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Dieses Thema hat 39 Antworten
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 Einladung eines kubanischen Staatsbürgers:
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Esperanto2
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PVE nicht verlängert. Und was dann?
20.02.2007 10:30

Die kubanische Ausreisegenehmigung (PVE) wird für einen Monat ausgestellt. Sie ist bis zu 11 Monaten verlängerbar. Bereits vor Ausstellung der PVE verlangt die deutsche Botschaft den Nachweis deren Verlängerung von 2 Monaten als Voraussetzung für die Ausstellung eines Schengenvisums mit maximaler Dauer von 3 Monaten. Verlangt sie dies aus Fürsorge für den Kubaner, um dessen Wiedereinreise zu ermöglichen?

Es gibt aber auch andere Visa, welche die deutsche Botschaft im Zusammenhang mit einer Familienzusammenführung oder einem Sprachstudium ausstellen und nach Erlangung eines Aufenthaltstitels zu einem längeren Aufenthalt in Deutschland berechtigen. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit der Verlängerung der PVE. Was passiert aber mit dem Kubaner, wenn die Verlängerung der PVE bei der kubanischen Botschaft oder dessen Konsulat in Bonn nicht gemacht wurde?

1. Wird in seinem Pass die Verlängerung der PVE bei der Einreise in Kuba kontrolliert?
2. Kann er die Verlängerungsmonate dort nachbezahlen?
3. Wird ihm die Einreise verweigert?
4. Wird er abgeschoben?
5. Hat die Fluggesellschaft den Rückflug, wegen der Beförderung ohne gültige Reisedokumente zu übernehmen?
6. Kontrolliert die Fluggesellschaft bereits hier beim Einchecken die Gültigkeit der PVE?

b12
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Rey/Reina del Foro

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#2 RE: PVE nicht verlängert. Und was dann?
20.02.2007 11:48



ohne nachgewiesene zahlung keine beförderung mit ltu und condor.

gruß

user
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#3 RE: PVE nicht verlängert. Und was dann?
20.02.2007 11:56
zu 6.:
habe genau diesen fall selber life und in farbe miterlebt. am counter nebenan wollte eine cubanerin mit abgelaufenem pve einchecken, ich habe dann, nachdem ich eingecheckt hatte, ein bißchen übersetzt und versucht, zu vermitteln. ergebnis: keine chance. die check-in-mitarbeiter (in diesem fall condor/frankfurt) sind angehalten, genauestens zu kontrollieren, ob die dokumente des kubaners in ordnung sind. für jeden kubaner, den sie ohne gültigen pve o.ä. nach kuba fliegen, darf die airline eine multa zahlen, wenn ich mich recht erinnere 5000 $ pro einzelfall.

die condor-dame hat auch gesagt, daß ein kubaner, der durch diese kontrolle "durchrutscht", mit dem gleichen flieger zurück nach deutschland fliegt, also gar nicht nach kuba einreisen darf. ob das wirklich wahr ist? weiß ich auch nicht.
user
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#4 RE: PVE nicht verlängert. Und was dann?
20.02.2007 12:31

In Antwort auf:
die condor-dame hat auch gesagt, daß ein kubaner, der durch diese kontrolle "durchrutscht",
mit dem gleichen flieger zurück nach deutschland fliegt, also gar nicht nach kuba einreisen darf.
ob das wirklich wahr ist? weiß ich auch nicht.


Kann nicht sein da er cubanischer Staatsbürger ist in in deutschland ohne Visa nix verloren hat und
Condor/LTU ihn in Cuba gar nicht einsteigen lassen dürfen.

George1
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Rey/Reina del Foro


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#5 RE: PVE nicht verlängert. Und was dann?
20.02.2007 13:01

Zitat von christian1008

die condor-dame hat auch gesagt, daß ein kubaner, der durch diese kontrolle "durchrutscht", mit dem gleichen flieger zurück nach deutschland fliegt, also gar nicht nach kuba einreisen darf. ob das wirklich wahr ist? weiß ich auch nicht.


