich kennt, dann weiss er doch, dass man sich in Kuba mit Geld eben nicht alles kaufen kann. Man kann sich keine Reisbüro-Mitarbeiterin kaufen, die einem die Tour so bucht, dass man später wirklich dorthin kommt..Man kann sich keienn ehrlichen Casa-Bestitzer kaufen, der sich nicht erklären kann, weshalb einige Sachen aus der Casa verschwunden ist. Und vor allem, man kann sich nicht Cubanos kaufen, die nach einem kleinen Deal (z.B 13 CUC nach Playas del Este) noch weitere Begehrlichkeiten stellen und einem in endlose Diskussionen verwickeln (z.B 13 CUC wären es nur gewesen, wenn er das Auto mit 5 Leuten vollgepackt hätte..das es nur vier waren, sollte ich als Yuma die Differenz bezahlen). Und klar, könnte ich mir dann ein Auto mieten..nur, wir kennen den Alptraum Automiete. Das Wesentliche ist doch: man kann sich in Kuba keine funktionierende Dienstleitungen kaufen..irgendwas geht immer schief, um man ist plötzlich wieder in einem Riesenproblem drin. Also, Moskito, wenn Du alle die kleinen Problemchen, die einem auf Kuba erwarten als vernachlässigbar empfindest, musst Du ja der abgebrühteste Reisender auf Erden sein. Übringens, habe ich kein einziges Wort über die Chica-Problematik verloren (wird sie von der Polizeit aufgegriffen, bis wir zu Hause sind? Kommt der Casa-Besitzer klar mit Chicas (geht über in die Casa-Problematik). Soll ich die Chica nach dem Schäferstündchen wieder raus werfen?..nicht, dass sie mir das zimmer ausräumt während ich schlafe)
Ich glaube, so einfach ist Kuba nicht zum Reisen, und ich meine damit Individualreisen und nicht irgend eine AI-Hölle in Varadero..wie gesagt, ich empfinde Kuba immmer wieder als eine Herausforderung..man muss immer, aber wirklich immer mit seinen 5 Sinnen da sein, man darf keinem was glauben (die Kubaner lügen wie gedruckt...sie können nicht anders, ist so eine Art Überlebesstrategie) und man sollte sich immer bewusst sein, dass 99% der Cubis immer nur das eine wollen..über längere oder kürzere Zeit.

Danke für den ausführlichen Beitrag. Jetzt kann ich besser verstehen, was du als Individualtourist in Kuba für Probleme hast. Ich möchte dir dafür, kurz und ohne wertenden Anspruch, meine Sicht der Dinge schildern. Zunächst einmal, auch ich bin in der Welt herumgekommen, meistens waren es monatelange Reisen mit wenig Geld und viel Abenteuer. (Das war noch bevor mich meine Erbtante verließ...)

Ok, als ich das erste Mal nach Kuba kam, war ich erstaunt, wie ordentlich und geregelt es dort zugeht. Das betrifft jetzt hauptsächlich die für Touristen aufgebaute Infrastruktur. Die VIAZUL und ASTRO Busse fahren pünktlich und zuverlässig, sind modern und bequem, selbst im Zug bekommst du einen Sitzplatz, wenn du eines brauchst, findet sich überall innerhalb kurzer Zeit ein Taxi usw. Bist du mal durch Afrika oder Indien gereist, oder auch in vielen Ecken Lateinamerikas, weißt du so etwas zu schätzen. Dort sind stundenlange Verspätungen, hoffnungslos überfüllte Verkehrsmittel, dauernde Pannen eher die Regel als die Ausnahme. Ok, nicht überall, aber wenn du die Hauptrouten und Touristenorte verlässt, musst du lernen sehr viel Geduld und Optimismus aufzubringen. Natürlich ändert sich das Bild, wenn man mit den camiones und den Sammeltaxis unterwegs ist, aber darum ging es ja nicht.

Die Abzocke. Sie ist da und sie ist allgegenwärtig, manchmal penetrant, manchmal diskret. Aber mal ehrlich, spätestens beim zweiten oder dritten Kubaaufenthalt hat man es doch raus. Dass man nicht jeden Preis akzeptiert sondern zunächst als Verhandlungsbasis ansieht, ist für einen reiserfahrenen Menschen eigentlich selbstverständlich und auch in Kuba nicht anders als sonstwo. In Punkto professionelle Abzocke können die cubanos noch eine Menge von ihren Kollegen in Nordafrika und Asien lernen, verglichen mit denen sind sie fast noch Weisenknaben.

