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Dieses Thema hat 21 Antworten
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 Literatur aus/über Kuba
Garnele
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Helden der freien Welt - Dissidenten in Kuba
04.03.2007 13:58

Helden der freien Welt - Dissidenten in Kuba

Im März 2003 entarnten sich einige cubanische Agenten, die jahrelang für den Geheimdienst ihres Landes systemfeindliche Gruppen auf der Insel infiltriert hatten. Gleichzeitig wurden landesweit 75 Menschen verhaftet, was in der "freien Welt" helle Empörung auslöste. Zu teilweise drakonisch anmutenden Freiheitsstrafen verurteilt, avancierten sie in den westlichen Medien schnell zu Kämpfern für die Menschenrechte und gegen die Willkür eines tyrannischen Regimes. Das Buch von Renate und Ulrich Fausten untersucht, was sich hinter diesem Status verbirgt. Es geht Fragen nach, die sonst gerne ausgeblendet werden: Was hat es mit diesen Dissidenten auf sich? Was sind das für Personen? Was sind ihre Beweggründe? Wem dienen sie? Wer protegiert sie und warum?

Autoren: Renate Fausten, *1950; Bundesvorsitzende der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba; zahlreiche Artikel zu cubanischen Themen. Ulrich Fausten, *1951; Redakteur der Zeitschrift "Cuba Libre"; Artikel und Radiobeiträge zu Cuba. Beide sind Lehrer für Deutsch und Englisch und reisen seit 1994 mindestens für zwei Monate pro Jahr nach Cuba.

PapyRossa Verlag, Köln, 2007, 144 S., ISBN 978-3-89438-359-6; 12,- Euro



chico tonto
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#2 RE: Helden der freien Welt - Dissidenten in Kuba
04.03.2007 15:40
Ich kenne einen Fall: Dieser Mann wurde wegen geplanten Anschlägen auf Brücken und Züge verurteilt.

Sein Name wird in den Namensaufzählungen von politischen Gefangenen von Radio Marti und Radio Mambessi (oder so ähnlich) auch genannt.
dirk_71
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Rey/Reina del Foro


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#3 RE: Helden der freien Welt - Dissidenten in Kuba
04.03.2007 16:07

Dissidenten in Kuba ?

In Antwort auf:
Presse- und Meinungsfreiheit in Kuba
Von Margit Hillmann
Fidel Castros Zeit als Herrscher über das kommunistische Kuba ist abgelaufen. Doch was wird nun aus dem Land? Werden Castros Leute das Werk des Leader Massimo weiterführen? Oder steht die Insel unmittelbar vor einem radikalen politischen Machtwechsel? Ein Besuch in Paris bei dem seit Juni im Exil lebenden kubanischen Journalisten Jésus Zuñiga.

Der Exil-Kubaner und Journalist, Jésus Zuñiga und sein französischer Berufskollege, Benoit Hervieu in einem Büro des "Maison des Journalistes": Wie zwei Freunde sitzen die beiden Männer nebeneinander auf dem kleinen Kanapee und scherzen. Sie fühlen sich einander verbunden. Beide haben sich persönlich für Presse- und Meinungsfreiheit in Kuba engagiert. Der Franzose als Mitglied der Menschenrechtsorganisation "Reporter ohne Grenzen", indem er bedrohte und verfolgte kubanische Kollegen unterstützt; der Kubaner als unabhängiger Journalist und Autor, der die Verbote des Regime Fidel Castros ignoriert und für ausländische Medien über die Realitäten des Landes berichtet hat.

"Kuba ist eine echte Diktatur", sagt Jésus Zuñiga und meint, er müsse es noch mal klar stellen. Denn, erklärt der Kubaner, er mache in Gesprächen immer wieder die Erfahrung, dass viele Europäer die kubanische Diktatur verharmlosen. Sie assoziieren seine Heimat mit guter Musik, Che Guevara und dem imposanten, Zigarre rauchenden Leader Massimo, der seit Jahrzehnten den Amerikanern trotzt.

