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Dieses Thema hat 415 Antworten
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 Kubaforum (Fortsetzung ab 14.02.2001)
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user
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#326 RE: lo ultimo....
04.08.2006 09:53
Zum Theman Hütten muß ich sagen, dass sie auch teilweise selber Schuld haben.
Wohnen in einer Bretterhütte, die so aussieht als ob sie gleich zusammen bricht, aber wenn man rein geht, ne fette Stereoanlage, die nur so blinkt, Farbfernseher und Videorekorder.
Da sieht man aber auch, wo die Prioritäten liegen.
Oder anders, habe ich auch schon erlebt, da wurde Geld gegeben, damit sich die Schwiegermama, ein neues Bett und andere wohnliche Sachen kauft und was wurde daraus?
Die tollste, lauteste und am schönsten blinkende Stereoanlage im Ort.
Aussage danach"dann muß sie eben auf der Stereoanlage schlafen"

Saludos

PS: Alles Einstellungssache, sprich wenn man will, geht auch was!!!

Moskito
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Rey/Reina del Foro


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#327 RE: lo ultimo....
04.08.2006 10:03

In Antwort auf:
da wurde Geld gegeben, damit sich die Schwiegermama, ein neues Bett und andere wohnliche Sachen kauft und was wurde daraus?
Die tollste, lauteste und am schönsten blickende Stereoanlage im Ort.
Hätte ich auch so gemacht...

Moskito

diablo
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#328 RE: lo ultimo....
04.08.2006 11:42


Im Übrigen habe ich von denen das selbe Argument gehört, wie von Chaval: "Wir haben, dank Fidel, wenigstens ein Dach über dem Kopf, in Angola haben sie nichtmal dies.
>Dabei vergessen sie aber das Angola ein Sozialistisches Land war.Heute dank der Einführung der Marktwirtschaft das Land brummt.Aber Allgemeinbildung ,ist in Cuba gleich null ,die wissen garnichts.Viele Angolaner kehren in ihre Heimat, nach dem Bürgerkrieg zurück und helfen beim Aufbau des Landes.
>Dies vermisse ich von unseren "Roten Freunden",jetzt Cuba, in dieser Stunde zu Unterstützen.Macht euch los und bleibt gleich da!!!Braucht nicht mal nen Ausreiseantrag stellen.Und der Rest gleich nach Nordkorea!!!!!

Chaval
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Rey/Reina del Foro


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#329 RE: lo ultimo....
04.08.2006 11:52

Zitat von ElHombreBlanco
Im Übrigen habe ich von denen das selbe Argument gehört, wie von Chaval: "Wir haben, dank Fidel, wenigstens ein Dach über dem Kopf, in Angola haben sie nichtmal dieses."

Ich habe weder ein derartiges Argument vorgebracht noch irgendwie die Wohnsituation in Kuba beschönigt!!
Es ging nur um die Aussage von den 98% Bruchbuden...........

ElHombreBlanco
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Rey/Reina del Foro


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#330 RE: lo ultimo....
04.08.2006 11:58

Zitat von Chaval
Diese Person mag in Burundi, Mali, Niger oder Tschad gewesen sein, wenn er 98% der Bevölkerung in relativ großer Armut in Bruchbuden lebend gesehen hat!

Stimmt, Angola fehlte in deiner Auflistung.
___________________________________
La distancia no es la causa para que nazca el olvido.

Senor_Muller
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#331 RE: lo ultimo....
04.08.2006 11:58


dies ist kein Pro Castro Beitrag, sondern nur eine Hinweis auf einen unsachlichen Beitrag!!!!!!!!!!!!!!!!!

In Antwort auf:
Marktwirtschaft das Land brummt.Aber Allgemeinbildung ,ist in Cuba gleich null ,die wissen garnichts.Viele Angolaner kehren in ihre Heimat, nach dem Bürgerkrieg zurück und helfen beim Aufbau des Landes

@diablo,

hast vergessen zu erwähnen, dass Angola riesige Erölvorkommen besitzt, die jetzt ausgebeutet werden. Und das beim einfachen Volk nichts ankommt.

