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Dieses Thema hat 23 Antworten
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 Kubaforum (Fortsetzung ab 14.02.2001)
drummer
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schadender tourismus
14.05.2004 15:03

so, ich bin zwar noch neu in diesem forum, habe mich jetzt ein bisschen durch die beiträge gelesen...

nun, mir kommt nun gerade nicht ein wirklich guter einstieg in den sinn... aber grundsätzlich möchte ich mal etwas zu unserem tourismusverhalten los werden.

Wir sind uns gewissen luxus und wohlhaben gewöht... wir leben ein westlich-kapitalistisches leben. andere länder - andere sitten!!!

immer wieder muss ich miterleben, was touristen alles kaputt machen... da reisen sie bsp. nach marokko. dabei sehen sie selbstverständlich viele kinder beim arbeiten... zuhause angekommen tun sie alles dafür, um diese ungerechtfertigte kinderarbeit zu bekämpfen. genau das ist das problem unserer gesellschaft...
wir schliessen von unserem leben auf deren. was für uns nicht gut ist, ist für die ganze weltbevölkerung schädlich. ob fremde kultur, das ist uns egal...

nun, was wäre, wenn die deutschen die arbeitenden kinder in die deutschfinanzierten schulen stecken würde?? das ganze system wäre im eimer. schon immer ist es so, das die kinder und jugendlichen arbeiten, um die älteren zu ernähren. die kinder wollen auch nicht in die schule, denn sie sind glücklich so und lernen alles bei den eltern, was es zum leben braucht.


einen ähnlichen vergleich ist mit kuba, und das stört mich an einigen von euch... ihr seht kuba mit den deutschen, verwöhnten augen, und sieht nur schlechtes (ausser frauen, aber das ist ein anderes thema). ich hatte guten kontakt zu einigen kubanern auf dem lande und in einigen städten. sie sind lebenskünstler, haben freude am leben, haben so ziemlich alles, was es zum leben braucht, und sie sind stolz auf ihr land.
und was da ständig zu lesen ist von wegen diktatur und unterdrückung etc.... in kuba herscht da eine ganz andere meinung. das volk ist zwar nicht 100% überzeugt von ihrem comandante, aber sie stehen hinter ihm.

mich beeindruckt dieses land und ihre leute sehr stark... und ich hoffe starkt, das die touristen diese insel nicht kaputt machen. sollen sie meinetwegen varadero verwüsten.. aber für den rest der insel sollte den meisten touris der zutritt verboten sein.

mein persönlicher hass richtet sich momentan einzig und allein gegen den cowboy george w. der gehört schleunigst in die klappsmühle... warum schickt das mi6 nicht endlich james bond los, um diesen wahnsinnigen zu stoppen, der die ganze welt an sich reissen will???
uups, da bin ich etwas abgeschweift..

so, nun bin ich meinen frust los und kann getrost ins wochenende.


kubanito11
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#2 RE:schadender tourismus
14.05.2004 15:17

das volk ist zwar nicht 100% überzeugt von ihrem comandante, aber sie stehen hinter ihm.
::::::..................................................................................
Solchen aussagen sind nicht korrekt, du hast lediglich deiner ( unqualifizierten )Meinung gesagt, und das kann man nicht als tatsache verkaufen.
Ob die meisten cubanos hinter irgendwas stehen oder nicht, mag hingestellt sein, vielleicht hast du recht, vielleicht auch nicht, wenn Frei wahlen nicht erlaubt sind, können wir es nicht wissen.

Es ist einen unterscheid zwischen was in Cuba gegenüber Touris vorgespielt wird, und was wirklich hinter die Barrikade passiert.

Mit deiner Aussage "und sie sind stolz auf ihr land" zeigst du ein typ, Beispiel vom Schreiben ohne denken, ganz davon abgesehen, dass es keinen grund gibt auf irgenwelches land Stolz zu sein, wenn es im grunde nimmst, da sind die Einwohner alle üblichen 210 Länder stolz auf ihrem Land, selbst die Papua Neu guineriana...


Also ganz schon locker bleiben...
Saluds

Cubareisen

drummer
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#3 RE:schadender tourismus
14.05.2004 15:36

stimmt nicht ganz: ich bin beispielsweise überhaupt nicht stolz auf mein land!