Wie unter allen Diktaturen gibt es auch in Kuba keine Meinungsfreiheit. Nicht für die Bevölkerung, nicht für die Intellektuellen und schon gar nicht für Regimekritiker. Wer in Kuba eine Meinung vertritt, die von der offiziellen Regierungsposition abweicht, unerwünschte Informationen verbreitet oder gar kritisiert, geht ein sehr hohes persönliches Risiko ein.

Jésus Zuñiga weiß wovon er spricht. Er selbst wurde im Juni dieses Jahres von Vertretern des kubanischen Regimes vor die Wahl gestellt, entweder das Land zu verlassen oder aber ins Gefängnis zu gehen.

Ich musste Kuba aus zwei Gründen verlassen: Einmal wegen meiner journalistischen Arbeit. Zum Anderen, weil für Ende September eine Konferenz der blockfreien Staaten in Havanna geplant ist und die Regierung Dissidenten möglichst fernhalten will, damit sie dem Image Kubas nicht schaden.

Was regimekritischen Journalisten droht, die in Kuba vor Gericht gestellt werden, hat Jésus Zuñiga gesehen. Vor drei Jahren, während des so genannten "kubanischen Frühling", wurden 27 seiner Kollegen verhaftet. Unabhängige Journalisten wie er, die für ausländische, vor allem amerikanische Medien aus Kuba berichtet hatten. Außerdem - einmalig seit der Machtergreifung Fidel Castros - hatten die Journalisten zwei Untergrundzeitungen Zeitungen herausgebracht. - In einem Land, in dem nicht-staatliche Medien streng verboten sind. Die festgenommenen Journalisten wurden zu Gefängnisstrafen zwischen 14 und 27 Jahren verurteilt. - Auf der Grundlage des berüchtigten Gesetzes "88", , das Kubas Souveränität schützen soll, gegen eine im Ausland organisierte 'imperialistische' Unterwanderung des kommunistischen Kuba. Tatsächlich wird das Gesetz dem Castro-Regime immer wieder benutzt, um kubanische Dissidenten mit Kontakten zum Ausland aus dem Verkehr zu ziehen und mundtot zu machen. Dieses Knebelgesetz wird auch jetzt sicher wieder zum Einsatz kommen, glaubt der Kubaner, Jésus Zuñiga.

Es ist ganz klar, dass das kubanische Regime seit einiger Zeit, insbesondere aber seit der Erkrankung Fidel Castros, eine Destabilisierung ihrer Macht extrem fürchtet. Ich weiß von Freunden in Havanna, dass jetzt noch mehr überwacht wird und sich die Einschüchterungsversuche gegen Dissidenten multiplizieren. Von den ohnehin schon schwierigen Arbeitskonditionen und stark eingeschränkten Kontaktmöglichkeiten unabhängiger Journalisten, die nicht einmal freien Zugang zum Internet haben, ganz zu schweigen. Das heißt, es wird in Kuba zurzeit alles getan, um schon die geringsten Forderungen nach mehr Freiheit sofort im Keim zu ersticken. Der sich ankündigende Übergang auf einen Nachfolger Fidel Castros wird also nicht in einem Klima der Perestroika nach osteuropäischem Muster geschehen. Der Übergang wird zunächst von noch mehr staatlicher Repression begleitet sein.

Eine Einschätzung, die auch Benoit Hervieu von den französischen Reportern ohne Grenzen teilt. Informanten der Menschenrechtsorganisation zufolge hat sich die schwierige Situation regimekritischer Journalisten in den vergangenen Monaten eher noch verschlechtert. Keine Spur von einer politischen Aufbruchstimmung in Kuba, sagt Benoit Hervieu:

Bereits von November 2005 bis März 2006 gab es wieder eine Art Hochkonjunktur repressiver Politik gegen regimekritische Kubaner. Davon betroffen auch wieder mehrere Journalisten. Wie schon 2003, kam dabei eine ganz besondere Methode zum Einsatz. Es werden von der Regierung militante Fidel-Castro-Anhänger vor die Häuser der Dissidenten geschickt. Sie haben den Auftrag, die Bewohner mit Geschrei, Beschimpfungen und Gewaltandrohungen einzuschüchtern. Ein weiterer Punkt sind die 2003 verhafteten Journalisten. Sie sitzen nach wie vor im Gefängnis. Inzwischen wurden sogar drei weitere Journalisten verhaftet und eingesperrt, ohne dass offiziell Anklage erhoben oder ein Gerichtsurteil gefällt wurde.