Bitte weiter an deiner Allgemeinbildung arbeiten!!
_____________________________
Als deutscher Tourist im Ausland steht man vor der Frage, ob man sich anständig benehmen muß oder ob schon deutsche Touristen dagewesen sind.

Chaval
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Rey/Reina del Foro


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#332 RE: lo ultimo....
04.08.2006 12:15

Zitat von ElHombreBlanco
Stimmt, Angola fehlte in deiner Auflistung.

EHB, wenn ich auf Bruchbuden in Afrika hinweise, heisst das noch lange nicht, dass ich die Wohnsituation in Kuba als gut einstufe. Wäre ja auch absurd, wo ich doch jahrelang in einer dieser "Bruchbuden" gelebt habe!

derhelm
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#333 RE: lo ultimo....
04.08.2006 12:16

Angola hatte es zur WM geschafft!!!!!
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"In the poker game of life, women are the rake."
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Chaval
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Rey/Reina del Foro


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#334 RE: lo ultimo....
04.08.2006 12:23
Zitat von don olafio
Tja, dann tu\'s doch einfach mal - und möglichst nicht "aus dem Bauch" heraus, sondern anhand harter, überprüfbarer Fakten.
Don Olafio
Don Olafio, wie ist deine Aussage "die dort (und gerade auf dem Lande) herrschenden, zuweilen mittelalterlich anmutenden Zustände mit grenzenlos mächtigen Großgrundbesitzern und quasi-leibeigenen Campesinos, ohne Schulbildung" mit den harten Fakten in Einklang zu bringen, gemäß denen die Analphabetenrate vor der Revolution weit unter 30% lag. Wenn es keine Schulbildung auf dem Land gegeben hätte, wäre die Analphabetenrate doch erheblich höher gewesen, oder?

Die Grundtendenz aller deiner Aussagen ist ja richtig, ohne Zweifel, dennoch schleichen sich immer wieder Ungenauigkeiten und Schwarz-Weiss-Plattitüden ein!

derhelm
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#335 RE: lo ultimo....
04.08.2006 12:37

In Antwort auf:
Die Grundtendenz aller deiner Aussagen ist ja richtig, ohne Zweifel, dennoch schleichen sich immer wieder Ungenauigkeiten und Schwarz-Weiss-Plattitüden ein!

Die Welt muss schliesslich passend gemacht werden.
Geht den meisten so, Don Olafio macht es nur ziemlich überheblich.
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don olafio
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#336 RE: lo ultimo....
04.08.2006 13:13
Zitat von Chaval
Zitat von don olafio
Tja, dann tu's doch einfach mal - und möglichst nicht "aus dem Bauch" heraus, sondern anhand harter, überprüfbarer Fakten.
Don Olafio
Don Olafio, wie ist deine Aussage "die dort (und gerade auf dem Lande) herrschenden, zuweilen mittelalterlich anmutenden Zustände mit grenzenlos mächtigen Großgrundbesitzern und quasi-leibeigenen Campesinos, ohne Schulbildung" mit den harten Fakten in Einklang zu bringen, gemäß denen die Analphabetenrate vor der Revolution weit unter 30% lag. Wenn es keine Schulbildung auf dem Land gegeben hätte, wäre die Analphabetenrate doch erheblich höher gewesen, oder?
Die Grundtendenz aller deiner Aussagen ist ja richtig, ohne Zweifel, dennoch schleichen sich immer wieder Ungenauigkeiten und Schwarz-Weiss-Plattitüden ein!

Sorry Chaval, du bezweifeltest - offenbar aus dem Bauch heraus - ganz vehement die von mir dargestellte medizinische Versorgungssituation von 1958 - ich brachte dir die harten Zahlen mit Quellenangabe (und ich denke die WHO ist in dieser Hinsicht eine seriöse Instiution). Von Schwarz-Weiß-Plattitüden kann da ja wohl kaum die Rede sein. Jetzt kommst du mit einer Analphabetenrate von "unter 30 Prozent (29? 28?) - leider ohne einen Hinweis darauf, woher sie stammen. Wieder eine "Bauchzahl"? Aber bitte 30 (29, 28) Prozent Analphabeten bedeutet nicht, das n u r soviele auch ohne Schulbildung waren. Viele mehr wurden vage Grundbegriffe des Lesens und Schreibens oft auch innerhalb der Familie weitergegeben. Jene solcherart "Alphabetisierten" konnten vielleicht mit Mühe ihren Namen schreiben - von Bildung, gar Schulbildung kann da aber wohl keine Rede sein. Aber sei's drum; ich werd sehen, ob ich die zahlen der UNESCO von 1958 noch irgendwo auftreiben kann.