Moskito
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Rey/Reina del Foro


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#4 RE:schadender tourismus
14.05.2004 15:55


Ich bin Stolz auf Papua Neuguinea!

Moskito

shark0712
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Rey/Reina del Foro


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#5 RE:schadender tourismus
14.05.2004 16:00

Na drummer, dann geh mal nach Cuba. Wenn dein Geld aufgebraucht ist und deine Illusionen verflogen sind, werden sich dich wieder rausschmeißen. Aber keine Angst, das soziale deutsche System wird auch dich auffangen. Wir zahlen ja alle ein, auch meine cubanische Frau, welche hier in Deutschland arbeitet. Oder hast Du einen reichen Papa der deine Träume(Spinnereien)sponsort. Sorry wenn ich so direkt bin, aber soviel Blödsinn hab ich schon lange nicht mehr gelesen.

Hasta luego, Thomas.
--------------------------------------------------

Devil-D
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#6 RE:schadender tourismus
14.05.2004 16:00

Das ist die typische Aussage von jemanden, der nicht wirklich Kuba gesehen hat und dem sich die Leute geöffnet haben.
Natürlich sagen sie Dir erst mal: wir stehen unter ML und unserem Land, gerade Fremden gegenüber. Ansonsten gehts ganz schnell ab in den Bau.

Die Leute die ich kennenlernte in Kuba (gerade junge aber auch viele ältere, die zum Teil die DDR noch erlebt haben und auch viele andere hier im Forum haben die Erfahrungen gemacht, reden ganz anders!!!!!

Und in Bezug auf Kinderarbeit sage ich nur
Hast Du Dich mal in Indien umgeschaut? Wo 6jährige sich die Finger wund knüpfen? Sicherlich dürfen wir nicht alles durch die westlichen Augen sehen, aber das Problem dort ist die Gesellschaft. Nämlich das Kinder mitarbeiten müssen daran muß was getan werden.
Denn sicherlich war das früher (vor 500 Jahren usw überall auf der Welt so), aber die Gesellschaft entwickelt sich fort!

Ansonsten empfehle ich Dir nur, geh nach Kuba, bleibe da wenn sie Dich haben wollen und Du wirst schon sehen was passiert (wenn Dein Geld alle ist) und Kuba vielleicht irgendwann auch mal anderen Augen sehen!
Oder glaubst Du das System dort liebt Dich um Deineswillen? Selten so gelacht.
Ich kann das Gejammer von einigen hier nicht mehr hören, wie Shark schon sagte, das soziale System hier fängt solche Leute wieder auf.
Es steht jedem frei, der Deutschland nicht mag, auszuwandern. Sofern er ein Land findet, was ihn aufnimmt, zumindestens die EU ist drin (und groß genug).
Denn ich mag Deutschland und lebe gerne hier. Was nicht heißt, daß ich nicht gerne meinen Urlaub im Ausland verbringe und für neue Sachen offen bin.

(Lebe das Leben! Du hast nur eins!)

drummer
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#7 RE:schadender tourismus
14.05.2004 16:24

eure argumente zeugen von eurem intellektuellen niveau!

ich bin kein freund von kinderarbeit... aber jedes land muss sich selbst entwickeln und seinen eigenen weg finden... das will ich eigentlich damit sagen.

wenn jemand von aussen probiert, das land auf unser niveau zu bringen, gehts voll daneben.

oder probier mal, den muslimen beizubringen, das nur unser gott existiert und sie ab sofort nur noch christlich denken sollen..


ich habe cuba kennengelernt, du liegst mit deiner vermutung ziemlich falsch... das nur noch zu deiner bemerkung. aber irgendwie ist mir nicht danach, euch meine ganze kubageschichte zu erzählen...


drummer
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#8 RE:schadender tourismus
14.05.2004 16:24

stolz darauf, eine bockwurst zu sein???? aber hallo...