Obwohl der seit Juni im Pariser Haus der Journalisten lebende Exilkubaner Jésus Zuñiga sich auf einen längeren Aufenthalt in Frankreich einstellt, hat er die Hoffung auf einen politischen Wechsel in Kuba nicht aufgegeben. "Es ist eine Frage der Zeit", sagt er. In einigen Monaten gibt es vielleicht ein paar Überraschungen. Denn die Macht der Castros und ihrer Anhänger, davon ist der Exilkubaner doch überzeugt, beginnt doch zu bröckeln.

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/artikel19/538865/

Nos vemos


Dirk

chico tonto
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#4 RE: Helden der freien Welt - Dissidenten in Kuba
04.03.2007 16:13

In Antwort auf:
Dissidenten in Kuba ?


Ich bestreite keinesfalls, dass es in Cuba politische Gefangene gibt. Aber nicht alles was Radio Marti dazu zählt, sind nach den Kriterien der "freien Welt" politische Gefangene. Unter den genannten befinden sich auch Terroristen (so würde auch z.B. unser Schweizer oder Alf diese Gefangenen nennen, hätten sie ihre Taten z.B. im Irak, den USA oder auch bei uns oder o Graus in der Schweiz verübt).....

Und wer hier nicht auch sorgfältig unterscheidet, muss sich auch die Frage gefallen lassen, wie er/sie es mit dem Terrorismus im allgemeinen hält......

dirk_71
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Rey/Reina del Foro


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#5 RE: Helden der freien Welt - Dissidenten in Kuba
04.03.2007 16:22

Radio Marti kann man genauso trauen wie der Granma oder der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba...
Es sind halt alles Propagandaorgane... halt nur von unterschiedlichen Seiten...

Nos vemos


Dirk

Garnele
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#6 RE: Helden der freien Welt - Dissidenten in Kuba
04.03.2007 17:33

Arbeitsgrundlage von "Helden der freien Welt - Dissidenten in Kuba"

Ursprünglich hatten die Autoren vorgehabt das Buch "Los Disidentes" von Rosa Miriam Elizalde und Lius Baez (La Habana 2003) lediglich zu übersetzen, entschlossen sich jedoch für eine für deutsche Leser überarbeitete Version.

In Antwort auf:
Es handelt sich bei diesem Buch um eine Dokumentation von Cubanern für Cubaner. Von der dabei als selbstverständlich vorausgesetzten Rezeption ist ein deutsches Publikum weit entfernt. Das "Los Disidentes" mit einer Fülle lokaler Details aufwartet, die nicht ortskundigen Lesern keinerlei Aha-Erlebnisse vermitteln konnte, wäre noch das kleinste Problem gewesen.
Die hautsächliche Schwierigkeit liegt im Duktus, der Cubas Sozialismus offensiv vertritt und mit größter Selbstverständlichkeit davon ausgeht, dass die innerhalb der Dissidenz agierenden cubanischen Agenten einer gerechten Sache dienen.
Die Ausgangslage bei uns könnte konträrer nicht sein. (...)

(aus dem Vorwort)


Los Disidentes

http://www.ain.cu/libro/index.htm

Rafael_70
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#7 RE: Helden der freien Welt - Dissidenten in Kuba
04.03.2007 18:10

http://www.igfm.de/index.php?id=384&tx_t...Hash=52e7e331b2

In Antwort auf:
Kuba: Bürgerrechtler wegen Teilnahme an Gedenkveranstaltung im Jahr 2005 verurteilt

IGFM: Schauprozess gegen Menschenrechtsaktivisten zeigt, dass Raúl Castro keine Lockerung will

Verurteilt nach beinahe 2 Jahren Untersuchungshaft:

Havanna / Frankfurt am Main (1. März 2007) – Wegen "öffentlicher Unruhestiftung" hat ein Gericht in Havanna am 27. Februar fünf Dissidenten zu Gefängnisstrafen verurteilt, berichtet die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM). Die Bürgerrechtler warteten seit ihrer Verhaftung bei Demonstrationen im Juli 2005 in der Hauptstadt Havanna auf ihre Urteile, so die IGFM weiter. Bei den Verurteilten handele es sich um die gewaltlosen Menschenrechtsaktivisten René Montes de Oca, Emilio Leyva Pérez, Lázaro Alonso Roman, Manuel Pérez Soria und Roberto de Jesús Guerra. Das Gericht habe Strafen von zwei Jahren Haft gegen vier der Dissidenten verhängt, ein weiterer müsse für ein Jahr und acht Monate ins Gefängnis.

