In Antwort auf:
Yerba Buena
aus Wikipedia, der freien EnzyklopädieYerba Buena oder Hierba Buena ist
die Bezeichnung für die Hemingway-Minze (lat. Mentha nemorosa), welche auch in Kuba in Innenhöfen oder Gärten angepflanzt wird. Diese Minzen sind unentbehrlich für die Herstellung des kubanischen Cocktails Mojito.
In Antwort auf:
Mojito
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
MojitoDer Mojito /mɔˈxito/ ist ein Cocktail aus weißem kubanischen Rum, Limettensaft, frischer Minze, hellem Rohrzucker und Sodawasser.„Erfunden“ wurde der Mojito zwischen 1910 und 1920 auf Kuba, wo ihn schon Ernest Hemingway genießen durfte.
[Bearbeiten]
Zubereitung
Die Blätter von 4-5 Zweigen Hemingway-Minze (Pfefferminze ist aufgrund des hohen Mentholgehalts nicht geeignet), drei Barlöffel Zucker und den Saft von einer halben Limette in ein breites Glas (Tumbler) geben und mit einem Stößel etwas zerdrücken. Dabei ist darauf zu achten, die Minzblätter nicht so zu beschädigen, dass sich kleine Stücke ablösen und beim Trinken mit dem Strohhalm angesaugt werden können. Der Zucker sollte sich vollständig auflösen. Anschließend das Glas mit Eis oder Crushed Ice füllen und ca. 5 cl weißen Rum zugeben. Als letztes das Glas mit stark sprudelndem, möglichst neutralem Sodawasser auffüllen und mit einem kurzen Strohhalm servieren. Als Dekoration eignet sich ein intakter Minzzweig, je nach Wunsch können auch Limettenachtel ins Glas gegeben werden.
Alternativ kann die Minze auch angeritzt werden und über Nacht (oder auch länger) im Kühlschrank in der Zucker-Limettensaftlösung ziehen. Serviert wird der Mojito dann nur noch mit einem frischen Minzzweig zur Dekoration.
Kubanische Originalversion des Rezeptes:
Ein gehäufter Esslöffel weißer Zucker wird mit genügend Sodawasser aufgelöst, mit dem Saft einer ganzen, frischen Limette und mit einigen Tropfen Angostura Bitter (ursprünglich ein Magenbitter, der aber in Lateinamerika für die Cocktailwürzung umgewidmet wurde) gewürzt. Darauf kommen vier Centiliter originaler weißer kubanischer Rum. Ein Stängel Yerba Buena (Hierba Buena) wird in das zu dreiviertel mit Sodawasser aufgefüllte High-Ball-Glas gesteckt. Mit einem Löffel wird dann der Stängel der ganzen Länge nach an der Wand des Glases zerdrückt. Dadurch vermengen sich die ätherischen Öle des Stängels, die für den typischen Geschmack verantwortlich sind, mit dem Getränk. Das Ganze wird gut durchgerührt und mit Eisstücken bis zum Rand aufgefüllt.
Der gleichnamige Alkopop hat geschmacklich keine Ähnlichkeit mit einem echten Mojito.
Von „http://de.wikipedia.org/wiki/Mojito“