Is wirklich wahr hab ich live erlebt am 31.12.2004 - hat uns fast 2 Stunden verspätung eingebracht .
Vorgefallen ist folgendes: La cubana kam mit PVE nach Deutschland , heiratete ihren Novio in Dänemark und lebte mit ihm zusammen in Dtl. Bis sie die Nachricht erhielt , daß Ihre Mutter im Sterben liegt . Also hat sie ´nen Flug gebucht und landete in Holguin . An der Paßkontrolle wurde festgestellt , das ihre PVE längst abgelaufen war - bedeutet also Status "Emigrante" - also kein Eintritt auf Cuba .
Nach langem hin und Her , da Condor sie auch nicht wieder mit zurücknehmen wollte - da sie ja
für den Rückflug nicht gebucht war , flog sie am Ende dann doch mit der gleichen Maschine zurück ( sicherlich werden ihr wohl die angefallenen Kosten nachträglich in Rechnung gestellt worden sein - aber ob da was zu holen war .

_________
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guzzi
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#6 RE: PVE nicht verlängert. Und was dann?
20.02.2007 13:06

Kann nur soviel mitteilen, dass meine esposita nie die Verlängerung eingelöst hat, oftmals bis zu 5 Monaten, wir hatten bei der Einreise in Habana und Varadero nie Probleme, das letzte Mal im 2003 wurde nur mit dem Finger ermahnt, wie es jetzt ist kann ich leider nicht sagen.Würde es aber trotzdem probieren und die Öffnungszeiten und Arbeitszeiten anprangern, so haben wir es immer gemacht.

ElHombreBlanco
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#7 RE: PVE nicht verlängert. Und was dann?
20.02.2007 13:23

Zitat von guzzi
Würde es aber trotzdem probieren

Das ist ein schlechter Rat bei Esperanto2. Denn wenn es nicht klappt, gibt er der befördernden Airline wieder die Schuld.

--
La vida debería ser amarilla... amar y ya.

Esperanto2
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#8 RE: PVE nicht verlängert. Und was dann?
20.02.2007 13:30
Zitat von e-h-b
wenn es nicht klappt, gibt er der befördernden Airline wieder die Schuld.

Schmarren e-h-b, die Airlines sollen die Grenzbestimmungen achten. Aber sie sollen sie nicht machen! Wir beide diskutieren dies doch nebenan zur Genüge.
Serafina
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#9 RE: PVE nicht verlängert. Und was dann?
20.02.2007 14:57

In Antwort auf:
die condor-dame hat auch gesagt, daß ein kubaner, der durch diese kontrolle "durchrutscht", mit dem gleichen flieger zurück nach deutschland fliegt, also gar nicht nach kuba einreisen darf. ob das wirklich wahr ist? weiß ich auch nicht.
Letzten Sommer: Zwei Minderjährige Cubanos, die hier ihre Mutter besuchten, wurden bei der Rückreise nach Cuba in Frankfurt aufgehalten und in die CH zurück geschickt, weil die Mutter den Jungs während ihres Aufenthaltes in der CH die PVE nicht verlängerte. Beim Einchecken in der CH hat noch niemand was unternommen, in Frankfurt liessen sie die Jungs nicht ins Flugzeug nach Havanna einsteigen, weil die Fluggesellschaft befürchtete, dass sie ohne die aktualisierte PVE gar nicht in Cuba einreisen dürfen und auf Kosten der Fluggesellschaft wieder zurückgeschickt werden. Die Jungs kamen dann von Frankfurt wieder in die Schweiz (mit einem von der Mutter gebuchten und bezahlten Flug) und hier musste die Mutter bei der kubanischen Botschaft die PVE nachzahlen, bevor die Muchachos wieder auf Reise gingen.....
In Antwort auf:
flog sie am Ende dann doch mit der gleichen Maschine zurück ( sicherlich werden ihr wohl die angefallenen Kosten nachträglich in Rechnung gestellt worden sein
Sommer 2000: Nach einem 3-stündigen Verhör durch die Zollbehörden am Flughafen in Havanna und einem grossen "Hin-und-Her" wurde mein Mann ebenfalls in die CH "ausgeschafft". Es hatte nur noch im First Class-Bereich freie Sitzplätze.... (zusätzliche Kosten wurden uns nie in Rechnung gestellt). Sowohl in Madrid, wie auch in Zürich wurde er von der Polizei direkt vom Flugzeug abgeholt, die Cubanos haben die Behörden in Madrid und Zürich vorinformiert. Allerdings war dann sowohl den Spaniern wie auch den Schweizern nicht klar, warum sie ihn am Flugzeug abholen und kontrollieren mussten. Er hatte ja für die CH eine Aufenthaltsbewilligung.... Der Hauptgrund für dieses Verhör war die abgelaufene PVE. Die Beantragung der PRE war (und ist heute noch) hängig. Dass mein Mann in dieser Zeit noch mit einem Pasaporte Oficial ausgestattet war und in der Zwischenzeit in der CH geheiratet hatte, verkomplizierte die ganze Geschichte nur noch.....