Montes de Oca und Manuel Perez Soria wurden im ersten Verfahren zu zwei Jahren und einem Jahr und acht Monate verurteilt. Den drei weiteren Dissidenten erteilte das Gericht je eine zweijährige Gefängnisstrafe. Es wird erwartet, dass alle Verurteilten bis Juli diesen Jahres nach Ablauf der zwei Jahre freigelassen werden. Die Menschenrechtsaktivisten wurden festgenommen, als sie an verschiedenen Gedenkfeiern zur Versenkung des Flüchtlingsschiffes "13. März" teilnahmen, so die IGFM. Der Schlepper "13. März" war am 13. Juli 1994 von Flüchtlingen "gekapert" worden, die auf ihm das Land verlassen wollten. Schiffe der kubanischen Küstenwache verfolgten den Schlepper und brachten ihn zum Kentern. 30 Menschen starben. Die Regierung hat jegliche Schuld von sich gewiesen und das Unglück als Unfall bezeichnet.

Ester Germán, die Frau des Gefangenen Montes de Oca, die bei den Gerichtsverfahren anwesend war, sprach von Manipulationen durch die Staatssicherheit, Widersprüche in den Zeugenaussagen und anderen Zeugen, die die Angeklagten nicht wiedererkannten. "Das war ein Schauprozess. Alles war im Voraus geplant." Amelia Rodriguez Cala, eine der Anwältinnen, insistierte, dass die Angeklagten mit Respekt behandelt werden. Sie seien keine Verbrecher, sondern Menschen, die sich gegen die Regierung stellten. Sie ehrten lediglich die Opfer des "13. März" und stifteten keine Unruhe, wie die Anklage behauptet. Sie bildeten am Tag ihrer Verhaftung eine Menschenkette, um sich selbst vor Misshandlungen der "Brigadas de Respuesta Rápida" zu schützen.

René Montes de Oca ist Generalsekretär der kubanischen Menschenrechtspartei, Emilio Leyva Pérez ist Präsident der Hard Line Front, Lázaro Alonso Roman ist Mitglied der Nationalen Kubanischen Kommission, Manuel Pérez Soria gehört der Plantado Bewegung an und Roberto de Jesús Guerra ist ein unabhängiger Journalist.

Die IGFM weist darauf hin, dass in Kuba über 300 Personen aus politischen Gründen inhaftiert sind oder unter Hausarrest stehen. Der Schauprozess gegen die Menschenrechtsaktivisten zeigt, dass Raúl Castro keine Lockerung will, so die IGFM.



derhelm
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#8 RE: Helden der freien Welt - Dissidenten in Kuba
04.03.2007 23:02

Zitat von chico tonto
In Antwort auf:
Dissidenten in Kuba ?

Ich bestreite keinesfalls, dass es in Cuba politische Gefangene gibt. Aber nicht alles was Radio Marti dazu zählt, sind nach den Kriterien der "freien Welt" politische Gefangene. Unter den genannten befinden sich auch Terroristen (so würde auch z.B. unser Schweizer oder Alf diese Gefangenen nennen, hätten sie ihre Taten z.B. im Irak, den USA oder auch bei uns oder o Graus in der Schweiz verübt).....
Und wer hier nicht auch sorgfältig unterscheidet, muss sich auch die Frage gefallen lassen, wie er/sie es mit dem Terrorismus im allgemeinen hält......


Die kubanischen Revolutionäre (Mov. 26.7.) der 50er Jahre wären nach heutigen Massstäben auch Terroristen.

Natürlich hast Du REcht, es gibt es unter den cub. Dissidenten verschiedene Ausprägungen. Für die einen ist Gewalt ein legitimes Mittel, andere gehe friedliche Wege.
Das wird aus anderen Gründen in cub. Medien auch oft vergessen und hierzulande zu selten unterschieden.