Die anderen von dir angesprochenen Unstimmigkeiten, wie überteuertes Essen, Diskussionen mit Taxifahrern um den abgemachten Preis, langweilige Touristenschuppen mit Profinutten sind nach meinen Erfahrungen hauptsächlich 'Nebenwirkungen' touristischer Ballungsgebiete, eben negative Folgen gedankenloser Touristen, die meinen mit Geld alles kaufen zu können. Mein Rat: Raus aus Havana, weg von den Tourizentren, wie die Playas del Este, ab in die Provinz, dort hat man die Chance ein ganz anderes Kuba kennen zu lernen, wo Profinutten die Ausnahme, die Kubaner NICHT zu 99% Lügner sind, das Essen bloß 20 Pesos kostet, man NICHT das Gefühl hat, ständig ausgenommen zu werden, wo das Preis- Leistungsverhältnis stimmt.

Ich möchte niemanden überzeugen, ich denke auch, alle Erfahrungen die du machst sind ganz direkt von dir abhängig, davon, wie du dich verhältst, welche Einstellung du mitbringst und wie du dort mit den Leuten umgehst und zurecht kommst. Deshalb müssen die Fragen, ob "sich Kuba noch lohnt" und "ob Kuba schwierig zu bereisen sei“ immer individuell beantwortet werden, was dem einen unerträglich erscheint, kann für den anderen genau richtig sein. Und eine 100% Sicherheit als Individualtourist, dass eine Reiseplanung klappt, hat man nirgends auf der Welt, aber macht nicht das Unvorhersehbare einen Teil des Reizes einer Reise aus?

Amen.

S

el loco alemán
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#66 RE: Lohnt sich Kuba noch?
15.03.2007 20:56

In Antwort auf:
.Verliebe dich Lieber in Cuba und hole Sie raus..
Das wäre genau das, was von offizieller Seite gewünscht wird. Damit kommt das meiste Geld in die Staatskasse. Das könnte Fidel und seinen Kumpels so passen. Wärst schön blöd, wenn du das machen würdest. Nimm jeden Tag eine andere. Das schützt dich vor Liebeskasperei und dem Verlust fünfstelliger Summen.

null user
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#67 RE: Lohnt sich Kuba noch?
15.03.2007 20:57

Halten wir doch mal fest: die "goldenen Zeiten" in Cuba sind doch ein für alle mal passé. Diejenigen, die dort Familie, Freundschaften oder sonst was haben, o.k. die schlucken das mehr oder weniger alles kommentarlos. Aber für einen Individualtouristen, der in der heutigen Zeit für einen ca. 14-tägigen Urlaub (Flug, casa, etc. pp.) round about
€ 2.000.-- bis 2.500,-- berappen soll, der hat doch den Schuss nicht gehört. Und das ist doch noch niedrig gerechnet, wenn man nicht mit Maggi-Würfeln und Tütensuppen im Gepäck anreist. Da können einem die Könige des Forums sonst was erzählen, wie man am besten und sichersten über die Runden kommt. Aber muss man sich tatsächlich kasteien für so viel Geld einen meiner Ansicht nach "Urlaub" auf unterstem Niveau zu machen ? Damit meine ich vom Essen bis zur Schlafmöglichkeit (incl. chica, wenns denn sein soll) über die Abzocke bis hin zur polizeilichen Hoheit das "ganze Spektrum" und ich kann es sehr gut verstehen, wenn einige der user hier die Schnauze gestrichen voll haben. Ich möchte auch noch mal nach Cuba, aber ich werde abwarten bis sich das System ändert oder ich fliege da nicht mehr hin.
Es sei denn, ich gewinne im Lotto, dann nehme ich natürlich ELA und seine Offerten in Anspruch

Yeshin

Rudolfo_GTMO
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#68 RE: Lohnt sich Kuba noch?
15.03.2007 21:04

Zitat von El Bucanero
Insgesamt muss man relativ schmerzfrei sein um das Kasperltheater in Cuba noch mitzumachen.