Moskito
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Rey/Reina del Foro


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#9 RE:schadender tourismus
14.05.2004 16:25

In Antwort auf:
ihr seht kuba mit den deutschen, verwöhnten augen, und sieht nur schlechtes .
Das ist richtig. Jeder hat sein absolut subjektives Bild, ist eigentlich auch nicht schlimm. Schlimm ist nur wenn man die eigene Subjektivität nicht erkennt und sich für den absoluten Oberdurchblicker hält (Schwaben sind dafür besonders anfällig ;-)))
In Antwort auf:
(ausser frauen, aber das ist ein anderes thema)
Tatsächlich schauen auch viele auf cubanische Frauen verächtlich herab, da ihr Frauenbild durch Jinetera Erfahrungen einseitig geprägt wurde.
In Antwort auf:
ich hatte guten kontakt zu einigen kubanern auf dem lande und in einigen städten. sie sind lebenskünstler, haben freude am leben, haben so ziemlich alles, was es zum leben braucht, und sie sind stolz auf ihr land.
Na ja, sagen wir mal, sie haben in der Regel das nötigste was man zum leben braucht. Richtig ist, dass es praktisch keine Verelendung gibt, wie sie es z.B. in den meisten Lateinamerikanischen Länder für große Teile der Bevölkerung Realität ist.
In Antwort auf:
und was da ständig zu lesen ist von wegen diktatur und unterdrückung etc.... in kuba herscht da eine ganz andere meinung. das volk ist zwar nicht 100% überzeugt von ihrem comandante, aber sie stehen hinter ihm.
Unter der älteren Generation findet man noch eher echte 'Revolucionarios' unter den jüngeren, sieht die Stimmungslage ganz anders aus. Ich habe nächte- und Rumflaschenlang mit Kubanern 'meines' Barrios über ihre Einstellung zum Bärtigen gesprochen - wenn das Eis mal gebrochen ist, lassen sie nicht mehr viel gutes an ihm.
In Antwort auf:
mich beeindruckt dieses land und ihre leute sehr stark...
Auch nach insgesammt fast sieben Monaten Kuba bleibt das Land für mich faszinierend. Allerdings ist das reale Cuba meilenweit vom touristischen Cuba entfernt und erschließt sich dem Fremdling erst nach etlichen Besuchen und poco a poco!
No es facil!

p.s Kinderarbeit ist in vielen Ländern der dritten Welt traurige Realität, besonders abstoßend dadurch, das diese Kinder meist keinerlei Rechte und Schutz besitzen. Sie werden gnadenlos ausgebeutet, ähnlich wie Sklaven. Kein Staat und keine Organisation sollte dies dulden.

Moskito

castro
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#10 RE:schadender tourismus
14.05.2004 16:32

In Antwort auf:
eure argumente zeugen von eurem intellektuellen niveau!

In Antwort auf:
aber irgendwie ist mir nicht danach, euch meine ganze kubageschichte zu erzählen...

vielleicht hätte man dann mehr verständniss für dich?

castro
patria o muerte

el loco alemán
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#11 RE:schadender tourismus
14.05.2004 16:35

In Antwort auf:
stolz darauf, eine bockwurst zu sein????
Welche Menschen möchtest du denn hier als "Bockwurst" verunglimpfen?

e-l-a

Devil-D
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#12 RE:schadender tourismus
14.05.2004 16:37

Sich selber? Uns alle? Ach ich vergaß, er wandert ja aus und sieht sich nicht mehr als Deutscher LOOOL.

(Lebe das Leben! Du hast nur eins!)

tito
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#13 RE:schadender tourismus
14.05.2004 17:16

@ drummer

In Antwort auf:
und was da ständig zu lesen ist von wegen diktatur und unterdrückung etc

Wie würdest du ein Land bezeichnen, in dem deine Freundin Angst haben muß sich mit dir auf der Straße zu zeigen, bloß weil du Ausländer bist, weißt du wieviel Mädels dafür schon ins "Umerziehungslager" gewandert sind?
Ich habe wirklich großen Respekt vor Idealismus, das gönne ich dir ja, aber wie kann man mit solchen Scheuklappen durch ein Land wandern ohne irgendwas zu kapieren?