Don Olafio

don olafio
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#337 RE: lo ultimo....
04.08.2006 13:18
Zitat von derhelm

Die Welt muss schliesslich passend gemacht werden.
Geht den meisten so, Don Olafio macht es nur ziemlich überheblich.

Och, ich hole mir erst die Fakten ran und bilde mir danach eine Meinung. Somit muss da gar nix "passend" gemacht werden. Wenn allerdings Faktenkenntnis mit Überheblichkeit gleichgestellt wird... - tja dann...
(versuchs doch mal mit der selben "Überheblichkeit" - kostet zwar ein bisschen Mühe - und bei manchen gar das ganze faktenfrei zurechtgezimmerte Weltbild - aber es trainiert ungemein...)


Don Olafio

derhelm
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#338 RE: lo ultimo....
04.08.2006 13:25

In Antwort auf:
ich hole mir erst die Fakten ran und bilde mir danach eine Meinung

Oft ist es aber so, dass eine Meinung bereits besteht und sich dann die entsprechenden und passenden Fakten gesucht werden.
Ist jetzt kein speziell an dich gerichteter Vorwurf, trifft aber oftmals zu und ich will mich da gar nicht ausschliessen.
Man merkt es meistens nur nicht.
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Biene
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#339 RE: lo ultimo....
04.08.2006 13:38

also zu den Wohnsituationen muß ich auch mal was sagen, ich habe ja auch sehr viele Wohnungen in Havanna und Matanzas gesehen. Also in jeder Unterschiede wie Tag und Nacht, in Matanzas ein wunderschönes blaues Haus, mit Garten, Viehzeug und wunderbar eingerichtet. Havanna Neubauwohnung für 2 Personen mit 5 Zimmern, alles gut eingerichtet. Dann im alten Havanna drin, fragt mich jetzt nicht, wie die Orte heißen, eimal auf dem Dach, 5 Treppen hoch, Wendeltreppe ohne Geländer und Schutz total zerfallen, daß mich 4 Leute runter schleppen mußten, auf dem Hintern, weil ich Angst hatte, zu laufen. Freunde von mir wohnen in einem Etwas, sagt nur nicht Wohnung dazu, 9 Personen mit 2 winzigen Räumen und ich dachte eigentlich, wäre nicht in eine Wohnung gekommen, sondern in einen Flur. Und in einem dieser Häuser, die auf den Bildern abgelichtet sind, wo man denkt, alles bricht unter einem zusammen. Ich weiß nicht, ob bei denen überhaupt noch etwas schlimmer werden kann. Aber man sieht selbst in diesem noch bestehenden System gibt es doch schon total krasse Schichten. Also kann es für viele doch nur noch besser werden. Biene

el_james
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#340 RE: lo ultimo....
04.08.2006 13:48
@Don Olafio

spät kommt er aber er kommt.

Ich denke nach wie vor, hätte Herr Castro Cuba seinerzeit nicht beglückt würde diese Land heute woanders stehen.
Deine Vergleiche zu Somoza hinken, in Nicaragua waren ganz andere Voraussetzungen. In Cuba wurde investiert, es entstand einen Tourismus-Industrie. Aufgrund seiner geographischen Lage hätte Cuba zu einem Mallorca für Amerika werden können. Mit Sicherheit hätten immer mehr Cubaner Ihr Auskommen in neu entstanden Zulieferbetrieben gefunden. Ebenso in der Landwirtschaft, oder meinst Du die Versorgung mit Agrarprodukten wäre ausschliesslich über USA gelaufen. Ob das Dir gefällt ist ein ganz anderes Ding. So eine Entwicklung braucht Zeit und dafür braucht's Geduld. Man kann niemanden mal eben um 200 Jahre vorversetzen. Gewisse Stadien müssen durchlebt werden, war hier nebenbei bemerkt nicht viel anders.
Jetzt hier irgendwelche Statistiken von 58 zu bemühen und das mit heute vergleichen zu wollen, halte ich für verkehrt. Was soll das denn aussagen? Das es pro 1000 Kubaner 0,7 Ärzte gab und heute vielleicht 10-15? Wieviel gab es denn damals in Mexiko, China etc, das war doch einfach eine andere Zeit.