Danke, El Bucanero. Volle Punktzahl für diesen Satz!
Gruss
Rudolfo

Hay que llegar a la médula de las cosas!

shark0712
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#69 RE: Lohnt sich Kuba noch?
15.03.2007 21:12

In Antwort auf:
weg von den Tourizentren, wie die Playas del Este


@Moskito

Welches Touristenzentrum, das ist schon lange vorbei

Aber im Großen und Ganzen stimme ich Dir schon zu.

Saludos, Thomas

don olafio
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#70 RE: Lohnt sich Kuba noch?
15.03.2007 21:16

Zitat von surferboy
@ Ach ja, selbst unser ELA kann doch von Mietwagen in Kuba ein Liedchen singen.
Ich hab da so meine Zweifel, ob ELA überhaupt singen kann. Aber egal, schaunmermal der Reihe nach:
Zitat von surferboy
Wenn Sie mal in London, New York oder eben Zürich vorbeikommen, werden Sie bestimmt merken was die Finanzindustrie ist.

Wie ich mittlerweile in Erfahrung bringen konnte, gibt es das Deutschland auch - es heißt hier nur anders, nämlich: "Drückerkolonne"
In Antwort auf:
Hm..ich glaube, Don Olafio kennt den Unterschied nicht, zwischen einem Latino-Mädchen, das sich aus einer Mischung Spass, Neugierde und finanziellen Interesse mit Dir einlässt und einer Profinutte in unseren Breitengraden
Sagen wir mal so: Es würde meinem Selbstwertgefühl doch arge Schläge versetzen, sollte ich einmal in die Verlegenheit geraten, darüber nachzudenken, ab welcher Summe das Ekelgefühl der neben mir schreitenden Dame vom zu befriedigenden "finanziellen Interesse" eliminiert werden könnte... . Momentan bin ich noch immer in der komfortablen Situation, dass ich - im Falle eines Falles - bei auch nur den geringsten Anzeichen eines "finanziellen Interesses" tschüss, bye bye oder adiós sagen kann: Es warten noch genug andere.

Doch es gibt ja offensichtlich Zeitgenossen, die können sich (ich nehme mal an: auf Grund erheblicher innerer oder äußerer Defizite) den Luxus des Selbstwertgefühls halt nicht leisten und müssen es folgerichtig mit einem Geldwertgefühl kompensieren: Wenn man so schon keine abkriegt, dann muss man halt eine kaufen.

Aber immerhin taucht auch bei surferboy die Erkenntnis auf, dass man sich nicht alles kaufen kann, bzw. dass das "gekaufte" dem ohne Geld erhaltenen zuweilen unterlegen ist:
In Antwort auf:
Man kann sich keienn ehrlichen Casa-Bestitzer kaufen...
Stimmt - denn wenn man ihn kaufen könnte, wär' es ja kein ehrlicher Casa-Besitzer mehr...

Wenn er nun aber schreibt:
In Antwort auf:
Und vor allem, man kann sich nicht Cubanos kaufen, die nach einem kleinen Deal (z.B 13 CUC nach Playas del Este) noch weitere Begehrlichkeiten stellen und einem in endlose Diskussionen verwickeln (z.B 13 CUC wären es nur gewesen, wenn er das Auto mit 5 Leuten vollgepackt hätte..das es nur vier waren, sollte ich als Yuma die Differenz bezahlen
dann verkennt er die Situation jedoch gehörig. Denn es handelt sich hier keinesfalls um irgendwelche Abzocker, sondern vielmehr - Mensch, surferboy, hast du es denn nicht bemerkt?! - um kubanische Kollegen des Herrn s.: Kubanische "Finanzindustrielle", die allerdings etwas cleverer als Freund surferboy zu Werke gehen und sich, bzw. ihre Dienstleistungen zu einem höheren Preis verkaufen, als surferboy je dazu in der Lage wäre und der wohl auch seine finanziellen Möglichkeiten um einiges übersteigt.
Denn obwohl er ja von sich behauptet
In Antwort auf:
guter job in der Finanzindustrie
scheint dieser
In Antwort auf:
guter job in der Finanzindustrie
geradezu erbärmlich entlohnt zu werden.
Denn wie sonst ist es zu erklären, dass man auf einmal lesen muss:
In Antwort auf:
Und klar, könnte ich mir dann ein Auto mieten..nur, wir kennen den Alptraum Automiete.
Wie bitte? Nicht mal die paar Groschen, die paar hundert Euro für einen Mietwagen hast du über? Mein Gott, Flexi-Fly&Drive gebucht (bei Öger schon ab 1500 Euro für zwei Wochen zu haben) und du bist frei und unbeschwert auf der ganzen Insel unterwegs. Aber nicht mal dafür reicht es? Ach, surferboy, ich gehöre - trotz meines nachwinterlichen Übergewichts - wahrlich nicht zu den Spitzenverdienern, aber wenn auf die Insel - dann nur mit Auto!
Und es kommt noch schlimmer: Ich fahre nicht mal selbst - ich lasse mich fahren. Zumeist übrigens von einer Frau, die - wer mit mir reisen will, soll bitte schön auch dafür aufkommen - ihren Teil der Kosten natürlich selbst trägt. Dafür darf sie mich dann aber auch chauffieren...