"In the poker game of life, women are the rake."

San_German
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#9 RE: Helden der freien Welt - Dissidenten in Kuba
05.03.2007 09:09

in einer demokratie sicherlich - allerdings war ja die DIKTATUR Batistas ja eine zutiefst humanistische...

_________
"Ehrenmänner lesen nicht die Post anderer Leute" - Henry L. Stimson US-Außenminister 1929

El Cubanito Suizo
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#10 RE: Helden der freien Welt - Dissidenten in Kuba
06.03.2007 13:41

Es ist unbestritten, dass es auf Cuba Menschen gibt, welche dem Regime Castro nicht lieb/genehm sind und wegen ihrer pol. Meinung weggesperrt werden!

In Antwort auf:
Die kubanischen Revolutionäre (Mov. 26.7.) der 50er Jahre wären nach heutigen Massstäben auch Terroristen.



Das Regime Castro kann Menschen angebliche versuchte Taten in die Schuhe schieben ohne dass der angeschuldigte eine Chance hat sich zu verteidigen.

Eine Frage: Ist nach eurer Meinung Claus Schenk Graf von Stauffenberg ein Mann, welcher eine gute oder eine Schlechte Tat zu vollbringen versucht hat?

Aus der Sicht von AH ein schlechter Mensch und aus unserer heutigen Sicht eine gute Tat und wir fragen uns sogar, warum es nicht klappte, so schade!

Ihr seht man kann Dinge von zwei Seiten anschauen, die Frage ist, welche ist die Richtige? Diejenige welche die meisten Vertreten, oder diejenige, welche ein paar Links-Romantiker vertreten?

Somit ist klar, dass die "Taten" von Dissidenten von Castroregimeverherrlichender Seite her als schlimm und brutal dargestellt werden, sogar anderst dargestellt, damit die Propagandawirkung erhalten bleibt, bzw. verstärkt wird.
Die andere Seite sagt, dass jeder der gegen seine Grundrechte (int. nicht cub.) gefangen gehalten wird, zu Strafsätzen, welche sich jeder Realität enziehen, einer zu viel ist und ungerechterweise "Mundtot" gemacht wird. Dieses Mundtot machen hatten wir schon ein paar mal in der Geschichte und von den damaligen Diktatoren hat heute auch niemand mehr eine positive Meinung (ausser ein paar Schwachsinnige mit Glatze, Springerstiefel und Bomberjacke)

CUBA SI, Castro NO

Saludos

El Cubanito Suizo

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greenhorn
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#11 RE: Helden der freien Welt - Dissidenten in Kuba
06.03.2007 13:46

Eine Frage: Ist nach eurer Meinung Claus Schenk Graf von Stauffenberg ein Mann, welcher eine gute oder eine Schlechte Tat zu vollbringen versucht hat?

Aus der Sicht von AH ein schlechter Mensch und aus unserer heutigen Sicht eine gute Tat und wir fragen uns sogar, warum es nicht klappte, so schade!

Er wäre ein Held gewesen, wenn er Adolf die Aktentasche zwischen die Beine geschoben hätte

Und nicht vorher abgehauen wäre.

El Cubanito Suizo
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#12 RE: Helden der freien Welt - Dissidenten in Kuba
06.03.2007 13:54

Ja die angebliche Brücke, von der am Radio Jose Martí die Rede war flog auch nicht in die Luft.

Saludos

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El Cubanito Suizo
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#13 RE: Helden der freien Welt - Dissidenten in Kuba
06.03.2007 13:56

Es gibt noch weitere welche es versuchten:

http://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:H...Attent%C3%A4ter

Schlimme Taten oder gute Taten?

Saludos

El Cubanito Suizo

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chico tonto
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#14 RE: Helden der freien Welt - Dissidenten in Kuba
06.03.2007 14:27

In Antwort auf:
Ja die angebliche Brücke, von der am Radio Jose Martí die Rede war flog auch nicht in die Luft.





Leidest Du unter Vollmond....... wer sprach hier von einer Brücke, von der im Radio Marti die Rede war?