Kein Kubaner erzählt einem Fremden beim ersten Treffen, was er wirklich über das System denkt. Grund: wenn er im Tourismus arbeitet, würde er sofort seinen Job verlieren, wenn das rauskommt. Außerdem sind Kubaner wie du ganz richtig erkannt hast, ungeheuer stolz auf ihr Land, und sie machen es nur ungern schlecht, schonmal gar nicht vor einem Ausländer, jedenfalls ist das selten, meine eigenen Erfahrung ist so, das die große Mehrheit der Leute (in Havanna) Fidel und sein System zum Teufel wünschen, die Jungen Leute empfinden eine sehr sehr sonderbare HaßLiebe zu ihm, Liebe weil sie sehen das er eine der charismatischsten Figuren der letzten 100 Jahre war/ist, und Haß weil er ein starrköpfiger Vollidiot ist der auch über Leichen geht (da ist er im Alter sicher etwas milder geworden), die persönliche Tragödie des Fidel Castro liegt darin das Leute wie er in den Zeiten des Umruchs gebraucht werden, also in den Momenten der Revolution, in solchen Momenten kann jemand mit seinem Charakter seine ganze Macht ausspielen, aber in den Zeiten danach werder "normale" Politikter gebraucht, Beamte (wenn du sie so nennen willst), jemand wie Castro ist dazu nicht in der Lage, das ist der Unterschied zwischen ihm und Che (übrigens auch eine zwiespältige Gestalt, die reichlich Blut am Ärmel hat), aber Che war in der Lage zu erkennen das er nicht zum Minister geschaffen ist und hat seine Ämter freiwillig niedergelegt, Fidel ist dazu in seiner Selbstüberschätzung nicht in der Lage.

Hast du eine Ahnung wie es in kubanischen Gefängnissen aussieht?
Schon mal gehört das im letzten Jahr 70 Oppositionelle (friedliche Intellektuelle, deren einziger Makel es war gegen Castros System zu sein) zu Haftstrafen von ca. 20 Jahren verurteilt wurden.
Denk mal an diese Leute wenn du das nächste mal in Kuba am Stand sitzt, die Wahrheit ist manchmal nicht sofort sichtbar, ich persönliche würde nicht sagen das ich irgendwas von Kuba verstanden habe, die Insel ist mir ein großes, surreales Schwarzes-Loch.

Dein Urteil über das Land, scheint von jemand zu stammen der den ganzen Urlaub über seine Hotelburg nicht verlassen hat, wie kann man so blind sein?

ps: nochwas, Castro selbst hat kein Problem damit, wenn man ihn Diktator nennt, das belustigt ihn höchstens. Warum hast du ein Problem damit?

Quimbombó
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#14 RE:schadender tourismus
14.05.2004 17:17

Ich kann mich Moskito's Meinung fast komplett anschließen. Ich habe sogar schon gehört, dass Fidel schlimmer als Hitler sei... Dem konnte ich mich nicht anschließen, aber meine Gegenargumente sind versandet...

Mmh. Ich bin auch nicht unbedingt stolz, Deutscher zu sein, weil man doch wohl eher stolz auf etwas sein sollte, was man selbst geschafft hat. Ich bin aber sehr froh, Deutscher zu sein mit all den Vorteilen, die das mit sich bringt. Bin ich jetzt eine Bockwurst?

CastroXL
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#15 RE:schadender tourismus
14.05.2004 17:22

Hatten wir die Diskussion nicht schon einmal?

Sicher haben wir hier weder Niveau noch Ahnung. Oder haben wir den Unterschied zwischen einem Forum und einem Proseminar nur schon erkannt?
Zum Thema "Schädigender Einfluß des Tourismus" gibt es prima Abhandlungen, die ich zum Teil gut nachvollziehen kann. So sind die Ureinwoher Papua Neuguineas ebenso wie Indiovölker im Amazonas oder in der Vergangenheit die Maori gute Beispiele hierfür. Völker ohne jede Erfahrung im Umgang mit der existenten Zivilisation werden überfallen von schaulustigen Touristen, die alles ein- und anschleppen, was die Kultur und die Menschen zerstört. Ich glaube, Kuba ist aber nicht in dieser Situation. Das Vorenthalten von Möglichkeiten in einer Zivilisation hilft sicher dem Romantiker sein ganz eigenes, geliebtes Kubabild zu erhalten (sie sind so nett und lebenslustig und brauchen so wenig), ist aber nur Ausdruck eines postkolonialen Denkens im Gutmenschengewand. Denn genau das ist doch das Dilemma der sog. Dritten Welt, das Vorenthalten von Kernressourcen wie Wissen, Fertigungs-Knowhow für Halbfertig- und Fertigprodukte statt des Lieferns von Rohstoffen.
Vielleicht ist es fehlendes Niveau, wenn man sich auf die Werte der französischen Revolution und sicher auch der amerikanischen Verfassung bezieht und jeden Menschen eine Gleichheit und das individuelle Streben nach Glück zugesteht.
Die Probleme von Las Americas sind sicher nicht die Touristenströme mit ihrem exportierten Anspruch an das Reiseziel. Denn das Erfüllen des Anspruches ist kein Fehler an und für sich. Das Problem sind die hierfür fehlenden Ressourcen. Und diese Problematik findet auf einem anderen Feld statt. Zum Beispiel in den Kreditlinien und Ratings der Weltbank, den Bemühungen der USA die Freihandelszone auf ganz Nord- und Südamerika auszudehnen...aber das würde nun doch zu weit führen ;-)