Ich weiss auch von Cuban@s, die ohne aktualisierte PVE wieder in Cuba einreisten. Aber diese Fälle liegen ebenfalls ein paar Jahre zurück. Ich würde dies auf keinen Fall riskieren. Kann mir vorstellen, dass sie bei Guzzi's Frau milder urteilen, weil sie ja in Cuba wohnen und Guzzi die Residencia hat.

Salu2, Serafina

b12
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#10 RE: PVE nicht verlängert. Und was dann?
20.02.2007 18:39



hallo serafina, genau so läuft es, wie du es beschrieben hast.

die fluggesellschaften werden wegen illegaler einschläusung von cubanern (nach cuba) belangt und mit strafe belegt. deshalb kontrollieren sie die bezahlung der "miete" an die cubanische botschaft.

da dies öfter vorkam, das ganze flüge verfielen, verlangt jetzt die deutsche botschaft havanna die bezahlung der pve in cuba.
das macht sinn, denn man braucht hier sich nicht mehr darum kümmern.

gruß

greenhorn
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#11 RE: PVE nicht verlängert. Und was dann?
20.02.2007 18:44

einschläusung

ein (--) läusung

alle verlaust

ElHombreBlanco
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#12 RE: PVE nicht verlängert. Und was dann?
20.02.2007 18:47
Zitat von b12
da dies öfter vorkam, das ganze flüge verfielen, verlangt jetzt die deutsche botschaft havanna die bezahlung der pve in cuba.

Sag das nochmal Esperanto, der meint nämlich, die deutsche Botschaft würde sich zum Handlanger des kubanischen Staates machen und sich um Dinge kümmern, die sie gar nichts angehen.

--
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Esperanto2
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#13 RE: PVE nicht verlängert. Und was dann?
20.02.2007 19:16
Zitat von ElHombreBlanco
Esperanto, der meint nämlich, die deutsche Botschaft würde sich zum Handlanger des kubanischen Staates machen und sich um Dinge kümmern, die sie gar nichts angehen.

Genau so ist es.

Soll sich doch die deutsche Botschaft aus dieser Sache heraushalten. Die Fälle die hier geschildert wurden sind haarsträubend. Stellt Dir vor, die deutsche Regierung würde ähnlich handeln. Vergleiche den Fall Kunaz, bei welchem erst stückchenweise erkennbar ist, dass er vielleicht doch deutscher Staatsbürger ist. Unser Außenminister, bis zu dieser Affaire unser beliebteste Minister, schwankt, weil wir meinen er hat nicht alles getan um Kunaz nach Deutschland zu bringen, nachdem die Amerikaner ihn in Pakistan in zweifelhafter Umgebung aufgegriffen haben. Von den zwei deutschen Entführten in Irak ganz zu schweigen, nachdem sie einen Krisenstab in der Regierung gebildet haben um die beiden da zurückzuholen, egal mit welchen finanziellen Mitteln. Und da schiebt Kuba seine Landsleute ab, weil sie sich einer Ordnungswidrigkeit zu Schulden kommen ließen.

Hat jemand in einem hier berichteten Fall gelesen, dass kubanische Behörde die einfachste Art der Problemlösung, nämlich die Nachbezahlung der PVE bei der Einreise akzeptierte?

Wenn die deutsche Botschaft, diese kubanische Methoden sanktioniert, indem sie sich hergibt diese eigenartigen Gebühren mit einzutreiben, dann machen sie etwas falsch. Lieber sollten sie Merkzettel für alle Kubaner in der Botschaft auslegen, die derartige Fälle, wie sie hier geschildert wurden auch benennt und Kubaner vor der Willkür ihrer Regierung warnen und auch Condor könnte ganz einfach durch die Bekanntmachung kubanischer Gepflogenheiten seine Interessen wahren.

George1
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#14 RE: PVE nicht verlängert. Und was dann?
20.02.2007 19:23

Zitat von Esperanto2
und auch Condor könnte ganz einfach durch die Bekanntmachung kubanischer Gepflogenheiten seine Interessen wahren.


Condor machst´s ja jetzt auch verstärkt als früher durch Kontrolle der A2 bzw Tourikarten bzw der PRE/PVE der cuban@s.