Heute hat man da unten das Problem, wenn der ML abkackt, stehen 11 Mio. verblödet rum, daß nicht mal auf ihrem eigenen Boden und wissen nicht wie der Hase läuft, die werden überrannt und platt gemacht. Traurig aber wahr, daß ist das eigentliche Ergebnis der sozialistischen Revolution. 50 Jahre die Leute der Welt entfremdet, den ganzen Staat zu einem Museum verkommen lassen, die Bevölkerung nicht an neuen Technologien teilhaben lassen. Als Cubaner würde ich sagen: Danke Herr Castro.
Als Touri oder Salonlinker sehe ich das natürlich schön verklärt, ich muß ja auch nicht in sowas leben. Mache mal eben 4 Wochen romantisch nostalgischen Museumsurlaub oder debattiere mit fetter Zigarre und Havanna Club die tolle sozialistische Revolution. Was soll's dann, Rückflug ist ja in der Tasche.

So das wars, mußte mal gesagt werden.

Gruß

don olafio
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#341 RE: lo ultimo....
04.08.2006 14:16
@ el james.

Jaja, so kanns kommen...

Also: Die 58er-Argumentation hatte ihren Ursprung in einem hier wiedergegebenen, angeblich von einem Exilkubaner verfassten SPON-Posting. Wenn vorrevolutionäres angesprochen wird, muss man auch drauf antworten dürfen - ohne sich danach (sinngemäß) anhören zu müssen: Was soll denn die ganze alte Scheiße...

Zu den Waswärewenn-Spekulationen hab ich meinen Senf bereits dazugegeben: es ist müßig, sich ein Traumbild herbeizufabulieren. Wenn man sich überhaupt auf ein solches Terrain begibt, dann holt man sich naheliegende (hier: ebenfalls lateiamerikanische) Parallelen heran. Wenn Batista also nicht gestürzt worden wäre, wäre er weiter an der Macht geblieben. Die Investitionen in Havanna wurden fast ausschließlich von der Mafia getätigt, die ihre abnormen Gewinne in jener Zeit nicht mehr sicher in den USA anlegen konnte. Ein funktionierendes bürgerliches Recht (zur Durchführung einer seriösen Investitionspolitik unabdingbar - Rechtssicherheit!!!) war quasi nicht vorhanden. Batista awr längst von einer Marionette Washingtons zu einer Marionette "Chicagos" geworden - was selbst die damalige us-amerikanische Regierung bewog, vorsichtig von F.B abzurücken (z.B. Einstellung der Waffenlieferungen im Jahr 1958). Den Zustand Kubas unter Batista brachte der zeitgenössische französische Journalist Claude Julien folgendermaßen auf den Punkt: "Castro hat den Gegner nicht vernichtet. Dieser war, bis ins Knochenmark verfault, zusammengebrochen." Wie unter diesen Umständen ein "Mallorca Amerikas" hätte entstehen können, wird wohl dein Geheimnis bleiben. Es bleibt dabei: Entweder dauerhafte Batista-Diktatur (Somoza-Weg) oder aber F.B wäre nicht durch F.C sondern später durch irgendjemand anders gestürzt worden.
Dennoch: Man kann sich Geschichte nicht so einfach zurechtbacken: Waswärewenn...

Und: Als "Touri" "Salonlinker" sehe ich mich eher weniger. Ich bin da eigentlich ziemlich gelassen. Das einzige, was mich zuweilen tatsächlich aufregt, sind (ich schrieb es hier schon mal) aus Nullwissen und viel "gefühlter Kompetenz" zusammengezimmerte Weltanschauungen (und Wehe!!! jemand versucht dabei mit fakten zu stören!!!!)
Ansonsten: Ich schaue interessiert zu, hol mir so viel wie möglich Fakten heran (zum Zwecke der eigenen Meinungsbildung), und bleibe Beobachter. Was gibt es spannenderes?