Bei Interesse rate ich zu:
ila-web.de ,
CEPAL 2000 Comisíon económica para América Latina y el Caribe, La economía cubana, Reformas estructurales y desempeño en los noventa oder hier im Forum:
http://2001662.homepagemodules.de/t22583...xtvorsicht.html

wie sprach schon F.C. 1994 auf einer Tourismuskonferenz in Varadero: "Wir haben uns einfach an den
Realitäten ausgerichtet, in denen wir leben. Sie zu ignorieren wäre nicht sozialistisch, sondern blödsinnig."

ich wünsche ein angenehm niveauloses Wochenende,
Michael

U-F-O
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#16 RE:schadender tourismus
14.05.2004 17:25

@ Quimbi

In Antwort auf:
Ich kann mich Moskito's Meinung fast komplett anschließen

Darauf hätte ich 100 Pesos wetten können


In Antwort auf:
Ich habe sogar schon gehört, dass Fidel schlimmer als Hitler sei...

Wo hast Du das gehört?

In Antwort auf:
Ich bin auch nicht unbedingt stolz, Deutscher zu sein, weil man doch wohl eher stolz auf etwas sein sollte, was man selbst geschafft hat

Das seh ich auch so!


Saludos

Quimbombó
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#17 RE:schadender tourismus
14.05.2004 17:26

Das habe ich in Kuba gehört. Von einem Kubaner. In Santiago.

U-F-O
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#18 RE:schadender tourismus
14.05.2004 17:29

In Antwort auf:
Das habe ich in Kuba gehört. Von einem Kubaner. In Santiago.

Grausig.
Da sieht man mal wieder, daß viele Kubaner wirklich keine Ahnung von der restlichen wahren Welt haben

Saludos

errue
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#19 RE:schadender tourismus
14.05.2004 17:29

Nee, der ist lieber in einem Land in dem Kinder arbeiten und sie haben es sogar so gut, dass sie gar nicht in die Schule gehen wollen, weil das ja Tradition ist.

In Antwort auf:

dabei sehen sie selbstverständlich viele kinder beim arbeiten... zuhause angekommen tun sie alles dafür, um diese ungerechtfertigte kinderarbeit zu bekämpfen. genau das ist das problem unserer gesellschaft...
wir schliessen von unserem leben auf deren. was für uns nicht gut ist, ist für die ganze weltbevölkerung schädlich. ob fremde kultur, das ist uns egal...

Super Idee! Lassen wir die alle doof und arm, dann können wir die ja auch viel besser ausbeuten und du bekommst die Teppiche, Schuhe und T-shirts mit Che-Aufdruck schön billig, weil das günstige Kinderarbeiter oder seine schlecht ausgebildeten Eltern gemacht haben. Endlich mal ein Linker, der den Kolonialismus wieder aufleben lässt und sogar gutheißt. Weiter so! Es lebe die Tradition und Kultur, da kann man auch schon mal auf Menschenrechte verzichten! Nieder mit der Aufklärung!

errue
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shark0712
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#20 RE:schadender tourismus
14.05.2004 17:38

In Antwort auf:
eure argumente zeugen von eurem intellektuellen niveau!

Und dir sind wohl die Argumente ausgegangen.

Wieder so ein studierter Bengel, der wahrscheinlich noch keinen Handschlag getan hat und vom Geld anderer lebt. Kann mir schon vorstellen, das Dir das lockere Leben, jeden Tag Fiesta mit die Rumflasche in der Hand, in Cuba besser gefällt.

