Einfluss endgültig verloren?

13.03.2007 08:12
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Bush in Lateinamerika: Operation „Anti-Chavez“

Für die USA gibt es in außenpolitischer Hinsicht keine wichtigeren Beziehungen als die mit Lateinamerika und speziell mit Mexiko.
Das erklärte George Bush am 5. September 2001, also wenige Tage vor dem Terrorangriff auf die New Yorker Zwillingstürme, bei seinem Treffen mit dem damaligen mexikanischen Präsidenten Vicente Fox in Washington.

Mit dem Einsturz der Twin-Tower rückten aber die Beziehungen mit Lateinamerika für sechs Jahre weit in den Hintergrund. Die Bush-Administration gab sich völlig den Kriegen in Afghanistan und im Irak, der Jagd auf die Al-Qaida-Führer und den Versuchen hin, Irans heimliches Herumtüfteln an einer Atombombe zu beweisen.
Nun wurde aber das Jahr 2007 von Washington wiederum zu einem „Jahr des Zusammenwirkens mit Lateinamerika“ (The Year of Engagement with Latin America“) erklärt. Als Eröffnungsaktion dieses „Lateinamerika-Jahres“ gilt wohl die mehrtägige Reise Bushs nach Brasilien, Uruguay, Kolumbien, Guatemala und Mexiko.

(...)

Während seiner einwöchigen Reise wird es George Bush wohl kaum gelingen, die „Anti-Chavez“-Operation mit einem nachhaltigen Erfolg zu krönen. Die Vereinigten Staaten scheinen ihren früheren Einfluss auf die südlich ihrer Grenzen verlaufenden Prozesse endgültig verloren zu haben. Neue Spieler - China, EU und Russland - sind dabei, dort Fuß zu fassen.

http://russlandonline.ru/rupol0010/morenews.php?iditem=15592


Don Olafio


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