Don Olafio

UJKEI
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#342 RE: lo ultimo....
04.08.2006 14:17

Ungewissheit über Castro-Schicksal

Keine Bilder, keine Nachrichten: Vier Tage, nachdem sich Kubas Staatschef Fidel Castro einer Darmoperation unterzogen hat, wissen die Kubaner genauso wie die übrige Welt nichts über sein Befinden. Das Stöbern in den Zeitungen bleibt vergeblich - statt Neuigkeiten über die Gesundheit des "Comandante" finden sich hier nur reichlich Solidaritätsbekundungen aus dem ganzen Land.

Und nicht nur vom Staatschef erfährt keiner etwas: Auch sein jüngerer Bruder Raúl hüllt sich in Schweigen - seit Montag vertritt er Fidel immerhin. Seitdem gab es von ihm aber keinen öffentlichen Auftritt und auch sonst keine Äußerung. Die kommunistische Zeitung "Granma" druckte gestern nur eine Rede von ihm von Mitte Juni.

Unsicherheit macht sich breit: Aber selbst wenn es zu einem Machtwechsel käme, sagt die Regierungsgegnerin Marta Beatriz Roque, erwarte sie doch nur eine Zeit der Unterdrückung und Bedrohung.

Ungewöhnlich deutlich haben aber die USA zu eben diesem Machtwechsel aufgerufen: Präsident George Bush sagte in seiner ersten Reaktion auf Castros Erkrankung, die Kubaner sollten für einen demokratischen Wandel arbeiten. Die USA würden die Errichtung einer Übergangsregierung unterstützen.

Auch in Amerika kann man derzeit aber nur spekulieren, wie in den Zeitungen der vielen Exilkubaner vor allem im Bundesstaat Florida. Damit geht es ihnen letztlich nicht anders als den Menschen auf Kuba selbst.


Quelle:
http://www.euronews.net/create_html.php?...63adcfe2e03c403


pepino
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#343 RE: lo ultimo....
04.08.2006 14:21

hat jemand eine idee wo castro behandelt wird ?


http://www.tiendacubana.de http://www.ruinas.de http://www.raros.de

UJKEI
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#344 RE: lo ultimo....
04.08.2006 14:26

am Darm

pepino
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#345 RE: lo ultimo....
04.08.2006 14:28

el_james
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#346 RE: lo ultimo....
04.08.2006 15:11

@Don Olafio
Wenn vorrevolutionäres angesprochen wird, muss man auch drauf antworten dürfen - ohne sich danach (sinngemäß) anhören zu müssen: Was soll denn die ganze alte Scheiße...

Mein lieber Don,
das habe ich auch nicht behauptet, nur sollte man dann auch in dieser Zeitspanne bleiben.

Ansonsten, was soll ich Dir dazusagen, stellenweise beantwortest Du dich ja selbst. Batista wäre weg gewesen so oder so. Geld war vorhanden und stinkt bekanntlich nicht. Touristen haben sich damals schon vehemment dort rumgetrieben und mußten versorgt werden, mit was auch immer. Natürlich war das alles nicht wunderbar und rosarot, aber es wäre weitergegangen.
Hatte bei meinem letzten Urlaub diesbezüglich sehr interessante Gesprächspartner, unter anderem eine nette alte Senora, führte früher sehr zufrieden ein größeres Uhren-und Schmuckgeschäft mit jährlich mehr Mitarbeitern. Hatten sogar auch die von mir geschätzte Marke mit R. Ein anderer netter älterer Senor hatte früher seine Orangenfelder, auch dort ging es bergauf, mehr Umsatz, immer mehr Mitarbeiter. Und dann kam F.C.! Die Orangen-Plantagen, besser das was davon übrig war habe ich mir angesehen. Laut früherem Besitzer wurde mit Machtübernahme nicht eine mehr gepflückt. Ihm selbst war es bei Todesstrafe verboten. Soviel zu Deiner Theorie von Inestition und Rechtssicherheit. Von daher sind das für mich auch keine 'Waswärewenn-Spekulationen', nur 'Waswar-Aussagen'. Ungerechte Verteilung gab es natürlich zuhauf, nur wer hier nicht begreift, das gewisse Prozesse Zeit brauchen, dem kann man auch nicht mehr helfen.
Wer jubelte denn F.C. zu? Die Habenichtse und Sozialneider, die keine Geduld hatten sich was aufzubauen, schnell mal Revolution, den anderen alles abnehmen aber nix draus machen. Nach dem Motto 'Aus der Sklaverei zum Unternehmer', ich lach mich schlapp.