Hoffentlich postest Du auch deine Erfahrungen, wenn du wieder zukommst von der Insel.
--------------------------------------------------

kubanito11
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#21 RE:schadender tourismus
14.05.2004 17:56

Lieber Drummer

du hättest aber alle Grunde Stolz auf Deutschland zu sein, zumindestens für das was bisheute deine Eltern in BRD gebaut haben, davon träumt Cuba, auch wenn nicht alles Gold ist, was hier glänzt !!

Wenn du nicht Stolz auf Deutschland bist, kann ich akzeptieren, genau sogut wird es auch in Cuba Menschen geben die nicht Stolz auf Kuba sind, was gibt ja auch Stolz zu sein...

Du kannst von mir aus gerne deiner Meinung sagen, viele Punkte die du erwähnst teile ich mit dir sogar, nur das als tatsachen verkaufen zu wollen ist verkehrt !

Wenn ich noch 1 hartes Satz schreiben kann :( das habe ich auch ELA gesagt als er vor drei jahren auswanderte ), ein Ausländer in Kuba ohne Geld ist menschlich absolut nichst wert !!


Viele Grüße
Saluds

Cubareisen

Quesito
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#22 RE:schadender tourismus
14.05.2004 21:51

Ich bin auch stolz auf Papua Neuginea! (Manchmal bin ich mit Moskito durchaus einer Meinung!)

In Antwort auf:
Ich bin auch nicht unbedingt stolz, Deutscher zu sein, weil man doch wohl eher stolz auf etwas sein sollte, was man selbst geschafft hat. Ich bin aber sehr froh, Deutscher zu sein mit all den Vorteilen, die das mit sich bringt.

So sehe ich alte "Bockwurst" das auch!

Kinderarbeit, statt Schule!
(Wenigstens das erspart uns der größte Führer! Da hört dann aber auch entgültig der Spaß auf!)

Und Errue - bitte - bei aller Ironie - Es lebe die Aufklärung!!! Ich wünschte mir doch nur ein Krümchen mehr vom Geiste Kants in unserer Welt!

Und mein lieber Trommler, was für Kubaner hast Du denn kennen gelernt, warn das alles Angestellte von Cubanacan.
Meine Freundin klang jedenfalls gestern am Telefon alles andere als glücklich über ihren größten Führer. Und sie befürchtet, daß es nächste Woche auch in Santiago so eine "Demonstration" gibt, wo sie mitmaschieren muß - sie haßt das nur noch!

In Antwort auf:
oder probier mal, den muslimen beizubringen, das nur unser gott existiert und sie ab sofort nur noch christlich denken sollen..

Werde mich hüten sowas zu tun, für mich gibt es nur den Chango und die scharfe Ochun, Elegua und Kollegen. Wenn schon Götter, dann kubanische!

Es ist sicher vergebliche Liebesmüh, einen verbohrten Muslim von irgend etwas zu überzeugen (Erst Recht nachdem unsere amerikanischen Freunde in Person der Gefreiten Englisch, der gesamten moslemischen Welt so überzeugend gezeigt haben wie dekadent, pervers und verroht wir sind!)

Aber wenn, würde ich den verbohrten Muslim versuchen davon zu überzeugen, seine Kinder besser in die Schule zu schicken, als ihm ausgerechnet davon zu überzeugen, daß der dämliche Christengott besser ist als sein beknackter Allah. Allein wenn ich überlege, was in Kuba im Namen des Christengottes alles passiert ist. Erst die indianische Bevölkerung komplett ausgerottet, dann die grausame Ausbeutung der afrikanischen Sklaven. Da ist mir der Yoruba-Götterpantheon doch weitaus lieber, die saufen alle gerne einen und treiben es nur so. Und das Getrommel ist eh klasse!

Nueva Ola
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#23 RE:schadender tourismus
14.05.2004 21:56

Du sagst es!

el loquito
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#24 RE:schadender tourismus
17.05.2004 17:26

Leute

warum so viele Worte für einen "Spinner" äh entschuldigung! ich meine "Trommler"
"A las veces, donde cazar pensamos, cazados quedamos."

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