_________
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b12
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#15 RE: PVE nicht verlängert. Und was dann?
20.02.2007 21:34



also, nachdem meine besucherin 2mon. hier war, erkrankte ihre tochter in cuba. mutter muss natürlich hin.

alles ruck zuck mit flug gebucht, wobei ich dachte, sie spricht ja spanisch und kann "ihren" behörden alles erklähren und dort auch bezahlen.

aber ! condor verweigerte die mitnahme. aus besagten gründen.

deshalb find ich es nützlich, wenn die cubis ihre sachen in cuba bezahlen. es sind eine menge, die die bestimmungen nicht kennen (wer schon?) und dann am flughafen zurückbleiben.

es ist (für mich) ein schöner zug der deutschen botschaft, wenn sie sich darum kümmert. dadurch werden einige bundesbürger vor weiteren finanziellen schäden geschützt.

gruß

shark0712
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#16 RE: PVE nicht verlängert. Und was dann?
20.02.2007 23:16

PVE abgelaufen? Ist der Mutter einer Bekannten von uns in diesem Frühjahr passiert. War keine Absicht, einfach nicht genau in den Pass geschaut. Ergebniss: 1 Tag Haft am Frankfurter Flughafen+Strafe, danach Verlängerung über Botschaft in Bonn. Neues Ticket und eine Woche später und viele €uros weniger zurück nach Cuba

Saludos, Thomas

user
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#17 RE: PVE nicht verlängert. Und was dann?
21.02.2007 00:11

In Antwort auf:
Ergebniss: 1 Tag Haft am Frankfurter Flughafen+Strafe, ... und viele €uros weniger zurück nach Cuba


Es ist eine bodenlose Unverschämtheit, eine Unmenschlichkeit in höchstem Masse, wie Cuba mit seinen Staatsbürgern umgeht und es sogar noch schafft, sich die Airlines und die deutsche Botschaft als Erfüllungsgehilfen vor den dreckigen Karren zu spannen.

Wo läge das Problem, die fehlbaren Rückkehrer, wenn es denn schon sein muss bzw. ein derart grosses "Verbrechen" darstellt, auf Cuba festzusetzen und die Gebühr nachbezahlen lassen? Klar - die astronomisch hohe Gebühr ohne logisch erklärbare Existenzberechtigung könnte kein Cubaner bezahlen und der Geldbeutel des Yumas wäre nicht (mehr) greifbar.

Alles eine Frage des Geldes, der verzweifelten Refinanzierung eines maroden, stark bröckelnden Staatshaushaltes durch eine "Gebühr", die es wohl in keinem anderen Land dieser Welt gibt.

War das früher nicht mal so, dass unbezahlte prorroga "nur" dazu führte, dass keine neue PVE erteilt wurde?

Esperanto2
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#18 RE: PVE nicht verlängert. Und was dann?
21.02.2007 00:11
In Antwort auf:
War keine Absicht, einfach nicht genau in den Pass geschaut. Ergebniss: 1 Tag Haft am Frankfurter Flughafen+Strafe

Jetzt fragen wir wohl noch nach den Schuldigen?

Dabei hatte ich gedacht, dass wir uns über das unfassbare Vorgehen der Kubaner in Sachen Abschiebung ihrer eigenen Landsleute einig sind. So langsam sickert durch, welches „Kapitalverbrechen“ sich Kubaner schuldig machen, falls -eventuell versehentlich- die schwer nachvollziehbare Abwesenheitsgebühr nicht bezahlt wurde. Wir Einladende könnten sogar durch unsere Unaufmerksamkeit dazu beigetragen haben.

Da mobilisierte Kuba die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit auf den Fall Elian. Schildert diesen als eine Kindesverschleppung, weil er mit seiner Mutter das Land verlassen hatte und nach dem Tod seiner Mutter von den Verwandten in Miami gegen seinen Willen festgehalten und nicht nach Kuba zu seinem Vater dürfte. Und jetzt lesen wir hier im Forum von diesem Pharisäerhaltung kubanischer Autoritäten.

Serafina berichtet uns von zwei minderjährigen Kubaner, die Ihre Reise aus der Schweiz zurück nach Kuba nicht fortsetzen konnten und hier in Deutschland zurückgeschickt werden mussten, weil zu erwarten war, dass sie in Kuba nicht hereingelassen und die Kubaner sich auch nicht kümmern würden wo sie verbleiben. Nach den bisherigen Gepflogenheiten würden die Kubaner die Fluggesellschaft auffordern die kubanischen Kinder gefällig wieder mitzunehmen, weil keine Gebühren (von abzockbereiten Ausländern) für deren Abwesenheit entrichtet wurden. Nicht auszuschließen, dass sie sogar in ihrer Allmacht nicht einmal die nachträgliche Bezahlung akzeptieren.