Der Sozialismus verbraucht, er schafft nichts neues!!!!

Und laß die Vergleiche mit anderen lateinamerikanischen Ländern, die ziehen nicht aufgrund total anderer Randbedingungen. Wenn Du was vergleichen willst dann vielleicht F.C. mit deinem geschätzten Somoza, die waren wenigstens partiell auf der selben Zeitachse.


mit sozialistischem Gruß
P.S. Wie sah es denn eigentlich in 'D' vor 200 Jahren aus? Auf keinem anderen Stand war doch die Masse in Cuba, bildungstechnisch wie auch kulturell.

Chaval
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Rey/Reina del Foro


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#347 RE: lo ultimo....
04.08.2006 15:38
Zitat von don olafio
Sorry Chaval, du bezweifeltest - offenbar aus dem Bauch heraus - ganz vehement die von mir dargestellte medizinische Versorgungssituation von 1958
Don Olafio, die einzigen Beiträge, die ich hier aus dem Bauch heraus verfasse, sind die, in denen ich meine Bewunderung für mein momentan krankes Idol zum Ausdruck bringe!!
Denn sonst ist es wohl rational kaum zu erklären, wie jemand als Antikommunist und antitotalitär eingestellter Mensch diesen Mann als Idol bezeichnen kann!! Reine Bauchsache!!

Ansonsten bezweifele ich weiterhin stark deine Aussage, die meisten Kubaner vor 59 hätten nie einen Arzt zu Gesicht bekommen! Wir reden hier nicht über Art, Umfang, Kosten oder Qualität der Behandlung, aber ich bin sicher, dass die meisten Kubaner damals irgendwann schon mal in den Genuss einer ärztlichen Behandlung gekommen sind.

Zur Frage der Bildung: 1961, also vor Beginn der massiven Alphabetisierungskampagne, betrug die Analphabetenrate 23,7%, so in etwa dürfte sie also auch 1958 betragen haben.
Demnach ist deine Aussage der Landbevölkerung "ohne Schulbildung" kaum haltbar. Genauso wie im Fall der Medizin habe ich auch hier nichts über die Qualität der Bildung gesagt. Fakt ist aber, dass eben doch ein Teil der Landbevölkerung in den Genuss von Schulbildung kam.

Socke
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#348 RE: lo ultimo....
04.08.2006 17:13

Alles Pro und Contra und die Expertenmeinungen mal bei Seite.

Mir fällt an Cuba auf, dass sie in den letzten 47 Jahren sehr wenig erreicht haben. Gesundheits- und Schulwesen mal aussen vor.

Cuba war mal weit fortgeschritten, wenn ich mich recht erinnere gab es da die erste Eisenbahn Südamerikas und wohl auch die erste elektrische Eisenbahn.

Heute können sie nicht einmal ihre Bevölkerung aus eigener Kraft ernähren, ihre Bodenschätze ausbeuten oder ihre Infrastruktur erhalten.
----
"Bier lagert man in einem dunklen Raum"

el_james
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#349 RE: lo ultimo....
04.08.2006 17:53

@Socke

"Bier lagert man in einem dunklen Raum"

jetzt muß ich doch auch mal meinen Senf zu Deinem Spruch geben:
Als leidenschaftlicher Faßbiertrinker mit eigener Privatzapfe kann ich Dir versichern, daß es den Fässern vollkommen wurscht ist ob hell oder dunkel, dem Dunklem wie dem Hellen, auch dem Naturtrüben!!!

Kalt müssen sie sein, deshalb mein Vorschlag: Bier lagert man in einem kühlen Raum

Gruß


Quimbombó
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#350 RE: lo ultimo....
04.08.2006 17:56

Ein Fass ist in der Regel ein sehr dunkler Raum...

Nun zurück zum Thema?

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