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Dieses Thema hat 1 Antworten
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 Lateinamerika und karibische Inseln ( kleine und große Antillen)
Garnele
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Beiträge: 2.159
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"Chavez-Plan" für Bolivien
28.05.2006 09:37
"Chavez-Plan" für Bolivien

Chavez und Morales treffen Kooperationsvereinbarungen, die Regierung Boliviens will eine "Volksbank" gründen und eine umfassende Landreform durchführen
Vor 120.000 Menschen stellten Bolivien, Venezuela und Kuba am Freitag etliche Abkommen zur Kooperation in der bolivianischen Kleinstadt Shinahota vor. Im Herzen des Koka-Anbaugebiets Chapare waren der bolivianische Präsident Evo Morales, Venezuelas Staatschef Hugo Chávez und der kubanische Vizepräsident Carlos Lage zusammen gekommen, um sie zu besiegeln. (...)

Solidarsystem durch Kooperationsvereinbarungen
Doch die 1,5 Milliarden Dollar sollen auch in andere Bereiche investiert werden, deren Verstaatlichung noch vorgesehen ist. Schließlich hatte Morales angekündigt, dass alle Reichtümer wieder Eigentum Boliviens werden sollen, die verfassungswidrig privatisiert wurden. Der ehemalige Weltbankökonom und Nobelpreisträger Joseph Stiglitz bestätigte, dass die Privatisierungen verfassungswidrig gewesen seien. Die bolivianische Verfassung schreibe vor, dass der Kongress die Verträge mit den Firmen hätte bestätigen müssen, was in keinem Fall geschehen ist. (...)

Ende des Großgrundbesitzes verkündet
(...) von den 30 Millionen Hektar Anbaufläche Boliviens befinden sich fast 90 Prozent in den Händen von nur sieben Prozent der Bevölkerung. "100 Familien der Oligarchie, eng verbunden mit der ökonomischen und politischen Macht besonders im Osten des Landes, besitzen mehr Land als die armen Bauern zusammen, die über wenig unproduktives Land verfügen, das wegen der Überausbeutung weiter degradiert", heißt es in einer Studie der UN-Entwicklungsorganisation (PNUD) aus dem letzten Jahr.
Es geht um 4,5 Millionen Hektar Land, das sich, wie in Lateinamerika nicht unüblich, Großgrundbesitzer zum Teil ohne Besitztitel angeeignet haben. Betroffen wären von der Reform auch Landbesitzer, die ihr Land nicht produktiv nutzten. (...)

Quelle, links und vollständiger Artikel:
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/22/22765/1.html

Ergänzungen:
Handelsvertrag der Völker:
http://cuba.or.at/index.php?tdid=352
Alba (span.):
http://www.alternativabolivariana.org/

Bolivia, Venezuela y Cuba sellan el proyecto de integración más radical de América, el ALBA-TCP
http://www.visionesalternativas.com/arti...26}&language=ES

Garnele
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#2 RE: "Chavez-Plan" für Bolivien
30.05.2006 22:41

»Achse des Guten«
Unterstützung für Morales aus Europa und Südamerika.
USA sollen Putsch planen. Annäherung an Uribe


Während in Europa die negativen Schlagzeilen über die fortschrittlichen Regierungen in Südamerika dominieren, gibt es gleichsam Indizien einer politischen Annäherung. Nach ersten freundschaftlichen Kontakten zwischen den Staatschefs von Frankreich und Bolivien während des Europäisch-Lateinamerikanischen Gipfeltreffens in Wien Anfang Mai, erntete der Sozialist Morales nun erneut Lob des Neogaullisten Jacques Chirac. Am Rande eines Besuches in Santiago de Chile äußerte der konservative französische Staatschef am vergangenen Wochenende seinen »Respekt« vor dem bolivianischen Amtskollegen. Morales habe »seinem Volk die Ehre zurückgegeben, die es über Jahrhunderte verloren hatte«, urteilte Chirac. Der Bolivianer revanchierte sich umgehend und lud seinen französischen Amtskollegen für den 6. August nach Sucre zur konstituierenden Sitzung der verfassungsgebenden Versammlung ein.

Währenddessen wird das Bündnis zwischen Bolivien, Kuba und Venezuela weiter gefestigt. Im bolivianischen Koka-Anbaugebiet Chapare im Norden des Departements Cochabamba hatten Morales und der venezolanischen Präsident Hugo Chávez im Beisein von Kubas Vizepräsidenten Carlos Lage Ende vergangener Woche mehrere Handelsabkommen unterzeichnet. Die Verträge vertiefen eine Zusammenarbeit, die vor wenigen Wochen in Havanna etabliert worden war.

Chávez nahm das Treffen auch zum Anlaß, Umsturzpläne der US-amerikanischen anzuprangern. Washington plane von der US-Botschaft in La Paz aus einen Putsch gegen Morales, so Chávez. US-Präsident George W. ­Bush hatte kurz zuvor tatsächlich seiner »Besorgnis« über den »erodierenden Zustand der Demokratie« in Bolivien und Venezuela Ausdruck verliehen. Morales bezeichnet die Zusammenarbeit zwischen Bolivien, Venezuela und Kuba hingegen als »Achse des Guten«.

Parallel zur Annäherung zwischen Caracas, Havanna und La Paz strebt Chávez nun auch ein taktisches Abkommen mit dem gerade wiedergewählten kolumbianischen Präsidenten Alvaro Uribe an. Venezuela hatte zwar erst im vergangenen Monat ankündigte, aus der Andengemeinschaft (CAN) auszusteigen. Nun aber erklärte sich Chávez bereit, über den Vorschlag Uribes zur Gründung einer »Bolivarianischen Andenkonföderation« (CBA) nachzudenken. So zeichnet sich erstmals eine Annäherung zwischen den widersprüchlichen Lagern ab: Uribe ist einer der entschiedensten Fürsprecher des neoliberalen Freihandels mit den USA. Chávez hingegen lehnt entsprechende Verträge ab, um mit der »Bolivarianischen Alternative für die Amerikas« (ALBA) und dem »Handelsvertrag der Völker« (TCP) eigene Gegenprojekte zu forcieren.

Diesem Zweck dienten auch die Abkommmen, die in Chapare geschlossen wurden. Bolivien und Venezuela wollen demnach bei der Industrialisierung von Agrarprodukten wie Soja, Milch, Tee, Kaffee und Kokablättern zusammenarbeiten. Zugleich kündigte Morales eine umfassende Landreform an. Ähnlich wie in Venezuela, wo Chávez bereits im vergangenen Jahr einen »Kampf gegen den Großgrundbesitz« ausrief, sind in Bolivien rund 90 Prozent der wirtschaftlich nutzbaren Fläche in Händen von weniger als zehn Prozent der Bevölkerung. Im Energiebereich sagte Venezuela zu, monatlich 200000 Barrel Diesel zu Vorzugspreisen an Bolivien zu liefern. Das Geld für die Lieferungen wird aber nicht an die venezolanische Staatskasse fließen. Statt dessen wird Bolivien umgerechnet 100 Millionen Dollar pro Jahr in einem gemeinsamen Fonds investieren. Aus ihm soll mittelfristig ein gemeinsames entwicklungspolitisches Kreditinstitut entstehen: die »Bank des Südens«.
Jeroen Kuiper (Caracas) und Harald Neuber

Quelle:http://www.jungewelt.de/2006/05-31/029.php

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