Und auch die Bemerkung
In Antwort auf:
man kann sich in Kuba keine funktionierende Dienstleitungen kaufen..irgendwas geht immer schief, um man ist plötzlich wieder in einem Riesenproblem drin.
kann ich diesbezüglich gar nicht nachvollziehen. Mal davon abgesehen, dass die Dienstleistungen ja schon mit dem Reisepreis in Deutschland "gekauft" wurden, waren bei den paar kleineren Ungelegenheiten die Service-Leute immer schnell zugange.

Obwohl so fast alle, die hier im Forum schreiben, ihre Kuba-Trips so halbwegs heil an Körper und Seele überstanden haben, scheint es dir anders ergangen zu sein, denn du jammerst ja recht eindrucksvoll in Richtung Moskito:
In Antwort auf:
wenn Du alle die kleinen Problemchen, die einem auf Kuba erwarten als vernachlässigbar empfindest, musst Du ja der abgebrühteste Reisender auf Erden sein.
Nö, isser sicherlich nicht. Aber kann es sein, dass du zu allem Überfluss auch ein ganz klein wenig verzärtelt bist? Dann allerdings hätte ich einen Tipp für dich: Buche AI im Tropicoco in Santa Maria, da hast du denn auch keine Chica-Probleme mehr. Denn die Herren von der Sicherheit vermitteln sie dir gegen ein kleines Handgeld gern...

Wie bitte?
In Antwort auf:
nicht irgend eine AI-Hölle

Ja wattennu? Für die freie Wildbahn zu zart, für Sex ohne Bezahlung zu unattraktiv, für die kubanischen Finanzidustriellen zu unclever und der geschützte AI-Bereich ist für ihn die Hölle.

Mir kommt da so langsam aber sicher ein ganz, ganz schlimmer Verdacht... - und tatsächlich:
In Antwort auf:
Ich habe noch nie ein Bordell hier CH besucht
Ein Schweizer!

Ein leibhaftiger Schweizer!!!

Man hätte eigentlich auch gleich drauf kommen können!

Ein Schweizer...

(Und ich hatte mir solche Mühe gegeben...)


Don Olafio

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#71 RE: Lohnt sich Kuba noch?
15.03.2007 21:21

DO, im Gegensatz zu Deinem Bild sind Deine Beiträge manchmal echt klasse, dieser auch

Yeshin

don olafio
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#72 RE: Lohnt sich Kuba noch?
15.03.2007 21:23

Man kann nicht alles haben...


Don Olafio

Chaval
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#73 RE: Lohnt sich Kuba noch?
15.03.2007 22:30

Zitat von surferboy

Und deshalb stellt sich für mich die Frage, ob ich mir Kuba antun soll, es gibt nämlich durchaus valable Alternativen.

Eben. Vergiss Kuba! Ist den Stress nicht wert!


"Demokratie ist die schlechteste aller Regierungsformen - abgesehen von all den anderen Formen, die von Zeit zu Zeit ausprobiert worden sind."
Winston Churchill

user_k
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#74 RE: Lohnt sich Kuba noch?
15.03.2007 22:44

Heute wäre Sara Leander 100 Jahre alt.

el loco alemán
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#75 RE: Lohnt sich Kuba noch?
15.03.2007 22:54

Wer ist

In Antwort auf:
Sara Leander
und welche Rolle spielt sie im Zusammenhang ob sich Kuba lohnt?

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