Wo auf dieser Welt ist eine Abschiebung der eigenen Landsleute möglich? Und dies aus so einem niederträchtigen Grund. Und alles verläuft dabei so geräuschlos. Ich meine sogar, dass uns dies, obwohl wir uns so ausgiebig mit Kuba beschäftigen, bisher nicht im vollen Umfang bekannt und bewusst war.

bergmann
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#19 RE: PVE nicht verlängert. Und was dann?
21.02.2007 07:40

Mir ist es 2003 genauso gegangen. Nicht richtig nachgesehen und obwohl die Gebühr in Kuba bezahlt wurde, meine Novia hatte sogar die Quittung dabei, ist sie natürlich von der Condor nicht mitgenommen worden. Dann nach Bonn zur Botschaft, dort wurde die Quittung auch nicht anerkannt sondern sie mußte nochmal bezahlen.
Gottseidank war keine Strafe auf deutscher Seite, da wir innerhalb der Visafrist noch einen Flug bekommen konnten. Als sie dann in Kuba das Geld zurückwollte, wurde ihr erklährt dass sie, wenn sie nun Ärger macht wohl nie wieder ausreisen dürfte.
Sozialismuß pur, oder?
Wolfgang

Jorge2
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#20 RE: PVE nicht verlängert. Und was dann?
21.02.2007 10:32
@Bergmann
Das gleiche ist uns beim ersten Besuch auch passiert. Zwar die Verlängerungsmonate bezahlt, aber nicht eingetragen.
Botschaft hat die Quittung ebenfalls nicht akzeptiert, also nochmal bezahlen!
Und in Kuba zurück hat Señor Santos weder seine noch die Quittung der Botschaft als Doppelzahlung anerkannt.
Kein Geld zurück! ALLES VERBRECHER!

Und wenn mir das nicht vorher aufgefallen wäre, dann hätte meine novia die gleichen Probleme erfahren!
b12
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#21 RE: PVE nicht verlängert. Und was dann?
21.02.2007 10:55



wer es wagt, cuba irgendwie zu verlassen, muß bezahlen. die cubaner sind es gewohnt, das für ihre unfähigkeiten andere bezahlen. deshalb auch das rigorose vorgehen gegen die eigenen leute. da verfällt ein flug für hunderte $, nur weil der cubastaat 80$ miete für seine leute eintreiben will.
das ist system, ohne das diese insel nicht existenzfähig währe. trotz riesiger verwandten und freundeshilfe aus dem ausland geht es den leuten dort nich gerade blendend.
und das dürfte klar sein, wenn von "uns" nichts mehr kommt, ist das system in 3 monaten weggeblasen. dann muß fidel in den letzten zügen noch die welthungerhilfe der caritas anflehen.

gruß

ElHombreBlanco
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#22 RE: PVE nicht verlängert. Und was dann?
21.02.2007 10:58

Zitat von b12
und das dürfte klar sein, wenn von "uns" nichts mehr kommt, ist das system in 3 monaten weggeblasen.

Dass es soo schnell nicht geht, haben die Anfang der 90er Jahre gezeigt, als der Ostblockhandel zusammengebrochen ist.

--
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Gladis_Y_Erik
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#23 RE: PVE nicht verlängert. Und was dann?
21.02.2007 12:16

Hallo zusammen,

die Fluggesellschaften spinnen da wirklich rum. Wir hatten zweimal Probleme mit der Iberia.

Das eine Mal geht eigentlich auf das Konto der Air France. Meine Schwiegermutter sollte einen Tag vor Ablauf der PVE zurückfliegen. Aber die Air France streikte. So wurde sie auf eine Woche später umgebucht. Das mit der PVE wurde telefonisch mit der Botschaft geklärt. Die kubanische Seite verzichtete auf die Verlängerung, da meine Schwiegermutter ja pünktlich zurück wollte und auf Grund höherer Gewalt nicht konnte. Die Ausländerbehörde allerdings bestand auf der Verlängerung des Visums.