Da ich diesen Fall nun wirklich nahe, sehr nahe kenne.... kann ich jetzt wirklich behaupten: Du hast nicht nur kein Insiderwissen (hat hier eh kaum jemand geglaubt), sondern Du bist total ahnungslos, aber wirklich total

El Cubanito Suizo
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#15 RE: Helden der freien Welt - Dissidenten in Kuba
06.03.2007 16:03

In Antwort auf:
Ich kenne einen Fall: Dieser Mann wurde wegen geplanten Anschlägen auf Brücken und Züge verurteilt.



Zitat Chica Tonta......

Saludos

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#16 RE: Helden der freien Welt - Dissidenten in Kuba
06.03.2007 16:09

In Antwort auf:
Zitat Chica Tonta......



Ja, wo hast Du jetzt wieder ein Problem ???? Menno bist Du heute problematisch

Ich habe über einen Fall gesprochen. Wo habe ich davon gesprochen, dass ich diesen Fall von Radio Marti erfahren haben ?????
Den Fall kenne ich schon seit ganz ganz langer Zeit.
Neu ist nur, dass der Name (des Verurteilten) jetzt bei Radio Marti unter der Rubrik "Politische Gefangene auf der Insel" verlesen wird.

Also ehrlich Schweizer, heute bist Du echt nicht gut drauf! Du warst schon genauer, wenn Du z.B. versucht hast, mich "anzugreifen".
Aber mach Dir nix draus, jeder hat mal einen schlechten Tag.

El Cubanito Suizo
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#17 RE: Helden der freien Welt - Dissidenten in Kuba
06.03.2007 16:11

Toller Versuch

Saludos

El Cubanito Suizo

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#18 RE: Helden der freien Welt - Dissidenten in Kuba
06.03.2007 16:17

In Antwort auf:
Toller Versuch


Wahrscheinlich liegt es doch daran, dass Deutsch eine Fremdsprache für Dich ist.
Heute glaube ich wirklich, dass Du es nicht "einfach nicht verstehen willst", sondern "es einfach nicht verstehen kannst".

Trotzdem, Kompliment, Deine Deutschkenntnis sind hervorragend. Ich wollte, ich könnte spanisch oder englisch auch sooooooo gut.

El Cubanito Suizo
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#19 RE: Helden der freien Welt - Dissidenten in Kuba
06.03.2007 16:25

In Antwort auf:
spanisch oder englisch
.....

....und französisch, italienisch, Schwiizertüch, Romanisch!


Saludos

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Garnele
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#20 RE: Helden der freien Welt - Dissidenten in Kuba
06.10.2008 20:35

Helden der freien Welt - Dissidenten in Kuba
Leseproben

(Nachtrag)

Wenn unser Freund, der kolumbianische Journalist und Buchautor Hernando Calvo Ospina, in Paris oder Brüssel oder anderswo im westlichen Europa einen Vortrag über Cuba hält, kommt spätestens bei der anschließenden Diskussionsrunde aus dem in aller Regel linken, aber doch kritischem Publikum unweigerlich die Frage: "Und wie halten Sie es mit den Dissidenten?" (...)
http://fgbrdkuba-berlin.de/buchtips/dissidenten-kuba.html

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#21 RE: Helden der freien Welt - Dissidenten in Kuba
06.10.2008 21:47

Zitat von chico tonto
oder Alf diese Gefangenen nennen, hätten sie ihre Taten z.B. im Irak, den USA oder auch bei uns oder o Graus in der Schweiz verübt).....

Und wer hier nicht auch sorgfältig unterscheidet, muss sich auch die Frage gefallen lassen, wie er/sie es mit dem Terrorismus im allgemeinen hält......


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#22 RE: Helden der freien Welt - Dissidenten in Kuba
09.10.2008 12:41

Sch... jetzt bin ich nach 8 1/2 Jahren doch noch enttarnt worden.

Der Unterschied zwischen Freiheitskämpfer und Terrorist liegt oft nur im Blickwinkel des Betrachters aber das wurde ich schon erwähnt. Des weiteren stimmen in Cuba "tatsächliche Tat" und für welche verurteilt wird nicht immer überein. So gesehen erscheinen scheinbar nur die "Bekannten" Dissidenten bei Aufzählungen.

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