Am Rückflugtag kam es dann zu längeren Diskussionen mit der Iberia. Sie wollten meiner Schwiegermutter nicht mitnehmen. Auch der Mensch am Schalter, zu dem wir geschickt wurden, stellte sich stur. Erst als der Supervisor auf Grund meiner mittlerweile lautstarken Erklärungsversuche und mittlerweile auch auf Spanisch (der Mensch war Spanier) aufmerksam wurde und bei der Botschaft anrief, ob das so sei, wie ich sagte, durfte sie fliegen.

Das Absurdeste war aber, dass sie meine Frau nicht ohne Visum mitnehmen wollten. Da half auch nichts, dass ich sie bat, den Text der PRE einfach mal zu lesen. Da steht "salidas: multiple". Das reicht. Dann noch den Zettel im Flieger ausfüllen und gut ist. Nein, sie war felsenfest der Überzeugung, dass im Ausland lebende Kubaner ein Visum für ihr Heimatland bräuchten. Irgendwann kam auch da der Supervisor und erklärte der Dame (auch Spanierin) lang und breit den Unterschied zwischen PRE, PVE und Emigrantenstatus. Irgendwie hat er sie ein wenig vorgeführt. Hat die Zicke aber auch verdient.

Dass aber jemand zurückgeschickt wurde, höre ich hier das erste Mal. Anderen Berichten zufolge, konnte die Gebühr in Kuba nachentrichtet werden und noch 'ne multa obendrauf. Allerdings bewegten sich die Verstöße auch im Bereich von Tagen maximal vielleicht zwei Wochen. Riskieren würde ich es aber nicht.

Liebe Grüße

Erik

Serafina
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#24 RE: PVE nicht verlängert. Und was dann?
21.02.2007 13:01

Zitat von Pasu Ecopeta

Es ist eine bodenlose Unverschämtheit, eine Unmenschlichkeit in höchstem Masse, wie Cuba mit seinen Staatsbürgern umgeht und es sogar noch schafft, sich die Airlines und die deutsche Botschaft als Erfüllungsgehilfen vor den dreckigen Karren zu spannen.
Wo läge das Problem, die fehlbaren Rückkehrer, wenn es denn schon sein muss bzw. ein derart grosses "Verbrechen" darstellt, auf Cuba festzusetzen und die Gebühr nachbezahlen lassen? Klar - die astronomisch hohe Gebühr ohne logisch erklärbare Existenzberechtigung könnte kein Cubaner bezahlen und der Geldbeutel des Yumas wäre nicht (mehr) greifbar.
Alles eine Frage des Geldes, der verzweifelten Refinanzierung eines maroden, stark bröckelnden Staatshaushaltes durch eine "Gebühr", die es wohl in keinem anderen Land dieser Welt gibt.
Du sprichst mir aus dem Herzen....... Bei diesem Thema gehe ich heute noch an die Decke und würde mir zu gerne mal eine offizielle Begründung dieser Reglung erklären lassen. Im Unterschied zu heute bekam mein Mann damals bereits in Cuba die PVE für 11 Monate und musste deswegen nicht monatlich die kubanische Botschaft in Bern besuchen.
Ein weiteres Highlight passierte bei unserer Reise nach Cuba im Jan/Feb 1998. Die Beamten am Transferschalter in Amsterdam machten uns darauf aufmerksam, dass aus Sicherheitsgründen Cuban@s, die zur Zeit nach Kuba reisen wollen, eine Spezialbewilligung (die man auf der Botschaft im Wohnland hätte beantragen müssen) benötigen, da sich der Papst in Cuba aufhält..... Ich meinte, ich höre nicht recht. Ich erinnere mich nicht mehr an die darauf folgende Diskussion zwischen den Beamten und meinem Mann aber ich erinnere mich noch sehr gut an meine Fassungslosigkeit.... Schlussendlich liessen sie uns im letzten Augenblick ins Flugzeug hüpfen, wobei es sie sich nicht nehmen liessen vor dem Einsteigen meinen Mann noch bis auf die Unterhosen zu filzen.
Salu2, Serafina

b12
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Rey/Reina del Foro

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#25 RE: PVE nicht verlängert. Und was dann?
21.02.2007 13:22



@ erik, wenn man die "miete" in cuba nachzahlen könnte, von mir aus auch plus multa, würden die fluggesellschaften sich nicht die mühe machen, die erfolgte zahlung zu kontrollieren.
da aber die cubanische regierung schiß hat davor, ein cubi könnte ohne kohle zurückkommen, wird mal wieder drastisch verfahren.
normalerweise sollte man mit so einem land jeglichen kontakt abbrechen.

gruß

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